DIG Logo

In Reichweite der Raketen – Deutsche Medien zeichnen ein verfälschtes Bild von Israel

Wir leben vierzig Kilometer vom Gazastreifen entfernt, in einem Vorort der Stadt Beer Sheva. Von unserer Dachterrasse sehen wir im Süden die Negev-Wüste und die Wohnorte einiger Beduinenstämme, im Norden die ersten Hügel der Wüste Judäa mit Palästinenserdörfern und einer jüdischen Siedlung (im Westjordanland, d. Red.). Wir wohnen in Sichtweite des Sicherheitszaunes, zum nächsten Checkpoint ist es eine halbe Stunde Fußweg durch die Wüste. Tausende Palästinenser passieren täglich die Kontrollanlagen, um auf unserer Seite zu arbeiten. Die Palästinenser aus diesen Dörfern (im Westjordanland) leben von Israel, gleichfalls die Beduinen auf unserer Seite des Zaunes. Das ist unser Alltag, über den deutsche Medien wie auf Verabredung nicht berichten …

KOMMENTAR VON CHAIM NOLL in der taz vom 18.07.2010

http://www.digberlin.de/in-reichweite-der-raketen-deutsche-medien-zeichnen-ein-verfalschtes-bild-von-israel/

Aktuelles

28.01.2012 Hintergrund

Gastbeitrag yum 27. Januar in der FR: 70 Jahre – ein Menschenleben

Die große Mehrheit der Zeugen und Opfer der Shoa ist nicht mehr unter uns. Jedes Mal, wenn wir an einen [...] Mehr...

28.01.2012 Festakt

Marcel Reich-Ranicki sprach im Bundestag zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Neben der Rede von Marcel Reich Ranicki als Überlebendem des Warschauer Ghettos empfehlen wir auch die Rede von Bundestagspräsident Dr. [...] Mehr...

23.01.2012 Kaum zu glauben

Der Mufti und die Juden

Von Reuven Berko, Israel Ha-Yom, 23.01.12. Seit seiner Ernennung zum Mufti von Jerusalem hat Muhammad Hussein auf jeder sich bietenden Bühne [...] Mehr...

23.01.2012 Publikation

Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus vorgestellt

Der seit langem angemahnte Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus im Auftrag der Bundesregierung liegt nun vor. Er wurde Anfang Dezember [...] Mehr...

21.01.2012 Interview

Ulrike Trautwein: Ich will, dass unsere Türen offen sind

Montagsinterview in der taz mit der neuen Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche am 22.01.2012 Ihr Büro ist noch kahl, die Wände sind [...] Mehr...