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Termin-Tipps

Wichtig!

Antisemitismus in Deutschland als Herausforderung für die neue Bundesregierung
Podiumsdiskussion
Montag, 30. November, 19 Uhr
Neue Synagoge, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

PodiumsteilnehmerInnen:

* Dr. Max Stadler, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium
* Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Tagesspiegel
* Anetta Kahane, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung
* Moderation: Dr. Petra Lidschreiber, Fernsehjournalistin und Leiterin des Ressorts Mittel- und Osteuropa des rbb

Einführung:

* Levi Salomon, Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des Antisemitismus

Grußwort:
* Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde von Berlin

Im Anschluss wird es einen Empfang geben.


Sonntag, 6. Dezember 2009, 20.00 Uhr, Kammermusiksaal

GIPFELTREFFEN DER STREICHQUARTETTE

anlässlich des 85. Geburtstags von Walter Levin

mit

Amaryllis Quartett (Deutschland) György Kurtág: Officium breve

Cuarteto Casals (Spanien) Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur op. 33/2

Gémeaux Quartett (Schweiz) Anton Webern: Rondo für Streichquartett

Kuss Quartett (Deutschland) Johannes Brahms: Streichquartett B-Dur op. 67

Cuarteto Quiroga (Spanien) Anton Webern: 5 Sätze für Streichquartett op. 5

Zemlinsky Quartet (Tschechien) Leos Janácek: 1. Streichquartett „Kreutzersonate“

Walter Levin

Der in Berlin geborene Geiger Walter Levin, der am sechsten Dezember des Jahres 2009 seinen 85. Geburtstag feiert, stammt aus einer begüterten jüdischen Familie. Er lebte mit seinen Eltern von 1924 bis 1938 in Berlin-Dahlem, bis die ganze Familie 1938 nach Palästina emigrieren musste. Ab 1946 studierte er Violine bei Ivan Galamian an der Juilliard School of Music New York. Noch als Student gründete Levin das LaSalle Quartett, dessen Erster Geiger er bis 1987 war. Von 1953 bis 1989 unterrichtete er am College Conservatory of Music der Universität von Cincinnati (Ohio). Das LaSalle Quartett unternahm Konzerttourneen in der ganzen Welt und legte Maßstab setzende Schallplattenaufnahmen vor: das gesamte Œuvre für Streichquartett von Schönberg, Berg und Webern; Quartette von Beethoven, Brahms, Mendelssohn, Wolf und Zemlinsky; Quintette von Schubert und Schumann. Viele zeitgenössische Werke wurden eigens für das LaSalle Quartett komponiert und ihm gewidmet, so von György Ligeti, Luigi Nono, Michael Gielen, Mauricio Kagel und Witold Lutosławski. Im Mai 1987 beendete das LaSalle Quartett nach über 40 Jahren seine Konzerttätigkeit.

Heute bildet Walter Levin Streichquartette in vielen Ländern Europas aus und leitet Kammermusik-Kurse in Basel, Paris und Madrid. Hinzu kommen Gesprächskonzerte mit jungen Quartetten, Aufsätze, Radio- und Fernsehsendungen über Aspekte der Interpretation. Viele der wichtigsten Streichquartette haben in den letzten Jahrzehnten mit Walter Levin zusammengearbeitet, so das Alban Berg-, Artis-, Pražak-, Kuss-, Casals- und Artemis-Quartett.

Seitdem Walter Levin 1991/92 als Fellow dem Wissenschaftskolleg angehört, ist er zusammen mit seiner Frau Evi jedes Jahr nach Berlin zurückgekehrt, um lecture recitals am Wissenschaftskolleg wie für ein größeres Publikum im Rundfunk zu geben.

Die Konzert-Direktion Adler würde sich sehr freuen, wenn dieser besondere Tag für Walter Levin mit vielen Berlinern mit gefeiert werden würde. DIG-Mitglieder erhalten einen Sonderpreis von 20 Euro (anstelle von 40,- bzw. 35,- Euro).

Karten sind zu bestellen unter Tel. 030/895992-23/-24 oder per Email unter
veranstaltung@musikadler (Stichwort: LaSalle)



Der Film "Menachem und Fred" in deutschen Kinos

Von den Nazis vertrieben - Die Rückkehr von Menachem and Fred
Einst hießen sie Heinz und Manfred Mayers. Ihre Eltern wurden von den Nazi ermordert, die beiden Brüder überlebten. 60 Jahre nach ihrer Vetreibung kehren sie zurück.
"Menachem und Fred". Regie: Ofra Tevet und Ronit Kertsner, D/ Israel 2009, 91 Min.

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