Der spontane Marsch von 20 000 Israelis zum Elternhaus des von der Hamas gekidnappten Gefreiten Gilad Schalit und Ministerpräsident Netanjahus Angebot, 1000 Hamas-Terroristen gegen einen einzigen jungen Soldaten auszutauschen, sind zwei Gesten, die den Stellenwert eines einzelnen Menschen in einer demokratischen und zivilisierten Gemeinde deutlich machen. Um so mehr verbittert die Israelis, wie wenig die Geste Netanjahus und der herrschende Ethos des Landes von manchen Medien und auch Staatskanzleien in Europa geschätzt werden. Es ist eine Mischung aus israelfeindlichen Motiven, Furcht vor islamischem Terror, alten Vorurteilen gegen den Zionismus, verkapptem Judenhass, aber leider auch vielfach krasser Unkenntnis der Dinge, die zu dieser allzu leichtfertigen Kritik beiträgt …
http://www.digberlin.de/israel-am-pranger/
Aktuelles
28.01.2012
Hintergrund
Gastbeitrag yum 27. Januar in der FR: 70 Jahre – ein Menschenleben
Die große Mehrheit der Zeugen und Opfer der Shoa ist nicht mehr unter uns. Jedes Mal, wenn wir an einen [...] Mehr...
28.01.2012
Festakt
Marcel Reich-Ranicki sprach im Bundestag zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Neben der Rede von Marcel Reich Ranicki als Überlebendem des Warschauer Ghettos empfehlen wir auch die Rede von Bundestagspräsident Dr. [...] Mehr...
23.01.2012
Kaum zu glauben
Der Mufti und die Juden
Von Reuven Berko, Israel Ha-Yom, 23.01.12. Seit seiner Ernennung zum Mufti von Jerusalem hat Muhammad Hussein auf jeder sich bietenden Bühne [...] Mehr...
23.01.2012
Publikation
Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus vorgestellt
Der seit langem angemahnte Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus im Auftrag der Bundesregierung liegt nun vor. Er wurde Anfang Dezember [...] Mehr...
21.01.2012
Interview
Ulrike Trautwein: Ich will, dass unsere Türen offen sind
Montagsinterview in der taz mit der neuen Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche am 22.01.2012 Ihr Büro ist noch kahl, die Wände sind [...] Mehr...
