Mit Zorn und Eifer: Die Debatte um "Das Amt und die Vergangenheit"

Ende Oktober 2010 stellte die Historikerkommission unter Leitung von Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann das Buch Das Amt und die Vergangenheit – Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik vor. Die „Übergabe des Abschlussberichtes“ der Historikerkommission – wie die Buchvorstellung genannt wurde – fand im Auswärtigen Amt in Berlin unter großer medialer Aufmerksamkeit statt. Bis in den Februar 2011 hinein hat sich seitdem eine vornehmlich in den Printmedien und im Hörfunk geführte Debatte um das Buch entsponnen, die in ihrer Heftigkeit und Schärfe außergewöhnlich war. Erstaunlich war insbesondere die überaus harte Kritik, die dem Buch und seinen Autorinnen und Autoren von einigen Historikerkollegen entgegenschlug. Nicht minder erstaunlich war die Breite, in der in der Tagespresse über historiographische Details gestritten wurde. Mit der ersten umfangreichen Rezension in den Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte scheint sich die Debatte seit April 2011 nun in die Fachzeitschriften zu verlagern und zunehmend zu versachlichen …

Auf der Seite von ZEITGESCHICHTE ONLINE vom 7. April 2011 ist es Christian Mentel hervorragend gelungen, die Debatte unter Zeithistorikern nach Publikation des Berichts der vom damaligen Außenminister Joschka Fischer 2005 in Auftrag gegebenen Historikerkommission zusammen zu fassen.

Kerstin von der Krone sei Dank für den Hinweis auf die Publikation.


Lesen Sie dazu auch das Interview von Alan Posener mit Moshe Zimmermann bei WELT ONLINE vom 4. April 2011.

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