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DIG AG Berlin - Vorstand - DIG bundesweit - Präsidium - DIG-Präsident

Wir über uns



"A friend in need is a friend indeed."
Israel braucht mehr denn je gute und verläßliche Freunde!

Jochen Feilcke, Vorsitzender der DIG Berlin und Potsdam



Foto: Tatjana Vogt, Hanns-Seidel-Stiftung

v.l.: Ernst Hebeker, Hanns Seidel-Stiftung, Meggie Jahn und Jochen Feilcke freuen sich über eine erfolgreiche Kooperationsveranstaltung mit Dr. Gil Yaron (2.v.l.) über "Wer regiert in Heiligen Land ? - Machtverhältnisse in Israel und Palästina". Mehr ...


Sie haben Interesse an Israel, seinen Menschen, seiner Geschichte und Kultur? Sie wollen mehr über Israel erfahren, als Ihnen die täglichen Medienberichte bieten? Sie meinen, sich für ein Land engagieren zu müssen, dem gegenüber wir als Deutsche eine besondere Verantwortung empfinden und mit dem uns ein gemeinsames Wertesystem verbindet? Sie suchen Bundesgenossen und Argumentationshilfen beim Streiten für ein friedliches Miteinander im Nahen Osten, bei dem Israels legitime Interessen berücksichtigt werden? Sie wollen dabei mithelfen, dass die heute von Vertrauen und Respekt geprägten Beziehungen zwischen den Regierungen beider Länder auch in Zukunft ein wichtiger Pfeiler unserer Politik bleiben? Dann sind Sie bei uns genau richtig.

Seit mehr als 43 Jahren finden Menschen verschiedenen Alters und aus unterschiedlichen Lebensbezügen in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zusammen, um sich für eine Verständigung zwischen Deutschen und Israelis einzusetzen, neue Verbindungen aufzubauen und bewährte Kontakte zu festigen. „Die DIG ist die zentrale Organisation in der Bundesrepublik Deutschland, in der sich Freunde Israels in überparteilicher Zusammenarbeit zusammenfinden, um in Solidarität mit dem Staat Israel und seiner Bevölkerung zu wirken ... Sie tritt für eine Verständigung zwischen allen Völkern der Region ein und wendet sich entschieden gegen all diejenigen Kräfte innerhalb und außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, die Israels Lebensrecht als jüdischer Staat bestreiten“, so heißt es in unseren Leitsätzen.




Drei Generationen in der DIG Berlin und Potsdam:
v. links: Meggie Jahn, Daniel Kilpert, Kerstin von der Krone,
Gerlinde Gerber (alle drei Jugendforum), Jochen Feilcke und Maya Zehden


In einer Zeit, in der antiisraelische Ressentiments um sich greifen, sind wir überzeugt, dass es nicht ausreicht, die Entwicklung der deutsch-israelischen Beziehungen allein staatlichen Stellen zu überlassen, zumal Umfragen in den letzten Jahren immer wieder belegen, dass das Israel-Bild in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit mehrheitlich negativ besetzt ist.

Es scheint, als werde über kein Thema so heftig gestritten wie über den israelisch-palästinensischen Konflikt, als fühlten sich nirgends so viele „Experten“ aufgerufen, ihre Meinung kundzutun - leider oft ohne dass die historische Entwicklung des Konflikts bekannt ist und die tägliche Hasspropaganda gegen Israel in seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Kenntnis genommen werden. Das gilt insbesonderre für die Bedrohungsängste in dem kleinen Land durch die atomare Bewaffnung des Iran. Israel braucht verlässliche Freunde, die sich vor dem Hintergrund gewachsenen Vertrauens auch kritisch zur israelischen Politik äußern können. Bei aller Kritik aber sollten wir immer wissen, worüber man redet.

Dem veröffentlichten Bild Israels - meist reduziert auf Terror und Gewalt - wollen wir differenzierte und vielfältige Informationen über das kleine Land im Nahen Osten – kaum größer als Hessen und doch mit einem unglaublichem geistigen und menschlichen Potential ausgestattet - entgegensetzen. Deshalb beteiligen wir uns an Demonstrationen, Straßenfesten und öffentlichen Podien, geben mit unseren Veranstaltungen und im Rahmen unserer Israelreisen jenen eine Stimme, die hierzulande kaum gehört werden. Über Kulturveranstaltungen, Aktionstage und Info-Stände, Diskussionen an Schulen und Universitäten versuchen wir gemeinsam mit dem DIG-Jugendforum auch junge Menschen zu erreichen, denn nur sie garantieren, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden. Über gemeinsame Veranstaltungen u.a. mit politischen Stiftungen, Landesvertretungen, Ministerien oder auch der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) wollen wir eine breite, politisch interessierte Öffentlichkeit ansprechen und unsere guten Ideen für zahlreiche Veranstaltungsangebote realisierbar machen. Diskussionsrunden mit Vertretern der Israelischen Botschaft („Yom fix“), bei denen der offene Informations- und Meinungsaustausch im Mittelpunkt steht, gehören zum festen Bestandteil unseres Programms.


Foto: Margrit Schmidt

Ilan Mor, Gesandter an der Israelischen Botschaft, beim letzten Yom Fix mit der DIG





Treffen mit dem Vorsitzenden des Jüdischen Nationalfonds in Frankfurt: Reuven Green (Mitte) folgte Yitzhak Ganor (links) im Amt des Hauptdelegierten des KKL Jerusalem in Deutschland. Rechts: Mario Marshall, Leiter des Berliner Büros.



Foto: Meggie Jahn

Jochen Feilcke mit Gad Gronich, Vertreter der Hadassah Klinik Jerusalem in Berlin, und Prof. Dudenhausen von der Charité, die im Juni 2008 bei der DIG und in der Charité ihre jüngst begonnene Kooperation vorstellten.


Jährliche Höhepunkte sind die Benefizkonzerte mit bekannten und außergewöhnlichen israelischen Künstlern. Seit 1997 gedenken wir im November mit einem Benefizkonzert des ermordeten israelischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Yitzhak Rabin. Die Überschüsse kommen dabei vornehmlich sozialen Projekten in Israel zugute. Als bisherige Interpreten bei den Konzerten konnten wir gewinnen: Miri Aloni, Chava Alberstein, Einat Sarouf & Tamir Harpaz, das Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble, die Mendelssohn Players und die „Eve's Women“. Am 2. November 2006 trat zum Abschluss der Jüdischen Kulturtage mit Liel eine junge Künstlerin bei uns auf, die mit weltberühmten Stars wie Madonna oder den Scorpions aufgetreten war und beim 80. Geburtstag von Shimon Peres sogar Bill Clinton zu „Imagine“ mit auf die Bühne geholt hatte. Mit Timna Brauer & dem Elias Meiri Ensemble konnten wir kurz vor dem 60. Jubiläum des Staates Israel erneut hervorragende Musiker präsentieren, die uns 2002 schon einmal begeisterten und mit ihrer Musik für ein Ende des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern werben. Im November 2008 war der Liedermacher Wolf Biermann bei uns zu Gast, der sich seit Jahren für Israel engagiert.


Liel am 2. November 2006 im Festivalzelt des Centrum Judaicum am Ende der Jüdischen Kulturtage 2006


Nach dem Tod von Yassir Arafat hoffte Israel, mit Mahmud Abbas einen neuen Gesprächspartner auf Seiten der Palästinenser gefunden zu haben, der die Palästinenser von ihrem verhängnisvollen Weg des Terrors abbringen würde. Die Wahl in den palästinensischen Autonomiegebieten im Januar 2006 hat mit der Hamas eine Bewegung und Partei an die Macht gebracht, die nicht vom Terror gegen israelische Bürger ablassen will, das Existenzrecht Israels negiert und bereits geschlossene Verträge mit Israel nicht anerkennt. Seit dem einseitigen Rückzug Israels aus Gaza, forciert durch den damaligen Ministerpräsidenten Ariel Sharon, hat sich die Lage nicht nur für die Palästinenser, sondern auch für Israel gravierend verschlechtert. In Sderod und anderen Küstenstädten fürchtet man jeden Tag erneuten Beschuss durch Kassam-Raketen aus dem Gazastreifen mit Toten und Verletzten. U.a. durch den Bau von Tunneln aus Ägypten nach Gaza kommt es weiter zu Waffenschmuggel, dem Israel mit Militäreinsätzen begegnet, um seine Zivilbevölkerung zu schützen. Auch der Gaza-Krieg konnte den Raketenbeschuss der Hamas nicht stoppen.

Wir hoffen, dass Israelis und Palästinenser endlich den Weg zu einem friedlichen Miteinander finden, denn es wird nur eine Lösung des Konflikts geben, wenn sie von beiden Seiten akzeptiert wird. Umfragen in Israel zeigen, dass seit langem mehr als 70 % der Israelis für einen Palästinenserstaat an ihrer Seite eintreten, dies gilt offenbar auch für die palästinensische Bevölkerung. Die Frage ist allerdings, wie der Palästinenserstaat aussehen wird. Die Hoffnung auf Frieden war in den letzten Jahren geschwunden, da man durch den anhaltenden Terror seit der 2. intifada kaum noch an die Friedensbereitschaft der Palästinenser glaubte. Es wuchs die Skepsis, sie würden nie einen israelischen Staat an ihrer Seite akzeptieren, wie es die inzwischen im Gaza-Streifen allein agierende Hamas bis heute vertritt. Leider hat auch die im November 2007 statt gefundene Nahost-Konferenz in Annapolis den Frieden nicht entscheidend voran gebracht. Israel bemüht sich seit Monaten, die Regierung Abbas gegen die fundamentalistische Hamas zu stärken. Nach dem gescheiterten Gaza-Krieg, in dessen Schatten die Hamas offenbar auch Fatah-Mitglieder gefangen genommen und getötet hat, scheint Abbas jetzt aber eine Einheitsregierung der beiden verfeindeten Palästinensergruppen anzustreben. Dennoch: Die Ablehnungsfront der arabischen Welt gegen Israel scheint spätestens seit Annapolis aufgebrochen, da man auch dort den Einfluss der Hamas in Nahost befürchtet. Der neue amerikanische Nahost-Sondergesandte George Mitchell bemüht sich ebenso wie Nikolas Sarkozy und Tony Blair um diplomatische Lösungen.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft steht unmißverständlich an der Seite Israels; mit ihrem inzwischen schon drei Mal verliehenden "Friedenspreis", dem jährlichen Rabin-Gedenkkonzert der DIG Berlin und Potsdam und vielen anderen Aktivitäten will sie alle Kräfte im Nahen Osten unterstützen, die sich für eine friedliche Lösung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzen. So auch zu lesen in unseren Leitsätzen. Möge es Israelis und Palästinensern im Interesse beider Völker 2008 endlich gelingen, friedlich Seite an Seite zu leben!


DIG AG Berlin - Vorstand - DIG bundesweit - Präsidium

 


 


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