UNRWA – Friedenshindernis im Nahen Osten

Termin: 11.02.2019

 

Aktueller Hinweis: Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

Montag, 11.02.2019, 19.00 Uhr

Ernst-Lemmer-Institut, Suarezstraße 15-17, 14057 Berlin

(Nähe S Charlottenburg / U Sophie-Charlotte-Platz; Bushaltestelle Amtsgerichtplatz)

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für die palästinensischen „Flüchtlinge“ UNRWA arbeitet auf der Grundlage einer eigenwilligen Definition von „Flüchtlingen“. Der Status „Flüchtling“ ist vererbbar und wird politisch instrumentalisiert, um für sämtliche dieser Flüchtlinge, heute etwa 5,3 Millionen Menschen, ein Rückkehrrecht ins Kernland Israel zu fordern. Auf Deutschland angewandt hieße das, dass Kinder, Enkel, Großenkel und Urenkel von Flüchtlingen nach dem 2. Weltkrieg ebenfalls Flüchtlinge wären.  Während man ursprünglich darüber stritt, ob Enkel von Flüchtlingen überhaupt als Flüchtlinge zählen; kann beim UNRWA sogar der Flüchtlingsstatus von Palästinensern per Adoption an Personen weitergegeben werden, die bislang keinen Anspruch auf Unterstützungsleistungen der UNRWA hatten. Es kann keinen Frieden geben, bevor nicht diese Paradoxie beseitigt ist.

Die US Administration hat deshalb beschlossen, dieser Organisation die finanzielle Förderung zu entziehen – wann folgt Deutschland, wann folgen die Staaten Europas? Die in den UNRWA-Schulen in den Palästinensergebieten eingesetzten Lehrmaterialien genügen nicht einmal UNESCO-Standards. Die UNRWA wird für antisemitische Vorfälle und Strukturen kritisiert. So werden die in UNRWA-Schulen verwendeten Bücher kritisiert, in denen der Begriff „Israel“ nicht vorkommt und auf deren Landkarten Israel gar nicht existiert. Eine Analyse von Facebook-Profilen von Lehrern und Rektoren von UNRWA-Schulen ergab, dass dort Hitler als großartiger Führer gefeiert wird, die Mitarbeiter sich über die Ermordung von Juden amüsieren und freuen, dass Kämpfer der islamistischen Hamas in Gaza ihre Schule besuchen.

Die Bundesregierung als einer der größten Geldgeber hat sich im Koalitionsvertrag zu einer Reform von UNRWA verpflichtet. Wie müsste, wie könnte eine Reform aussehen?

Darüber diskutieren wir mit

Jörg Rensmann, Programmdirektor des Mideast Freedom Forum Berlin

Zu dieser Veranstaltung ist die Anmeldung in unserer Geschäftsstelle erforderlich:

Anmeldungen bitte per E-Mail an schalom@digberlin.de oder tel. (030) 2839 5215

Aktueller Hinweis: Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

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