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DIG AG Berlin - Vorstand - DIG bundesweit - Präsidium - DIG-Präsident

 

DIG-Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam




Foto: Fritz Zimmermann

Konzert mit dem Shalom-Chor in der Synagoge Rykestraße


Berlin - das war bis zum Beginn der Nazi-Diktatur das Zentrum jüdischen Lebens in Deutschland. Und was lange Zeit kaum jemand für möglich gehalten hätte: Berlin ist erneut zum Zentrum jüdischer Kultur geworden. Man denke nur an die inzwischen wieder größte Jüdische Gemeinde in Deutschland, das Jüdische Museum, die Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum, Die auch für zahlreiche Kulturveranstaltungen genutzte Synagoge Rykestraße, den Zentralrat der Juden in Deutschland, die Jüdische Volkshochschule, die Jüdischen Kulturtage und das Jüdische Filmfestival, um nur das Wichtigste zu nennen. Als Hauptstadt und Regierungssitz des wiedervereinigten Deutschland hat Berlin auch an politischer Bedeutung wieder eminent gewonnen.



Foto: Fritz Zimmermann

Jochen Feilcke mit S.E. Botschafter Yoram Ben Zeev mit seiner Frau Iris beim Yom Fix in der Residenz der Israelichen Botschaft am 17. September 2008. Hier finden Sie seine Rede.



Foto: Mike MinehanFoto: Mike Minehan

Jochen Feilcke eröffnete gemeinsam mit Nicola Galliner, Leiterin des Jüdischen Filmfestivals (links) und der Schauspielerin Maria Schrader (Mitte) am 8. Juni den Potsdamer Teil des Jüdischen Filmfestivals. Rechts Dan Golan, Kulturattaché an der Israelischen Botschaft, und Mania Feilcke. Mehr ...


Beides eröffnet der Berliner DIG ungeheure Möglichkeiten. Es bestehen enge und freundschaftliche Kontakte zu ähnlich gesinnten Organisationen, zur Israelischen Botschaft, zur Jüdischen Gemeinde, zum Jüdischen Nationalfonds KKL, zum Berliner Senat, Deutschen Bundestag und zur Bundesregierung. Insbesondere mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Centrum Judaicum arbeiten wir bei Veranstaltungen eng zusammen, Ähnliches gilt für die politischen Stiftungen und das Auswärtige Amt. Prominente Redner wie der Botschafter des Staates Israel, der damalige Bundesminister des Inneren, Otto Schily, die damalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Kerstin Müller, und zuletzt Hildegard Müller, damals Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe und heute Staatsministerin im Bundeskanzleramt, ziehen neben dem üblichen Veranstaltungsangebot eine breite politisch interessierte Öffentlichkeit an. Wir suchen aber auch Kontakt zu Schulen. Neben Vorträgen namhafter Wissenschaftler, Ex-Diplomaten, Publizisten, und Politikern aus Israel und Deutschland gehören die vierteljährlich stattfindenden Diskussionsrunden mit Vertretern der Israelischen Botschaft (sog. Jom Fix) zum festen Bestandteil unseres Programms.




Der DIG-Stand am "Tag der offenen Tür" im Berliner Abgeordnetenhaus am 7. Juni 2008. Ilan Mor, Jochen Feilcke und Renate Bernard freuen sich über den damals besiegelten Beitritt von Monika Thamm, MdA.



Foto: Meggie Jahn

Senator Erhardt Körting diskutierte im Oktober 2007 mit uns über das Thema Extremismus, insbesondere Rechtsextremismus und Islamismus.



Foto: Margrit Schmidt

Im Mai 2007 sprach Dr. Ruthie Eitan, Filmhochschule Sapir bei Sderot, auf Einladung von DIG Berlin/Potsdam und Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf über die Situation in der täglich von Raketen bedrohten Stadt Sderot.





Dr. Peter Wittig, Ministerialdirigent im Auswärtigen Amt (2.v.l.) sprach im April 2007 in einer Kooperationsveranstaltung mit dem Standortkommandanten im BMVg, Dr. Peter Arendt (links) bei DIG Berlin und Potsdam über "Deutsche Blauhelme in Nahost". Rechts: Jochen Feilcke und Marcus Mohr.




DIG Berlin bei den Israel-Tagen der Friedrich-Ebert-Stiftung: Vor der Gesprächsrunde zum Thema "Schmelztiegel oder Mosaik - Die israelische Gesellschaft heute" hielt Meggie Jahn für die DIG ein Grußwort.



Foto: Meggie Jahn

Asher Ben Natan, erster Botschafter Israels in der Bundesrepublik Deutschland und heute Ehrenpräsident der Israelisch-Deutschen Gesellschaft, stellte bei der DIG Berlin seine Autobiographie vor.


Zu den jährlichen Höhepunkten zählen seit jeher die Benefizkonzerte früher im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, jetzt in der Synagoge Rykestraße oder im Großen Sendesaal des SFB/RBB, mit bekannten und qualifizierten Künstlerinnen und Künstlern. Seit 1996 gedenken wir jährlich mit einem Wohltätigkeitskonzert des großen israelischen Staatsmannes und Friedensnobelpreisträgers Yitzhak Rabin, der am 4. November 1995 von einem fanatischen israelischen Siedler ermordet wurde. Als Interpreten konnten wir bisher Miri Aloni, Chava Alberstein & Band, Einat Sarouf & Tamir Harpaz, Timna Brauer & das Elias Meiri Ensemble, die Mendelssohn Players unter Leitung von Lior Shambadal, die Eve's Women, 2005 erneut Chava Alberstein, 2006 die junge israelische Sängerin Liel Kolet verpflichten. Im November 2007 erfreuten ein weiteres Mal das "Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble" fast 500 Gäste. Die Begünstigten waren verschiedene soziale Projekte in Israel, die Hilfsorganisationen für Terroropfer, ZAKA, und für Holocaust-Überlebende, AMCHA, mehrfach die Jugendbegegnungsstätte von Aktion Sühnezeichen Beit Ben Yehuda-Haus Pax, die "Deutsch-Israelische Hilfe für krebskranke Kinder" und 2004 der DIG-Friedenspreis für die Friedensschule von Neve Shalom - Wahat al Salam.

Am 2. November 2008 trat mit Wolf Biermann ein Mann im Großen Sendesaal des RBB auf, der vor allem als DDR-Bürgerrechtler und politischer Liedermacher bei uns bekannt ist. Sein Eintreten für Israel ist dagegen weniger im Bewußtsein. Lesen Sie
hier den Bericht über einen erstaunlichen Abend.



Foto: Margrit Schmidt, Fotographenmeisterin

Rabin-Gedenkkonzert mit Einat Sarouf & Tamir Harpaz im Großen Sendesaal des SFB. Rechts: unser damaliges Vorstandsmitglied Bernhard Krane, der Einat Saroufs Kommentare aus dem Hebräischen übersetzte. Sie brachte am Ende vor allem die anwesenden Israelis zum Tanzen auf die Bühne.


Seit rund 20 Jahren sind auch immer wieder Israel-Reisen oder Begegnungen mit Israelis außerhalb der Vortragsreihen in unserem vielfältigen Angebot. Dabei unterscheiden sich diese mit ihren politischen Schwerpunkten und durch die langjährigen persönlichen Kontakte ganz wesentlich von üblichen Touristenreisen. Im Vorfeld des Jubiläums "40 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland" fand vom 11.-18.11.2004 gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin eine Israelreise statt. Im Jahr 2002 waren Vorstand und Berliner Arbeitsgemeinschaft bestens repräsentiert bei einer ursprünglich als Präsidiumsreise geplanten Reise nach Israel. Vom 29. Mai bis 5. Juni 2007 und vom 15. bis 25. Mai 2008 fanden die letzten beiden Israel-Reisen der DIG Berlin und Potsdam, auch diesmal in Kooperation mit der GCJZ, statt.


Foto: Meggie Jahn

Auf Initiative der DIG Berlin wurde im April 2004 im Berliner Regierungsviertel die Yitzhak-Rabin-Strasse eingeweiht, r.: der Reg. Bürgermeister Klaus Wowereit, daneben Israels damaliger Präsident Moshe Katzav, ganz links: Jochen Feilcke.



Foto: Mirko Freitag

Jochen Feilcke mit Steffen Reiche

Im Rahmen einer Veranstaltung mit dem neuen Präsidenten der DIG, Dr. h.c. Johannes Gerster, fand am 31. Januar 2007 in Potsdam die Fusion der DIG Berlin mit der rund 30 Mitglieder umfassenden DIG Potsdam statt. Schon bisher hat die Nachbarschaft der beiden Städte bedeutet, dass regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen organisiert wurden. Mit diesem Zusammenschluß sollen Freunde Israels gezielter und mit noch attraktiveren Aktivitäten erreicht werden. Unsere Arbeitsgemeinschaft nennt sich nunmehr „DIG Berlin und Potsdam“. Der bisherige Vorsitzende, Steffen Reiche, Mitglied des Deutschen Bundestages und Bildungsminister in Brandenburg a.D., wurde zum dritten Stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam kooptiert. Inzwischen hat die DIG Berlin und Potsdam fast 700 Mitgliedern und ist damit die größte Arbeitsgemeinschaft bundesweit.


Wenn wir Ihnen Lust auf mehr gemacht haben, besuchen Sie unsere Veranstaltungen oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf.

Hier finden Sie einen Bericht von Walter Sylten, Gründer der DIG Berlin, über den "schwierigen Beginn" der DIG.


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