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Übersicht der vergangenen Termine

 
  03.12.2009 , 20:00 Uhr
Dr. Elvira Grözinger: "Nicht nur die Ashkenazim" Sephardische Stimmen in der modernen israelischen Literatur


Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule

Als Juden aus den arabischen Ländern 1948 nach Israel einwanderten, waren die wichtigen Positionen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft schon besetzt. Die „Sephardim“ fühlten sich benachteiligt, gehörten mehrheitlich der „unteren“ sozialen Schicht an. Bis heute sind sephardische Juden in politischen Ämtern, Führungspositionen und in der Literatur des Landes unterrepräsentiert. Doch langsam gewinnt diese, lange von den aus Europa stammenden Juden verachtete, Minderheit an Beachtung, selbstbewusst erobert sie neue Positionen, und wie alles im israelischen Alltag, so spiegelt sich auch diese Entwicklung in der heute spannenden Literatur  des Landes wider.

Dr. Elvira Grözinger ist Literaturwissenschaftlerin und Publizistin. Sie wurde in Polen geboren und wuchs in Israel auf. Nach Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem, in Heidelberg und in Frankfurt am Main, promovierte sie an der FU Berlin, wo sie, wie auch an der Universität Potsdam, unterrichtet. Ihre Bücher und Aufsätze handeln von jüdischen Literaturen in vielen Sprachen, unter anderem in Jiddisch und Hebräisch.

Ort: Jüdisches Gemeindehaus
Bibliothek
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin
Eintritt: 5.– | erm. 3.–

 
 
  22.11.2009 , 16:00 Uhr
Filmvorführung THE CEMETERY CLUB mit anschließender Podiumsdiskussion zur gegenwärtigen Erinnerungskultur in Israel



Im Rahmen der Filmreihe & Symposium der Humboldt-Universität/Institut für Kulturwissenschaften und dem Hackesche Höfe Kino zur filmischen Erinnerung an den Holocaust „Welchen der Steine Du hebst“:


So., 22.11.2009, 16.00 Uhr

Ort: Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40/41 10178 Berlin
Reservierungen: 030/283 46 03


Vorfilm:

MAMA L'CHAIM! (MUTTI, AUF DAS LEBEN!)

von Elkan Spiller, USA 2008, 5 min, OmeU (englisch, O tw. in deutsch), Kurzdokumentarfilm


Seit drei Jahren lebt der 62-jährige Chaim bei seiner Mutter, einer Überlebenden des Holocaust. Die mittlerweile 95-jährige hat Grausames erlebt - Erlebnisse, die in ihren täglichen Erinnerungen immer wieder zurückkehren. Ohne anzuklagen zeigt der Film, wie der Holocaust auch das Leben der Nachkommen beeinflusst.


Hauptfilm:

MOADON BEIT HAKVAROT (THE CEMETERY CLUB)

(Wiederholung: Di., 24.11.2009, 17:00 Uhr, Neue Kant Kinos)

Regie: Tali Shemesh, IL 2006, 90 min, OmU (englisch), Dokumentarfilm


Jeden Samstag trifft sich eine Gruppe älterer Menschen auf dem israelischen Nationalfriedhof Mount Herzl, um es sich unter einer Kiefer bequem zu machen und miteinander zu essen, zu diskutieren und zu streiten. Fünf Jahre lang hat die israelische Filmemacherin Tali Shemesh die "Mount Herzl Academy" begleitet und ein ergreifendes Porträt der Generation der Überlebenden gezeichnet.


18.00 Uhr
Sonderveranstaltung in Kooperation mit der DIG Berlin und Potsdam:

Podiumsgespräch und Diskussion zur gegenwärtigen Erinnerungskultur in Israel (englisch/deutsch)

mit

Lihi Nagler, israelische Filmwissenschaftlerin, und

Martin Schellenberg, Historiker, Gedenkstätte Bergen-Belsen

Moderation: Daniel Dagan, Journalist


Die Diskussion wird in deutscher Sprache stattfinden.

 
 
  11.11.2009 , 19:30 Uhr
18 km - Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit dem Avi Levi



Mehr zum Film finden Sie hier ...


Der junge israelische Filmemacher Avi Levi wird anlässlich der ConAct-Veranstaltung „Vielfalt wagen? – Deutsch-Israelischer Austausch mit Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Herkunft“ vom 9. bis 12. November in Berlin sein, um dort seinen Debütfilm „18 km“ vorzustellen. Der DIG Berlin und Potsdam hat deshalb die einmalige Gelegenheit, ihn im Rahmen seines Aufenthalts zu treffen und nach Vorführung des Films mit ihm zu diskutieren.


Der Film spielt in der israelischen Stadt Sderot sowie in Gaza. Porträtiert werden verschiedene Menschen, deren Schicksale auf überraschende und unglaubliche Weise miteinander verbunden sind. Avi Levi hat an der Filmhochschule Sapir in Sderot studiert.


Der Film ist mit englischen Untertiteln. Sowohl das Gespräch als auch die Diskussion mit Avi Levi werden auf Wunsch ins Deutsche übersetzt.


Ort: Centrum Judaicum, Kleiner Saal, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

 
 
  01.11.2009 , 20:00 Uhr
Rabin-Gedenkkonzert mit der israelischen Sängerin Keren Hadar

Karten sind an der Abendkasse verfügbar. Karten sind an der Abendkasse verfügbar ...Karten, Karten, Karten ...


Fotorechte: Keren Hadar

Keren Hadar. Mehr ...


Veranstalter: Konzertdirektion Adler im Auftrag der DIG Berlin und Potsdam

Programm Programm Programm Programm Programm Programm Programm Programm Programm Programm Programm Programm ...


Die israelische Sopranistin Keren Hadar ist Absolventin der Beit Zvi Akademie für Darstellende Künste Israel. Mit Unterstützung von Daniel Barenboim vervollkommnete sie in den Jahren 2006/07 in Berlin ihre Ausbildung im Opernfach. 2007 gehörte sie zu den Preisträgerinnen des Schloss Rheinsberg-Gesangswettbewerbs und trat anschließend erfolgreich als Nannetta in Verdis Falstaff auf.

Als Solistin sang sie u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra, der Israel Camerata Jerusalem, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Haifa Symphony Orchestra und dem Westchester Philharmonic Orchestra New York. 2008 trat Hadar in der Bundeshauptstadt mit den Berliner Philharmonikern auf, sang in Potsdam mit den Brandenburger Symphonikern Mozart sowie mit der Potsdamer Kantorei Werke von Mendelssohn und Paul Ben Haim. Anlässlich des 100. Geburtstages von Tel Aviv übernahm sie im Juli 2009 die Solopartie bei der Uraufführung von Ella Milch-Sheriffs „Night’s End Anthem“ des Israel Philharmonic Orchestra unter Leitung von Zubin Mehta.

 

Keren Hadar tritt darüber hinaus regelmäßig bei wichtigen israelischen Musikfestivals (z.B. dem Israel Festival), aber auch bei ausländischen Musikveranstaltungen u.a. in Deutschland, Großbritannien, Belgien, Kroatien, Polen und in China, auf.

Die vielseitige und charismatische israelische Sängerin widmet sich dem Konzert- und Operngesang also ebenso wie israelischen Traditionals, Cross-Over- und Weltmusik. Seit 2008 gehört sie zu den von der Israel Cultural Excellence Foundation (IcExcellence) ausgezeichneten „hervorragenden Künstlern Israels“.

 

Wir sind 2008 auf die vielversprechende junge Künstlerin aufmerksam geworden: Anlässlich des 70. Jahrestages der Reichspogromnacht beteiligte sich die DIG Berlin und Potsdam an dem vom Trägerverein Neues Kammerorchesters Potsdam e.V. und der Landeshauptstadt Potsdam organisierten Eröffnungskonzert der jährlichen „Vocalise“. Teil des Konzerts war die deutsche Uraufführung des von der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff für Keren Hadar geschriebenen Stückes „Dark am I“ nach dem Hohenlied Salomos, bei dem diese das Publikum wie auch die anwesende Komponistin ein weiteres Mal durch die ungeheure Spannbreite ihres musikalischen Könnens begeisterte. Ein Jahr zuvor hatte das Stück beim Israel-Festival in Tel Aviv Premiere gefeiert.

 

Am Flügel begleitet wird Keren Hadar von Yoni Farhi - wie Keren Hadar in Israel geboren. Er ist nicht nur Pianist, sondern auch Dirigent, Arrangeur, Musikproduzent. Als Assistent des Direktors des Symphonieorchesters Haifa, Noam Sheriff, unterrichtet er auch Klavier am Levinsky College in Tel Aviv.

 

2006 gewann Yoni Farhi den „Gina Bachauer Award“ der American-Israeli Cultural Foundation. Er trat – oft gleichzeitig - als Solist und Dirigent beim Haifa Symphony-Orchester auf, beim „Jerusalem Camerata Orchestra“, „Israel Chamber Orchestra“, beim „Raanana Symphonette“ und „Tel-Aviv Soloists Ensemble“. Er lernte bei Noam Sheriff Dirigat, Komposition mit Sergiu Natra und Klavier bei Hadassa Biribis, Emanuel Krasovsky und Pnina Salzman. Außerdem erhielt er den „Master of Music“ von der Buchmann-Mehta School of Music an der Universität Tel-Aviv. Im Ausland trat er bisher in Großbritannien, Deutschland, Österreich und Belgien auf.

 

Nachdem wir anlässlich der „Woche der Brüderlichkeit“ im März 2009 bereits Ella Milch-Sheriff mit ihrem Buch „Ein Lied für meinen Vater“ (mit Ingeborg Prior) präsentieren konnten, freuen wir uns, dass es nunmehr gelungen ist, Keren Hadar als Interpretin für unser größtes kulturelles Event, das diesjährige 13. Rabin-Gedenkkonzert, zu gewinnen. Wir wünschen Ihnen am 1. November einen unvergesslichen musikalischen Hochgenuss!

 

Keren Hadar hat bisher zwei CDs mit klassischer Musik, aber auch mit zeitgenössischen israelischen Kompositionen vorgelegt, "Mordechai Zeira's Song - Lieder des israelischen Komponisten Mordechai Zaira, Anana records, 2005" und "Dark am I - Das hohe Lied Salomos, Komposition von Ella Milch-Sheriff, Newgen Prod., 2007

Ort: Großer Sendesaal im Haus des Rundfunks Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB), Masurenallee 8-14, 14057 Berlin

Kartenbestellung zu gestaffelten Preisen von €20, €25, €30 und €35 (DIG-Mitglieder zahlen für die Karten ab €25 jeweils €5 weniger). Ermäßigungsberechtigte erhalten gegen Vorlage ihres entsprechenden Ausweises Karten für €10 an der Abendkasse. Bestellungen unter Tel. 030-826 47 27 Fax: 030-826 35 20 oder per E-Mail: karten@musikadler.de

 
 
  29.10.2009 , 20:00 Uhr
Podiumsdiskussion ANTISEMITISMUS UND VERFOLGUNG DER BAHAI IN DER ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN


Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule und dem Mideast Freedom Forum (MEFF) und der Kampagne "Stop the Bomb"

Seit Beginn der islamischen Diktatur im Iran ist die Diskriminierung und Verfolgung religiöser Gruppen, die nicht dem schiitischen Islam in der Auslegung der Machthaber angehören, ein fester Teil des Staatsterrors. Besonders die Bahá'í-Gemeinde wird massiv verfolgt und ist durch Diskriminierung, Schauprozesse, Friedhofsschändungen und gewalttätige Übergriffe existenziell bedroht. Auch die trotz Vernichtungsdrohungen gegen Israel angeblich sichere Situation der Jüdinnen und Juden im Iran ist bei näherer Betrachtung wesentlich prekärer als oft dargestellt. Die zentrale Bedeutung und Gefahr der antisemitischen und bahaifeindlichen Ideologie des Regimes zeigt sich besonders in der aktuellen Krisensituation. Nicht nur wird durch Regimemedien und Milizen eine regelrechte Pogromstimmung geschürt, auch die iranische Freiheitsbewegung gegen das Regime wird als „zionistisch“ oder „von Bahá'í gelenkt“ denunziert und brutal verfolgt.

 

Podium:

 

neu! Prof. Dr. Ingo Hofmann, seit 2005 Beauftragter für auswärtige Angelegenheiten der Bahá'í-Gemeinde Deutschland

Javad Asadian, Schriftsteller und Politikwissenschaftler, Ex-Präsident des exiliranischen PEN, Berlin.

 

Gesprächsleitung:

Jörg Rensmann, Mideast Freedom Forum Berlin

 

Prof. Dr. Ingo Hofmann ist Sprecher der Bahai-Gemeinde in Deutschland in Fragen von Menschenrechtsverletzungen. In diesem Zusammenhang ist sein Schwerpunkt die Unterdrückung der Bahá'í im Iran. Professor Hofmann ist von Beruf Physiker und in der Forschung und Lehre an der Universität Frankfurt tätig.

Javad Asadian ist Politikwissenschaftler, Schriftsteller und Dichter. Er ist Mitglied und ehemaliger Präsident des exiliranischen PEN. Asadian hat sich kritisch mit der Rolle des Antiamerikanismus in der iranischen Linken auseinandergesetzt. Er beschäftigt sich speziell mit der Auslegung des shiitischen Islam im Iran und mit dem Mahdi-Glauben von Präsident Ahmadinedschad. Jörg Rensmann, geb. am 27.3.1961, Politikwissenschaftler und freier Autor. Vorstandsmitglied der deutschen Sektion von Scholars for Peace in the Middle East sowie des Mideastfreedom Forum Berlin. Arbeitet seit Jahren zu Theorie und Kritik von Antizionismus und Antisemitismus sowie zur Erinnerung an den Holocaust.

Ort: Filmbühne am Steinplatz
Hardenbergstr. 12 | 10623 Berlin | Eintritt: Euro 5.– | erm. 3.–

 
 
  25.10.2009 , 20:00 Uhr
THE FORGOTTEN REFUGEES - Ein Film von Michael Grynszpan mit anschließender Diskussion

Die Interviews im Film sind in Englisch mit deutschen Untertiteln, der gesprochenen Text ist in Deutsch.



Foto: David Project Center


In Kooperation mit der Jüdischen Volkshochschule

Vom Davidproject Center for Jewish Ledadership und Isra TV produziert, beleuchtet der Film die Geschichte und Kultur der Juden aus dem Nahen Osten und den nordafrikanischen jüdischen Gemeinden sowie deren erzwungener Exodus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Juden aus Ägypten, dem Jemen, Libyen, dem Irak und Marokko legen Zeugnis ab. Der Film verknüpft persönliche Geschichten, mit dramatischem dokumentarischem Filmmaterial der Rettungsaktionen der Juden aus den arabischen Ländern. Analysen zeitgenössischer Historiker liefern den Hintergrund für den Rückgang der jüdischen Population in den arabischen Ländern des Nahen Ostens und Nord Afrikas von einer Million im Jahre 1945 auf einige Tausenden heutzutage.

The Forgotten Refugees erhielt den Warswaw Jewish Filmfestval Preis 2006und wurde Sieger als bester Dokumentarfilm des Marbella International Film Festivals 2007 prämiert.

 

Die Intention dieses Filmes ist es, diese wichtige Periode in der Jüdischen Geschichte, die bislang von den Medien und der Weltpolitik weitgehend ignoriert wurde wieder ins Bewußtsein zu holen.

 

Im Anschluß an den Film wird die Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Frau Sultan-Dadon, für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen.

 

Ort: Kino „Die Kurbel“

Giesebrechtstr. 4 | 10629 Berlin

Reservierungshotline: 030 - 88 91 59 98

Eintritt: 7.– | erm. 4.–

 
 
  21.10.2009 , 17:30 Uhr
Knut C. Teske: Bin Laden geht - Die islamistische Revolution kommt - Vortrag und Diskussion

Kooperationsveranstaltung der GCJ Z Berlin mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam

 

„Auch wenn im Moment Ruhe zu herrschen scheint im Krieg des revolutionären Islam und dem Westen - der Krieg ist da. Auch wenn die Bedeutung Bin Ladens sinkt - sein Fanal für den Aufbruch leuchtet weiterhin. Auch wenn die Sprache Obamas besänftigend wirkt, und der Nahe Osten nachzudenken beginnt - konkrete Erfolge hat der US-Präsident noch nicht erzielt. Die Welt teilt sich weiterhin: in den Teil, der die Aufklärung bejaht und den anderen Teil, der die Aufklärung entweder nicht kennt oder, wenn er sie kennt, fürchtet und hasst“, meint Knut C. Teske.

 

Geboren 1942 in Lüneburg, seit 1976 Journalist bei der WELT, u.a. Leiter Hamburg-Redaktion, Chefreporter, Leiter Hauptstadt-Redaktion Berlin, Leiter „Reportagen“ und „Aus aller Welt“, dabei als Reporter in sämtlichen Krisengebieten - von Ruanda-Burundi, Zaire (Kongo) bis Afghanistan und immer wieder auch Israel, Palästinensergebiete sowie Balkan und Nordirland -, Leiter der Journalistenschule Axel Springer, TV-Moderator bei MDR und FAB, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Hamburg, Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Theodor-Wolff-Preisträger.

 

Ort: Centrum Judaicum, Seminarraum

Oranienburger Str. 28/30, 10117 Berlin

 

Fahrverbindung: S-Bhf. Oranienburger Straße / U-Bhf., Oranienburger Tor, Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

Bitte planen Sie für die Einlasskontrolle genügend Zeit ein.

 
 
  12.10.2009 , 19:30 Uhr
The Heart of the Other - Der israelisch-amerikanische Filmemacher Harvey Stein berichtet über ein außergewöhnliches Filmprojekt

Den neuen Internet-Auftritt der DIG Berlin und Potsdam finden Sie hier. Den neuen DIG-Internetauftritt finden Sie hier.





Harvey Stein (rechts) im Gespräch mit der DIG-Reisegruppe im Mai 2008


Kooperationsveranstaltung mit der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen

Wir bitten Sie, sich direkt bei der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen unter der Adresse zeljka.savic@lv-bund.nrw.de anzumelden.

Der israelisch-amerikanische Filmemacher Harvey Stein wird an diesem Abend über seine Arbeit an dem Film The Heart of the Other berichten, in dem er den israelisch-arabischen Anwalt Khaled Kasab Mahameed porträtiert.

Mahameed hat 2005 in seiner Anwaltskanzlei in Nazareth das erste Holocaust-Museum in der gesamten arabischen Welt eröffnet, über das auch in deutschen Medien berichtet wurde. Die Reisegruppe der DIG Berlin und Potsdam hat ihn dort im Mai 2008 getroffen. Seine Ausstellung basiert auf Bildern aus der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, die er mit arabischen Untertiteln versehen hat. Der Anwalt ist der festen Überzeugung, dass nur die Anerkennung der Tragödie des Holocaust durch die Araber zu einer Verständigung und zur Empathie zwischen Juden und Palästinensern führen wird. Zu Kontroversen - auch in unserer Mitgliedschaft - hat geführt, dass er in der Ausstellung auch Bilder von palästinensischen Flüchtlingslagern zeigt.

Bemerkenswert an dem Projekt ist auf jeden Fall eines: Mahameed geht mit ausgewählten Fotos vom Holocaust auch in palästinensische Dörfer und Flüchtlings-lager in der Westbank, um dort vom Leid der Juden zu berichten, wobei er auf erstaunliche Resonanz stößt.

Harvey Stein wird uns mit Hilfe von authentischem Filmmaterial nicht nur einen Einblick in das couragierte Engagement seines Protagonisten, sondern auch in die kontroversen Diskussionen um dieses außergewöhnliche Projekt in der israelischen und palästinensischen Gesellschaft geben. Er freut sich aber auch auf die Diskussion mit uns und Ihnen. An dem Abend sind deshalb insbesondere Experten aus der Migrations-, Bildungs- und Gedenkstättenarbeit herzlich dazu eingeladen, sich daran zu beteiligen.

"Heart of the Other focuses o­n the courageous and controversial activism of Khaled Mahameed, a Palestinian man who opened the first Holocaust museum in the Arab world. Mahameed believes that acknowledging the Holocaust has the power to create understanding and compassion between Jews and Arabs. In "Heart of the Other" we follow Mahameed as he lectures in his museum, as well as in refugee camps and villages in the West Bank."

Harvey Stein, Israeli-American filmmaker

Der Film ist mit englischen Untertiteln versehen. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, bei der Diskussion wird auf Wunsch übersetzt.

Ort: West Lounge der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen, Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin (gegenüber Friedrich-Ebert-Stiftung)

Foto: Meggie Jahn

Links im Bild: Khaled K. Mahameed diskutiert nach seinem Vortrag in seinem Anwaltsbüro mit einem Reiseteilnehmer über die Austellung.



Foto: Harvey Sein

Khaled Kasab Mahameed zeigt einem Palästinenser in der Westbank ein Bild aus dem Warschauer Ghetto.


Weiterführende Links zum Thema:

http://www.nytimes.com/2009/01/11/opinion/lweb11cohen.html
http://heartoftheother.com/?page_id=2
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3662822,00.html
http://img.casttv.com/search/tags:Harvey/1?show_exact=jerusalemnewyork
http://mefeedia.com/entry/khaled-at-balata-refugee-camp/10774845/
http://www.nytimes.com/2009/01/11/opinion/lweb11cohen.html

 
 
  22.09.2009 , 19:30 Uhr
Kooperationsveranstaltung mit der FNSF: Begegnung mit Sally Perel: Ich war Hitlerjunge Salomon - Vortrag und Diskussion

In Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit laden wir Sie und Ihre Familie bzw. Freunde zu einem außergewöhnlichen Abend mit Sally (Shlomo) Perel ein, der als "Hitlerjunge Salomon" die Nazizeit überlebte und dessen Geschichte verfilmt wurde.

Perel lebt in Israel und kommt mehrmals im Jahr auch zu Vortragsveranstaltungen nach Deutschland.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Ort: Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt

Anmeldung bitte über die Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit.

 
 
  21.09.2009 , 19:00 Uhr
Mitgliederversammlung der DIG Berlin und Potsdam

Am 21. September laden wir Sie herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung im Kleinen Vortragssaal des Jüdischen Gemeindehauses, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Tätigkeits- und Finanzbericht des Vorstandes
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Aussprache zu den Berichten
5. Anträge
6. Verschiedenes

 
 
  20.09.2009 , 10:00 Uhr
Berlin-Marathon: Ron Segal läuft mit der Nr. 1183 für Gilad Shalit und Menschenrechte


Copyright: Ron Segal
Hier finden Sie mehr zu der Initiative ...


Im Rahmen des Berlin-Marathons wird am Sonntag eine besondere Aktion stattfinden:

An diesem Tag wird sich der israelische Soldat Gilad Schalit 1183 Tage in Gefangenschaft der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Im Juni 2006 wurde der heute 23-Jährige auf israelischem Gebiet an der Grenze zum Gazastreifen überfallen und entführt.

Der israelische Student Ron Segal will mit einer Aktion beim Berlin-Marathon auf die menschenrechtsverletzende Gefangenschaft aufmerksam machen.

Der 29-Jährige läuft am Sonntag mit der Startnummer 1183 unter dem Motto "Würden Sie einen Marathon laufen, um ein Menschenleben zu retten?". Als Zeichen der Verbundenheit trägt jeder Läufer ein blaues Armband mit der Startnummer 1183 oder einen Aufkleber. Beides bekommen Läufer an den Tagen der Startnummerausgabe vom 17. bis 19. September auf der Messe Berlin Vital. Dort können sich auch Zuschauer des Marathons das kostenlose Armband oder ein T-Shirt abholen, um ihre Solidarität zu zeigen. Insgesamt sollen sich mindestens 1183 Läufer aus allen Nationen beteiligen. Rund 400 Läufer haben sich bereits angemeldet, unter anderem Bernd Hübner, der bisher jeden Berlin-Marathon mitgelaufen ist.

Unterstützt wird der Student von der Botschaft des Staates Israel, der Jüdischen Gemeinde, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die am Sonntag am Innsbrucker Platz von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr über die Aktion informiert (Vgl. Berliner Morgenpost, 17.09.2009)

Mehr ...

Artikel in der Jüdischen Allgemeinen vom 13. August: Berlin-Marathon: Ein Lauf für die Freiheit - Der Israeli Ron Segal geht für den gefangenen Zahal-Soldaten Gilad Shalit an den Start.

 
 
  12.09.2009 , 14:00 Uhr
Kundgebung gegen den Al Quds-Tag


Foto: Meggie Jahn

Kundgebung gegen den Al Quds-Tag auf dem Breitscheidtplatz 2008. Diesmal wird die Kundgebung in der Knesebeckstraße/Ecke Kurfürstendamm stattfinden.


Seit Jahren ist die DIG Teil eines Bündnisses gegen den von der „Islamischen Republik Iran“ und ihren Helfershelfern wie Hisbollah und Hamas gefeierten Al-Quds-Tag. Vor 30 Jahren rief Ayatollah Khomeini erstmals alle Muslime dazu auf, an jedem letzten Freitag des Ramadan für die „Befreiung Jerusalems“ und für die "Vernichtung" Israels zu demonstrieren. Seitdem versuchen Islamisten, auch den israelisch-palästinensischen Konflikt für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und eine Lösung unmöglich zu machen. Wir wollen nicht nur gegen Antisemitismus und Israelhass, gegen die atomare Aufrüstung des Iran und deutsche Geschäfte mit dem Iran protestieren, sondern auch unsere Solidarität mit den Iranern zum Ausdruck bringen, die sich öffentlich für säkulare Demokratie und Menschenrechte einsetzen und damit ihr Leben riskieren.

Schließen Sie sich dem „Bündnis gegen den Al Quds-Tag“ an und zeigen Sie mit uns Gesicht!

Ort: Knesebeckstr./Ecke Kurfürstendamm (Nähe U-Bahnhof Uhlandstr.)

Hier finden Sie den Aufruf und können über "Kontakt" auch Ihre Unterstützung signalisieren.

 
 
  12.07.2009 , 16:00 Uhr
Traditionelles Sommerfest der DIG Berlin und Potsdam


Foto: http://www.stadtlust.com/Bilder/potsdam/html/bild7.htm

Wir feiern in diesem Jahr mit der bunten Metropole am Mittelmeer ihren 100. Geburtstag. Unser Fest steht unter dem Motto "Mazel tov, Tel Aviv!"

Unser Sommerfest findet in diesem Jahr in Potsdams historischem Herzen am barocken Neuen Markt statt. Neben geistiger Nahrung, kulinarischen Genüssen und musikalischer Unterhaltung wird genug Zeit für individuelle Gespräche bleiben, zu denen wir Sie herzlich einladen.

Programm:

  • Besichtigung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (4 Euro)
  • Führungen durch das jüdische Potsdam
  • Verabschiedung des israelischen Gesandten Ilan Mor
  • Reichhaltiges Büffet
  • Zum Ausklang liest Steffen Reiche, MdB und Vizevorsitzender der DIG Berlin und Potsdam, heitere Texte
  • Musikalische Begleitung des Programms durch Boris Rosenthal

Ort: Neuer Markt in Potsdam, Schloss-Straße 12, 14467 Potsdam

Eintritt inklusive Büfett, exklusive Getränke: 20,- Euro
Vorherige Anmeldung/Überweisung ist erforderlich und sichert Ihren Platz.

Bankverbindung der DIG AG Berlin und Potsdam, Kennwort Sommerfest 2009
Konto-Nr. 0105786800 bei der Dresdner Bank, Blz. 10080000

Anfahrt: Regionalbahn/S-Bahn bis Potsdam Hauptbahnhof, von dort 5 Minuten Fußweg oder mit der Tram 99 Richtung Fontanestraße bis Haltestelle „Alter Markt“.Falls Sie gehbehindert sind und die Straßenbahn in Potsdam nicht nutzen können, geben Sie bitte unter Tel. 28395215 in der Geschäftsstelle Bescheid. Wir finden eine Lösung.

 
 
  06.07.2009 , 19:30 Uhr
Alex Feuerherdt: Geschichte der Boykotte gegen Israels Sportler


Foto: mabuse-downloads.de/txt-html/werwirsind.html

Alex Feuerherdt

In Kooperation mit dem jüdischen Sportverein MAKKABI

Eigentlich hatte sich Israel für die Fußball-Weltmeisterschaft 1958 bereits qualifiziert – und das ohne eine einzige Begegnung ausgetragen zu haben: Weil sich nacheinander die Türkei, Indonesien und der Sudan aus politischen Gründen weigerten, gegen die Auswahl des jüdischen Staates zu spielen, wurde diese jeweils zum Sieger erklärt und war damit für das Turnier in Schweden startberechtigt. Doch der Weltfußballverband FIFA änderte kurzerhand seine Regula-rien und verpflichtete die israelische Nationalmannschaft zu zwei zusätzlichen, entscheidenden Qualifikationsspielen gegen Wales, die beide verloren gingen. Damit war der Traum von der WM-Teilnahme ausgeträumt.

Dieses Beispiel ist nur eines von vielen. Immer wieder sind Sportler und Mannschaften aus Israel von Boykotten oder Boykottaufrufen betroffen, insbesondere dann, wenn ihre Gegner aus arabischen Ländern kommen. Oder sie können nicht an Wettkämpfen teilnehmen, weil ihnen die Einreise verweigert wird – wie zuletzt der Tennisspielerin Shahar Pe’er, die von den Behörden in Dubai kein Visum erhielt. Hinzu gesellen sich immer wieder merkwürdige Entschei-dungen der Sportverbände, durch die israelischen Athleten klare Wettbewerbsnachteile entstehen.

Alex Feuerherdt skizziert in seinem Vortrag die Geschichte der Sportboykotte gegen Israel und analysiert deren Hintergründe sowie ihre Folgen. Dabei wird er auch der Frage nachgehen, wie der Sport zum Vehikel für antiisraelische Ressentiments werden konnte und inwiefern die Sportverbände bisweilen eher Teil des Problems als Teil der Lösung sind.

Alex Feuerherdt (39) ist Lektor und freier Autor. Er lebt in Bonn und schreibt für die Jüdische Allgemeine, KONKRET, den Tagesspiegel und Jungle World u. a. zu politischen und sportlichen Themen.

Ort: Kleiner Vortragssaal des Jüdischen Gemeindehauses, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin

Um Anmeldungen wird gebeten in der DIG-Geschäftsstelle.

Mehr zum Thema:

 
 
  22.06.2009 , 18:00 Uhr
RUNDER TISCH mit SPECIAL GUEST Ahmad Mansour - Lebensgeschichte eines israelischen Arabers, der gegen Antisemitismus kämpft

 

Foto: Meggie Jahn

Ahmad Mansour


Diesmal wird der "Runde Tisch" der DIG an einem außergewöhnlichen Ort stattfinden: Vorstandsmitglied U.F. Krüger, zuständig für Sicherheitsbelange rund um die DIG, öffnet seinen Garten und bittet zu einem interessanten Abend.

Diese Veranstaltung richtet sich besonders, aber nicht ausschließlich, an unsere neuen Mitglieder, die seit 2008 zu uns gekommen sind.

Um Anmeldung wird gebeten in der DIG-Geschäftsstelle. Hier erfahren Sie auf Anfrage und Mitteilung Ihrer Daten auch die Adresse.

 
 
  11.06.2009 , 19:30 Uhr
Histadrut und DGB - Eine verlässliche Partnerschaft - Geschichte und Perspektiven der deutsch-israelischen Gewerkschaftsbeziehungen


Quelle: DGB/Franka Bruns Quelle: www.haaretz.com/hasen/spages/768748.html

Michael Sommer und Ofer Eini

Kooperationsveranstaltung mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)

DGB-Chef Michael Sommer trifft den Vorsitzenden der israelischen Gewerkschaft Histadrut zum Gespräch.

Die Beziehungen von DGB und Histadrut, der israelischen Gewerkschaft, begannen bereits vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. An dem Abend werden die Vorsitzenden der beiden Gewerkschaften zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Beziehung ihrer Organisationen und die Auswirkungen auf die Politik ihrer Länder Stellung nehmen.

Dazu laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Ort: DGB-Berzirk Berlin/Brandenburg, Wilhelm-Leuschner-Saal, Keithstraße 1-3, 10787 Berlin

Bei Interesse wird um umgehende Anmeldung in der Geschäftsstelle der DIG Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam, Tel: 28 39 52 15; schalom@digberlin.de gebeten.

Mehr zu Ofer Eini und zur Histadrut findet sich auf der Seite der Trade Union friends of Israel,
http://www.tufi.org.uk/2007/01/a_message_from_ofer_einichairm.html

A message from Ofer Eini-Chairman of the Histadrut

The New Histadrut is the largest workers’ organisation in the State of Israel. We lead the fight for the rights of workers, the improvement of terms and conditions as well as securing job security, these are our main priorities. Hundreds of thousands of union members’ are organised in the New Histadrut, regardless of religion, race or gender from all sectors of the Israeli economy. These unions are united under the o­ne roof – the New Histadrut.

In January 2006, Ofer Eini was elected to the position of Chairman of the New Histadrut. He quickly emphasized that the Trade Union Department of the organisation, representing workers, negotiating agreements, should be at the heart of the work of the Histadrut. Thus, the Histadrut continues to fulfill its main role as the representative of the employees, the sole body that protects workers’ rights, their employment conditions, promotes their interests and protects their dignity at work. Strengthening trade unions will strengthen the Histadruts’ influence o­n social issues since part of these issues include both trade union and social components (i.e.: Compulsory Pension for all workers)

The New Histadrut has many affiliates that are concerned with the local organisation of labour, signing collective agreements and implementing them. The Histadrut represents workers in every sector of employment that exists in the Israeli economy such as: food, hotels and tourism, academics, printers, engineers, psychologists, social workers, pensioners, journalists, clerks and more. These trade unions provide a supporting service all over the country to approximately 700,000 members’ of the Histadrut.

Eini is convinced that o­ne of the main means that will assist us in strengthening the status of workers and pensioners is in the cooperation, fostering of good relations and the creation of solidarity and brotherhood between Israeli workers and their counterparts throughout the world. The Histadrut sees cooperation -- mutual visits and exchange of information - as an important tool to learn from widespread experiences from different countries, which will assist in any struggle or campaign that we will have in the future.

Eini has worked to strengthen the relations between the Histadrut and the Arab Confederations in general and with PGFTU in particular to promote the peace process in our region.

Since its establishment, the State of Israel has been engaged, o­n various fronts, in a bloody struggle accompanied by loss and bereavement. However it has never lost the hope for peace and continues to cultivate the path for peace while maintaining a defence capability that ensures its existence.

Finally, the Histadrut calls o­n all worldwide labour organisations to use their influence o­n governments in an intensive struggle to repulse these manifestations of anti-Semitism, the grave consequences of which humanity has already suffered in the past.

Trade unions are called upon to act to remove any boycott against the Israeli economy. The effect of such a boycott can o­nly cause harm to Israeli workers organised in fellow trade unions. Furthermore, the Histadrut believes that all trade unions in the Middle East should take steps to initiate joint activities with the Histadrut for the benefit all workers in the region, to promote peace and create economic stability.

 
 
  09.06.2009 , 19:30 Uhr
Dr. Halima Alaiyan: Miteinander gehen und zueinander stehen - Israelisch-palästinensisch-deutscher Jugendaustausch


Foto: Meggie Jahn
Dr. Halima Alaiyan

Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin e.V. und dem Centrum Judaicum

Dr. Halima Alaiyan wurde in Palästina geboren, wuchs in Ägypten auf und lebt heute als Ärztin in Saarbrücken und Berlin. Doch für ihre Freiheit musste Halima Alaiyan einen sehr hohen Preis zahlen: Sie verlor ihre Heimat, ihre Familie und zuletzt ihren Sohn Talat. Ihm zum Andenken und für die Jugendlichen in Israel und Palästina gründete sie die „Talat Alaiyan-Stiftung“, die sich dem israelisch-palästinensisch-deutschen Jugendaustausch widmet. Jedes Jahr treffen sich 20 Jugendliche aus Israel, Palästina und Deutschland zu einem interkulturellen und interreligiösen Begegnungsprogramm – mit faszinierenden Ergebnissen, über die Frau Dr. Alaiyan berichten wird.

Moderation: Dr. Martin Kloke und Michael Brinkhoff

Ort: Centrum Judaicum, Großer Saal, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin-Mitte

Um Anmeldung wird gebeten in der DIG- Geschäftsstelle.

 
 
  25.05.2009 , 18:30 Uhr
Praxisberichte aus der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen muslimischer Herkunft zu Shoah und Israel - Gesprächsrunde und Diskussion mit Elke Gryglewski (HWK), Sabine Sackmann (Karame e.V.) und Ahmad Mansour (Heroes e.V.)


Foto: Karame e.V.

Elke Gryglewski (3.v.l.) und Sabine Sackmann (4.v.r.) mit Berliner Jugendlichen palästinensischer und libanesischer Herkunft in Israel.


Kooperationsveranstaltung der DIG Berlin und Potsdam mit dem Haus der Wannsee-Konferenz

In den letzten Jahren hat die Diskussion, wie in der multikulturellen Gesellschaft an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert werden kann, an Bedeutung gewonnen. Diese ist jedoch vielfach geprägt von der Beschreibung von Problemen, die sich bei der Behandlung mit der NS-Geschichte insbesondere mit Jugendlichen muslimischen Hintergrunds ergeben. Pädagogen der schulischen und außerschulischen Bildung geben häufig an, die Jugendlichen seien an deutscher Geschichte generell desinteressiert und wenn es zur Behandlung des Nationalsozialismus komme, seien vielfach antisemitische Äußerungen von den Jugendlichen zu hören. Dass diese Einschätzungen oft eher Rückschlüsse auf die Einstellungen und Methoden der Pädagogen zulassen und weniger auf die tatsächlichen Zugänge Jugendlicher palästinensischer Herkunft zur NS-Geschichte hinweisen, glauben Sabine Sackmann von Karame e.V. und Elke Gryglewski von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee Konferenz (www.ghwk.de). Sie werden von einer Studienreise nach Israel im August 2008 mit dreizehn Jugendlichen palästinensisch-arabischer Herkunft berichten.

Ein weiteres Projekt aus der pädagogischen Arbeit mit Migranten soll an diesem Abend vorgestellt werden. Seit Ende 2007 ist Ahmad Mansour – ein in Israel geborener Araber - als Gruppenleiter bei "Heroes" tätig, ein Berliner Projekt gegen Unterdrückung im Namen der Ehre und für Gleichberechtigung. Er arbeitet dort mit jungen Migranten gegen Vorurteile und für Menschenrechte, Demokratie und Respekt (http://www.heroes-net.de). In seiner Arbeit trifft er immer wieder auch auf antisemitische Vorurteile und einseitige Sichtweisen auf Israel und den Nahost-Konflikt, die für ihn Anlass zur Sorge sind. Nach verschiedenen Vorträgen zum Thema Islam wollen wir diesen Abend vor allem dazu nutzen, um mit Fachleuten aus der pädagogischen Praxis ins Gespräch darüber zu kommen, wie wir Feindbildern entgegenwirken und ein besseres Miteinander befördern können.

Dipl. Pol. Elke Gryglewski, geb. 1965, Freiwilligendienst mit ASF in Neve Shalom und Umm el Fahm, Israel 1985-1987, Studium der Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in München, Santiago de Chile und Berlin. 1989 bis 1991 Führungen in der Gedenkstätte Dachau über den FV für internationale Jugendbegegnung in Dachau e.V. Seit 1992 freie Mitarbeiterin, seit 1995 feste wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeiterin in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Dissertation zum Thema Erinnerung in der multikulturellen Gesellschaft in Vorbereitung.

Sabine Sackmann, 1972 in Hameln geboren; hat an der FU-Berlin Mathematik und ev. Theologie für das Lehramt Sek I+II studiert. Seit 5 Jahren arbeitet sie als pädagogische Mitarbeiterin und Koordinatorin in der arabischen Jugend- und Kultureinrichtung Karame e.V. mit Jugendlichen arabischer Herkunft und ihren Familien. Sie hat in verschieden Projekten zu Migration und zur Situation in Deutschland lebender junger Mädchen und Frauen mit arabischem Hintergrund gearbeitet, u.a. in Zusammenarbeit mit der FES, der KAS und der Landespolizeischule Berlin. In Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum Berlin und dem Haus der Wannsee-Konferenz hat sie Workshops zum Thema Antisemitismus durchgeführt. Im Februar 2009 hat sie ihr Referendariat an einem Gymnasium in Berlin-Spandau begonnen.

Ahmad Mansour wurde am 02.07.1976 in Tira, einer arabischen Stadt in der Nähe Tel-Avivs geboren. An der dortigen Universität hat er einen Bachelor in Psychologie, Philosophie und Soziologie abgeschlossen. Herr Mansour lebt seit 2004 in Deutschland und hat gerade sein Studium als Diplom-Psychologe an der Humboldt Universität erfolgreich abgeschlossen.

Ort: Haus der Wannsee-Konferenz (HWK), Am Großen Wannsee 56-58, 14109 Berlin(-Wannsee)
S-Bahn 1 oder S-Bahn 7 oder RegionalExpress (Deutsche Bahn) bis Bahnhof Berlin-Wannsee, dann von der gegenüberliegenden Straßenseite mit dem Bus 114 direkt bis zur Haltestelle "Haus der Wannsee-Konferenz".

Hinweis: Vor der Veranstaltung besteht Gelegenheit, die ständige Ausstellung im HWK anzusehen.

Mehr zum Thema:

Artikel in der "Jüdischen Allgemeinen" vom 8. April 2009: Das Leben der anderen. Eine Begegnung jüdischer, atheistischer und muslimischer Jugendlicher in Kreuzberg.

 
 
  15.05.2009 , 20:30 Uhr
Konzert mit Efrat Alony: Dismantling Dreams


DIG-Mitglieder erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preis. DIG-Mitglieder erhalten Karten zum ermäßigten Preis.

Mehr unter: http://www.babylonberlin.de/konzerte.htm


In Israel, Deutschland und den USA studierte Efrat Alony Komposition, Arrangement, Jazzgesang und klassischen Gesang; fortführende Studien führten sie zu Joe Lovano, Bob Brookmeyer und Steve Gray. Als Feature-Solistin trat sie mit zahlreichen Bigbands auf, z.B mit dem United Women’s Orchestra, Sunday Night Orchestra (CD „Overcast“, 2008), Jazz Orchestra of the Concertgebouw (Amsterdam), HR-Bigband (CD in Vorbereitung) und Zürich Jazz Orchestra. Sie wurde mit dem Jazz-Performance-Preis der Karl-Hofer-Gesellschaft ausgezeichnet (2007) und einem Jazz-Förderpreis des Berliner Senats (2008).

„Dismantling Dreams“, Efrats viertes Album mit ihrem Bandprojekt Alony, wurde zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk von ihrem langjährigen musikalischen Partner und Pianisten Mark Reinke produziert. Alony – nun reduziert zum Trio (plus Streichquartett) – mischen hier akustische und elektronische Elemente zu originellen Sounddesigns, die gezielt von aktuellen Konzepten der Popmusik beeinflusst sind. Eingebettet in diese abenteuerlichen Soundscapes gewinnt Efrats faszinierende Stimme eine neue, fundamentale Klarheit und eine emotionale Tiefe, die sie nie zuvor erreicht hat. Das ist Singer-Songwriter-Kunst von besonderer, grenzüberschreitender Art. „Die Kompositionen sind wie Gefühls-Collagen“, sagt Efrat, „wie kleine Ohrfilme.“

Efrat Alonys Songs werden seit Jahren von der Presse gefeiert. Die einen nennen sie „populäre Kunstlieder, hoch expressiv“, die anderen „auf geheimnisvolle Weise vom Jazz herkommende Popsongs“ oder gar eine „Kammerjazz- Parallelwelt“. In Jazzzeit war zu lesen: „Die Sängerin Efrat Alony hat nicht nur eine interessante Stimme, sondern ist auch eine Komponistin und Textdichterin, die etwas zu sagen und ihre eigene Sprache gefunden hat.“ Und beim Bayerischen Rundfunk kommentierte man: „Sie ist eine Musikerin von eigensinniger Raffinesse, liebt die Verschmelzung von Elementen aus Jazz, Rock und elektronischer Musik und verleiht diesem Sound mit persönlichen Texten und dunkler Altstimme ein großes Maß an Individualität.“ „Dismantling Dreams“ unterstreicht die verstörende, unbändige Freiheit einer großen Künstlerin.

Ort: Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 BERLIN

U-Bahn: Rosa-Luxemburg-Platz
S-Bahn: Alexanderplatz
Bus: 100, 200, 340, 348 Stop: Alexanderplatz
BerlinKino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969

Tickets im Vorverkauf: 14 € / ermäßigt: 11€ (Schüler/Studenten)
Bestuhlt. Freie Platzwahl
Tickets im Babylon und an vielen Vorverkaufskassen erhältlich!



 
 
  04.05.2009 , 19:30 Uhr
Dr. Gil Yaron: Wer regiert im Heiligen Land? Machtverhältnisse in Israel und Palästina


Foto: privat
Dr. Gil Yaron

Kooperationsveranstaltung mit Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) und der Landesvertretung von Baden-Württemberg

Nach dem Gaza-Krieg, den Wahlen in Israel und dem Machtkampf zwischen Hamas und Fatah haben wir Gelegenheit, mit einem auch in Deutschland gefragten Nahost- und Israelkenner über die aktuelle Situation in Israel und den palästinensischen Gebieten zu diskutieren.

Dr. Gil Yaron wurde in Haifa geboren und verbrachte seine Jugend in Deutschland. Nach einem Geschichts- und Arabisch-Studium in Givat Haviva/Israel und den USA sowie einem Medizinstudium an der Hadassah Medical School in Jerusalem war er von 1999 bis 2000 auch Vizepressesprecher der Knesset. Heute ist Gil Yaron Nahost-Korrespondent und arbeitet für zahlreiche deutschsprachige Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsender. Er betreibt die Website www.info-middle-east.com.
2007 erschien im Beck Verlag sein Buch „Jerusalem – Ein historisch-politischer Stadtführer“.

Ort: Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin

Im Anschluss lädt uns das Haus zu einem kleinen Empfang mit Wein und Brezeln ein.

Um Anmeldung bei der HSS wird gebeten unter Nennung von Vor- und Nachnamen, Institution, Anschrift sowie Titel der Veranstaltung Nr. 00/40/09/003 per E-Mail über die Adresse: anmeldung-berlin@hss.de oder per Fax unter (030) 7232 0022. 

 
 
  27.04.2009 , 19:00 Uhr
Dr. Jochen Müller: Das Israelbild von jungen Muslimen in Deutschland


Foto: privat
Dr. Jochen Müller


Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit

Zuletzt hat die jüngste Debatte um den Krieg gegen die Hamas ein weiteres Mal gezeigt, wie sehr das Bild von Israel durch den Nahostkonflikt bestimmt wird. Das gilt vor allem für Migranten aus der Region des Nahen und Mittleren Ostens, selbst wenn viele von ihnen schon in der dritten Generation in Deutschland leben. Mit den Motiven, die hinter ihren Bildern von Israel stehen und mit den Möglichkeiten, Israelfeindschaft und Judenhass zu begegnen, beschäftigt sich der Vortrag von Dr. Jochen Müller

Dr. Jochen Müller ist Islamwissenschaftler, arbeitet als freier Publizist und ist Mitarbeiter und Mitbegründer des Berliner Vereins "ufuq.de - Medienforschung & politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft" (
www.ufuq.de), der von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird.

Ort: Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Dr. Jochen Müller hat im Jahr 2004 bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Hanns-Seidel-Stiftung schon einmal bei uns gesprochen. Sein Thema damals: "Das Feindbild Israel in den arabischen Medien".

Um Anmeldung bei der FNF wird gebeten unter Fax: 28 87 78 49 oder per E-mail: Anne.Wellingerhof@freiheit.org

Einladung der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit. Mehr


Mehr zum Thema:

"Antisemitismus und Nahostkonflikt in der Einwanderungsgesellschaft", Götz Nordbruch, in: Bundeszentrale für politische Bildung, „Antisemitismus in Europa. Vorurteile in Geschichte und Gegenwart. Handreichungen für Lehrkräfte", Bonn 2008

 
 
  17.04.2009 , 17:00 Uhr
Konzert MUSIC IN DESPERATE TIMES: REMEMBERING THE WOMEN'S ORCHESTRA OF BIRKENAU

Ars Choralis

der Chor aus

Woodstock, New York

präsentiert gemeinsam mit der DIG Berlin und Potsdam:

Music in Desperate Times:

Im Gedenken an das Mädchenorchester in Auschwitz-Birkenau

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche Kreuzberg, Zossener Str. 65, 1096l Berlin

 

Eintritt 12€ Vollpreis, 8€ ermäßigt* zzgl. VVK-Gebühr

Kinder, Schüler, Studenten, Azubis, Wehr- u. Zivildienstleistende, Arbeitslose etc.

VVK: www.koka36.de Tel: 030 61101313

 

Music in Desperate Times: Im Konzentrationslager Auschwitz rettete die Musik einer Gruppe von weiblichen Häftlingen das Leben, die im sogenannten Mädchenorchester spielen mussten. Die SS hatte in Auschwitz, wo mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, dieses Orchester gegründet, in dem weibliche Häftlinge spielen mussten. Aber die Musik gab diesen Frauen Hoffnung und Widerstandskraft. Bis auf die Dirigentin überlebten alle 54 Frauen, die in den anderthalb Jahren seines Bestehens Mitglieder des Orchesters waren. Erzählt wird die Geschichte des Mädchenorchesters von Ars Choralis, einem Chor aus einer amerikanischen Kleinstadt, der mit diesem Konzert die Musik, die Hoffnung und die Widerstandskraft dieser Frauen dem Vergessen entreißen will. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag der Befreiung im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbrück ist der Chor im April 2009 erstmalig in Berlin zu serleben. Begleitet wird der Chor von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Woodstock.

Vor zwei Jahren begann Barbara Pickhardt, Dirigentin von Ars Choralis ihre Forschungsarbeit zu Erinnerungsberichten von Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Daraus erarbeitete sie das Projekt Music in Desperate Times. Das Konzert verbindet Orchestermusik (von Schumann, Chopin, Puccini, Mendelssohn u.a.) mit gesprochenen Erinnerungen der Frauen sowie Gesängen von Hoffnung, Frieden und Widerstand, die vom Chor gesungen werden. Die Mitglieder des Orchesters spielen Bearbeitungen derselben Musik und mit den gleichen Instrumenten, die den Frauen im Lager zur Verfügung standen. Ars Choralis erhielt für die Aufführungen von Music in Desperate Times großen Zuspruch und Beifall in Kirchen, Universitäten und Synagogen in den Vereinigten Staaten.

Mehr Infos: aradosh@hvc.rr.com

www.arschoralis.org

Mehr ...

 
 
  06.04.2009 , 19:30 Uhr
Dr. Sylke Tempel: Israel - Reise durch ein altes neues Land - Lesung und Diskussion zur aktuellen Politik in Israel


Foto: privat
Dr. Sylke Tempel


Kooperationsveranstaltung mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)


Begrüßung:

Botschafter a.D. Fritjof von Nordenskjöld, Geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.


Ort: Rauchstraße 17/18, 10787 Berlin-Tiergarten



In ihrem 2008 erschienenen Buch berichtet die Berliner Journalistin von ihrer zweiten Entdeckung Israels: Von einem Staat, „der allein aufgrund der Kraft einer Idee entstand“.


In den sechzig Jahren seit seiner Gründung entwickelte sich Israel von einer Art kollektivistisch organisiertem Familienbetrieb zu einem modernen Hightechland.


Dennoch wird immer noch heftig diskutiert über den Charakter eines ‚jüdischen Staates’, die Rolle der Religion oder die Bedeutung der Thora in dieser Gesellschaft, als habe Moses die Gesetzestafeln erst gestern am Sinai erhalten.

In der Diskussion wird auch die aktuelle politische Situation in Israel - zwei Monate nach der Wahl - zur Sprache kommen.

Sylke Tempel, geboren 1963, lebt in Berlin. Sie hat Geschichte, Politische Wissenschaften und Judaistik studiert und schloss mit einer Promotion ab.


Sie war lange Jahre Nahostkorrespondentin für deutschsprachige Medien, Redakteurin bei der „Jüdischen Allgemeinen Zeitung“, lehrt seit 1994 an der Dependance der Stanford University und ist seit November 2008 Chefredakteurin der Zeitschrift „Internationale Politik“ bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Im Anschluß lädt die DGAP zu Wein, Wasser und Brezeln.


Begrenzte Plätze. Anmeldung erforderlich bei Frau Dirks (DGAP), Tel: 25 42 31 11 oder per Mail:
dirks@dgap.org


_________


2003 stellte Dr. Sylke Tempel bei der DIG Berlin ihr damals frisch erschienenes Buch im Pressezentrum des Deutschen Bundestages vor:
Amal Rifa'i und Odelia Ainbinder: Wir wollen beide hier leben, Rowohlt Berlin, 2003, 15,- Euro, Mehr ....

 
 
  31.03.2009 , 19:30 Uhr
Claudia Dantschke: Ist der Islam mit der Demokratie vereinbar?


Kooperationsveranstaltung der DIG Berlin und Potsdam und der Vertretung des Saarlandes beim Bund

Mit dem bewusst provokativ gewählten Titel wollen wir uns einem Thema widmen, das in der Öffentlichkeit intensiv und nicht immer sachlich diskutiert wird. Claudia Dantschke gilt als ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet und beantwortet alle Fragen.

Die studierte Arabistin arbeitet seit 1993 als freie Journalistin zu den Themen Islam, Islamismus, Antisemitismus sowie Migration und Integration. Seit Dezember 2001 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der ZDK - Gesellschaft Demokratische Kultur - in Berlin. Im Jahr 2002 untersuchte sie im Rahmen einer Kommunalstudie des ZDK demokratiegefährdende Phänomene und Möglichkeiten der Intervention im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und in den Jahren 2003 und 2007 führte sie eine weitere Kommunalstudie im Berliner Bezirk Mitte-Tiergarten-Wedding durch. Schwerpunkte dieser Studien sind die Themenfelder Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Islamismus. Aktuell arbeitet Dantschke im Projekt Exit-Familienhilfe des ZDK. Hier werden Angehörige rechtsextrem oder islamistisch orientierter Jugendlicher betreut und beraten.

Ort: Vertretung des Saarlandes beim Bund, In den Ministergärten 4, 10117 Berlin

Bitte anmelden unter: DIG Berlin und Potsdam, Auguststr. 80, 10117 Berlin, Tel. 030/2839 5215, Fax 030/2939 5116, schalom@digberlin.de

 
 
  26.03.2009 , 19:30 Uhr
Diesseits der faulen Versöhnung: Versöhnungskitsch und ordentlicher Streit zwischen Judentum, Christentum und Islam


Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und der Konrad-Adenauer-Stiftung

Podiumsdiskussion mit:

Dr. Edna Brocke, Stiftung Alte Synagoge Essen

Dr. Ellen Überschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages

Bekir Alboga, DITIB/ Deutsche Islamkonferenz

Moderation: Dr. Gesine Palmer

Wenn über den Nahostkonflikt gesprochen wird, werden immer wieder schöne Bilder von Versöhnung beschworen. Insbesondere in Debatten über die Rolle der Religionen gibt es große Bemühungen, die maßvoll religiösen Strömungen zu gewinnen für eine Unterstützung der verschiedenen Friedensprozesse. Dabei werden immer dieselben Werte-Skalen gepredigt: Versöhnung, Frieden, Brückenbauen, Kennenlernen, Offenheit, Vorwärtsschauen, Liebe landen auf der guten Seite, und dagegen stehen Abgrenzung, Distanzierung, Betonung der Unterschiede, Hass, Eifer, Desinteresse usw. Selbst der iranische Präsident schien zeitweilig auf dieses Raster setzen zu wollen, als er verkündete, er sei ein Freund des israelischen oder des jüdischen Volkes. Spätestens an dieser Stelle lohnt es sich, genauer hinzusehen und zwischen Versöhnungskitsch und ernsthaften Versöhnungsbestrebungen zu unterscheiden.

Die christliche Kirchengeschichte mit ihren Inquisitionen und Pogromen auf der einen und der davon unberührten reinen guten Idee der Versöhnung ist möglicherweise kein Unfall, sondern ein historisches Lehrstück. Wer zu viel Versöhnung und zu viel Dialog und zu viel Brückenbau will, fühlt sich dabei selbst in der Regel sehr gut. Weil er sich so gut fühlt, braucht er sich nicht besonders zu beunruhigen, wenn er alle, die der köstlichen Einladung zur Versöhnung nicht folgen, herabsetzt, ausgrenzt und dämonisiert. An dieser Stelle könnte eine Ursache für die Israelfeindlichkeit gerade im „Versöhnungs-business“ und im Umfeld von christlich-islamischem Dialog liegen.

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin-Mitte

Um Anmeldung wird gebeten: Email: anmeldung-berlin@kas.de, Fax: 030 / 26996-3217

 
 
  25.03.2009 , 18:00 Uhr
Informationsveranstaltung von DIG und AJC im Reichstag zum Thema DEUTSCHLAND UND DIE DURBAN REVIEW CONFERENCE - Bestandsaufnahme und Handlungsoptionen

Aus aktuellem Anlaß haben wir kurzfristig eine weitere Veranstaltung vorbereitet. Gemeinsam mit dem American Jewish Committee laden wir Sie in den Deutschen Bundestag ein. Wir wollen uns über die beabsichtigte Konferenz Durban II in Genf informieren.

Dabei sollten Sie wissen, dass die Deutsch-Israelische Gesellschaft gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen die Bundesregierung aufgefordert hat, diese Veranstaltung zu boykottieren. Denn bei der regionalen Vorbereitung der Konferenz, die vom 20. bis 24. April 2009 stattfinden wird, hat sich bereits eine Wiederholung der anti-israelischen Haltung (wie bei Durban I) angedeutet. So ist in Entwürfen für den Resolutionstext die Verurteilung von Israel als einzig explizit genannter Staat vorgesehen. Vor diesem Hintergrund haben erst Kanada, dann Israel, die USA und inzwischen auch Italien ihre Teilnahme an der Durban Review Conference unter den jetzigen Bedingungen abgesagt. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie einladen, sich bei einem Hintergrundgespräch über den Stand der Vorbereitungen auf diese Konferenz zu informieren. Das Gespräch findet statt am

Ort: Deutscher Bundestag, Plenarbereich Reichstag, Fraktionssaal der FDP, Berlin-Mitte (Reichstagseingang Nord).

Bitte melden Sie sich möglichst bald unter Angabe Ihres Namens und Ihres Geburtsdatums beim American Jewish Comittee (AJC) per Fax unter (030)-22659414 oder per Email unter brandtc@ajc.org an. Bei der Veranstaltung unbedingt Personalausweis mitbringen! Die Plätze sind begrenzt.

Hier finden Sie die ausführliche Einladung.

 
 
  16.03.2009 , 19:30 Uhr
John C. Kornblum: Was kann Israel von Barack Obamas Nahost-Politik erwarten?


Foto: John Kornblum
Botschafter a.D. John Kornblum

Kooperationsveranstaltung mit der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages

Die Vorgänger des neuen US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush haben am Ende ihrer jeweils 8-jährigen Amtszeit Initiativen für eine Lösung des Nahost-Konfliktes ergriffen. Barack Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton werden sich nicht viel Zeit lassen können. Die Zuspitzung der Situation im Gaza-Streifen zwingt die neuen Regierungen in Jerusalem und in Washington zu raschem Handeln.

John C. Kornblum trat 1964 in den Diplomatischen Dienst der USA ein. Er war in vielen unterschiedlichen Funktionen in Deutschland tätig, zuletzt als Botschafter. Er gilt als besonderer Kenner Europas und der amerikanischen Außenpolitik.

Ort: Haus der Commerzbank, Pariser Platz 1, 10117 Berlin

Anmeldung über die Geschäftsstelle der DIG Berlin und Potsdam, Telefon/Anrufbeantworter (030) 28395-215, Fax (030) 2839 5-116 oder E-Mail schalom@digberlin.de

 
 
  05.03.2009 , 19:30 Uhr
Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit: Ein Lied für meinen Vater - Lesung und Diskussion mit Ella Milch-Sheriff und Ingeborg Prior


Foto: privat
Ingeborg Prior und Ella Milch-Sheriff

Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Deutsch-Polnischer Gesellschaft Berlin (DPGB) sowie AMCHA Deutschland e.V. - Zentrum für Psychosoziale Betreuung von Überlebenden des Holocaust in Israel und deren Familien

Das Buch „Ein Lied für meinen Vater“, 2008 im Aufbauverlag erschienen, erzählt von Kindheit und Jugend der israelischen Komponistin Ella-Milch-Sheriff, die in einer vom Holocaust traumatisierten Familie im Israel der 60er und 70er Jahre aufwuchs. Als jüngste Tochter polnisch-galizischer Eltern ist sie im Mai 1948, kurz nach Gründung des Staates Israel, mit 800 anderen jüdischen Emigranten in Haifa eingetroffen. Ihre Kindheitserinnerungen sind durch den strengen Vater und die geringe emotionale Zuwendung der Mutter geprägt.

Die Biographie von Ella ist auf einer zweiten Ebene eingebunden in das Tagebuch ihres Vaters, in dem er über die Vernichtung seiner ersten Familie, sein nur unter unvorstellbaren Opfern mögliches Überleben und seine daraus resultierende Erkenntnis schrieb: "Der Himmel ist leer!"

Ellas Zuflucht wird die Musik, bereits mit zwölf Jahren fängt sie an zu komponieren. Als sie später in der Lage ist, die Lieblosigkeit von Vater und Mutter mit deren schrecklichen Erfahrungen in Verbindung zu bringen, setzt sie ihrem Vater mit der Kammeroper "Ist der Himmel leer?" ein musikalisches Denkmal. Zugleich legt sie die Grundlage für ihren heutigen künstlerischen Erfolg, auch in Deutschland und den USA.

In dieser doppelten Biografie zeigen sich die Schrecken und seelischen Verstümmelungen, von denen viele Familien von Holocaust-Überlebenden auch in den nachfolgenden Generationen geprägt sind. Zugleich kann der Leser Ella Milch-Sheriff auf ihrem schwierigen, letztlich aber befreienden Weg der Annäherung, des Begreifens und schließlich des Verständnisses für den ihr fremden Vater folgen.

Auch unter dem Aspekt des deutsch-israelischen bzw. christlich-jüdischen Verhältnisses ist das Buch lesenswert. Es konnte nur geschrieben werden, weil die israelische Jüdin Ella Sheriff sich voller Vertrauen und um Verständigung bemüht der deutschen Journalistin und Autorin Ingeborg Prior - ein Kind der Nachkriegsgeneration - öffnet. Indem das Buch auch die hoffnungsvolle Suche des Staates Israel nach einer neuen Identität jenseits des Holocaust widerspiegelt, weist es auch einen Weg in die Zukunft.

Während der Veranstaltung werden Ausschnitte aus Ella-Milch-Sheriffs Kantate „Ist der Himmel leer? eingespielt.

Ort: Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Um Anmeldung in der DIG-Geschäftsstelle wird gebeten unter schalom@digberlin.de oder telefonisch unter 28395215.

 
 
  02.03.2009 , 19:00 Uhr
Israel und Palästina - Schritte auf dem Weg der Verständigung


Foto: FNF


Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Trotz des andauernden Konflikts zwischen Israel und Palästina gibt es auf beiden Seiten Initiativen und Organisationen, die Wege der Konfliktprävention und -bewältigung suchen und beschreiten. Beispiele hierfür sind das Peres Center for Peace in Tel Aviv und das Ta'awon Palestinian Conflict Resolution Institute in Ramallah, die mit unterschiedlichsten Projekten auf zivilgesellschaftlicher Ebene vor allem jungen Israelis und Palästinensern Gelegenheiten bieten aufeinander zuzugehen, aktiv und häufig auch gemeinsam an der Bewältigung des Konfliktes in ihrer Heimat mitzuwirken.

Tamar HAY, Projektkoordinatorin des Peres Center for Peace in Tel Aviv, und
Rasha FITYAN, Projektkoordinatorin des Ta'awon Palestinian Conflict Resolution Institute in Ramallah,

stellen Ihnen ihre Tätigkeit und exemplarisch einige Projekte vor. Anschließend stehen sie für eine Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung.

Die Veranstaltung moderiert Dr. Muriel ASSEBURG, Leiterin der Forschungsgruppe Naher Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Programm und Anmeldeformular finden Sie in den Veranstaltungshinweisen auf der Homepage der FNF. Mehr ...

Englisch text:

Monday, the 2nd of March, 7.00 a.m.

"Israel und Palestine - steps towards understanding"

Vertretung des Saarlandes beim Bund, In den Ministergärten 4, Berlin (behind the Holocaust Memorial in the direction to the Potdamer Platz)

Despite the lasting and always again rising intensity of the conflict between Israelis and Palestinians there are o­n both sides initiatives and organisations which are searching ways of conflict prevention and confllict solution. Prominent examples are the Peres Center for Peace in Tel Aviv which supports common acitivities in the social and economic sector, and the Ta’awon Palestinian Conflict Resolution Institute in Ramallah that adresses with its projects concerning the civil sector young palestinians especially.

We are looking forward to see you there.

 
 
  23.02.2009 , 19:30 Uhr
Yom Fixe mit Ilan Mor, Gesandter an der Botschaft des Staates Israel, zur Wahl in Israel

Foto: Margrit Schmidt
Ilan Mor, Gesandter an der Israelischen Botschaft, bei einem "Yom Fix" mit der DIG in Berlin-Schöneberg

An diesem Abend wollen wir uns mit dem Gesandten der Botschaft des Staates Israel über die Entwicklungen in Israel nach der Wahl am 10. Februar unterhalten und eine Prognose in die Zukunft wagen.

Wir würden uns sehr über eine rege Teilnahme freuen.

Ort: Jüdische Gemeinde, Fasanenstraße, Berlin-Charlottenburg

Diese Veranstaltung ist unseren Mitgliedern vorbehalten. Um Anmeldung in der DIG-Geschäftsstelle wird gebeten: schalom@digberlin.de.

Artikel von Ilan Mor zur Unvergleichbarkeit zwischen dem Nahost- und Nordirland-Konflikt. Mehr ...

Ilan Mor zu Gast bei der DIG in Osnabrück. Mehr ...

 
 
  23.02.2009 , 17:00 Uhr
Brigadegeneral a.D. Dr. Yossi Ben Ari: Israel after Gaza-War and Knesset elections - Outcomes of Operation Cast Lead and Security policy implications of the Israeli Elections Results


Kooperationsveranstaltung mit der Berliner Arbeitsgruppe für Sicherheitspolitik und der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik - Sektion Berlin-Brandenburg

Nur wenige Wochen nach der militärischen Auseinandersetzung der israelischen Armee mit der Hamas im Gaza-Streifen haben die Israelis ein neues Parlament gewählt. Beide Ereignisse sind wichtige Einschnitte im andauernden israelisch-palästinensischen Konflikt. Welche politischen Folgen und militärischen Resultate haben Wahlen und Militäroperation? Welche Handlungsoptionen hat die kommende israelische Regierung in ihrer Sicherheitspolitik generell und im israelisch-palästinensischen Konflikt speziell?

Der Referent, Politikwissenschaftler und Brigadegeneral a.D. Dr. Yossi Ben Ari, war von 1967 bis 1991 aktiver Offizier der israelischen Armee. Während dieser Zeit diente er unter anderem als Nachrichtenoffizier während des ersten Libanon-Krieges (1979-1982) und der ersten intifada (1987-1991). Von 1991 bis 1999 arbeitete Yossi Ben Ari im Büro des Premierministers unter Shamir, Rabin, Netanyahu und Barak. Seit 2000 konzentrierte er sich auf seine akademische Laufbahn und lehrt heute am "Galillee College" in Nahalal sowie am "National Defense College" Israels. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf den Themen Nationale Sicherheit, Geheimdienstoperationen und Asymmetrische Kriegsführung.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt (eine Simultanübersetzung ist nicht vorgesehen).

Ort: EADS-Repräsentanz Berlin, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin

Die Teilnahme is nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte senden Sie bis spätestens 25. Februar eine E-Mail mit Namen und Vornamen an schalom@digberlin.de.

 
 
  16.02.2009 , 19:00 Uhr
Eldad Beck: Die Parlamentswahl in Israel und deren Einfluss auf den Friedensprozess


Foto:privat
Eldad Beck

Kooperationsveranstaltung mit der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt

Eldad Beck, Deutschland- und Europakorrespondent der größten israelischen Tageszeitung „Yedioth Achronot“, wird eine erste Bestandsaufnahme der für den 10. Februar angesetzten Wahlen in Israel vornehmen. Dabei wird er auch über Mythen und Realitäten von Frieden und Krieg sprechen und die Frage untersuchen, inwieweit Israel für den stolpernden Friedensprozess verantwortlich ist.

Ort: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion sind wir zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.


Anmeldung bitte per Tel. 243458-0, Fax: 243458-3, Email:
poststelle@lv.stk.sachsen-anhalt.de
Haltestellen Friedrichstraße und Oranienburger Tor

 

 
 
  25.01.2009 , 18:00 Uhr
WIR WAREN NACHBARN - 130 Biografien jüdischer Zeitzeugen. Gedenkveranstaltung und Ausstellungseröffnung anlässlich des 64. Gedenktages der Befreiung von Auschwitz



Ein Bild von der Ausstellung aus dem Jahr 2008


Kooperationsveranstaltung mit dem Kunstamt Tempelhof-Schöneberg und der GCJZ

Seit 2005 wird im Rathaus Schöneberg alljährlich zum Internationalen Holocaust-Gedenktag die Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ eröffnet, die sich mittlerweile auf 130 biografische Alben erweitert hat. Sie geben Zeugnis über das erschütternde Schicksal früherer jüdischer Anwohner des Bayerischen Viertels und des gesamten Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Diesjähriger Schwerpunkt der Ausstellung und des Rahmenprogramms ist das Schweigen und Vergessen der beiden deutschen Gesellschaften und das Schweigen und Vergessen in den Familien.

Ort: Rathaus Schöneberg, J.-F.-Kennedy Platz (Foyer), Kontakt: 75606964
U 4 Rathaus Schöneberg, Bus: M46, 104

Die Ausstellung wird gezeigt vom 26.01.2009 bis 25.04.2009
Mo bis Do 10 bis 18 Uhr, Fr geschlossen, Sa und So 10 bis 18 Uhr

 
 
  19.01.2009 , 19:30 Uhr
Dr. Juliane Wetzel: Israel in den Medien


Foto: privat
Dr. Juliane Wetzel

Kooperationsveranstaltung mit dem Centrum Judaicum - Stiftung Neue Synagoge

Wir freuen uns, Sie gemeinsam mit dem Centrum Judaicum zu unserer ersten gemeinsamen Veranstaltung im Jahr 2009 einladen zu können.

Dr. Juliane Wetzel, Wiss. Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung, wird über ein Thema sprechen, das uns seit längerem beschäftigt. Vor zwei Jahren hielt Clemens Wergin, damals noch beim TAGESSPIEGEL, zu einem ähnlichen Thema einen bemerkenswerten Vortrag. In der Zeitschrift zum Verständnis des Judentums TRIBÜNE, 47. Jg., Heft 86, 2. Quartal 2008, erschien ein Beitrag von Dr. Juliane Wetzel zum Titel ihres Vortrags. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Nahost um den Gaza-Krieg erhält das Thema eine ungeahnte besondere Aktualität.

Frau Dr. phil. Juliane Wetzel, geb. 1957 in München, promovierte 1987 in den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte an der Ludwig Maximilians Universität München; von 1987 bis Anfang 1991 war sie Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte, München; 1991-1995 war sie wiss. Mitarbeiterin, seit 1996 ist sie wiss. Angestellte am Zentrum für Antisemitismusforschung, Berlin. Sie ist Geschäftsführende Redakteurin des Jahrbuchs für Antisemitismusforschung, Mitglied der deutschen Delegation der Task Force for International Cooperation o­n Holocaust Education, Remembrance and Research und hat zu den Themen Juden unter nationalsozialistischer Verfolgung (Deutschland, Frankreich, Italien), jüdischer Nachkriegsgeschichte, Rechtsextremismus und zu aktuellen Formen des Antisemitismus publiziert. Auch war sie mehrfach zu Forschungszwecken, als Konferenzteilnehmerin und auch privat in Israel. 2005 nahm Frau Dr. Wetzel als Referentin an der Konferenz des Zentrums für Antisemitismusforschung zusammen mit dem Stephen Roth Institute for the Study o­n Contemporary Antisemitism and Racism, Tel Aviv University, über Die Protokolle der Weisen von Zion (Oktober 2004) teil.

Frau Dr. Wetzel ist Mitglied des Ausstellungsteams zur Erarbeitung der Wanderausstellung Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?, die in Kooperation zwischen dem Zentrum für Antisemitismusforschung und Yad Vashem entstand und seit Sommer 2007 an verschiedenen Orten in der Bundesrepublik gezeigt wird.

Ort: Zentrum Judaicum - Stiftung Neue Synagoge, Oranienburgerstraße 28-30, 10117 Berlin

 
 
  06.01.2009 , 19:00 Uhr
Dr. Jochen Müller: Das Israelbild von jungen Muslimen in Deutschland


Kooperationsveranstaltung von  DIG Berlin und Potsdam und Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit

Zuletzt hat die jüngste Debatte um den Krieg gegen die Hamas ein weiteres Mal gezeigt, wie sehr das Bild von Israel durch den Nahostkonflikt bestimmt wird. Das gilt vor allem für Migranten aus der Region des Nahen und Mittleren Ostens, selbst wenn viele von ihnen schon in der dritten Generation in Deutschland leben. Mit den Motiven, die hinter  ihren Bildern von Israel stehen und mit den Möglichkeiten, Israelfeindschaft und Judenhass zu begegnen, beschäftigt sich der Vortrag von Dr. Jochen Müller

Dr. Jochen Müller ist Islamwissenschaftler, arbeitet als freier Publizist und ist Mitarbeiter und Mitbegründer des Berliner Vereins "ufuq.de - Medienforschung & politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft" (www.ufuq.de), der von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird.

Ort: Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Um Anmeldung bei der FNF wird gebeten unter Fax: 28 87 78 49 oder per E-mail: Anne.Wellingerhof@freiheit.org

 
 
  18.12.2008 , 19:00 Uhr
Der israelische Lyriker Asher Reich zu Gast bei der DIG Berlin und Potsdam


Liebe Israelfreunde,

kurz vor Jahresende bietet sich überraschend die Gelegenheit, Sie am 18. Dezember 2008, 19.00 Uhr, zu einem gemütlichen Jahresausklang mit dem israelischen Dichter und Schriftsteller Asher Reich in die Kleinen Ratsstuben JFK, Freiherr-vom-Stein-Str. 2, 10825 Berlin (am Rathaus Schöneberg, Linie U 4) einzuladen. Er ist erst kürzlich bei einer Lesung gemeinsam mit dem im Exil lebenden iranischen Dichter Said, früherer Präsident des Pen-Clubs Deutschland, im Literaturcafé aufgetreten.

Kurz vor Ende des runden Jubiläumsjahrs kann Asher Reich, der gut Deutsch spricht, uns berichten, wie er als 11-jähriger vom Jerusalemer Orthodoxenviertel Mea Shearim aus die israelische Staatsgründung erlebte, wie er sich als junger Mann vom religiösen Hintergrund seiner Familie und Umgebung entfernte und sich vom säkularen Zionismus begeistern ließ. Auch die heutige Sichtweise auf seine Heimat Israel soll bei unserer Begegnung nicht zu kurz kommen.

Asher Reich, geb. 1937, ist einer der bekanntesten israelischen Lyriker und Schriftsteller der Gegenwart. Sein Vater stammt aus der Slowakei, seine Mutter aus Ungarn. Die Eltern flohen in den 30er Jahren vor den Nationalsozialisten ins damalige Palästina. Nach dem Militärdienst studierte er Hebräische Literatur und Philosophie an der Hebrew University in Jerusalem. In Tel Aviv arbeitete er als Journalist und Redakteur für verschiedene Zeitungen und unterrichtete kreatives Schreiben an der Universität in Be’er Sheva. Von 1980 bis 2002 war er Chefredakteur von „Moznaim“, der Literaturzeitschrift des israelischen Schriftstellerverbandes. Neben zahlreichen Gedichtbänden veröffentlichte Reich Hörspiele, Erzählungen und den autobiographischen Roman „Erinnerungen eines Vergesslichen“, der 1990 während eines DAAD-Stipendiums in Berlin entstanden war.

Für seine Werke erhielt Asher Reich eine Reihe von Auszeichnungen in Israel, u.a. im Jahr 2000 den Präsidentenpreis für Literatur. 2004/2005 war Asher Reich erneut DAAD-Stipendiat in Berlin. Er lebt seit vielen Jahren in Tel Aviv. Mehr unter http://www.literaturfestival.com/bios1_1_6_151.html

Wir würden uns freuen, wenn Sie trotz der kurzfristigen Ankündigung und der Nähe zu den Feiertagen die Zeit fänden, dabei zu sein! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

 
 
  08.12.2008 , 19:00 Uhr
Yom Fixe zum Thema Israel vor den Wahlen


Vortrag und Diskussion mit Asaf Ichilevich, Botschaft des Staates Israel im Rahmen des Yom fixe mit einem Vertreter der Botschaft des Staates Israel

Staatspräsident Shimon Peres hat nach den gescheiterten Koalitionsgesprächen Tzipi Livnis, der neuen Vorsitzenden der Regierungspartei Kadima, für Februar 2009 Neuwahlen in Israel ausgeschrieben. An den Forderungen der religiösen Parteien gescheitert, muss die designierte Nachfolgerin Ehud Olmerts jetzt gegen den absehbaren Spitzenkandidaten des Likud und vormaligen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu antreten.

Doch der Wahlkampf wird nicht durch dieses Duell allein dominiert sein, denn es steht viel mehr auf dem Spiel. Welche Parteiprogramme konkurrieren, um die sozialen und ökonomischen Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern, angesichts der ausbrechenden globalen Wirtschaftskrise? Und nicht zuletzt, wird das Vorbild des vergangenen US-Wahlkampfs angesichts der Kürze der Zeit in der innerisraelischen Auseinandersetzung eine Rolle spielen? Dieser Vortragsabend mit anschließender Gesprächsrunde soll uns einen Überblick über das Wahlsystem in Israel, die Parteienlandschaft, neue und alte Bündnisse und Koalitionen bringen.

Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten.

Asaf Ichilevich ist seit August 2007 Erster Sekretär und außenpolitischer Berater der Botschaft des Staates Israel in Berlin, zuvor Referent in der Abteilung Westeuropa im israelischen Außenamt. Er begann seine Laufbahn im Außenministerium 2001. An der Uni-versität Tel Aviv studierte er Europäi-sche Geschichte, wobei er 1995/96 ein Auslandssemes-ter an der Ludwig-Maximilians-Universität in München verbrachte.

Ort: Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin-Charlottenburg

Anmeldung: bis zum 08.12. bitte über die Geschäfts-stelle der DIG Berlin und Potsdam, Telefon/Anruf-beantworter (030) 2839 5215, Fax (030) 2839 5116) oder E-Mail schalom@digberlin.de.

 
 
  01.12.2008 , 19:00 Uhr
Das rechtsextremistische Spektrum in Berlin und der Antisemitismus


Copyright Foto: Claudia Schmid

Claudia Schmid

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Claudia Schmid, Leiterin des Berliner Verfassungsschutzes

 

Kooperationsveranstaltung mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz

 

„Bestrebungen, welche die Grundwerte unserer Gesellschaft beseitigen wollen, bedrohen die persönlichen Freiheiten in der pluralistischen Gesellschaft“, so beschreibt der Berliner Verfassungsschutz seine Problemlage zusammenfassend. „Der Verfassungsschutz Berlin unterscheidet zwischen den Gefahren des Rechtsextremismus, des Linksextremismus, des Aus-länderextremismus sowie der Spionage.“

Gerade im Bereich des Rechtsextremismus bleibt Antisemitismus das grundlegende Merkmal aller Gruppierungen. Die oberste Verfassungsschützerin Berlins stellt Ihnen aktuelle Entwicklungen besonders des rechtsextremen Spektrums und dessen innewohnenden Antisemitismus im Land vor. Doch auch weitere Aspekte können angesprochen werden:

Welche Rolle spielt die „Neue Rechte“ in der Hauptstadt? Welche Verknüpfungen hat die rechte Szene mit den anderen extremistischen Richtungen? Und wie können Bürger helfen?

 

Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen erwartet Sie ein mediengestützter Vortrag sowie die Möglichkeit zu Nachfrage und Diskussion.

 

Die Juristin Claudia Schmid ist seit 2001 Leiterin des Berliner Verfassungsschutzes. Sie arbeitet bereits seit 1985 in verschiedenen Stellen im Berliner Senat und sammelte allein zehn Jahre Erfahrung als Stellvertreterin des Berliner Datenschutzbeauftragten.

 

Ort: Raum 2401 im Alten Stadthaus, Klosterstraße 47, 10179 Berlin. Öffentlicher Nahverkehr: Haltestelle „Klosterstraße“ der Linie U2.

 

Anmeldung: bis zum 01.12. bitte über die Geschäftsstelle der DIG Berlin und Potsdam, Telefon/Anruf-beantworter (030) 2839 5215, Fax (030) 2839 5116) oder E-Mail schalom@digberlin.de.

Lesen Sie dazu die aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Rechtsextremismus. Mehr ...

 
 
  25.11.2008 , 20:00 Uhr
Nächster RUNDER TISCH der DIG Berlin und Potsdam

 



Restaurant Tomasa, Villa Kreuzberg. Mehr ...


Wer über den Besuch von Veranstaltungen bei uns aktiv werden will bzw. in lockerer Runde andere Mitglieder besser kennen lernen will, ist herzlich eingeladen, zum nächsten "Runden Tisch" der DIG Berlin und Potsdam ins

Restaurant "Tomasa", Villa am Kreuzberg, Kreuzbergstraße 62, 10965

zu kommen.

Dr. Gesine Palmer wird die Moderation übernehmen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 
 
  13.11.2008 , 12:00 Uhr
Fachkonferenz Bildung in einer Einwanderungsgesellschaft - Anforderungen an die Bildungspolitik in Israel


Kooperationsveranstaltung mit der FES, der Hebrew University of Jerusalem und dem Wissenschaftszentrum Berlin


Mit großer Freude laden wir Sie im 60. Jahr der Staatsgründung Israels zur nächsten gemeinsamen Veranstaltung mit der Friedrich Ebert Stiftung ein, diesmal zu einer Fachkonferenz zum Thema Bildung. Dabei soll das Fundament der Erfolgsgeschichte Israels - die Bildungspolitik - verbunden mit der Absorption bzw. Integration eines hohen Anteils von Immigranten - vertieft diskutiert werden. Aktuelle Herausforderungen, mit denen sich Israel bei seiner Bildungsreform im Zeitalter der Globalisierung konfrontiert sieht, sollen mit einbezogen werden.

In einer Einwanderungsgesellschaft kommt der Schule mit ihrer potentiellen Integrationsfunktion eine wichtige Bedeutung zu. Neben der Herausforderung der Integration von Einwanderern stellen sich jedoch weitere Probleme: die getrennten Bildungssysteme für säkulare und religiöse Juden, die reduzierten Bildungsinhalte in ultraorthodoxen Schulen sowie das Bildungsgefälle zwischen jüdischen und arabischen Schulen.

Der akademischen Ausbildung wird in Israel traditionell ein hoher Stellenwert zugeschrieben. Die Zahl der Studierenden nimmt kontinuierlich zu. Parallel dazu stieg in den letzten Jahren die Anzahl privater Bildungsinstitutionen, die öffentlichen Universitäten erfuhren dagegen drastische Kürzungen ihrer Mittel. Dies hat eine wachsende soziale Ungleichheit zur Folge. Gegenwärtig findet in Israel eine intensive Debatte über die Bereitstellung dringend benötigter zusätzlicher öffentlicher Mittel für Universitäten mit Beginn dieses Studienjahres statt. Dabei wird deutlich, dass sich das israelische Bildungssystem in einer Krise befindet und dringend reformbedürftig ist.

Es wird zwei Panels zu den Themen "Bildung als 'Integrationsmaschine' - Schule in einer Einwanderungsgesellschaft" und "Abgehängt? Bildungserfolg und soziale Herkunft in der akademischen Ausbildung" geben. Aus Israel eingeladen sind Prof. Tamar Ariav, Beit Berl Academic College, Arie Kizel, Mandel Leadership Institute, Prof. Chaim Adler, Hebrew University of Jerusalem, Prof. Faisal Azaiza, University of Haifa, und Prof. Menahem Ben-Sasson, Hebrew University.

Jochen Feilcke wird ein Grußwort sprechen, Steffen Reiche, Bildungsminister a.D., für die DIG Berlin und Potsdam eine Moderation übernehmen.

 
 
  09.11.2008 , 19:30 Uhr
SCHWARZ BIN ICH - Konzert zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht

Eröffnungskonzert zu den 8. Potsdamer Vocalwochen VOCALISE 2008 vom 9. bis 23.11.2008  Mehr ...

In Kooperation mit dem Trägerverein des Neuen Kammerorchesters Potsdam e.V. und der Landeshauptstadt Potsdam sowie mit Unterstützung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg

Ort: Nikolaisaal Potsdam, Wilhelm-Staab-Str. 10-11, 14467 Potsdam

Begrüßung durch Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Stadt Potsdam und Schirmherr des zweiwöchigen Festivals


Vladimir Godár, Maykomashmalon
Mark Kopytman, Kaddisch für Viola und Streichorchester
Ella Milch-Sheriff, Schwarz bin ich ...
Eine musikalische Fantasie nach dem Hohelied Salomon

Keren Hadar (Sopran), Itamar Ringel (Viola) Neues Kammerorchester Potsdam, Leitung: Ud Joffe

"Maykomashmalon" ("Was bedeutet das?") - Erinnerung und Gedenken, Nachdenken über Leid und Liebe, die ewige Frage nach dem Sinn, alles das kommt in diesem besonderen Konzert zum Tragen: "Maykomashmalon" ein jiddisches Lied mit dem Text von Avrom Reisen, geb. 1876 in Minsk; von Mark Kopytman, geb. 1929 in Kamenets-Podolsk (Ukraine) "Kaddisch", entstanden 1981 schon in Israel und getragen vom elegischen Klang der Bratsche und als Hauptwerk in deutscher Erstaufführung ein Lied auf die Liebe "Dark am I ..." von der in Haifa geborenen israelischen Musikerin Ella Milch-Sheriff - eine musikalisch wie sprachlich außerordentlich vielschichtige Komposition, im besten Sinn des Wortes "Weltmusik". Ein besonderer Höhepunkt ist zweifellos die Mitwirkung der jungen israelischen Sängerin, für die das Werk geschrieben wurde - Keren Hadar, 2007 gehörte sie zu den Gewinnern des Schloss Rheinsberg Musikwettbewerbes. Auch für den Solopart in "Kaddisch" konnte mit Itamar
Ringel eine junger, doch international schon bekannter Musiker aus Israel gewonnen werden.

Karten zu 13,- Euro (ermäßigt 10,- Euro) im Vorverkauf u.a. über die Ticket Galerie im Nikolaisaal, Tel (0331)28 888 28, Email ticket-galerie@nikolaisaal.de.

Weitere Informationen und Vorverkaufsmöglichkeiten unter www.nkop.de und www.vocalise.de

 
 
  08.11.2008 , 18:00 Uhr
70. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938. Gedenkveranstaltung am Vorabend, dem 08. November

 

70. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938


Der Menschen gedenken,

die ausgegrenzt, verfolgt und getötet wurden.

Gedenkveranstaltung am Vorabend,

dem 8. November 2008

18.00 Uhr

Spiegelwand auf dem Hermann-Ehlers-Platz

Aus unserer Mitte gerissen

Es sprechen

Lala Süsskind (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin),

Norbert Kopp (Bezirksbürgermeister Steglitz-Zehlendorf).

Es singt

Isaac Sheffer (Kantor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin)

18.30 Uhr

Schweigezug zum ehemaligen Jüdischen Blindenheim

in der Wrangelstraße (heute Haus Nazareth)

Dem Leiden ein Gesicht geben

19.30 Uhr

Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst

in der Baptistengemeinde, Rothenburgstraße 12a-13

Unterwegs zum Frieden

Ansprache: Pfarrerin Regine Becker, ev. Matthäus-Gemeinde

Musikalische Gestaltung:

Shalom-Chor Berlin mit Kantor Isaac Sheffer, Ltg.: Regina Yantian

Veranstalter:

Steglitzer Ökumene (Evangelische Matthäusgemeinde, Katholische Rosenkranzgemeinde, Baptistengemeinde Steglitz)

in Zusammenarbeit mit

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf,

Initiative Haus Wolfenstein,

Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam,

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 
 
  02.11.2008 , 19:00 Uhr
UM MEINETWEGEN: ISRAEL - 12. Rabin-Gedenkkonzert und 32. DIG-Wohltätigkeitskonzert - mit Wolf Biermann



Foto: Thorsten Jander
Wolf Biermann

Zugunsten des DIG-Waldes im Norden Israels

Im 60. Jahr der Staatsgründung Israels möchten wir Sie mit einem ganz besonderen Interpreten erfreuen, der vielen Menschen aus ganz anderen Zusammenhängen, aber nicht als Freund Israels bekannt ist: Wolf Biermann.

In den letzten Jahren ist er jedoch vielfach durch engagierte Beiträge in Israel und Deutschland in Erscheinung getreten, was uns dazu bewogen hat, ihn im 60. Jahr der Staatsgründung zu unserem Rabin-Gedenkkonzert einzuladen. "Der 71-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren sehr entschieden für Israel und israelische Interessen eingesetzt", so heißt es denn auch in der Begründung der DIG Hannover für ihre Entscheidung, dem Lyriker und Liedermacher Wolf Biermann am 6. März 2008 den „Theodor Lessing-Preis“ zu verleihen. Gewürdigt wurde damit auch , dass er Yitzchak Katzenelsons „Großen Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk“ aus dem Jiddischen nachgedichtet hatte. Der Dichter und Dramatiker Katzenelson wurde wie Biermanns Vater in Auschwitz ermordet. Mehr ...

Wir freuen uns außerordentlich, dass Wolf Biermann zugesagt hat, im Großen Sendesaal des RBB für uns und Sie aufzutreten.

Lassen Sie sich dieses außergewöhnliche Kulturereignis nicht entgehen und unterstützen Sie damit auch den "Wald der DIG" im Norden Israels!

Hier können Sie das Formular für Ihre Kartenbestellung ausdrucken.

 
 
  09.10.2008 , 18:30 Uhr
Dr. Stefan Meining: Feindbild Israel: Die DDR und der Judenstaat

Sehen Sie dazu den Bericht von Stefan Meining in "Report" München vom 06.10. "Geheimoperation Aleppo"

Foto: privat
Dr. Stefan Meining

Kooperationsveranstaltung mit der KAS Berlin

Jahrzehntelang verbreitete der SED-Staat die gleiche Botschaft: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Antisemitismus in Deutschland! Neue Dokumente aus ostdeutschen, israelischen und amerikanischen Archiven belegen das Gegenteil: Die DDR weigerte sich, Wiedergutmachung zu leisten und rüstete gleichzeitig unter dem Deckmantel absoluter Geheimhaltung die radikalsten Feinde Israels mit modernem Kriegsgerät aus.

Wieso setzte die SED auf arabische Staatsterroristen, vertuschte den Antisemitismus in der DDR und zeigte den Juden und dem jüdischen Staat die kalte Schulter? Diese Fragen zu einem der heikelsten Kapitel der DDR-Geschichte sollen in dieser Veranstaltung thematisiert werden.


Dr. Stefan Meining ist Journalist. Er war Mitarbeiter der Forschungsstelle für deutsch-jüdische Zeitgeschichte in München (bei Michael Wolffsohn).

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail: anmeldung-berlin@kas.de oder per FAX (030 – 26996 3217).

 
 
  01.10.2008 , 20:00 Uhr
Festkonzert 60 Jahre Israel: Deutsch-Israelisches Kammerorchester: Musikalische Begegnungen - Musical Encounters



                    Deutsch-Israelisches Kammerorchester 


Kooperationsveranstaltung mit dem Julius-Stern-Institut der Universität der Künste in Berlin

Talentierte junge Virtuosen des Jerusalem Music Centre in Israel und des Julius-Stern-Instituts der Universität der Künste in Berlin kommen in Israel und Deutschland für ein intensives gemeinsames Musizieren und zum interkulturellen Austausch zusammen. Abschluss dieser musikalischen Begegnungen ist das Festkonzert am 1.Oktober im Konzerthaus Berlin. Durch die Konzerteinnahmen soll das Weiterbestehen dieses einzigartigen Projektes gesichert und jährlich wiederholt werden. Unterstützt wird das Orchester vom Staats- und Domchor Berlin.

Es werden Werke von C. P. E. Bach, W. A. Mozart, O. Partos, L. v. Beethoven, A. Dvořák und J. Brahms zu Gehör gebracht. Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Staates Israel in Deutschland Yoram Ben-Zeev und Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ort: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin

Kartenpreis: 18,00 Euro / 14,00 Euro erm. zzgl. VVK-Gebühren. Vorzugspreis für DIG-Mitglieder: 15,50 Euro auf allen Plätzen!

 
 
  22.09.2008 , 19:30 Uhr
Ester Golan, Überlebende des ersten Kindertransportes, erzählt ihre bewegende Familiengeschichte

Kooperationsveranstaltung mit Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste (ASF)

Am 1. Dezember 2008 jährt sich der erste Kindertransport mit 196 Kindern aus Berlin nach London zum 70. Mal. Bis zum Kriegsbeginn wurden etwa 10.000 jüdische Kinder vor dem Zugriff der Verfolger gerettet. Die 15-jährige Ester wurde im März 1939 von Berlin aus mit ihrer Schwester nach England verschickt. Heute lebt Frau Golan in Jerusalem.


Im Rahmen des von ASF und Presse- und Informationsamt der Bundesregierung initiierten Begegnungsprogramms "LeDorDor ... Von Generation zu Generation..." wurden Frau Golan und ihr Enkelsohn für mehrere Tage nach Berlin eingeladen. Wir freuen uns, ein generationsübergreifendes Gespräch mit beiden Gästen führen zu dürfen. Mehr zu Ester Golan ...


Ort: Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79/80

10623 Berlin-Charlottenburg, Kleiner Saal

  • Am 30. November - am Vorabend des ersten Kindertransports nach England - soll am Bahnhof Friedrichstraße ein Denkmal von Frank Meisler, der selbst als 10jähriger im August 1939 von dort verschickt wurde, aufgestellt werden. Lesen Sie dazu einen Bericht im Berliner TAGESSPIEGEL vom 18. August. Mehr ...
  • "Bezirk übernimmt Kindermahnmal" - Bericht in WELT o­nLINE vom 15. August zum gleichen Thema.
 
 
  17.09.2008 , 19:30 Uhr
Yom Fix mit dem Israelischen Botschafter

Nur für Mitglieder!

Der Botschafter wird uns die Schwerpunkte seiner Arbeit erläutern, über seine bisherigen Erfahrungen in Deutschland berichten und sich unseren Fragen stellen.

Ort wird auf Anfrage mitgeteilt.

Wichtig:
Bitte melden Sie sich unter Angabe von Namen, Anschrift, Festnetz-/Mobilfunknummer, Personalausweis- oder Passnummer und unter Angabe Ihrer Staatsangehörigkeit bis 31. August schriftlich in der Geschäftsstelle an.

 
 
  08.09.2008 , 19:00 Uhr
Jenseits der Schlagzeilen - Israelischer Alltag heute - Gesprächsrunde und Diskussion anlässlich 60 Jahre Israel


Kooperationsveranstaltung von DIG Berlin und Potsdam, Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) sowie der Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum

Gesprächsteilnehmer:

Dr. Hans-Georg Fleck, Projektleiter der FNF in Israel und den Palästinensischen Gebieten
Roni Roei-Rothler, Jura-Dozentin an der Bar Ilan Universität Israel, ehemalige FNF-Stipendiatin
Patricio Abramzon, Journalist/"info live" und ehemaliger FNF-Stipendiat

Moderation: Dr. Gesine Palmer, Vorstandsmitglied DIG Berlin und Potsdam

Mit dieser Veranstaltung soll einem interessierten Publikum das ihm aus den Schlagzeilen bekannte Israel einmal „ganz anders“ präsentiert werden. Es geht um den Versuch, das Land Israel und seine Menschen aus dem von den Medien vorgegebenen Kontext zu heben, und sich stattdessen den vielseitigen Lebensrealitäten der Menschen vor Ort zu widmen.


Dabei wird der "Medienliebling" - der israelisch-palästinensisch/arabische Konflikt - nicht ausgespart, ist er doch integraler und dazu sehr prägender und schmerzlicher Teil des israelischen Alltags. Allerdings ist er eben nur ein Teil des sehr vielfältigen Lebens der Menschen vor Ort. Es geht um mehr: Um die verschiedenen Lebensfacetten junger Israelis. Im direkten Gespräch soll die Gelegenheit geboten werden, Israelis nach Alltag, Lebensrealität, Lebensgefühl, Meinungen, Beruf und „Träumen“ zu befragen. Das Themenspektrum, das in diesem Veranstaltungsrahmen angesprochen werden kann, ist weit gesteckt: Familienleben, Bildung, Armee, Umgang und Erfahrung mit dem Konflikt, gesellschaftliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, ethnische Vielfalt, Verhältnis zwischen jüdischer Mehrheit und palästinensischer Minderheit, „Einheimische“ und Zuwanderer, Religiöse und Säkulare, gesellschaftliche Schichten, politische Gruppierungen/Aktivitäten, Politikverdrossenheit, der Konflikt und wie man mit ihm lebt, deutsch-israelische Beziehungen usw).

 

Darüber hinaus will sich die Gesprächsrunde auch der Lage des Liberalismus bzw. dem Wirken der liberalen Kräfte in Israel und damit auch der besonderen Beziehung der Gäste zur Stiftung widmen. Hier bietet es sich an, interessante Ergebnisse der im letzten Jahr in Israel von der Stiftung veranlassten repräsentativen Meinungsumfrage zur „Perzeption liberaler Werte in der israelischen Gesellschaft“ ins Gespräch einzubringen und dem Publikum vorzustellen.

Frau Roni Roei-Rothler ist Juristin und Leiterin einer in die Universität Bar Ilan integrierten Rechtspraxis, die Rechtsberatung von Jurastudenten für Menschen mit Behinderungen koordiniert. Frau Rothler entstammt dem aschkenasischen (europäischen) Teil der Bevölkerung. Herr Patricio Abramzon ist Journalist und wanderte mit seiner Familie aus Südamerika nach Israel ein. Er wird u.a. von seiner Immigration und den Problemen der Integration in Israel berichten.

Die “Podiumsteilnehmer“ sind bewußt keine offiziellen Vertreter des Staates Israels oder Vertreter von politischen Gruppierungen, sondern Repräsentanten der jungen Generation Israels bzw. gleichzeitig Alumni der FNF Jerusalem. Mit ihnen soll das Publikum in einen Dialog treten.

 
 
  07.09.2008 , 16:00 Uhr
Sommer- und deutsch-israelisches Begegnungsfest der DIG Berlin und Potsdam im Schloss Glienicke


Foto: www.spsg.de
Blick auf den Eingang von Schloss Glienicke, ein geschichtsträchtiger Ort


Mit freundlicher Unterstützung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung

Im Februar 2008 hatten wir Gelegenheit, im Berliner Reichstag mit in Berlin lebenden Israelis zusammenzutreffen, die sich unter bewährter Betreuung von Ilan Weiss zu einem lockeren Freundeskreis zusammen gefunden haben. Das Sommerfest im 60. Jahr der Staatsgründung Israels wollen wir nutzen, um diesen Austausch fortzusetzen und einander besser kennen zu lernen.



Zwischen 16.00 und 21.00 Uhr bieten wir ein informatives und unterhaltsames Programm:

  • Schloss-/Parkbesichtigung mit fachkundigen Erläuterungen
  • Boris Rosenthal spielt Klezmermusik
  • Ilan Weiss erklärt jüdischen und israelischen Humor
  • Kaliana Asare singt jüdische Lieder
  • Steffen Reiche liest heitere Texte von Isaak Basheevis Singer, Etgar Keret und Yoram Kaniuk
  • Israelischer "Hora"-Tanz
  • Reichhaltiges Büffett

Ort: Schloss Glienicke, Königsstraße 36, 14109 Berlin (Parkplätze an der Königsstraße in Schlossnähe)

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Öffentlicher Nahverkehr:

von Potsdam: ab S-Hauptbahnhof DB Potsdam mit der Tram bis Endhaltestelle Glienicker Brücke, dann Bus bis Haltestelle Schloss Glienicke oder ca. 10 Minuten Fußweg. Der Bus zurück fährt um 21:07 Uhr.

von Berlin: mit der S-Bahn bis Bahnhof Wannsee, dann mit dem Bus bis Haltestelle Schloss Glienicke. Der Bus zurück fährt um 21:47 Uhr.

 

Falls Sie gehbehindert sind und den Anschlussbus in Wannsee nicht in Anspruch nehmen können, sagen Sie bitte in der Geschäftsstelle Bescheid: Tel. 030 2839 5215. Wir finden eine Lösung.


21.00 Ende des Festes

 

Eigenbeteiligung: 15,- €

Vorherige Anmeldung/Überweisung (Bankverbindung bitte in der Geschäftsstelle erfragen) ist erforderlich und sichert Ihren Platz. Wir bitten Sie zusätzlich um eine Spende von 5 €, damit wir im Wald der DIG im Norden Galiläas 90 Bäume für unseren Ehrenvorsitzenden Heinz Striek pflanzen können (anlässlich seines 90. Geburtstages 2008). 

 
 
  31.08.2008 , 20:00 Uhr
60 Jahre Israel: Konzert mit dem RIAS Jugendorchester und dem Young Israel Philharmonic Orchestra


Foto: http://processmediainc.com/process_blog/archives/images/philharmonie_375x.jpg
Die Berliner Philharmonie, gebaut von Hans Scharoun


Kooperationsveranstaltung des RIAS Jugendorchester mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels mit Unterstützung der Bundesregierung

Gustav Mahler | Symphonie Nr. 1
Paul Ben-Haim | Symphonie Nr. 1

Dirigent: Ariel Zuckermann


Ort: Philharmonie Berlin

100 junge Musiker teilen eine Idee: sie möchten ein Zeichen von großer symbolischer Kraft setzen und dabei eine musikalische Begegnung auf höchstem Niveau erleben. Aus Anlass des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels verschmelzen Mitglieder des Young Israel Philharmonic Orchestra und des RIAS Jugendorchesters im Alter von 17 bis 26 Jahren zu einem einzigartigen Klangkörper. Damit setzen sie – über 60 Jahre nach dem Ende der Shoa – ein Signal für Völkerverständigung und Versöhnung.

Auch das Programm spiegelt den Kern dieser Begegnung wider: der Komponist Paul Ben-Haim wurde 1897 als Paul Frankenberger in München geboren und galt als eine der großen deutschen Dirigentenhoffnungen bis er 1933 nach Palästina emigrieren musste. Dort schrieb er 1940 seine kraftvolle 1. Symphonie, die einerseits klaren Bezug auf die europäische Tradition nimmt und andererseits musikalische Elemente seiner neuen Heimat aufgreift. Nach 1948 wurde er zu einer zentralen Figur im Aufbau des Israelischen Musiklebens und Mitbegründer einer neuen Musiksprache, die synagogale und folkloristische jüdische Musik mit der europäischen Tradition der Romantik verband. Der Einfluss Gustav Mahlers ist im Werk Ben-Haims unüberhörbar. Und auch Mahlers 1. Symphonie greift volksliedhafte Elemente sowie jüdische Musiktraditionen auf.

Das RIAS Jugendorchester kann in diesem Jahr ebenso auf eine Geschichte von 60 Jahren zurückblicken. Einst als erstes Jugendorchester nach dem Krieg in Deutschland gegründet, hat es sich zu einem der anerkanntesten Orchester seiner Art entwickelt. Es war das erste deutsche Orchester überhaupt, das nach dem Zweiten Weltkrieg nach Israel eingeladen wurde. Mittlerweile ist es weltweit gefragt. Neben seiner differenzierten Klangkultur ist dies dem Repertoire geschuldet, das neben den gängigen klassischen und romantischen Werken selten gespielten Komponisten der Gegenwart Gehör verschafft. Eine Vielzahl von Ur- und Erstaufführungen (unter anderem von Haas, Ullmann, Henze, Rabe, Turnage und von Bose) belegen den programmatischen Mut dieses jungen Orchesters mit langer Tradition. Die 1. Symphonie von Paul Ben-Haim erlebt ihre Erstaufführung in Berlin, Cottbus und Mainz.


Mit den Mitgliedern des renommierten Young Israel Philharmonic Orchestra leistet die junge musikalische Elite Israels ihren Beitrag zum Gelingen dieses einmaligen Konzerterlebnisses. Die Musikerinnen und Musiker, Studierende der israelischen Musikhochschulen und Stipendiaten der Förderprogramme des Jerusalem Music Center, erarbeiten das anspruchsvolle Programm gemeinsam mit den Mitgliedern des RIAS Jugendorchesters in einer zehntägigen Probenphase in Berlin.

Der junge israelische Dirigent Ariel Zuckermann, geboren 1973 in Tel-Aviv, war als Flötist Mitglied im Young Israel Philharmonic Orchestra bis er für sein Studium nach München zog, wo er heute lebt. Er dirigierte bereits zahlreiche renommierte Orchester wie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Israel Philharmonic Orchestra, das Staatsorchester Rheinland-Pfalz, das Budapest Festival Orchestra und andere. Er ist dem RIAS Jugendorchester als langjähriger Gastdirigent verbunden.


Ausführliche Informationen und Fotos stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung


Eintritt: 18,- / 14,- Euro ermäßigt | inklusive aller Gebühren

Einheitspreis für alle Plätze

Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticketonline.de,

Ticket-Hotline: 01805-44 70 und bei den Veranstaltern vor Ort


Veranstalter: RIAS Jugendorchester unter der Geschäftsführung von Christian Ph. Reichart

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  10.07.2008 , 19:00 Uhr
Israel. Ein Staat sucht sich selbst. Lesung und Gespräch mit Igal Avidan und Maria Schrader


Foto: Igal Avidan, vom Hugendubel-Verlag Buchcover, mehr beim Amazon-VerlagFoto: Maria Schrader, von Mike Minehan

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Berlin mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam, der Jüdischen Volkshochschule und dem Diederichs/Heinrich Hugendubel-Verlag

In seinem 2008 bei Diederichs erschienenen Buch verbindet der Journalist und Politikwissenschaftler Igal Avidan Geschichten von Israelis aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und verdeutlicht die drei Problemfelder der israelischen Gesellschaft: den Konflikt zwischen orthodoxen und säkularen Juden, zwischen jüdischen und arabischen Israelis sowie zwischen Israelis und Palästinensern.

 

Auf der Grundlage von 80 Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern, Literaten und Aktivisten skizziert Avidan eine Roadmap für den Staat, der sich auch 2008 und am 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit im ständigen Ausnahmezustand befindet.

Als besonderen Gast erwarten wir an diesem Abend die Schauspielerin Maria Schrader, die aus dem Buch lesen wird. Igal Avidan steht anschließend noch für eine Diskussion zur Verfügung.

 

Ablauf:

 

19:00 Uhr        Begrüßung und Vorstellung Igal Avidan/Maria Schrader (Martin Scherer)

 

19:15 Uhr        Textlesung Maria Schrader

 

Seite 110 – Kap. 4.3 Checkpoint Ben Gurion – Textlesung: S. 110-111 + S. 113

Thema: Nadia Hilo, die erste christlich-arabische Israeli in der Knesset

 

Seite 130 – Kap. 5.2 Eine Orthodoxe mit Schattierungen – Textlesung: S. 130 – 133/134

Thema: Tzvia Greenfield, die orthodoxe „linke“ Politologin aus Jerusalem, die sich für liberale Werte und für die Demokratie einsetzt

 

Seite 140 – Kap. 5.3 Jüdin werden – zweimal – Textlesung: S. 140-142, S. 145-146

Thema: Sophie Lagnier, die katholische junge Französin, die zum Judentum konvertieren und nach Israel auswandern möchte

 

Seite 169 – Kap. 5.6 Das Land der Kinder – Textlesung: S. 169-171

Thema: Kathrin, die lesbische Deutsche in Israel mit Kinderwunsch - Bevölkerungspolitik in Israel

 

19:45 Uhr        Gespräch Igal Avidan –  Maria Schrader

                        Fragen aus dem Publikum

                        Moderation: Martin Scherer

 

Ort: Glashof / Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14 / 10969 Berlin

 

Eintritt frei.

 
 
  07.07.2008 , 19:30 Uhr
Werner Sonne: WENN ICH DICH VERGESSE, JERUSALEM - Lesung und Diskussion

Foto: privat

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Potsdam

Februar 1947. Judith, die das KZ Dachau überlebt hat, ist nach Palästina gekommen, um ihren o­nkel in Jeru-salem aufzusuchen; in Deutschland hat sie keine Ver-wandten mehr. Als sie vom Tod ihres o­nkels erfährt, versucht sie sich das Leben zu nehmen. Im Kranken-haus erhält sie eine Transfusion vom Blut einer jungen arabischen Lernschwester, Hana, mit der sie sich an-freundet. Hana ist ihrem Nachbarn Joussef verspro-chen. Doch sie möchte ihre Ausbildung am Hadassah-Krankenhaus beenden – und sie liebt einen jüdischen Arzt. Joussef, zutiefst in seiner Ehre verletzt, schließt sich den Männern des Muftis an, deren Ziel es ist, die Juden ins Meer zu treiben. Die politische Lage spitzt sich zu. Als am 29. November 1947 die UNO den Tei-lungsplan annimmt, explodiert die Gewalt, und die Freundschaft zwischen Judith und Hana wird auf

eine harte Probe gestellt.

 

Werner Sonne reiste in seiner Laufbahn als Journalist über dreißig Mal in den Nahen Osten. Zuletzt begleite-te er Mitte März die Bundeskanzlerin nach Israel und zu ihrem historischen Auftritt in der Knesset. In seinem Buch vermittelt Sonne auf eindrucksvolle Weise ein Stück Geschichte, mit dem viele der Probleme des ak-tuellen Nahostkonflikts ihren Anfang nahmen.

 

Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutsch-stall, Am Neuen Markt, 14467 Potsdam. Anmeldung bis spätestens 3. Juli 2008 per Fax: 0331/2 75 88 18 oder potsdam@fes.de bzw. www.fes.de/potsdam. Der Eintritt ist frei.

Mehr zum Buch finden Sie hier ...

 
 
  30.06.2008 , 19:00 Uhr
Mitgliederversammlung der DIG Berlin und Potsdam mit Vorstandswahlen


Ort: Kleiner Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin

Um Anmeldung in der Geschäftsstelle wird gebeten unter schalom@digberlin.de

 
 
  29.06.2008 , 17:00 Uhr
Konzert mit dem Shalom Chor Berlin: Zion Tamati - Zion, meine Liebe, mein Sehnen, mein Verlangen



Foto: Meggie Jahn

Der Shalom-Chor am 27.01.08 bei der Ausstellungseröffnung "Wir waren Nachbarn" im Rathaus Schöneberg

Kooperationsveranstaltung mit dem Centrum Judaicum Berlin

Konzert mit israelischer Chor- und Synagogalmusik. Zur Aufführung gelangen Werke israelischer Komponisten. Solist des Chores ist Kantor Isaac Sheffer, die musikalische Leitung hat Regina Yantian.

 

Eintritt 10 Euro, für DIG-Mitglieder und Ermäßigungsberechtigte nur 8 Euro. Die Abendkasse ist ab 15:30 Uhr geöffnet.
Vorverkauf im Antiquariat LesArt, Rykestraße 6 (gegenüber der Synagoge), 10405 Berlin

Öffnungszeiten: Die.-Do. 14-19; Mi. 12-17; Sa. 14-17

 

Bitte beachten Sie die veränderten Zeiten! Wegen der Fußball-EM haben wir das Konzert vorverlegt. Sie sind rechtzeitig zum Spiel wieder zu Hause! Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Parkplätze sind nicht vorhanden. Nächste U-Bahn-Station: Eberswalder Straße


Ort: Synagoge Rykestraße, Rykestr. 53, 10405 Berlin


 
 
  23.06.2008 , 19:30 Uhr
Marcus Mohr: 60 Jahre Pragmatismus? Sicherheitspolitik und deutsch-israelische Beziehungen


Foto: privat  

Kooperationsveranstaltung mit Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin

Marcus Mohr ist Politologe und Historiker. Er schrieb seine Abschlussarbeit zu den deutsch-israelischen Beziehungen. Zur Zeit promoviert er über das Thema Sicherheitspolitik-Geschichte.


Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die sicherheitspolitische Kooperation mit Schwerpunkt auf der praktischen Bedeutung von Wehrtechnik in den deutsch-israelischen Beziehungen. Der Vortrag schlägt zugleich einen großen Bogen über die 60 Jahre seit der Gründung des Staates Israel, da militärische Sicherheit und ausländische Unterstützung für Israel bis heute von existenzieller Bedeutung bleiben. Viele Fragen drängen sich auf: Welche Rolle spielte Rüstung in den deutsch-israelischen Beziehungen? Welche sicherheitspolitischen Beziehungen und welche Formen der Zusammenarbeit bestehen zwischen Deutschland und Israel heute? Wie sensibel ist das Thema in Israel und in Deutschland? Welche Widerstände aus welchen Beweggründen haben sich konkret in beiden Staaten gegen die Kooperation aufgebaut?


Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag!


Ort: Akademie der KAS, Jakob-Kaiser-Saal, Tiergartenstr. 35, 10907 Berlin

Anmeldung: Tel.. 030 / 26996 - 0, email: zentrale-berlin@kas.de

 

 
 
  09.06.2008 , 19:00 Uhr
Prof. Dr. Joachim Dudenhausen: WISSENSCHAFTSKOOPERATION CHARITÉ UNIVERSITÄTSMEDIZIN UND HADASSAH UNIVERSITY HOSPITAL JERUSALEM - ZUKUNFT IN DER WISSENSCHAFT


Kooperationsveranstaltung von DIG Berlin und Potsdam und Hadassah International Medical Relief Association


Prof. Dr. med. Prof. h.c. mult.
Joachim Dudenhausen ist Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin Charité – Universitätsmedizin Berlin. Er gehört dem Vorstand von Hadassah Deutschland an und ist Gründungsmitglied (Gründung im Juni 2007) der Wissenschaftskooperation zwischen der Charité Universitätsmedizin Berlin und dem Hadassah University Hospital, Jerusalem. Auf der Agenda dieser Kooperation stehen Themen wie Katastrophenmedizin, Globalität von Infektionen- und Stammzellforschung.

 

Im Anschluss an den Vortrag zeigt Gad Gronich (Hadassah International Medical Relief Association) einen kurzen Filmbeitrag über das Hadassah Medical Center mit Erläuterungen.


Ort: Charité Campus Mitte (Bettenhochhaus, Konferenzraum A, EG), Luisenstr. 64, 10117 Berlin

Anmeldung: Tel. 030/28395215 oder Fax: 030/2839 5116 oder schalom@digberlin.de

 
 
  07.06.2008 , 11:00 Uhr
60 Jahre Israel: TAG DER OFFENEN TÜR im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Schwerpunkt ISRAEL STELLT SICH VOR



Kooperationsveranstaltung des Abgeordnetenhauses Berlin und der Botschaft des Staates Israel


Eröffnung durch den Parlamentspräsidenten, Walter Momper und einen Repräsentanten der Botschaft des Staates Israel

Die DIG Berlin und Potsdam wird mit einem Stand vertreten sein und über ihre Arbeit informieren.


Ort: Berliner Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 
 
  06.06.2008 , 18:00 Uhr
Beteiligung der DIG Berlin und Potsdam am 14. Jüdischen Filmfestival der Jüdischen Volkshochschule Berlin und dem Filmmuseum Potsdam


Freitag, 06.06. bis Sonntag, 08.06.2008:
14. Jewish Film Festival in Potsdam

Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin und dem Filmmuseum Potsdam


06.06.2008

18:00 Lesung von Maria Schrader

Festivaleröffnung durch Festivalleiterin Nicola Galliner und Jochen Feilcke

anschließend: Liebesleben (OmU, 113’)

21:00 Lemon Tree (106’)


07.06.2008

18:00 Stefan Braun (OmE, 62’) / Waiting for Godik (OmE, 60’)

In Anwesenheit der Regisseure

20:15 Sweet Mud (OmU, 100’)


08.06.2008

18:00 Hebrew Lesson (OmE, 123’)

20:15 Made in Israel (OmU, 113’)

In Anwesenheit von Schauspieler Jürgen Holtz (angefragt)

Ort: Marstall am Lustgarten,14467 Potsdam

Karten unter Tel. 0331/271 81 12

 
 
  02.06.2008 , 19:00 Uhr
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung ANTISEMITISMUS IN DER DDR: Gesprächsrunde zu JUDEN IN DER DDR UND DER ANTIZIONISMUS VON PARTEI UND REGIERUNG


19.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung ANTISEMITISMUS IN DER DDR – DAS HAT’S BEI UNS NICHT GEGEBEN“ der Amadeo-Antonio-Stiftung im Rathaus Schöneberg

Veranstalter: Kunstamt Tempelhof/Schöneberg

Grußwort von Dieter Hapel, Stellv. Bezirksbürgermeister von Tempelhof/Schöneberg

Einführung in die Ausstellung durch Anetta Kahane, Leiterin der Amadeu-Antonio-Stiftung

im Anschluss: Kooperationsveranstaltung von Kunstamt Tempelhof-Schöneberg, DIG Berlin und Potsdam sowie Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit:

20.00 Uhr Gesprächsrunde zum Thema JUDEN IN DER DDR UND DER ANTIZIONISMUS VON PARTEI UND REGIERUNG

mit Salomea Genin, Dr. Susanne Galley-Talabardon, Regina Scheer und Eva Nickel,
Moderation: Jürgen Rennert

Auch der Osten Deutschlands war Teil des nationalsozialistischen Täterlandes, somit hätte sich die DDR wie der Westen mit diesem Erbe auseinandersetzen müssen. Doch der Staat erklärte seine Bevölkerung zu einem Volk von Antifaschisten. So blieb der Bodensatz des Antisemitismus unangetastet. Bis heute hält sich der Mythos, in der DDR hätte es keinen Antisemitismus gegeben. Tatsächlich reduzierte sich alles auf die Klassenfrage, dies zeigte sich bald auch im Umgang mit Israel. So sah das DDR-Regime wie die Sowjetunion in Israel nach anfänglicher Begeisterung für die sozialistische Kibbuzbewegung den „Klassenfeind“, nachdem das Land für sie zum „imperialistischen Vorposten“ der USA und des Westens avanciert war. Antizionismus gehörte fortan zur offiziellen Staatsdoktrin, das Regime unterstützte sogar die militärische Ausbildung der PLO.

In der Gesprächsrunde im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung, in der Forschungsergebnisse von 76 Jugendlichen präsentiert werden, die in 8 ostdeutschen Städten recherchiert haben, soll ein Aspekt der Ausstellung herausgegriffen und genauer beleuchtet werden: Wie gingen Juden in der DDR mit dem offiziellen Israelbild um und was hatten sie für eine Sicht auf Israel?

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aktuelle Infos erhalten Sie über die DIG-Geschäftsstelle: Tel. 28395215, schalom@digberlin.de oder auf der Website www.digberlin.de.

Ort: Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy Platz, 10820 Berlin

Aktuelle Infos erhalten Sie über die DIG-Geschäftsstelle: Tel. 28395215, schalom@digberlin.de oder auf der Website www.digberlin.de. Mehr zur Ausstellung findet sich unter hier.

Der Eintritt ist frei.

  • Gregor Gysi: Die deutsche Linke und der Staat Israel, Rede des Fraktionsvorsitzenden der Partei "Die Linke" bei einer Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum 60. Jubiläum des Staates Israel am 14. April 2008.
  • An Israels Seite. Lesen Sie einen spannenden Artikel von Sebastian Voigt, Mitglied von "Shalom", einem Arbeitskreis innerhalb der Jugendorganisation der Parteilinken, vom 20.05.2008 im TAGESSPIEGEL.
  • Linkspartei - Ein Problem namens Israel. Artikel von Jan-Phillip Hain im STERN vom 23.05.2008.

 
 
  26.05.2008 , 19:30 Uhr
Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos: Der Nahost-Friedensprozess nach Annapolis


privat
Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos

Kooperationsveranstaltung von DIG Berlin und Potsdam und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Mit der Konferenz in Annapolis im November 2007 ist Bewegung in den Nahost-Friedensprozess gekommen. Es gab erste Schritte einer israelisch-palästinensischen Einigung, ein konkretes Friedensabkommen soll bis Ende des Jahres ausgehandelt werden.


Doch wie sehen die Entwicklungen seit der Konferenz aus? Gibt es konkrete Fortschritte und kann der Erfolg der Konferenz langfristig gesichert werden? Wie wird mit den offenen Punkten wie Grenzziehung, der Stadt Jerusalem und den palästinensischen Flüchtlingen weiter umgegangen? Was kann die deutsche und die europäische Politik leisten?

Margarita Mathiopoulos ist vielen von uns durch ihre Vorträge und Publikationen als Zeithistorikerin, Politikwissenschaftlerin und Honorarprofessorin für US-Außenpolitik und Internationale Sicherheit an der Universität Potsdam ein Begriff. Zugleich ist sie aber eine erfolgreiche Unternehmerin.

 

In den vergangenen Jahren reiste die Unternehmerin, Zeithistorikerin und Politikwissenschaftlerin Margarita Mathiopoulos in unterschiedlichen Funktionen mehrfach in den Nahen Osten und traf mit hochrangigen Persönlichkeiten in Israel und in der arabischen Welt zusammen. Die EAG European Advisory Group GMBH und die ASPIDE GMBH (Berlin/Hongkong/Washington), die sie beide seit sieben Jahren als Geschäftsführende Gesellschafterin leitet, sind in 26 Märkten tätig, darunter auch in Israel. Im Rahmen ihrer akademischen Tätigkeit als Honorar-Professorin für US-Außenpol. an der Univ. Potsdam veröffentlichte Prof.Dr.Mathiopoulos zahlreiche Beiträge auch zum Nahost-Konflikt. Als Mitglied der FDP hatte und hat Prof. Mathiopoulos unterschiedliche Funktionen übernommen. Von 2003 bis 2005 war sie Vorsitzende des Bundesfachausschusses "Internationale Politik", seit 2001 ist sie Mitglied der FDP-Programmkommission im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik; seit 2002 ist sie außen- und sicherheitspolitische Beraterin der FDP und seit 2005 Vorsitzende des "Transatlantischen Forums" der FDP.

 

Wir freuen uns auf ihre Einschätzung der Lage im Mittleren Osten nach der Nahost-Konferenz in Annapolis und laden Sie herzlich dazu ein, mit ihr im Anschluss zu diskutieren.

Ort: Centrum Judaicum, Oranienburgerstraße 26-28, 10117 Berlin

Anmeldung bei der FNSt. unter Fax: 030.28 87 78 49 oder per E-Mail: buero.berlin-brandenburg@fnst-freiheit.org.

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  15.05.2008 , 09:00 Uhr
15. - 25. Mai 2008: Israel-Reise von DIG Berlin/Potsdam und GCJZ


Foto: Nikoline Hansen
Bilder von der Israelreise 2007.
Georg Rössler erklärt am Modell das Gelände von Yad Vashem.


Route: Tel-Aviv - Nachsholim - Akko - Haifa - Golan - See Genezareth - Mizpe Ramon - Beersheva - Sderot - Jerusalem

Flüge: 15.05., Flug mit El Al ab Berlin-Schönefeld (LY 352), 10.55 Uhr, an Ben-Gurion-Airport 15.55 Uhr, 25.05.2008, Flug ab Tel Aviv (LY 351), 06.20 Uhr, an Berlin-Schönefeld 09.45 Uhr

Verantwortliches Reisebüro: Ehrlich Reisen, Kirchgasse 6, 66117 Saarbrücken, Tel: 0681-585 360, Fax: 0681-589 5110, E-Mail: info@mein-israel.de, www.mein-israel.de


Reisepreis und Leistungen:

1 298,- € im DZ, EZ-Zuschlag 319- €, 10 ÜN/HP

2 ÜN Kibbutz Nachsholim (3/4 Std. von Tel Aviv), 2 ÜN im Ferienpark Ohala/Kibbutz Kinnereth, 2 ÜN im Ramon Inn (Mizpe Ramon), 4 ÜN im Kings Hotel (Jerusalem).

Vor Ort stehen Bus und ein deutschsprachiger Reiseleiter zur Verfügung.

Weitere Informationen bei der DIG-Geschäftsstelle unter Tel.030-28395215/ Fax: 030-28395116, EMail: schalom@digberlin.de.

Hier finden Sie den zusammenfassenden Bericht von der letzten Reise der DIG Berlin und Potsdam nach Israel vom 31. Mai bis 5. Juni 2007.

Hier finden Sie Bericht und Fotos von der Israelreise der DIG Berlin im Jahr 2004.

 

AKTUELLE ISRAELREISE VON DIG BERLIN/POTSDAM UND GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT VOM 15. BIS 25. Mai 2008

 

Programm (Änderungen möglich):

 

 

Donnerstag, 15. Mai:
10.55 Uhr Abflug in Berlin-Schönefeld mit El Al (LY 352), 15.55 Uhr Ankunft am Ben-Gurion-Airport in Tel Aviv/Lod

Abholung durch unseren Guide Yaron Abramov (bei Nachfragen ansprechbar: mobil 0544-304060), anschließend mit dem Bus über YAFFO nach TEL AVIV,

18.30 Uhr: Abendessen im Restaurant „Hasuka halevana“, („Die Weiße Pergola“), im Hafen von Tel Aviv (Hangar 4), Treffen mit Avi Primor, Botschafter a.D. und neuer IDG-Präsident, Dr. Georg M. Blochmann, Leiter des Goethe-Instituts Tel Aviv, ev. Gisela Dachs, Die ZEIT,

Übernachtung im Kibbutz NACHSHOLIM, Sea Side Resort, M.P. Hof Carmel 30815, Tel. 00972-4-6399533, Fax: 972-4-6397614 (rund 40 Min. von Tel Aviv)

 

 

Freitag, 16. Mai:
9.00 Uhr Fahrt über CAESAREA (Aquädukt und Amphittheater) in die alte Kreuzfahrerstadt AKKO am Mittelmeer, Rundgang durch die Altstadt, Mittagspause in Akko, anschließend Fahrt in die Küstenmetropole HAIFA, Panoramastraße, Blick auf Hafen, und Bahai-Gärten und Templer-Viertel,
17.00 Uhr Gespräch und Kaffee mit Gad Ehrlich, geb. 1922 in Breslau und Buchautor, bei ihm zuhause, Pinsker Str. 52, Haifa, Tel: 04 8229120

Abendessen und Übernachtung im Kibbutz NACHSHOLIM (1/2 Std. von Haifa)

 

 

Samstag, 17. Mai:
08.30 Uhr Abfahrt über verschiedene Drusendörfer nach NAZARETH,
10.30 Uhr Treffen mit Imad Younis, arabischer Gründer des von Juden, Christen und Muslimen betriebenen High-Tech-Unternehmens Alpha Omega Biomedical Engineering, anschließend Mittagspause und Besuch der Verkündigungskirche,

14.00 Uhr: Besuch des „Arab Institute for Holocaust Research and Education“ und Gespräch mit seinem Initiator und Leiter Khaled Kasab Mahameed,

Abendessen und Übernachtung im Ferienclub OHALO MANOR am See Genezareth

 

 

Sonntag, 18. Mai:

08.30 Uhr Abfahrt zum Industriepark TEFEN in Obergaliläa,

10.00 Uhr Film und Führung über das Gelände von Tefen, Begegnung mit dessen Gründer Stef Wertheimer, Empfänger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2008,

Führung durch das dortige Jeckes-Museum,

13.30 Uhr Abfahrt in Richtung SEE GENEZARETH, Besuch der Heiligen Stätten Kapernaum, Tabgha, ev. Berg der Seligpreisungen,

anschl. Fahrt auf den GOLAN, bei gutem Wetter Fahrt zum Aussichtspunkt Berg Bental, anschl. Fahrt zurück zum Kibbutz Kinnereth,

Abendessen und Übernachtung im Ferienclub OHALO MANOR

 

 

Montag, 19. Mai:
8.30 Uhr Fahrt in den Süden entlang des Jordan über BEITSHEAN (Amphittheater) runter in Richtung Jericho, dann entlang des Toten Meeres, Mittags- und Badepause in EIN BOKEK, vom Arava-Tal rauf zum großen Krater Hamachtech ha Gadol nach MIZPE RAMON,

Abendessen und Übernachtung im ISROTEL RAMON INN Hotel, Mizpe Ramon

 

 

Dienstag, 20. Mai:
08.30 Uhr Fahrt zum Kibbutz SDE BOKER, Besichtigung des Hauses und Grabes von David Ben-Gurion, deutschsprachige Führung, Besuch des Wüstenforschungszentrums der Ben-Gurion-Universität (BGU), Vortrag über Die Begrünung und Kultivierung der Wüste Negev,

Abendessen und Übernachtung im ISROTEL RAMON INN Hotel, Mizpe Ramon

 

 

Mittwoch, 21. Mai:
08.30 Uhr Abfahrt vom „Ramon Inn“ in die Wüstenhauptstadt BEERSHEVA

10.30 Uhr Besuch der Ben-Gurion-Universität (BGU): Empfang durch Prof. Mark Gelber, früherer Leiter der deutschsprachigen Sommerakademie und seit kurzem Leiter des Zentrums für Deutsche Studien, Gespräch mit ihm und Dr. Vera Apfelthaler, ehemalige kommissarische Leiterin des Zentrums und Lektorin, sowie Studenten. Diskussion zum ThemaBrauchen wir Zentren für Israel-Studien in Deutschland?“, anschließend Führung über das Universitätsgelände

Nachmittags: Treffen mit einem Repräsentanten der „Technology Transfer Company“ und Besuch der Telekom-Laboratorien auf dem Gelände der BGU als einzigartiges Projekt der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel im Bereich der Telekommunikations-technik.

Am späten Nachmittag durch die Ebene von Judäa Weiterfahrt nach JERUSALEM

Abendessen im Kings-Hotel

20.00 Uhr Vortrag von Georg Rössler, SK-Tours in Nature, über Das Gedenken an die Shoah in Israel (Vorbereitung auf Yad Vashem),

Ort: PRIMA KINGS HOTEL, 60 King George, 94262 Jerusalem, Tel. 00972-2-620120,

Übernachtung ebda.

 

 

Donnerstag, 22. Mai:

10.00 Uhr: Empfang im israelischen Außenministerium durch Aviv Shir-On, Stellv. Direktor der Abteilung Medien und Öffentlichkeitsarbeit und früherer Pressereferent der Israelischen Botschaft in Bonn, und Aviva Raz-Schechter, Leiterin der Abteilung für Antisemitismus und Holocaust-Gedenken im Außenministerium

Mittagsimbiß in der Ben Yehuda, Neustadt von Jerusalem, Hotelnähe

15.00 Uhr: Besuch des Einwanderungszentrums des Keren Hayessod in MEVASSERET (Vorort von Jerusalem)

18.30 Uhr Abendessen im Hotel

20.00 Uhr Gesprächsrunde „Drei Generationen israelischer Journalisten kommentieren 60 Jahre Israel, mit Ari Rath (freier Journalist und Publizist), Gad Lior (Leiter des Jerusalemer Büros von Yediot Acharonot) und Gil Yaron (israelischer Nahostkorrespondent für verschiedene deutsche Zeitungen/Publizist) , Moderation: Meggie Jahn

Ort: Goethe-Institut Jerusalem
Übernachtung im PRIMA KINGS HOTEL, Jerusalem

 

 

Freitag, 23. Mai:

09.00 Uhr Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, Führung über das Gelände, anschließend individueller Besuch der Ausstellung und Kranzniederlegung im

„Tal der Gemeinden“

Mittagsimbiß in Yad Vashem

nachmittags Altstadt-Führung mit Yaron Abramov
18.30 Uhr Bunter Begegnungsabend inklusive Büfett mit Gesprächspartner/-innen von früheren Reisen und Freunden der IDG, Ort: Hans Sternbach Vineyard, 83 Givat Yeshayahu (zwischen Jerusalem und Tel Aviv), Tel. 02-9990162, 18.00 Uhr Abfahrt mit Bus ab Kings Hotel, Mehr unter http://www.ecotourism-israel.com/175.htm.

Übernachtung im PRIMA KINGS HOTEL

 

 

Samstag, 24. Mai:

11.00 Uhr Treffen mit Prof. Sari Nusseibeh, Rektor der Al-Quds-Universität, der einzigen arabischen Universität in Jerusalem, Autor des jüngst erschienenen Buches „Es war einmal ein Land - Ein Leben in Palästina, Treffen in seinem Büro in Beit Hanina, anschließend Besichtigung der Universität und der israelischen Sicherheitssperranlage (Vermittlung: Goethe-Institut in Ramallah)

Abendessen im PRIMA KINGS HOTEL

17.00 Uhr: Gespräch mit dem deutschen Botschafter, S.E. Herrn Dr. Harald Kindermann: Der Besuch der Bundeskanzlerin in Israel und die aktuelle politische Lage in Israel

Abendessen im Hotel

21.30 Uhr Eröffnung des „Israel Festival“ im Jerusalem Theatre (Nähe Hotel) mit der „Inbal Pinto Dance Company“ sowie dem NRW-Jugendjazzorchester. Mehr unter www.israel-festival.org.il

Übernachtung im PRIMA KINGS HOTEL, Jerusalem

 

 

Sonntag, 25. Mai:

Rückflug ab Tel Aviv/Lod um 06.20 Uhr (LY 351), Ankunft in Berlin-Schönefeld 09:40 Uhr

2 ÜN Kibbutz Nachsholim, 2 ÜN Feriendorf Ohalo Manor/Kibbutz Kinneret am See Genezareth, 2 ÜN im Ramon Inn (Mizpe Ramon), 4 ÜN Kings Hotel (Jerusalem). Vor Ort stehen Bus und Reiseleiter zur Verfügung.

 

verantwortlich für die Vorbereitung: Meggie Jahn, Stellv. Vorsitzende, Tel. 030-227-77723 (d)

 

Stand: 09.05.2008

 
 
  14.05.2008 , 17:30 Uhr
Deutschland gratuliert: 60 Jahre Staat Israel

Der zentrale Festakt anläßlich "60 Jahre Israel" wird in diesem Jahr in der Frankfurter Paulskirche stattfinden.

Die Veranstalter Deutsch-Israelische Gesellschaft, Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Zentralrat der Juden in Deutschland werden in diesem Jahr in über 500 regionalen und kommunalen Veranstaltungen in allen 16 Bundesländern den Geburtstag Israels feiern. Der Festakt in Frankfurt wird der Höhepunkt dieser Festveranstaltungen sein.

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  08.05.2008 , 14:00 Uhr
60. Geburtstag - Berlin feiert mit Israel!




Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und anderen bilateralen Freundschaftsgesellschaften

Im Rahmen eines "Markts der Möglichkeiten" werden sich auf dem Gendarmenmarkt von 16.00 bis 20.00 Uhr rund 40 Organisationen und Freunde Israels mit ihrem Engagement für das Land präsentieren und auf ihre Weise Israel zum Geburtstag gratulieren.

Durch das musikalische Programm führen Andrej Hermlin und seine Big Band, daneben wird es auch israelische Musik, Tanz und Leckereien aus der Region geben.

Um 20.00 Uhr veranstaltet die Jüdische Gemeinde im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ein großes Konzert zu "60 Jahre Israel".

Mehr Infos erhalten Sie über die Email-Adresse: info@bellaz-events.de


Offizielles Logo zu 60 Jahre Israel

 
 
  07.05.2008 , 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion zu 60 JAHRE ISRAEL


Offizielles Logo zu 60 Jahre Israel

Gemeinsame Veranstaltung der Europäischen Akademie Berlin-Grunewald und Inforadio

Teilnehmer:

Ilan Mor, Gesandter der Israelischen Botschaft

Jochen Feilcke, Vorsitzender der DIG Berlin und Potsdam

Dr. Marianne Zepp, Böll-Stiftung

Prof. Dr. Mario Kessler, Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam

Moderation:

Alfred Eichhorn, Info-Radio Berlin-Brandenburg

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  05.05.2008 , 19:00 Uhr
Chaim Noll - Eine ganz persönliche Sicht auf 60 Jahre Israel


Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. und der Landesvertretung von Baden-Württemberg

Foto: privat
Chaim Noll

Als Schriftsteller von Berlin in die Wüste Negev - 60 Jahre Israel aus persönlicher Sicht

Der Schriftsteller Chaim (Hans) Noll wurde 1954 in Ostberlin als Sohn des Schriftstellers Dieter Noll geboren. Er studierte Kunst und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und Berlin. 1983 reiste er nach Westberlin aus, 1991 verließ er Deutschland und lebte in Rom bis er 1995 mit seiner Familie nach Israel ging.


In seinen Büchern "Die Wüste lächelt" und "Meine Sprache wohnt woanders - Gedanken zu Deutschland und Israel" (2001/2006) beschäftigt er sich mit dem Land seiner Geburt und dem Land seiner Wahl, den Beziehungen zwischen ihnen und den Möglichkeiten für Juden und Deutsche, gemeinsam den Herausforderungen unserer Tage zu begegnen. Seine Sprache ist deutsch geblieben.


Ort: Landesvertretung Baden-Württemberg, Weinkeller, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin


Anmeldung erbeten: Tel. : 030 / 821 66 83, Fax: 030 / 82 70 19 61
http://www.gcjz-berlin.de, gcjz.berlin@t-online.de

Eintritt frei!

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  01.05.2008 , 20:00 Uhr
Michael Degen, Heine, Klezmer - Ein Konzert mit Literatur auf Einladung von DIG Berlin und Renaissance-Theater


Foto: privat

Michael Degen

Mit großer Vorfreude sehen wir dieser höchst vergnüglichen Veranstaltung entgegen, die im Renaissance-Theater stattfinden wird. Wir konnten den Theater- und Filmschauspieler Michael Degen für eine Lesung der äußerst amüsanten Verse mit dem Titel „Disputation“ von Heinrich Heine gewinnen. Darin geht es um das Thema „Welches ist der wahre Gott?“ – Zwölf Kapuziner-Mönche führen einen Disput mit zwölf Rabbinern, bei dem es hoch her geht und höchst überraschend mit einem Urteil der jungen Königin endet.

Die Lesung wird musikalisch umrahmt von der französischen Klezmer-Gruppe Les Lizzigs: Drei Professoren der Musikhochschule Brest bringen alte Weisen in ungewöhnlicher Besetzung zu Gehör, nämlich mit Fagott, Klarinette und Oboe. An diesem Abend wird das heitere Trio zu einem unwiderstehlichen Quartett, denn die ebenso begabte wie hinreißende Interpretin jiddischer Lieder, Jutta Carstensen, wird das Publikum mit ihrem Gesang verzaubern. Neben bekannten Klezmerweisen, erweiterten sie ihr Programm passend zur Lesung noch um zwei von Robert Schumann vertonte Heine-Lieder.


Der Abend wird von der DIG Berlin und Potsdam gemeinsam mit der Herz Kinder Gala und dem Renaissance Theater veranstaltet. Der Eintritt beträgt € 18,- (für DIG-Mitglieder und eine Begleitung jeweils € 13,--)


KARTENTELEFON: (030) 3124202


Ort: Renaissance-Theater Berlin, Knesebeckstr. 100, 10623 Berlin


Sichern Sie sich jetzt schon Ihre Karten!

 
 
  29.04.2008 , 19:30 Uhr
Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung


Foto: http://www.berlin.de/sen/bwf/wir_ueber_uns/leitung/zoellner.html
Prof. Dr. Jürgen Zöllner


Kooperationsveranstaltung mit der Landesvertretung Bremen

In einem offenen Round Table Gespräch mit dem Senator wird nach Wegen gesucht, das Bild, das in den Schulen über Israel vermittelt wird, zu verstärken und zu objektivieren. Wie wird Israel im Schulunterricht wahrgenommen? Wie können wir dazu beitragen, im Unterricht ein faires Israelbild zu vermitteln? Wie ist die Position der Schulbehörde zu Klassenreisen nach Israel?


Ort: Landesvertretung Bremen, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin


Anmeldung erbeten: Tel.: 030 / 28 39 52 15, Fax: 030 / 28 39 51 16 E-Mail: schalom@digberlin.de.


Eintritt frei!

 

'Offizielles

 
 
  15.04.2008 , 19:00 Uhr
Melody Sucharewicz, Tel Aviv: Israel heute - Chancen für Frieden, Vortrag mit anschließender Diskussion


Foto: privat
Melody Sucharewicz

Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Der 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels ist Anlass für die Konrad-Adenauer-Stiftung, sich mit der Verantwortung gegenüber diesem Land, seiner Geschichte und seiner aktuellen Situation zu beschäftigen. Dabei soll insbesondere auch die junge Generation in den Dialog über die verschiedenen Themenfeldern eingebunden werden.

Melody Sucharewicz wurde 1980 in München geboren und wanderte im Alter von 19 Jahren nach Israel aus. 2007 siegte sie in dem angesehenen TV-Wettbewerb ‘Der Botschafter’, einer israelischen Fernsehshow, in der unter mehreren Tausenden von

Kandidaten ein Fürsprecher für Israel ausgewählt wird. Im Laufe einer Serie von Herausforderungen auf internationaler Ebene (Uganda, Schweden, Russland, USA) mussten 14 Finalkandidaten ihre rhetorischen und diplomatischen Fähigkeiten sowie ihr soziales Wissen unter Beweis stellen.

Die drei Finalisten der Show wurden von der MSNBC-Sprecherin Rita Cosby interviewt und hielten selbst Reden in der Zentrale der Vereinten Nationen in New York. Als Siegerin, die von einer hochrangigen Jury ermittelt wurde, arbeitet Melody ein Jahr lang als „good will ambassador“ (werbender Botschafter) für Israel. Sie bereist die ganze Welt als Sprecherin für Israel und wirbt für ein

neues Bild des Landes in der Öffentlichkeit. Die Förderung von Demokratie, Freiheit und Frieden im Nahen Osten sind zentrale Ideale, die ihr Engagement als Botschafterin Israels leiten und inspirieren.

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung , Tiergartenstraße 35, 10907 Berlin -Tiergarten

Bus Nr. 200


Anmeldung unter Fax_ 289963243 oder E-Mail kas-berlin@kas.de .


Eintritt frei!


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'Offizielles

 
 
  03.04.2008 , 17:30 Uhr
Hintergrundgespräch mit der ZEIT-REDAKTEURIN GISELA DACHS zur AKTUELLEN POLITISCHEN LAGE IN ISRAEL UND NAHOST


Meggie Jahn mit Gisela Dachs,  Zeit-Redakteurin in Israel, die auch auf die Lage in Sderot einging.
Gisela Dachs beim Gespräch mit der Israelreisegruppe 2007, rechts: Meggie Jahn.

Am 03. April haben wir kurzfristig Gelegenheit, mit der ZEIT-Redakteurin und Publizistin Gisela Dachs zusammen zu treffen. Sie hat sich kurzfristig bereit erklärt, mit uns ein Hintergrundgespräch über die AKTUELLE POLITISCHE SITUATION IN ISRAEL UND NAHOST zu führen. Dabei wird sie auch über ihre Eindrücke von der Israel-Reise der Bundeskanzlerin und den ersten israelisch-deutschen Regierungskonsultationen berichten. Ihr Artikel "Merkel und die israelischen Erwartungen" findet sich unter "News und Aktuelles" auch auf unserer Website: http://www.zeit.de/online/2008/12/merkel-in-israel.

Die Landesvertretung von Sachsen-Anhalt hat sich freundlicherweise spontan bereit erklärt, für das Gespräch ihr Bistro zur Verfügung zu stellen, da die anderen Räumlichkeiten wegen einer anderen Veranstaltung ab 19.00 Uhr leider besetzt sind.

Als Beginn des Treffens haben wir 17.30 Uhr angesetzt. Herrn Dr. Michael Schneider als Hausherr wird Gisela Dachs persönlich begrüßen.

Hier noch einige Stichworte zu Gisela Dachs : 1963 in Weiden geboren. Nach dem dortigen Abitur studierte sie Literaturwissenschaften und Philosophie an der Sorbonne in Paris. Anschließend war sie von 1987 bis 1989 Auslandsredakteurin der französischen Tageszeitung "Libération". Seit 1990 schreibt sie für die Wochenzeitung "DIE ZEIT", zunächst für die politische Redaktion, seit 1994 ist sie Israel-Korrespondentin der ZEIT mit Sitz in Israel. Seit 1996 schreibt sie auch für den ZÜRICHER TAGES-ANZEIGER. Gisela Dachs lebt heute in Tel Aviv und hat zwei Kinder.

Und für die, die den wunderbaren Ort des Treffens noch nicht kennen: Die Landesvertretung Sachsen-Anhalt beim Bund (zu DDR-Zeiten der Künstlerklub "Die Möwe") befindet sich in der Luisenstraße 18, 10117 Berlin (hinter dem Reichstag in Richtung Charité-Hochhaus), Tel.: (030) 24 34 58-0. Im Bistro sind die räumlichen Kapazitäten leider auf höchstens 50 Plätze begrenzt. Bitte melden Sie sich bis spätestens Donnerstag, 03.04., 15.00 Uhr, mit Namen unter der E-Mail-Adresse lothar.mark@bundestag.de bzw. Tel. 227-77723 an.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie trotz der Kurzfristigkeit Lust und Zeit hätten, an diesem kleinen Austausch mit einer kundigen Gesprächspartnerin teilzunehmen. Also schnell anmelden!

Mit freundlichem Gruß

Meggie Jahn

 
 
  05.03.2008 , 19:30 Uhr
Bischof Dr. Wolfgang Huber, Vorsitzender des Rates der EKD: KIRCHE UND ISRAEL - 60 JAHRE NACH DER STAATSGRÜNDUNG


Foto: EKD
Bischof Dr. Wolfgang Huber


Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Moderation: Dr. Gesine Palmer, Religionsphilosophin

Unter dem Titel "Kirche und Israel" hat in den vergangenen Jahrzehnten ein Dialog zwischen Christen und Juden stattgefunden. Dieser Dialog schien in vieler Hinsicht zu spät zu kommen: Über Jahrhunderte waren sich Christen sicher gewesen, der überlegenen Religion anzugehören. Einen Dialog mit dem Judentum glaubten sie nicht nötig zu haben. Erst unter dem Schock der Shoah

haben Christen in größerer Zahl ihr Verhältnis zu Israel revidiert. Dabei war ihnen "Israel" vor allem der Name für das jüdische Volk und seine Religion.


Im Jahr 2008 feiert nun der Staat Israel seinen 60sten Geburtstag. Die Geschichte des Landes ist voller Probleme, und Christen in Europa sehen dem teils ratlos, teils engagiert, teils wohl auch mit einer neuen Tendenz zur alten Selbstgerechtigkeit zu. Zum Thema Kirche und Israel gehört die Frage: Wie stehen die Evangelischen Kirchen in Deutschland heute, 2008, zum Staat

Israel? Zum gegenwärtigen Stand einer außerordentlichen und manchmal problematischen Freundschaft, sprechen wir mit Bischof Dr. Wolfgang Huber.


Ort: Konrad-Adenauer-Akademie, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin, Bus: 200

Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten bei der GCJZ, E-mail gcjz.berlin@t-online.de,  bzw. der Akademie unter Tel.: (030) 2 69 96-0, Fax: /2 69 96-32 17 oder E-Mail: zentrale-berlin@kas.de

 

Hier finden Sie den Einladungsflyer.

'Offizielles

 
 
  25.02.2008 , 19:30 Uhr
Yom Fix mit Frau Stel Pinhasov-Beck, Wirtschaftsattachée im Tradecenter des Staates Israel, und Herrn Shmuel Hoffmann, Trade Officer

 

Kooperationsveranstaltung mit der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung


'Offizielles


Die beiden Gäste werden über die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen und die Schwerpunkte ihrer Arbeit sprechen und sich anschließend den Fragen des Publikums stellen.

Ort: Marlene-Dietrich-Saal der Kleinen Ratsstuben JFK, Freiherr-vom-Stein-Str. / Am Rathaus Schöneberg

 
 
  18.02.2008 , 18:30 Uhr
Treffen mit Ilan Weiss und anderen Israelis in Berlin zu einem lockeren Gesprächsaustausch und gegenseitigen Kennenlernen


'Offizielles

Immer mal wieder wurde bei uns der Wunsch nach einem Kontakt unserer Arbeitsgemeinschaft mit in Berlin ansässigen Israelis geäußert, schließlich seien wir doch eine "Deutsch-Israelische Gesellschaft", so die nachvollziehbare Begründung. Im 60. Jahr der Staatsgründung Israels wollen wir diesem Wunsch endlich nachkommen.

Am 18. Februar laden wir Sie herzlich ein zu einem lockeren Gesprächsaustausch mit Ilan Weiss und weiteren Israelis aus Berlin in den Berliner Reichstag. Diese leben und arbeiten in ganz unterschiedlichen Bezügen und wir sind gespannt, was sie hierher verschlagen hat. Auch wollen wir mit ihnen über unser Engagement in der DIG diskutieren und uns Anregungen für unsere Arbeit holen. Vielleicht gibt es ja sogar Perspektiven für künftige Kooperationsprojekte.

Danach besteht Gelegenheit, die Reichstagskuppel zu besuchen und Berlin "by night" zu genießen.

Ort: Marie-Juchacz-Saal, s S 003, Fraktionsebene des Berliner Reichstags, Treffpunkt: 18.25 Uhr pünktlich am Eingang Nord (Spreeseite). Zu spät kommende Gäste können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Interessierte melden sich bitte bis spätestens 12. Februar mit ihrem Namen und ihrem Geburtsdatum in der DIG-Geschäftsstelle unter Tel. (030) 28395215/Fax: (030)28395116, oder per E-Mail: schalom@digberlin.de an.

Mehr zu Israelis in Berlin:

  • Der Berliton.de - Der deutsch-israelische Treffpunkt. Neue Website für Israelis und Israelfreunde. Von Ilan Weiss
  • Spree-aviv.de - Israelisches Leben in Berlin. Eine von jungen Volontären der Axel-Cäsar-Springer-Akademie gestaltete Website.
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      11.02.2008 , 19:00 Uhr
    Christoph Blosen: Ein Blick auf das Netz der deutsch-israelischen Beziehungen im 60. Jahr der Staatsgründung


    'offizielles
    60 Jahre Israel

    Kooperationsveranstaltung mit der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt

    Nach dem überaus erfolgreichen Abend in der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt mit der Autorin Donna Rosenthal über ihr Buch "Die Israelis - Leben in einem außergewöhnlichen Land" sollte eigentlich die frühere Kulturreferentin an der Deutschen Botschaft in Tel Aviv, Sibylle Katharina Sorg, über die deutsch-israelischen Beziehungen sprechen. Leider ist sie wegen einer Grippe mit Kehlkopfentzündung dazu nicht in der Lage. Dankenswerter Weise hat sie aber mit ihrem früheren Kollegen Christoph Blosen für würdigen Ersatz gesorgt. Er ist seit 2007 als Stellv. Leiter des Referats 624 im Auswärtigen Amt für die bilateralen Kultur- und Medienbeziehungen zu den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens zuständig.

    Christoph Blosen studierte Politikwissenschaft und Sport in Freiburg i.Br., Jerusalem und Kairo. Er trat 1989 in den Auswärtigen Dienst ein und war zunächst in Vilnius, Nairobi und in der Zentrale des Auswärtigen Amtes auf Posten. Nach einem Einsatz an der Ständigen Vertretung Deutschlands beim Europarat in Straßburg war er von 2003 bis 2007 wie Sibylle Katharina Sorg an der Deutschen Botschaft in Tel Aviv tätig - sie als Kulturreferentin, er als Pressereferent. Beide kehrten im August 2007 zurück in die Zentrale.

    Als Pressesprecher und -referent an der Deutschen Botschaft verfolgte und kommentierte er alle Bereiche der deutsch-israelischen Beziehungen, darunter auch die deutsch-israelischen Kulturbeziehungen. Wie Frau Sorg dies vorhatte, ist auch er bereit, im Anschluss an seinen Vortrag auf Fragen zur aktuellen politischen Situation in Israel/Nahost sowie zu seinen Alltagserfahrungen in Israel - insbesondere vor dem Hintergrund der gefährdeten Sicherheitlage - einzugehen.

    Wir danken ihm für die Bereitschaft, kurzfristig für Frau Sorg einzuspringen und freuen uns auf einen interessanten und anregenden Abend.

    Im Anschluss an Vortrag und Diskussion lädt die Landesvertretung noch zu einem kleinen Empfang mit Wein und Laugengebäck ein.

    Ort: Landesvertretung von Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18, 10117 Berlin

    Um Anmeldung wird gebeten per Tel. 243458-0, Fax: 243458-3 oder Email unter der Adresse: silvia.patt-muth@lv.stk.sachsen-anhalt.de.

     
     
      27.01.2008 , 18:00 Uhr
    Anlässlich des GEDENKTAGES FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS und des INTERNATIONALEN HOLOCAUST-GEDENKTAGES: Eröffnung der Ausstellung WIR WAREN NACHBARN - 120 Biographien jüdischer Zeitzeugen


    Kooperationsveranstaltung des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg, mit der DIG Berlin und Potsdam und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit


    Foto: Fritz Zimmermann
    Interessierte Besucher der Ausstellung im Rathaus Schöneberg 2007. Mehr ...


    Ort: Rathaus Schöneberg, Foyer

    18.00 Uhr: Musik: Svetlana Stepovaja, Klavier

    18.15 Uhr: Begrüßung durch Dieter Hapel, Bezirksstadtrat für Schule, Bildung und Kultur, Stellv. Beziksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg

    Grußworte:
    Vertreter/in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
    Jochen Feilcke, Vorsitzender der DIG Berlin und Potsdam
    Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ e.V.

    18.30 Uhr Zeitzeugengespräch mit Vera Ansbach und Hans Gerhard Cheim
    Eva Ansbach schaffte es als 19jährige nach England zu flüchten. Ihre Mutter und ihr Bruder und auch die Eltern ihres späteren Ehemannes wurden in Raga ermordet. Hans Gerhard Cheim überlebte mit seiner Mutter in Berlin. Als 17jähriger mußte er in den letzten Kriegsjahren in der Organisation Todt Zwangsarbeit leisten.

    Moderation: Katharina Kaiser, Projektleiterin Kunstamt Tempelhof-Schöneberg

    Musik: Svetlana Stepovaja, Klavier

    Einführung in die Ausstellung "Wir waren Nachbarn" durch Katharina Kaiser

    19.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung

    anschließend im Willy-Brandt-Saal, 2. OG:

    19.30 Uhr SHALOM-CHOR Berlin: Chor-Konzert "SIM SHALOM - GIB Frieden"
    Synagogale Gesänge und Israelische Lieder

    ca. 20.30 Uhr Ende des Konzerts

    bis ca 21.30 Uhr Besuch der Ausstellung möglich

    Kantor: Isaac Scheffer, Jüdische Gemeinde zu Berlin
    Am Klavier: Wolfgang Aldag
    Chorleitung: Regina Yantian


    Im Bayerischen Viertel in Berlin lebten Anfang der 30er Jahre etwa 16 000 Menschen, die sich zur jüdischen Gemeinde zählten. In diesem Viertel gehörten jüdische Nachbarn, Klassenkameraden und Freunde so selbstverständlich zum Alltagsleben wie kulturelle jüdische Einrichtungen, Geschäfte, Anwalts- und Arztpraxen. Die Ausstellung dokumentiert, dass auch in diesem Viertel Berlins der Prozess der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bewohner fast ohne Widerstand der Nachbarn geschehen konnte. Seit 1993 erinnert das ungewöhnliche 80teilige Denkmal der Künstler Stih/Schnock an diese schrittweise Ausgrenzung. Das Bayerische Viertel ist damit zu einem exemplarischen Ort im 'Kollektiven Gedächnis' der Stadt geworden.

    Die erzählten Geschichten ehemaliger jüdischer Nachbarn bilden das Zentrum der bereits 2005 gezeigten Ausstellung im Rathaus Schöneberg. Sie wird als sog. Intervallausstellung jetzt in jedem Jahr um den 27. Januar als Tag der Befreiung von Auschwitz und Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus gezeigt. Die Gestaltung des Raumes erinnert daher an ein biographisches Archiv oder eine alte Bibliothek. Statt alter Folianten laden große "Familienbücher", persönlichen Fotoalben ähnlich, zum Lesen ein. Eine andere Form der Erzählung ist ein Interview-Film mit dem Titel "Geteilte Erinnerung". Ausstellung und Film sind Ergebnis eines 20jährigen kontinuierlichen Erinnerungsprozesses.

    Ort: Rathaus Schöneberg (Ausstellungshalle)
    John-F.-Kennedy-Platz
    10820 Berlin

    U-Bahn: U 4 Rathaus Schöneberg
    Bus: 104, 204, M 46
    Öffnungszeiten:
    Di bis So 10.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt frei

    Veranstalter:
    Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
    Abteilung Schule, Bildung und Kultur
    Dieter Hapel, Bezirksstadtrat
    Projektleiterin und Kuratorin: Katharina Kaiser, Kunstamt


    Anmeldung und Informationen:
    Für Gruppen und Schulklassen
    Kunstamt: 7560-6964 oder -4703
    mail:
    hausamkleistpark-berlin@t-online.de
    www.hausamkleistpark-berlin.de

    Mehr zur Ausstellung finden Sie hier.

     
     
      21.01.2008 , 19:30 Uhr
    Erster RUNDER TISCH der DIG Berlin und Potsdam mit Vorstand für Mitglieder und Interessierte


    Foto: Wikipedia
    Rathaus Schöneberg


    Zu Beginn des Jahres 2008 möchte Sie der DIG-Vorstand Berlin und Potsdam zu unserem nächsten Runden Tisch einladen, um über aktuelle Themen, die uns im 60. Jahr Israels beschäftigen, zu diskutieren, u.a. über die geplante Reise, das Israelfest im Zentrum Berlins und den Friedensprozess in Nahost.

    Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Mitgliedern und laden auch ihre Freunde sehr herzlich dazu ein.

    Der Vorstand

    Ort: Kleine Ratsstuben J.F.K., Freiherr-vom-Stein-Straße/Am Rathaus Schöneberg, 10825 Berlin

     
     
      17.12.2007 , 19:30 Uhr
    125 Jahre Berliner Philharmonie - Gespräch mit Hellmut Stein, langj. 1. Geiger, über die historische Israel-Reise des Orchesters im April 1990


    Foto: Fritz Zimmermann
           Hellmut Stern

    Geboren 1928, musste Hellmut Stern mit seinen Eltern 1938 Deutschland verlassen, um der Verfolgung zu entgehen. Über Italien, Ägypten und Indien strandete die Familie schließlich im chinesischen Harbin. Trotz ihrer harten Lebensbedingungen sorgten Sterns Eltern dafür, dass ihr musisch hochbegabter Sohn das Geigenspiel erlernte – allerdings weit ab von Meisterklassen und Konservatorien.

    Wenig später verdiente Stern als Musikant auf chinesischen Hochzeiten sich und seiner Familie den Lebensunterhalt. Erst 1949 gelang es den Sterns, China zu verlassen und nach Israel einzureisen. Dort spielte er zunächst in Kaffeehäusern, bevor er es schaffte, ins Israel Philharmonic Orchester aufgenommen zu werden. Nach einer Zwischenstation in den USA Ende der 50er Jahre, kam er zurück in die Stadt seiner frühen Kindheit: Berlin.

    Stern wurde ein „Kosmopolit“, der überall zu Hause ist – und dennoch die Berliner Luft am liebsten schnuppert. Zwischen 1961 bis 1994 war er 1. Geiger bei den Berliner Philharmonikern. Mit seinem Freund Daniel Barenboim gelang es ihm nach der Wende 1990, die erste Israel-Tournee der Berliner Philharmoniker auf den Weg zu bringen. Hellmut Stern ist seit fast drei Jahrzehnten Mitglied der DIG und wir freuen uns, dass er bereit ist, uns aus seinem bewegten Leben zu berichten. Wir werden auch Gelegenheit haben, Ausschnitte aus dem Hörbuch mit seinen Lebenserinnerungen zu Gehör zu bringen, das in diesen Tagen veröffentlicht wird.

    Eine Woche nach Chanukka und eine Woche vor Weihnachten möchten wir das Jahr mit einem geselligen Beisammensein ausklingen lassen und finden, dass sich dies wunderbar mit dem Gespräch mit Herrn Hellmut Stern verbinden lässt. Der Wunsch unserer Freunde und Mitglieder ist groß, sich besser kennen zu lernen.

    Wir würden uns freuen, wenn sich besonders engagierte Mitglieder finden ließen, die einen Kuchen oder Kekse mitbringen würden, damit es richtig gemütlich wird. Von allen, die dazu nicht in der Lage sind, erbitten wir eine kleine freiwillige Spende für die Kaffeekasse. Bitte melden Sie sich unter Angabe der Art Ihrer Spende in unserer Geschäftsstelle an und hinterlassen Sie ggf. eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. (Tel. 2839 5215 - Fax 2839 5116, schalom@digberlin.de). Besten Dank!

    Ort: Jerusalem-Gemeinde, Lindenstr. 85, 10969 Berlin-Kreuzberg

     
     
      13.12.2007 , 18:00 Uhr
    Prof. Gershon Ben-Shakar, Präsident der Open University of Israel: Erziehung zur Demokratie in einer gespaltenen Gesellschaft und die Rolle der Open University of Israel


    Kooperationsveranstaltung mit den "Freunden der Open University of Israel"


    Israel ist die einzige Demokratie in Nahen Osten. Dennoch haben jüngste Untersuchungen in Israel in einem hohen Maße undemokratische und sogar anti-demokratisches Verhalten unter israelischen Oberschülern aufgedeckt. Ähnliche Ergebnisse in der Erwachsenenpopulation deuten darauf hin, dass es sich nicht um „jugendliche Auffälligkeiten“ handelt, die sich mit der Zeit auswachsen, sondern eine Gefahr für Israels Demokratie darstellen.

    In seinem Vortrag berichtet Prof. Gershon Ben-Shakhar über die Differenzen in Israels Gesellschaft durch unterschiedlichste ethnische und religiöse Gesellschaftsgruppe sowie die Bedrohung von außen durch Krieg und Terror. Diese Faktoren stellen Israels Demokratie immer wieder vor neue Herausforderungen und verlangen von der Regierung und den Institutionen gezielte Maßnahmen.

    Die Open University of Israel und andere israelische Bildungsträger stellen sich dieser Herausforderung, indem sie sich gezielt um die demokratische Bildung der Bürger Israels bemühen.

    Die Open University spiegelt die Gesellschaft Israels wider, da hier Sekuläre und Ultra-Orthodoxe, israelische Soldaten und Israelis arabischer Herkunft, Schüler und ältere Menschen gemeinsam studieren. Seit ihrer Gründung unterstützt die Open University of Israel eine demokratische Philosophie und Orientierung und setzt sich für demokratische Werte und die Wahrung von Menschenrechten ein.

    Professor Gershon Ben-Shakhar leitet die Open University of Israel seit 2003. Davor war er Pro-Rektor an der Hebrew University.

    Im Anschluss werden Erfrischungen und Getränke gereicht.

    Ort: Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus, Raum 5.501, Eingang Wilhelmstraße 68, 10117 Berlin

    Da es eine Sicherheitskontrolle gibt, bitten wir um Ihr Erscheinen bis 19.15 Uhr

    Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bitte melden Sie sich daher bis zum 6. Dezember 2007 an: Telefonisch unter 01801-99 55 00 7531, per Fax an 030-806 733 33, oder per E-Mail: info@freunde-open-university.de

    Der Vortrag wird in Englisch mit deutscher Übersetzung stattfinden.

     
     
      10.12.2007 , 19:30 Uhr
    Yom Fix mit Asaf Ichilevich


    Im Rahmen unserer regelmäßig stattfindenden Aussprachen mit der Israelischen Botschaft im Rahmen eines "Yom Fix" laden wir Sie an diesem Abend zu einem adventlichen, chanukkaischen Yom Fix mit dem Außenpolitischen Berater der Botschaft des Staates Israel, Herrn Asaf Ichilevich, ein.

    Er wird uns eine Einführung in die aktuelle außenpolitische Situation Israels geben, danach besteht Gelegenheit zu einem - hoffentlich angeregten - Austausch.

    Alle Israel-Freunde sind herzlich willkommen.

    Ort: Landesvertretung des Saarlands, In den Ministergärten 4, Berlin-Tiergarten (hinter dem Holocaust-Mahnmal)

    Um Anmeldung in der Geschäftsstelle unter Tel. 2839 5215, oder Fax 2839 5116 oder schalom@digberlin.de wird gebeten.

     
     
      19.11.2007 , 19:30 Uhr
    „Kinderkrebs - Gemeinsam sind wir stärker“ Veranstaltung mit Prof. Dr. Lothar Schweigerer (Klinikum Berlin-Buch) und Barbara Groth (DIHKK)


    Die Deutsch-Israelische Hilfe für krebskranke Kinder wurde 1987 von jüdischen und nicht-jüdischen Berlinern gegründet, um wirksam krebskranken Kindern in Deutschland - vorrangig in Berlin - und in Israel - zu helfen. Zum einen geschieht dies durch die Beschaffung finanzieller Mittel und zum anderen durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. Auch soll die Kommunikation und der
    Erfahrungsaustausch zwischen den Medizinern beider Länder gefördert werden. Finanziert wurden bisher u. a. medizinisches Fachpersonal, hochwertige technische Apparaturen und Laborzubehör.

    Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam hat ihr diesjähriges Benefizkonzert der DEUTSCH-ISRAELISCHEN HILFE FÜR KREBSKRANKE KINDER gewidmet.

    Das Konzert fand im Großen Sendesaal des Rundfunks Berlin Brandenburg statt. Das "Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble" begeisterte die fast 500 Gäste. Der Vorsitzende der DIG Berlin und Potsdam JOCHEN FEILCKE wird am Montag einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an Frau BARBARA GROTH in Vertretung der DIHKK übergeben. Mehr ...

    Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.

    Ort: Hotel Crowne Plaza, Nürnberger Straße 65, 10787 Berlin

     
     
      12.11.2007 , 19:30 Uhr
    Udi Lehavi: Der Keren Hayesod - Seite an Seite mit Israel und dem jüdischen Volk


    Foto: Meggie Jahn
          Udi Lehavi

    Der Keren Hayesod – Vereinigte Israel Aktion - wurde 1920 gegründet, um Spenden für den Aufbau einer jüdischen Heimstatt zu sammeln. Heute verbindet die Organisation mit ihren 57 Vertretungen in 45 Ländern das jüdische Volk und seine Freunde in aller Welt mit Israel. Dies umfasst u. a. die Zusammenführung von fast drei Millionen Olim (Neueinwanderer) aus aller Welt in Israel, die Unterstützung ihrer erfolgreichen Integration in die israelische Gesellschaft, die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung und die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens.

    Der Keren Hayesod hat mehr als 1.400 öffentliche Einrichtungen aufgebaut und sorgt für die Umsetzung von Tausenden sozialer Programme. Zudem ist die Organisation engagiert im Auf- bzw. Umbau von 90 benachteiligten Wohnvierteln und Entwicklungsstädten durch das Programm „Erneuerung und Partnerschaft 2000“. Sie kümmert sich um die Fürsorge und Erziehung von 350.000 neu eingewanderten, aber auch in Israel geborenen Jugendlichen in den Jugenddörfern der Jewish Agency und unterstützt die weltweite Förderung der jüdischen Erziehung. So leistet der Keren Hayesod eine unschätzbare Hilfe zur Wahrung der Kontinuität des jüdischen Volkes.


    Udi Lehavi, geboren 1958 im Kibbutz Gan Shmuel, lebt seit 1992 in Deutschland. 12 Jahre war er in der Tourismus-Branche tätig, davon 7 Jahre beim Israelischen Verkehrsbüro. Seit 2004 repräsentiert er den Keren Hayesod in Berlin.


    Ort: Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Fasanenstr. 79/80, Berlin-Charlottenburg

     
     
      03.11.2007 , 19:30 Uhr
    Rabin-Gedenkkonzert mit Timna Brauer & Elias Meiri zugunsten der Deutsch-Israelischen Hilfe für krebskranke Kinder



              Timna Brauer beim Konzert 2002

    Für unser Konzert zum Gedenken an Israels unvergessenen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger Yitzhak Rabin haben wir in diesem Jahr das mit namhaften internationalen Preisen ausgezeichnete Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble gewinnen können.

    Schon vor 5 Jahren haben uns diese Künstler begeistert und wir freuen uns, sie erneut bei uns zu haben.

    Das Timna Brauer & Meiri Ensemble ist durch seine Kooperation mit dem Projekt „Voices für Peace“ bekannt geworden. Darin engagieren sich palästinensische und israelische Künstler gemeinsam für Frieden, Versöhnung und Toleranz. „Voices for Peace“ gewann den GlobArt Innovation Award und den österreichischen Thies-Knauf-Kulturpreis für Musik. Mit ihrem Mann, dem Jazzpianisten Elias Meiri, gewann die Sängerin Timna Brauer den internationalen Jazzwettbewerb in Paris-la-Défense und produzierte u. a. für den ORF eine eigene Fantasieshow „Sesam öffne Dich“.

    Durch die großzügige Unterstützung des RBB, der Lufthansa AG und der MARITIM Hotels Berlin wird es uns hoffentlich möglich sein, einen nennenswerten Überschuss aus unserem Konzert der Deutsch-Israelischen Hilfe für krebskranke Kinder zukommen zu lassen.

    Für die Kartenbestellungen wenden Sie sich bitte baldmöglichst an die Konzertdirektion Adler: Tel.: 030 826 4727, Fax: 030-826 35 20. Es gibt Karten in verschiedenen Preiskategorien (30/25/20 Euro). Ihre bestellten Karten werden Ihnen nach Bezahlung zugesandt. Für Ermäßigungsberechtigte steht ein Kartenkontingent zum Vorzugspreis von € 10 an der Abendkasse zur Verfügung.

    Ort: Großer Sendesaal des RBB, Masurenallee 8-14 (am Funkturm)

    Hier der Bericht mit Fotos vom Konzert im Jahr 2002 im Großen Sendesaal des RBB (früher SFB) vor fünf Jahren .

     
     
      24.10.2007 , 19:30 Uhr
    Innensenator Dr. Ehrhart Körting spricht zum Thema Auseinandersetzung mit dem Extremismus, insbesondere mit Rechtsextremismus und Islamismus



    Ehrhart Körting

    Links- und Rechtsextremisten eint die Feindschaft zum demokratischen Israel. Die Gefährdung durch den transnationalen islamistischen Terrorismus hält trotz wichtiger Erfolge im internationalen Anti-Terrorkampf an. Nicht zuletzt die Anschläge in Madrid (März 2004) und London (Juli 2005) machen deutlich, dass der transnationale islamistische Terrorismus auch Europa konkret bedroht. Dass die Bundesrepublik von islamistisch motiviertem Terrorismus betroffen sein kann und hier Anschläge geplant und vorbereitet werden, belegen nicht zuletzt die in diesen Tagen aufgedeckten Anschlagsvorbereitungen. Die rechtsextremistischen Parteien konnten nach langjährigen Mitgliederverlusten wieder leicht zulegen und stellen weiterhin den größten Anteil des Personenpotenzials. Die An-zahl der Linksextremisten hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verringert. Die Anzahl der Straftaten im Bereich der „Politisch motivierten Kriminalität – links“ ist gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen.
    (Vgl. Verfassungsschutzbericht 2006)

    Ort: Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte (Gr. Saal)

     
     
      22.10.2007 , 19:00 Uhr
    Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Martin Jander (New York University, Berlin): Die DDR und der westdeutsche Linksterrorismus - vereint gegen Israel?


    Foto: Dr. Martin Jander
       Dr. Martin Jander

    Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNSt) und dem Centrum Judaicum

    Die DDR schlug sich nach anfänglicher Unterstützung der Gründung des Staates Israel auf die Seite seiner Feinde. Viele Kommunisten aus dem Westen unterstützten diejenigen arabischen Kräfte, die den Staat Israel auslöschen wollten. Der Berliner Zeithistoriker und Journalist Dr. Martin Jander geht in seinem Vortrag der verschlungenen Geschichte des linken Radikalismus nach 1945 nach: Sind die DDR und linksterroristische Gruppen der alten Bundesrepublik mehr als ein taktisches Bündnis eingegangen? Hat sich in der Feindschaft gegenüber Israel - über die Mauer hinweg - ein militanter und bewaffneter "Schuldabwehrantisemitismus" artikuliert?

    Ort: Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

    Hier können Sie sich die Einladung herunterladen und finden Genaueres zu den Anmeldemodalitäten.

     
     
      08.10.2007 , 19:00 Uhr
    Lesung mit Donna Rosenthal über ihr Buch DIE ISRAELIS - LEBEN IN EINEM AUSSERGEWÖHNLICHEN LAND


    Kooperationsveranstaltung mit der Landesvertretung Sachsen-Anhalt

    Vom 8. bis 15. Oktober 2007 wird die amerikanische Publizistin und Autorin Donna Rosenthal mit Hilfe der Israelisch-Deutschen Gesellschaft (IDG) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), gesponsert durch den Beck-Verlag (http://rsw.beck.de) und das Bildungsreisenunternehmen Keshet Israel (www.keshetisrael.de), zu einer Lesereise nach Deutschland kommen. In verschiedenen Städten wird sie ihr Anfang 2007 in deutscher Sprache erschienenes Buch "Die Israelis - Leben in einem außergewöhnlichem Land" vorstellen und anschließend zu einer Diskussion zur Verfügung stehen.

    In Kooperation mit verschiedenen DIG-Arbeitsgemeinschaften kann der Beck-Verlag dank Jan Samson Altmann-Schevitz aus Jerusalem, der aus dem Buch lesen und bei der Diskussion übersetzen wird, Donna Rosenthal in Bremen, Bielefeld, Bonn, Erfurt, Weimar, München und Augsburg präsentieren.

    Die Auftaktveranstaltung zu der Lesereise findet am 8. Oktober in Kooperation mit der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt in Berlin statt.

    Donna Rosenthal hat für die New York Times, die Washington Post, die Los Angeles Times und Newsweek geschrieben. Sie war TV-Produzentin in Israel, Reporterin für das israelische Radio sowie die Jerusalem Post. Sie lehrte an der Hebrew University und erhielt den Lowell Thomas Award für die beste investigative Berichterstattung und Reiseberichte, u.a. aus dem Iran, dem Libanon, Ägypten und Jordanien.

    Nach Lesung und Diskussion kann das Buch erworben und von der Autorin signiert werden. Es wird nicht nur Israelkenner begeistern, sondern will auch diejenigen ansprechen, die mehr über Israel erfahren wollen, als täglich in den Medien geboten wird. Das kleine Land im Nahen Osten bietet mehr als Terror und Gewalt: eine lebendige Streitkultur, beeindruckende High-Tech-Entwicklungen und eine unglaublich vielfältige Gesellschaft und Kultur.

    Im Anschluss an Lesung und Diskussion lädt uns die Landesvertretung von Sachsen-Anhalt freundlicherweise zu einem kleinen Empfang mit Wein und Brezeln ein. Auch ein Büchertisch ist vorgesehen.

    Ort: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt, Luisenstr. 18, 10117 Berlin

    Anmeldung per Tel. 243458-0, Fax: 243458-3, Email: poststelle@lv.stk.sachsen-anhalt.de


    Hier Auszüge aus zwei Rezensionen zu dem Buch:

    „Das sorgfältig recherchierte Buch geht in die Tiefe, die Autorin scheut vor keinen noch so komplexen Zusammenhängen zurück und bleibt dabei verständlich und unterhaltsam. Sie hat keine Prominenz interviewt, sondern erzählt die persönlichen Schicksale von ganz normalen Menschen – es geht um ihren Alltag, ihren Beruf, ihre Sorgen, jenseits von der großen Politik. Genau das ist auch Rosenthals Stärke. Denn sie taucht tief ein in die verschiedenen Lebenswelten und stillt, wo nötig, den Erklärungsbedarf des Lesers – ob es um alte jüdische Rituale oder postmodernes israelisches Paarungsverhalten geht.“
    Gisela Dachs, Die Zeit, 19. April 2007

    „Die meisten der zahlreichen Bücher über Israel beschäftigen sich mit diesem eindeutig erfolgslosen Teil des Zionismus. Selten wir beschrieben, wie sich aus einem Gemisch von Russen, Polen und Deutschen, von Marokkanern, Irakern, Persern, Äthiopiern und noch mindestens einem Dutzend anderer Nationalitäten eine gemeinsame Identität entwickelt. Wie und ob sich Christen, Muslime oder Drusen mit dem jüdischen Staat arrangieren; welche Auswirkungen die Einwanderung zutiefst säkularer (wenn überhaupt jüdischer) Russen in einer Gesellschaft haben wird, in der die Orthodoxie eifersüchtig ihre Macht zu wahren versucht. Oder mit welchen Folgen für alle Beteiligten die uralten Traditionen äthiopischer Juden auf eine High-Tech-Gesellschaft des 21. Jahrhunderts prallen. Diese klaffende Lücke füllt Donna Rosenthal mit ihrem simpel „Die Israelis“ betitelten Buch. Sie verzichtete darauf, weitere Klischees über dieses Land zu formulieren, das uns aus den Nachrichten hinlänglich unbekannt bleibt. (…) Donna Rosenthal stellt uns „Amcha“ vor, den Durchschnitts-Israeli. Junge Männer oder Frauen, die gerade ihren Armeedienst abzuleisten haben, High-Tech-Genies, die mit zwanzig ihre erste Millionen machen, Single-Frauen, die am Grab eines Wunderrabbis im Safed um den richtigen Partner beten. Sie schreibt über Dating, Heirat, Polygamie, Ehebruch und Scheidung, über Homosexualität, Prostitution und organisierte Kriminalität. Ist bekannt, dass Israel über die schwulen-freundlichsten Gesetze der Welt verfügt? Oder wie Beduinenfrauen um Selbstbestimmung und eine Veränderung der strikt patriarchalischen Traditionen ihrer Gemeinschaft kämpfen?“

    Sylke Tempel, Die Welt, 17. März 2007

     
     
      01.10.2007 , 19:30 Uhr
    Dr. Shlomo Shafir: „Von Dachau bis zum vereinigten Deutschland - Eine persönliche Sicht auf unser Land


    1924 als Selimar Frenkel in Berlin-Schöneberg geboren und in Ostpreußen aufgewachsen, überlebte Shlomo Shafir das Ghetto in Kaunas/Litauen, das NS-Dachauer Außenlager Kaufering sowie das Zentrallager Dachau, wo er befreit wurde. In Litauen und Deutschland aktiv im zionistischen Untergrund, war er nach dem Krieg führendes Mitglied der Vereinigten Zionistischen Organisation und der Mapai in Deutschland. Anfang 1948 - noch vor der Staatsgründung Israels - wanderte er ins damalige Palästina aus. 1961 machte Shafir seinen M.A. in Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem, 1971 seinen PHD an der Georgetown University in Washington DC. Er war viele Jahre in Israel und im Ausland als Journalist tätig. Darüber hinaus redigierte Shafir 31 Jahre lang die Halbjahresschrift "Gesher", die sich mit jüdischen Problemen befaßte, gab eine Monographie über die deutsche Sozialdemokratie und eine zweite über die amerikanisch-jüdische Gemeinschaft zu Deutschland seit 1945 heraus. Von Anfang an engagierte sich Shafir für eine Verständigung zwischen Deutschland und Israel. Sein Vortrag basiert zum großen Teil auf persönlichen Erinnerungen.

    Ort: Hotel Spreebogen Berlin, Alt-Moabit 99, 10559 Berlin, Tel. 39 92 00

     
     
      17.09.2007 , 19:00 Uhr
    Mitgliederversammlung der DIG Berlin und Potsdam





    Turnusgemäß lädt der DIG-Vorstand zur alljährlichen Mitgliederversammlung ein. Wir freuen uns schon jetzt über eine rege Beteiligung und bitten Sie um Anregungen, Vorschläge und Kritik.

    Im Rahmen der Veranstaltung wird Herr Dr. Andreas Reinicke, Referatsleiter im Auswärtigen Amt für den Bereich "Naher Osten" über seine Arbeit berichten.

    Tagesordnung:

    1. Eröffnung und Begrüßung
    2. Wahl einer Mandatsprüfungs- und Wahlprüfungskommission (falls erforderlich)
    3. Bericht des Vorsitzenden
    4. Bericht der Schatzmeisterin
    5. Bericht der Kassenprüfer
    6. Aussprache zu den Berichten
    7. Entlastung des Vorstands
    8. Anträge
    9. Verschiedenes

    Ort: Kleiner Saal der Jüdischen Gemeinde, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin-Charlottenburg

     
     
      10.09.2007 , 19:30 Uhr
    Ari Rath, früherer Chefredakteur und Herausgeber der JERUSALEM POST, Publizist und freier Journalist: 40 JAHRE NACH DEM SECHSTAGE-KRIEG UND KEIN ENDE - Vortrags- und Diskussionsveranstaltung


    Foto: Fritz Zimmermann
          Ari Rath


    Wie kann man mit einem zwischen PLO und Hamas gespaltenen Volk der Palästinenser Friedensverhandlungen führen? Welche Folgen wird der demnächst vorgelegte Endbericht der Winograd-Untersuchungskommission zum Libanon-Krieg auf die Regierungsführung in Israel haben? Ari Rath, der seine Sicht der Dinge dazu vortragen wird, ist der DIG ein guter alter Bekannter und hat erst kürzlich im DIG-Magazin einen Beitrag über Ministerpräsident Ehud Olmert publiziert. Gemeinsam mit seinem palästinensischen Kollegen Ata Qaymari pflegt er die Internet-Seite „Partners for Peace" (
    www.PforP.net). Laut einer dort platzierten Umfrage können sich 46 % aller daran Beteiligten vorstellen, dass die Hamas sich eines Ta-ges so verändern werde, dass sie „Partner für den Frieden“ sein könne.

    1925 in Wien geboren, wanderte Ari Rath 1938 ins damalige Palästina und spätere Israel aus, lebte 15 Jahre im Kibbutz und arbeitete insgesamt 31 Jahre für die „Jerusalem Post“. Im Jahr 2005 verlieh ihm der Bundespräsident im Rahmen eines Symposiums des Moses-Mendelssohn-Zentrums in Potsdam anläßlich seines 80. Geburtstages das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für seine Verdienste um die deutsch-israelischen Beziehungen.

    Ort: Centrum Judaicum, Großer Saal, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte



    Mehr zum Thema:


    2007 erschien das Buch von Tom Segev "1967 - Israels zweite Geburt" im Siedler-Verlag. Mehr ...

     
     
      02.09.2007 , 17:00 Uhr
    Sommerfest 2007 von DIG Berlin und Potsdam


    Wie jedes Jahr laden wir unsere Mitglieder und alle Freunde Israels auch 2007 wieder herzlich zu unserem traditionellen Sommerfest ein, zum ersten Mal gemeinsam mit den Potsdamern. Es wird unmittelbar nach den Schulferien unser Veranstaltungsangebot des zweiten Halbjahres einleiten.

    Für das Sommerfest 2007 haben wir mit dem Jüdischen Theater BIMAH einen besonderen Ort gewählt, mitten im Kiez von Neukölln in der Jonasstr. 22.


    Foto: Bimah Theater Foto: Bimah Theater
    Bilder vom Garten und einer Lesung im Bimah-Theater


    Es wird bei hoffentlich sonnigem Wetter teils im attraktiven Innenhof, teils in den historischen Räumen des alten Ballsaals "Will Meisels" stattfinden. Das ehemalige Offizierskasino der Nazis hat mit dem jüdischen Theater eine Verwendung gefunden, die den Betreibern zu Recht Genugtuung verschafft. Zwischen 17.00 und 21.00 Uhr werden wir neben Kostproben aus dem aktuellen Bühnenprogramm und musikalischer Untermalung ein köstliches israelisches Büffet genießen können und haben Gelegenheit, das Theater in allen seine Facetten kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.


    Foto: Bimah Theater
    Bilder von dem Theaterstück "Shabbat Shalom", Mitte: Dan Lahav, Intendant, rechts nach einer Lesung mit Angelika Krüger-Leissner, MdB, und Judy Winter


    Im Eintrittspreis sind ein Begrüßungsgetränk, das kalte israelische Büffet und die künstlerische Unterhaltung enthalten. Weitere Getränke werden individuell abgerechnet.

    Der Kostenbeitrag beträgt für Mitglieder 19,- € und für Gäste 24,- €. Kinder, Schüler, Auszubildende, Studenten, Wehrpflichtige, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zahlen gegen Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung nur 14,- €. Wir bitten Sie herzlich, das Anmeldeformular bis zum 27. August an uns zurückzuschicken und den Betrag bis zum 30. August auf das angegebene Konto zu überweisen. Bitte vermerken Sie unbedingt das Stichwort „Sommerfest 2007“.

    Zum Jahreswechsel 2006/07 waren einige von uns im Rahmen des "Tucholsky-Abends" schon dort zu Gast.

    Hier finden Sie eine Wegbeschreibung zum Bimah-Theater.

    Wir freuen uns auf Sie!

     
     
      16.07.2007 , 19:30 Uhr
    Malte Lehming (TAGESSPIEGEL) spricht zum Thema: Wer besetzt die Begriffe in der medialen Berichterstattung über Israel und Nahost?



             Malte Lehming


    Was uns immer wieder interessiert, ist die Frage, inwieweit der manchmal sorglose, hin und wieder aber auch bewusst gewählte Gebrauch von Wörtern und Begriffen die Wahrnehmung der Leser bzw. Hörer beeinflußt. Worte kann man in einer freien Gesellschaft nicht verbieten, es scheint aber sinnvoll, dass sich Medienmacher wie Verbraucher bewusst sind, dass wir nicht nur anhand von Bildern, sondern auch durch die Verwendung von Worten unsere Meinung bilden.

    Wir wollen den Abend nutzen, um mit einem kompetenten Referenten, der selbst aus dem Fach kommt, diese Frage zu diskutieren und freuen uns über eine rege Teilnahme.

    Ort: Hotel Spreebogen Berlin, Alt-Moabit 99, 10559 Berlin, Tel. 39 92 00

    Bitte melden Sie sich in der DIG-Geschäftsstelle für den Abend an.

     
     
      11.07.2007 , 19:30 Uhr
    Letzter Yom Fix mit S.E. Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel


    Foto: Margrit Schmidt

    Israels Botschafter S.E. Shimon Stein mit Jochen Feilcke beim Yom Fix
    in der Residenz des Botschafters 2005. Foto: Margrit Schmidt

    Seine Amtszeit begann im Januar 2001, im September 2007 wird Shimon Stein Deutschland verlassen.

    Wir freuen uns, dass er uns noch einmal Gelegenheit geben wird, ihn zu befragen und möchten alle Mitglieder aufrufen, sich den Abend nicht engehen zu lassen. Diese Veranstaltung ist unseren Mitgliedern vorbehalten.

    Ort: Kleiner Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstr. 79/80, 10623 Berlin

    Um Anmeldung in der DIG-Geschäftsstelle wird gebeten.

     
     
      30.06.2007 , 18:00 Uhr
    Filmvorführung THE GALILLEE ESKIMOS und THE BUBBLE im Filmmuseum Potsdam


    13. Jewish Filmfestival Berlin & Potsdam in Kooperation mit der DIG Berlin Potsdam:

    18:00 Uhr: Filmvorführung "The Galilee Eskimos"
    R: Jonathan Paz, D: Jarmen Unikovsky, Mosko Alkalay,
    Dina Doron, Israel 2006, OmE, dt. eingespr., 99’
    Einführung: Hannes Stein (Die Welt, Ltr. Sachbuchred.)

    Hannes Stein, Jahrgang 1965, Journalist und Buchautor, Redakteur der WELT, lebt in Berlin. Von ihm erschienen unter anderem: Moses und die Offenbarung der Demokratie (1998), Endlich Nichtdenker! Handbuch für den überforderten Intellektuellen (2004) und Enzyklopädie der Alltagsqualen. Ein Trostbuch für den geplagten Zeitgenossen (2006)

    Ein einsam in den Hügeln Galiläas gelegener Kibbutz sieht sich vor dem Bankrott. Am Abend vor der angeordneten Räumung verlassen die Bewohner ihre Häuser, ohne sich um die Insassen des Seniorenheims zu kümmern. Als die Sonne aufgeht und die Bagger anrücken, müssen die alten Leute feststellen, dass man sie ihrem Schicksal überlassen hat. Man beschließt, sich zur Wehr zu setzen, komme was wolle.

    Ort: Filmmuseum Potsdam, Eintritt: 5, erm. 4 Euro

    20:00 Uhr: Filmvorführung "The bubble"
    R: Eytan Fox, D: Ohad Knoller, Yosef „Joe“ Sweid, Israel 2006, OmU, 115’

    Dieser neueste Erfolgsfilm von Eytan Fox fand sein begeistertes Publikum bei der diesjährigen Berlinale. Noam, Lulu und Yali, drei junge Israelis, teilen sich eine Wohnung im schicksten und hipsten Viertel von Tel Aviv. Als Noam den jungen Palästinenser Ashraf kennen und lieben lernt, scheint sich die Utopie der jungen Leute zu verwirklichen. Doch vor der Wirklichkeit der Gewalt in dieser Region kann sie letztlich nicht standhalten. Mit „Yossi& Jagger“ (2003) und „Walk o­n Water“ (2004) erreichte Eytan Fox Kultstatus in Israel und auch hierzulande.

    Ort: Filmmuseum Potsdam, Eintritt: 5, erm. 4 Euro

    Mehr zum Jüdischen Filmfestival hier ...

    Wir danken der Leiterin des Jewish Film Festival, Nicola Galliner, und dem Filmmuseum Potsdam für das Angebot zur Kooperation.

     
     
      29.06.2007 , 18:00 Uhr
    13. Jewish Film Festival Berlin & Potsdam 2007: Eröffnung, Lesung und zwei Filme im Potsdamer Filmmuseum


    Vom 17. bis 30. Juni 2007 findet im Kino Arsenal am Potsdamer Platz und im Filmmuseum Potsdam das 13. Jewish Film Festival Berlin & Potsdam 2007 statt. In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam und dem Jewish Film Festival zeigen wir vier ausgewählte Filme, die zuvor auf dem diesjährigen Festival liefen.


    18:00
    Uhr: Eröffnung, Lesung und Film

    Andreas Schmidt liest aus dem Erfolgsroman „Alles ist erleuchtet“ von Jonathan Safran Foer (Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003)


    Andreas M. Schmidt (* 23. November 1963 in Heggen)
    wuchs im Märkischen Viertel von Berlin auf. Er studierte zunächst Germanistik und Philosophie. Später belegte er diverse Schauspiel- und Regieseminare. Es folgten Bühnenengagements in Mannheim, Dortmund, Bonn und Berlin. Sein Kinodebüt hatte Schmidt 1988 in „Linie1“. 2003 wurde er für „Pigs will fly“ für den Deutschen Filmpreis nominiert. 2006 spielte Schmidt in der Komödie „Sommer vorm Balkon“ und wurde als bester Nebendarsteller nominiertSein aktuelles Projekt „Fleisch ist mein Gemüse“ kommt im Frühjahr 2008 in die Kinos. Der Schauspieler war zudem Sänger der Rockband „Lillies große Liebe“ und ist bis heute erfolgreicher Theaterregisseur. Schmidt lebt mit seiner Frau in Berlin Kreuzberg.


    anschließend:


    Filmvorführung: Alles ist erleuchtet Everything Is Illuminated

    R: Liev Schreiber, D: Elijah Wood, Eugene Hutz, USA 2005, 103’


    Eröffnung: Nicola Galliner (Leiterin Jewish Film Festival) und Steffen Reiche (Stellv. Vors. DIG Berlin & Potsdam)

    Liev Schreibers Verfilmung des von der Kritik bejubelten Romans von Jonathan Safran Foer erzählt von der Suche des jungen Amerikaners Jonathan nach jener Frau, die einst seinem Großvater in einem kleinen ukrainischen Dorf, das unter der Nazi-Besatzung von der Landkarte gelöscht wurde, das Leben rettete. Jonathan heuert bei den „Odessa Heritage Tours“ an, die aus zwei wilden und verrückten Typen bestehen: einem ruppigen alten Mann und dessen Englisch sprechendem Enkel. Was als Tour beginnt mit dem Ziel, Bruchstücke der eigenen Familiengeschichte zusammenzufügen, wird unversehens zu einer bedeutungsvollen Reise mit einer Reihe überraschender Enthüllungen.


    Ort: Filmmuseum Potsdam, Eintritt 12,-, erm. 10,- Euro

    21:00 Uhr Filmvorführung zum 30. Todestag von Zero Mostel:

    Der Strohmann The Front

    R: Martin Ritt, D: Woody Allen, Zero Mostel,

    USA 1976, 95’


    Als der Drehbuchautor Alfred Miller (Michael Murphy) auf McCarthys „Schwarze Liste“ gesetzt wird, heuert er den unbeholfenen Kassierer Howard Prince (Woody Allen) als Strohmann an. Unter dessen „unbeflecktem“ Namen erscheinen von nun an Millers Werke. Der Film trägt starke autobiographische Züge: Viele der Beteiligten - darunter Regisseur Martin Ritt, Drehbuchautor Walter Bernstein und Schauspieler Zero Mostel - wurden selbst Opfer der antikommunistischen Hexenjagd des republikanischen Senators Joseph McCarthy.

    Ort: Filmmuseum Potsdam, Eintritt: 5,- erm. 4,- Euro

    Mehr zum Jüdischen Filmfestival ...

    Wir danken der Leiterin des Jewish Film Festival, Nicola Galliner, und dem Filmmuseum Potsdam für das Angebot zur Kooperation.

     
     
      18.06.2007 , 19:30 Uhr
    Dr. Alexandra Nocke: Wo liegt Israel? Diskussionen um Israels regionale und kulturelle Zugehörigkeit



             Dr. Alexandra Nocke

    Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung 

    Ort: Großer Saal des Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

    Wo liegt Israel? Im Orient oder im Okzident, in Europa, in der Levante oder – wie der formal-geographischen Zuordnung entspricht – gar in Asien? Seit seiner Gründung ist Israel ein Land auf der Suche nach seiner Identität. Dieser Vortrag beleuchtet den öffentlichen Diskurs um Identitätsformation im modernen Israel und diskutiert die Frage nach Israels geographischer und kultureller Zugehörigkeit. Auf der Suche nach Israels Platz in der Region wird in den letzten Jahren vermehrt die sog. Mittelmeer-Option als alternatives Bezugssystem für Israels kulturelle Ausrichtung und als Option im fortdauernden Disput um kollektive Identität eingebracht. Anhand einiger Beispiele aus Alltagskultur, Werbung, Pop-Musik und Literatur soll besonders diese Diskussion und ihr Potential für Israel und die gesamte Region beleuchtet werden.

    Zu Alexandra Nocke: Dissertation an den Universitäten Potsdam und Tel Aviv über Israels Mittelmeerkultur. Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, Studien- und Arbeitsaufenthalte in Israel und den USA. Zahlreiche Publikationen zum Thema Kultur und Identität sowie Kunst und Fotografie in Israel. Alexandra Nocke lebt als Kulturwissenschaftlerin und freie Kuratorin in Berlin.

    Mehr ....

     
     
      30.05.2007 , 19:30 Uhr
    Gespräch mit Dr. Ruthie Eitan, Sapir College der Stadt Sderot, über die aktuelle Situation in der täglich von Raketen beschossenen südisraelischen Stadt Sderot


    Sderot: Ein Polizist löscht ein Auto, das von einer Kassam-Rakete in Brand gesetzt worden war
    Bild reuters. Mehr ...


    Kooperationsveranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin mit
    dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin

    Der Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf (Partnerstadt Sderots), Norbert Kopp und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin laden ein ins

    Gutshaus Steglitz (Wrangel-Schlösschen), Schloßstr. 48, 12165 Berlin
    U- / S-Bahnhof Rathaus Steglitz

    In der israelischen Grenzstadt Sderot sind seit 2001 mehr als 4500 Kassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen eingeschlagen. Der Abzug der israelischen Armee aus diesem Gebiet hat also nicht nur keine Beruhigung der Lage gebracht, sondern stattdessen häufen sich in den letzten Wochen die Angriffe sogar. Die Weltöffentlichkeit hört hauptsächlich von den gezielten Gegenangriffen der israelischen Militärs auf die Täter und von palästinensischen Opfern, selten von den Leiden der israelischen Zivilbevölkerung. Dr. Ruthie Eitan wird einen ganz persönlichen Bericht zur Lage geben.

    Sie lebt und unterrichtet in Sderot. Die Stadt hat 24 000 Einwohner. Am Sapir College lehrt Dr. Eitan unter anderem Moderne Europäische Kultur und Geschichte. Sie spricht sehr gut deutsch, da sie von 1990 bis 1993 in Bremen lebte. Damals initiierte sie eine Partnerschaft der Universität Bremen mit der Universität Haifa.

    Heute ist sie an ihrem College Koordinatorin des Zentrums für Deutsche Studien und verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und für Kontakte zu nationalen und internationalen Universitäten. Dr. Ruthie Eitan ist auf Einladung der Israelischen Botschaft in Deutschland.

    Programm:

    Begrüßung: Norbert Kopp

    Grußworte:

    Botschaftsrat Joel Lion, Israelische Botschaft

    Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

    Im Anschluss an das Gespräch mit Ruthie Eitan gibt es einen kleinen Empfang, bei dem das Gehörte vertieft werden kann.

     
     
      29.05.2007 , 19:30 Uhr
    DAS VERHÄLTNIS DER JUDEN IN DEUTSCHLAND ZUM STAAT ISRAEL - Uriel Kashi im Gespräch mit Berliner Schülern



     Uriel Kashi

    Das Verhältnis zwischen Juden in Deutschland und dem Staat Israel war von jeher ein komplexes. Für Viele bleibt bis heute unverständlich, wie sich nach den grauenhaften Erfahrungen während des Holocausts neues jüdisches Leben in Deutschland entwickeln konnte und warum nicht alle Juden in den neugegründeten jüdischen Staat auswanderten.

    Zumindest offiziell saßen viele Juden jahrelang auf "gepackten Koffern" und hatten nicht vor, lange in Deutschland zu bleiben. Uriel Kashi zeichnet in seinem Vortrag die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft im Nachkriegsdeutschland nach. Er zeigt, wie im Laufe der Jahre sehr langsam die Bereitschaft wuchs, eine neue deutsch-jüdische Identität zu entwickeln. Und er erklärt, warum Israel dennoch für viele Juden einen zentralen Platz in ihrem Denken einnimmt.


    Uriel Kashi, ehemaliger Geschäftsführer des Bundesverbandes jüdischer Studierender, ist derzeit als Bildungsreferent im Jüdischen Museum tätig.

    Ort: Heinrich-von-Kleist-Gymnasium, Levetzowstraße 3/5, 10555 Berlin-Moabit

    Die Einladung richtet sich insbesondere an junge Leute. Alle anderen Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

    Uriel Kashi zum "Israel-Tag" in der Jüdischen Allgemeinen vom 26.04.2007

     
     
      29.05.2007 , 09:00 Uhr
    29.05. bis 05.06.: Israel-Reise von DIG Berlin und GCJZ Berlin




    Die Israel-Reisegruppe der DIG 2002 im Gespräch mit israelischen Journalisten im "Mamma Mia" in Jerusalem. Hier finden Sie Programm und Bilder von der letzten Reise der DIG Berlin im Jahr 2004.

    Vom 29. Mai bis 5. Juni 2007 befindet sich eine Delegation von DIG Berlin/Potsdam und GCJZ Berlin mit einer 24-koepfigen Delegation in Israel. Dabei wollen wir auch "alte Freunde" wieder treffen.

    Die Route fuehrt uns von Tel Aviv über Jaffa und Caesarea nach Haifa, über Kfar Giladi auf den Golan und entlang des See Genezareth nach Jerusalem und zum Toten Meer.

    Programm:


    Begegnung mit Botschafter a.D. Asher Ben Natan, Präsident der Israelisch-Deutschen Gesellschaft (IDG) und Mitgliedern der IDG; Besuch der Rabin-Gedenkstätte am Kikar Rabin; Briefing mit dem deutschen Botschafter, S.E. Herrn Dr. Harald Kindermann; Treffen mit Gisela Dachs, „Die Zeit“, mit Büro in Tel Aviv.

    Am naechsten Tag Fahrt entlang der Küstenstraße in die Kuestenmetropole Haifa: über Caesarea, vorbei an verschiedenen KKL-Projekten, Besuch bei „Given Imaging“ in Yokne’am, einem in der Medizintechnik führenden Start-up im Vadi Milek und im Behindertendorf Kfar Tikva (Benefizempfänger des letzten Rabin-Gedenkkonzerts). Blick von der Panoramastraße auf Bahai-Garten, Templerviertel und den Hafen, Empfang durch den Stellv. Bürgermeister Gelbert, Treffen mit dem deutschen Honorargeneralkonsul Mickey Pappe.

    Fahrt über den Berg Bental auf den Golan, vorbei an Wein- und Olivenanbaugebieten nach Katzrin, anschließend entlang des See Genezareth (vorbei an der Pumpstation Sapir (Wasserreservoir des Kinneret), Berg der Seligpreisungen, Kapernaum, Tabgha und durch das Jordantal über Betshean (römisches Amphit-Theater) nach Jerusalem.

    Dort Besuch der Altstadt und der Knesset: Gespräche mit MK Colette Avital, Vorsitzende der Israelisch-Deutschen Parlamentariergruppe, und Treffen mit dem früheren Generalkonsul und Gesandten Morchechay Lewy, heute Berater für religiöse Angelegenheiten beim Bürgermeister von Jerusalem; Besuch der Holocaust-Gedenkstätte "Yad Vashem"; Besuch des Obersten Gerichtshofs und Treffen mit dem ehemaligen Obersten Richter Gabriel Bach, geb. in Berlin; Treffen mit dem Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Lars Hänsel, dabei Einbeziehung palästinensischer Projektpartner, Treffen mit den Leitern der Friedrich-Ebert-Stiftung in Herzliya und Jerusalem, Dr. Hermann Buenz und Knut Dethlefsen, Gespräche mit deutschen und israelischen Journalisten, Fahrt entlang der israelischen Sperranlagen über den Ölberg zum Toten Meer; Besuch der Jugendbegegnungsstätte von Aktion Sühnezeichen Beit Ben Yehuda - Haus Pax (Benefizempfänger mehrerer Rabin-Gedenkkonzerte); Treffen mit Marianne Karmon, Vorsitzende der IDG in Jerusalem.


    Reisepreis: 959,- € im DZ, EZZ 210,- €.


    Leistungen: 29.05., Flug mit El Al ab Berlin-Schönefeld (LY 352), 10.55 Uhr, an Ben-Gurion-Airport 16.00 Uhr, 05.06., Flug ab Tel Aviv (LY 351), 06.05 Uhr, an Berlin-Schönefeld 09.35 Uhr. 2 ÜN/HP Tel Aviv, Hotel Marina, 1 ÜN/HP in Kfar Giladi in Nordgaliläa, 4 ÜN/HP in Jerusalem, Kings-Hotel. Vor Ort stehen Bus und ein deutschsprachiger Reiseleiter zur Verfügung.


    Verantwortliches Reisebüro: Ehrlich Reisen, Kirchgasse 6, 66117 Saarbrücken, Tel: 0681 585 360, Fax: 0681 589 5110, verantwortlich für die Programmplanung: Meggie Jahn, meggie.jahn@t-online.de

     
     
      23.05.2007 , 19:30 Uhr
    Dr. Roby Nathanson: Die Auswirkungen des Isaelisch-Arabischen Konflikts auf die wirtschaftliche Situation in Israel. Das Beispiel Libanon-Krieg

    Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen der gemeinsamen neuen Reihe von DIG Berlin und FES "Jenseits des Konflikts? Soziale und wirtschaftliche Herausforderungen der israelischen Gesellschaft"


    Ort: FES, Hiroshimastraße 17, 10786 Berlin-Tiergarten


    Nach der erfolgreich durchgeführten Reihe von DIG Berlin und FES mit dem Titel „Shalom we Bitachon – Die Debatte um Frieden und Sicherheit in Israel“ mit vier Veranstaltungen wollen sich die Partner nunmehr auf ein Thema konzentrieren, dass nur scheinbar „jenseits des Konflikts“ liegt. Dr. Roby Nathanson wird in seinem Vortrag aufzeigen, welche Konsequenzen der anhaltende Konflikt bzw. die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost für Israels Wirtschaft und Gesellschaft hat.

    Dr. Roby Nathanson wurde 1954 in Uruguay geboren. Er besitzt einen M.A.-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften. Nach seiner Promotion an der Universität Köln arbeitete er unter anderem als Direktor des Instituts für ökonomische und soziale Forschung der Histadrut, als Dozent für Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Haifa, Tel Aviv und Jerusalem, als Leiter der Wirtschafts- und Friedensforschung des Ministeriums für Wirtschaft und Planung und im Büro des Premierministers sowie als Politikberater. Roby Nathanson ist Leiter des Israelischen Institutes für Wirtschafts- und Sozialforschung. Die Jugendstudie *Haltung der israelischen Jugend zu persönlichen, sozialen und nationalen Fragen. Eine vergleichende Studie, 1998-2004“ wurde im Jahr 2004 von ihm herausgegeben.


    Mehr zum „Israeli Institute for economical and social Research“, seit neuestem MACRO, The Center for political Economics", finden Sie unter
    http://www.iiesr.org.il.

     
     
      21.05.2007 , 19:00 Uhr
    Militärische Erfahrungen beim UNIFIL-Einsatz im Libanon - Der deutsche Flottillenadmiral des Marine-Verbandes, Andreas Krause, berichtet über Chancen und Risiken


    Kooperationsveranstaltung mit der FES Potsdam und dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr

    Seit gut acht Monaten führen Schiffe der Bundesmarine das Marinekontingent der UNIFIL an. Flottillenadmiral Krause war von Oktober 2006 bis Ende März 2007 ihr Kommandeur. Er berichtet über diesen in mehrfacher Hinsicht besonderen Auslandseinsatz der Bundeswehr: Speziell aus der Sicht der Bundesmarine gibt er einen Einblick in den ersten echten Blauhelmeinsatz deutscher Soldaten, der ausgerechnet in der Konfliktregion Nahost stattfindet.

    Der deutsche Admiral war während dieses Kommandos mit der schwierigen Aufgabe betraut, die UN-Resolution 1701 (2006) umzusetzen, und die Meeresufer des Zedernstaates zu bewachen. An diesem Beschluss des UN-Sicherheitsrates, der die Waffen zwischen Israel und der Hisbollah vorläufig schweigen ließ, waren auch deutsche Diplomaten maßgeblich beteiligt. Was aber passierte tatsächlich an der gefährlichsten Küste des Mittelmeeres, nachdem die Politik entschieden hat?

     

    Zu dieser Kooperationsveranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam mit der

    Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam sind Sie herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    Gesprächsleitung: Steffen Reiche, MdB und Landesminister a.D., Stellv. Vorsitzender der DIG Berlin und Potsdam

    Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt, 14467 Potsdam

     Ihre Anmeldung erbitten wir per Fax an 0331 – 275 88 18, als E-Mail an potsdam@fes.de

    Hier finden Sie die Einladung als PDF-Dokument.

     
     
      07.05.2007 , 19:30 Uhr
    Dr. Julia Brauch: (K)EINE GEMEINSAME SPRACHE? KOLLEKTIVE SELBSTBILDER IN ISRAEL UND DEUTSCHLAND

    Kooperationsveranstaltung mit der GCJZ

    Ort: Großer Saal des Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

    "Volk" oder "Nation" sind Begriffe, die in Israel höchsten Respekt genießen, während sie in der Bundesrepublik vielen verdächtig erscheinen.

    Wie prägen diese unterschiedlichen Wahrnehmungen unsere Wertvorstellungen, und welche Konsequenzen - auch für die deutsch-israelischen Beziehungen - ergeben sich aus ihnen? Sind der "unbeschwerte" WM-Nationalismus in Deutschland und postzionistische Tendenzen in Israel möglicherweise Anzeichen dafür, dass sich die Selbstbilder von Deutschen und Israelis einander annähern?

    Julia Brauch hat in Marburg, Jerusalem und Berlin Politikwissenschaften studiert und arbeitet seit ihrem Eintritt als Postdoc in das DFG-Graduiertenkolleg "Makom" (Ort und Orte im Judentum) an einer Arbeit über Israel als Gegenstand jüdischer Visionen und Konflikte. Ihre Dissertation ist bei Campus unter dem Titel "Nationale Integration nach dem Holocaust. Israel und Deutschland im Vergleich" erschienen. Publiziert hat sie u.a. zum israelischen Historikerstreit sowie zur rechtsnationalen und religiösen Prägung der politischen Kultur Israels.

    Buchempfehlung ....

     
     
      03.05.2007 , 15:30 Uhr
    Ili-Tag unter dem Motto ISRAEL ALS KULTURLAND



    Auch in diesem Jahr veranstaltet „I Like Israel e.V.“ wieder einen Israel-Tag. Er steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit.

     

    Neben kulturellen und kulinarischen Beiträgen, die Israels Vielfalt repräsentieren, wird auch die DIG mit einem Stand vertreten sein.


    Ort: Breitscheidplatz


     

     
     
      22.04.2007 , 11:00 Uhr
    SEHEN, WAS WAR ... DIE GESCHICHTE ZWEIER BRÜDER - Ein Theaterstück der Orchester- und Theatergruppe der Heimschule Lender, Sasbach


    Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und der Botschaft des Staates Israel


    Die Schüler der Heimschule Lender erzählen in dem Konzert-Theater-Spiel die Geschichte und das Schicksal der beiden jüdischen Brüder Menachem und Fred Mayer während der Nazi-Zeit.
    Sie erhielten dafür den 2. Hauptpreis des Victor-Klemperer-Jugendwettbewerbs 2006.


    Die Veranstaltung soll dazu dienen, das Konzert-Theater-Spiel einem interessierten, breiteren Publikum in Berlin bekannt zu machen.
    Der Auftritt der Heimschule Lender in Berlin bildet den Auftakt einer Konzertreise der Schüler nach Israel im Mai/Juni 2007.

    Ort: MARITIM proArte Hotel, Friedrichstr. 151 (Eingang Dorotheenstr.), 10117 Berlin.

    Anmeldungen unter Angabe von Vor- und Nachnamen unter:

    Tel.: (030) 8904 5420, Fax: (030) 8904 5409 oder pubsec@berlin.mfa.gov.il.

     
     
      16.04.2007 , 19:30 Uhr
    MD Dr. Peter Wittig, Ministerialdirektor im Auswärtiges Amt, spricht zum Thema DEUTSCHE BLAUHELME IN NAHOST

    Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Wir bitten um Verständnis.




    Kooperationsveranstaltung mit der Bundeswehr, Standortkommandant Berlin


    Seit Oktober 2006 beteiligt sich Deutschland am UNIFIL-Einsatz, der nach dem Waffengang im Sommer 2006 einen Waffenstillstand zwischen Israel und seinen Gegnern im Libanon garantieren soll. Um die verstärkten UNIFIL-Bodentruppen im Süden des Libanon mit Einverständnis der libanesischen Regierung in ihren Überwachungsaufgaben zu unterstützen, übernahm ein deutscher Marineverband die Beobachtung der libanesischen Küste. Damit sind deutsche Soldaten erstmals in der Konfliktregion Nahost präsent. Die deutsche Teilnahme war umstritten, seit sie erstmals zur Diskussion stand, gilt aber als wichtiger Beitrag der Bundesrepublik Deutschland vor dem Hintergrund ihrer gewachsenen Rolle auf der internationalen Bühne.


    Wir haben Ministerialdirektor Dr. Peter Wittig, Leiter der Abteilung „Globale Fragen, Vereinte Nationen, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe“ des Auswärtigen Amtes, eingeladen, um über die deutsche Beteiligung am UNIFIL-Einsatz und deren politische Bedeutung zu uns zu sprechen. Anschließend steht er gern zu einer Diskussion mit den Gästen der Bundeswehr und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin zur Verfügung.

    Im Anschluss an die Veranstaltung wird es auf Einladung des Standortkommandos einen kleinen Empfang geben.

    Anmeldungen richten Sie bitte bis 11. April an die Rufnummer (030) 49813519 oder an die Fax-Nr. (030)49813512.

     
     
      15.04.2007 , 18:00 Uhr
    Filmvorführung DER LETZTE ZUG von Artur Brauner anläßlich des YOM HASHOAH in Israel


    Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Wir bitten um Verständnis.



    Das Filmplakat zum aktuellen Film von Artur Brauner. Mehr ...

    Regie

    Joseph Vilsmaier

    Produktion

    Artur Brauner

    Drehbuch

    Stephen Glantz


    Nach dem Film - ab ca. 20.15 Uhr - wird bei einem kleinen Empfang Gelegenheit zu einem Gespräch mit Artur Brauner und Sharon Brauner sowie mit der Schauspielerin Brigitte Grothum bestehen.

    Eintritt: 8,- Euro, DIG-Mitglieder: 5,- Euro.

    Ort: Hollywood Media Hotel, Kurfürstendamm 202, 10719 Berlin (www.filmhotel.de)

     
     
      26.03.2007 , 17:30 Uhr
    Elmar Brok, MdEP und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments: Der BEITRAG EUROPAS ZUM FRIEDEN IM NAHEN OSTEN




                     Elmar Brok, MdEP, im EU-Parlament


    Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) im Rahmen der Reihe „Israel und Europa"

     

    Ort: Akademie der KAS

    Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin

     

    Anschließend Einladung zur Teilnahme an einem Konzert anlässlich der Ratspräsidentschaft im Konzerthaus am Gendarmenmarkt unter Anwesenheit von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert.

     

    Anmeldung bitte unter anmeldung-berlin@kas.de oder per Fax: (030) 269963217.

     
     
      12.03.2007 , 19:30 Uhr
    Dr. hc. Johannes Gerster, DIG-Präsident: ISRAEL UND SEINE NACHBARN - Gibt eine Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt?

     


    Dr. Johannes Gerster

    Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin

    Ort: Berliner Rathaus, Wappensaal, 10117 Berlin-Mitte

    Seit Jahrzehnten zählt der Nahe Osten zu den größten Krisenherden in der Welt. Welche Komponenten (Religionen und Ideologien, Interessen der Nachbarländer und der Weltpolitik) bieten Lösungen in der Region, welche schüren den Konflikt?
    Dr. h.c. Johannes Gerster war von 1997 bis 2006 Leiter der Konrad Adenauerstiftung in Jerusalem. Zuvor war er 25 Jahre
    Parlamentarier, u.a. stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und CDU-Landesvorsitzender von Rheinland-
    Pfalz. Er ist Ehrendoktor der Ben Gurion Universität, Träger des Präsidentenpreises der Tel Aviv Universität und der
    Ehrenplakette der Europäisch-Palästinensischen Handelskammer sowie des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern.

    Siehe auch das Buch von Dr. Johannes Gerster: „Meine Briefe aus Jerusalem“, Leinpfad Verlag Ingelheim, 12,90 ¤, ISBN 3-937782-30-3

    Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030 / 821 66 83, Fax: 030 / 82 70 19 61

     
     
      06.03.2007 , 19:30 Uhr
    Fachgespräch mit Prof. Benyamin Neuberger, Open University of Israel, zum Thema WIE STABIL IST ISRAELS DEMOKRATIE?

     

    Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

     

    Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin, Raum 121/122

     

    Diese Frage mag man sich hierzulande manchmal insgeheim stellen, angesichts der Meldungen über Korruptionsvorwürfe, Amtent-hebungsverfahren und relativ hohem Misstrauen der Bevölkerung im Hinblick auf ihre eigenen Institutionen. Andererseits ist Israel seit rund 60 Jahren bekanntlich die einzige Demokratie im der Region Naher/Mittlerer Osten und hat als junger Staat zahlreiche schwere Krisen gemeistert.

     

    Der Politologe Prof. Benyamin Neuberger lehrt am Fachbereich Soziologie, Politikwissenschaft und Kommunikation der Open University of Israel in Ra’anana. Er wird sich in seinem Vortrag mit den besonderen Faktoren, die für das Wesen der israelischen Demokratie von Bedeutung sind, wie zum Beispiel politische Traditionen der heterogenen Bevölkerung, eine tief gespaltene Gesell-schaft, die Stärke der Orthodoxie, der andauernde Kriegszustand und die Effektivität des Regierungssystems anhand neuer For-schungsergebnisse auseinandersetzen.

     

    Konferenzsprache ist Deutsch. Im Anschluss an das Fachgespräch gibt es einen kleinen Imbiss. Wir würden uns sehr freuen, Sie hier bei uns begrüßen zu dürfen, und bitten Sie für unsere weitere Planung um eine kurze Rückmeldung per E-mail an Helga.Reuter@fes.de oder per Fax an 030/26 935-757. Vielen Dank!

     
     
      05.03.2007 , 19:30 Uhr
    Dr. Matthias Morgenstern, Judaist und Religionswissenschaftler an der Universität Tübingen:


    Dr. Matthias Morgenstern


    Kooperationsveranstaltung mit der Hanns-Seidel-Stiftung und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Rahmen der gemeinsamen Reihe von DIG Berlin und HSS „Israel und Islam


    Ort: Niedersächsische Landesvertretung, In den Ministergärten, 10117 Berlin

     

    In der Berichterstattung über den Nahostkonflikt begegnen immer wieder stereotype Vorstellungen über die Rolle der Religionen im Streit zwischen Israelis und ihren arabischen Nachbarn. Einerseits wird in den Religionen Judentum, Christentum und Islam pauschal ein Faktor gesehen, der den ohnehin erbitterten Konflikt metaphysisch auflädt und weiter verschärft ("drei Religionen kämpfen um ein Land"); andererseits bemüht man sich, eine "abrahamische Schnittmenge" der drei Religionen zu finden oder sucht nach einem ihnen gemeinsamen "Weltethos".

     

    Prof. Dr. Matthias Morgenstern will aufzeigen, warum der Umgang "der Religiösen" mit dem Nahostkonflikt nur vor dem Hintergrund der jeweils innerjüdischen, innerislamischen und innerchristlichen Geschichte zu verstehen ist; dazu gehört wesentlich die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen nichtreligiösen Strömungen (im Judentum der säkularistische Zionismus, auf arabischer Seite der säkularistische Nationalismus). Am Beispiel der religiösen Parteien in Israel wird der Referent plausibel machen, wie sehr die Kenntnis dieser Hintergründe zu einer realistischen Einschätzung der Rolle "der Religiösen" im Nahostkonflikt und ihres (möglichen) Beitrages im (hoffentlich wieder auflebenden) Friedensprozess führt.

     

    Anmeldung bei der HSS möglichst bis 26. Februar per Fax unter (030) 72320022.

     
     
      26.02.2007 , 18:00 Uhr
    Besondere Einladung für Neumitglieder ins Hotel Ritz Carlton am Potsdamer Platz
    Geschlossene Veranstaltung.
     
     
      12.02.2007 , 19:00 Uhr
    RUNDER TISCH zu den aktuellen Entwicklungen in Israel und den Aufgaben der DIG

     

    Originalbild: www.courses.psu.edu/.../schoeneberg.html

         Rathaus Schöneberg

    Diesen Abend wollen wir nutzen, außerhalb von unseren Vortragsveranstaltungen mal wieder mit interessierten Mitgliedern über die aktuellen Entwicklungen in Israel und Nahost, aber auch die Aufgaben der DIG ins Gespräch zu kommen.

    Ort: Kennedy-Grill, Dominicusstraße 1, 10823, gegenüber Rathaus Schöneberg.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

     
     
      31.01.2007 , 19:00 Uhr
    Dr. h.c. Johannes Gerster: Friedensinitiativen im Nahen Osten während der EU-Ratspräsidentschaft

     


           Dr. Johannes Gerster

    Kooperationsveranstaltung mit der DIG Potsdam und der Friedrich-Ebert-Stiftung Potsdam.

    Dr. Johannes Gerster ist seit 11. November 2006 Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Deutschland und war neun Jahre Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem.

    Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Schloßstr. 12, 14467 Potsdam


     
     
      30.01.2007 , 10:00 Uhr
    Schulveranstaltung mit den Zeitzeugen Naftali Fürst aus Haifa/Israel und Nikolaus Grüner, Malmö/Schweden


    Ort: Lessing-Gymnasium,


    Schöningstr. 17, Berlin-Wedding (U-Bhf. Rehberge)



    Gäste sind ausdrücklich willkommen. Anmeldungen nimmt Frau Mielke unter 030/261 51 81 entgegen.

     
     
      28.01.2007 , 18:00 Uhr
    WIR WAREN NACHBARN - 109 BIOGRAFIEN JÜDISCHER ZEITZEUGEN. Sieben Alben in der Ausstellung im Rathaus Schöneberg

    Die Eröffnung findet anläßlich des 62. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des "Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus" als Kooperationsveranstaltung des Bezirksamts Schöneberg mit der DIG Berlin und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt.


    Foto: Axel Vogel, Generalanzeiger Bonn

    Max Hamburger, Nikolaus Grüner und Naftali Fürst überlebten Auschwitz und Buchenwald.
    Mehr ....


    Auf Vermittlung der DIG Berlin ergibt sich nach den Grußworten und vor Eröffnung der Ausstellung um ca. 19.30 Uhr mit Max Hamburger, Naftali Fürst und Nikolaus (Miklos) Grüner zusammenzutreffen. Alle drei überlebten die Todestransporte von Auschwitz nach Buchenwald und wurden bei der Befreiuung von einem amerikanischen Offzier in einer sog. Todesbaracke fotografiert. Erst 2005 waren sie sich bei den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald wieder begegnet.

    Am 9. November traten die "Brüder im Geiste" erstmals zusammen in einem Siegburger Gymnasium auf und wollen jetzt miteinander "Zeugnis ablegen". Sie sind 2007 zu Gast bei der Feierstunde anläßlich des "Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus" und nehmen an der diesjährigen Jugendbegegnung mit zivilgesellschaftlich engagierten Jugendlichen aus der gesamten Republik im Berliner Reichstag teil.


    Foto: Friedrich W. Zimmermann Foto: Friedrich W. Zimmermann

    Bilder von der Ausstellungseröffnung im Schöneberger Rathaus aus dem vergangenen Jahr.

    Veranstaltungsort:

    Rathaus Schöneberg
    Willy-Brandt-Saal und
    Ausstellungshalle
    John-F.-Kennedy-Platz
    10820 Berlin

    Fahrverbindung:

    U-Bahn: U4 Rathaus Schöneberg

    Bus: 104, 204, M46


    Öffnungszeiten:

    29. Januar bis 22. April 2007

    Mo-Do von 10-18 Uhr

    Samstag und Sonntag 10-17 Uhr


    – Eintritt frei –


    Anmeldung und Information:

    Führungen für Gruppen und Schulklassen (auch freitags) nach Anmeldung unter: Kunstamt: 7560-4703 oder -6964

    Veranstalter:

    Kunstamt Tempelhof-Schöneberg

    Grunewaldstr. 6-7,

    10823 Berlin

    Tel: 7560-6964, Fax: 7560-4613

    E-Mail:

    hausamkleistpark-berlin@t-online.de

     
     
      27.01.2007 , 18:00 Uhr
    BENEFIZKONZERT zum INTERNATIONALEN HOLOCAUST-GEDENKTAG bzw. GEDENKTAG FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS


    Foto: Friedrich W. Zimmermann

                      Berliner Dom, rechts: der Alex


    Zu einem Benefizkonzert anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages laden Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und AMCHA Deutschland am Samstag, den 27. Januar 2007, um 18.00 Uhr in den Berliner Dom ein. Bei dem Konzert unter Schirmherrschaft des EKD-Ratsvorsitzenden und Berliner Bischofs Wolfgang Huber und der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch werden das Hamburger Ärzteorchester mit Chor Felix Mendelssohn-Bartholdys „Heimkehr aus der Fremde“ und die Schubert-Messe in Es-Dur aufführen.

    Karten zum Preis von 5,-/10,-/16,-/22,-/26,-/30,- Euro gibt es unter Tel.: 202 69 136 oder www.ticketonline.com. Der Erlös des Konzertes kommt der psycho-sozialen Unterstützung von Holocaust-Überlebenden und ihren Familien in Israel durch AMCHA und Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) zugute. Seit 1987 bietet AMCHA psycho-soziale Unterstützung in Form von Therapie, Hausbesuchen und Club-Angeboten und betreut heute über 10.000 Betroffene.

    Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Bundespräsident Roman Herzog erklärte das Datum 1996 zum offiziellen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 machte die UNO den 27. Januar auch zum Internationalen Holocaust-Gedenktag.


    Weitere Informationen zum Konzert erhalten Sie bei ASF, Johannes Zerger, Tel.: 28395-203, zerger@asf-ev.de, www.asf-ev.de.

     
     
      22.01.2007 , 18:00 Uhr
    Einladung zur Präsentation des VISUAL HISTORY ARCHIVE

    Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. Möglicherweise wird zu einem späteren Zeitpunkt ein weiterer Termin angeboten.

    Dahinter verbirgt sich die Chance zu einem Einblick „.. in das weltweit größte historische Video-Archiv ..“ der von Steven Spielberg initiierten Shoah-Foundation.

    Ort: Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Raum L 116, 14195 Berlin
    Anreise: U3, Haltestelle Thielplatz.

    Unter "Mehr Infos" finden Sie die Einladung der FU Berlin und eine Wegbeschreibung.

    Da die Raumkapazität auf 60 Personen beschränkt ist, bitten wir Sie, sich bis zum 15. Januar in der Geschäftsstelle anzumelden: Tel. 2839 5215 / Fax 2839 5116, schalom@digberlin.de

    Lesen Sie einen Artikel von Ortrun Huber im Tagesspiegel vom 16.12.2006 über das neue Archiv an der FU Berlin.

     
     
      10.12.2006 , 19:00 Uhr
    Kurt-Tucholsky-Kabarett im Bimah-Theater


    DIG Berlin und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) laden Sie kurz vor den Feiertagen und dem Jahreswechsel 2006/07 zu einem heiter-besinnlichen Abend mit Kurt Tucholsky ein.

    Er wird im kürzlich in die Jonas-Straße in Neukölln umgezogenen jüdischen Bamah-Theater stattfinden, das jetzt - dem hebräischen Wort für "Bühne" entsprechend - "Bimah"-Theater heißt.

    Im Anschluss an den Theaterabend wird es einen kleinen Imbiß geben. Näheres entnehmen Sie bitte dem Flyer.

    Um Anmeldung in der DIG-Geschäftsstelle wird gebeten.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

    Mehr ...

     
     
      05.12.2006 , 19:00 Uhr
    Podiumsdiskussion zum Thema NEU-ALTER JUDENHASS - ANTISEMITISMUS, ARABISCH-ISRAELISCHER KONFLIKT UND EUROPÄISCHE POLITIK


    GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT BERLIN e.V. (GCJZ) 

    in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, dem Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin 

    Ort: Jüdisches Gemeindehaus
    Fasanenstraße 79
    10263 Berlin-Charlottenburg

    Begrüßung:

    Jael Botsch-Fitterling, Jüdische Vorsitzende der GCJZ BerlinPodiumsteilnehmer:

    Podium:

    Staatssekretär a. D. Klaus Faber, Rechtsanwalt und Publizist, Geschäftsführender Vorsitzender des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Professor für Neuere Geschichte und Direktor des Moses Mendelssohn-Zentrums für Europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam
    Sacha Stawski, Gründer und Chefredakteur der Initiative Honestly Concerned e.V., die sich gegen Antisemitismus einsetzt
    Dr. Klaus-Jürgen Scherer, Geschäftsführer des Kulturforums des Sozialdemokratie
    Dr. Wahied Wahdat-Hagh, ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Middle East Media Research Institute (MEMRI)

    Anmeldung erbeten bei Maya Zehden (Geschäftsführerin der GCJZ)
    Laubenheimer Str. 19
    14197 Berlin
    Tel: 821 66 83
    Fax: 82 70 19 61
    e-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

    Mehr ...

     
     
      27.11.2006 , 19:00 Uhr
    Notgedrungen gut - Israels Weg zum Hightech-Land

    Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung

    Militärische Notlage, Masseneinwanderung und Nahrungsmittelknappheit zwangen Israel schon früh, seine Wirtschaftskraft auf eigene Forschung und Entwicklung zu stützen. So wurde aus dem Orangenexporteur das „Silicon-Wadi“, aus dem Entwick-lungsland eine wissensbasierte Hightech-Nation.

    Grisha Alroi-Arloser, Bundesgeschäftsführer der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung, zeichnet in seinem multimedialen Vortrag die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte eines außergewöhnlichen Landes nach. Alroy-Arloser ist in Deutschland aufgewachsen und als junger Mann nach Israel emigriert. Er war Mitte der 80er Jahre Leiter der Internationalen Abteilung der Histadrut und Gründer des Israelisch-Deutschen Jugendforums in Tel Aviv. Den "Jugendforum-Veteranen" ist er deshalb ein guter Bekannter.

    Ort: Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum
    Oranienburger Straße 30, 10117 Berlin

    Um Anmeldung bei der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung (DIW), Tel.
    030 – 21 96 69 44/ Fax 030 – 21 96 69 55/ E-Mail: diw-berlin@d-i-w.de wird gebeten.

     
     
      20.11.2006 , 19:30 Uhr
    Dr. Sylke Tempel: Friedensperspektiven für Israel nach dem Ende des Libanon-Krieges

    Kooperationsveranstaltung von DIG Berlin und Friedrich-Naumann-Stiftung


    Foto: Detlef Balke

    Dr. Sylke Tempel war bereits 2003 zu Gast bei der DIG, damals im Pressezentrum,
    rechts: DIG-Vorstandsmitglied Annegret Mielke, die sie damals moderierte.



    Nach dem Ende des Libanon-Krieges und dem Einsatz der UNIFIL-Truppe in Nahost, an der seit dem 15. Oktober auch die deutsche Marine beteiligt ist, wird die profilierte Nahost-Kennerin Dr. Sylke Tempel über mögliche Friedensaussichten für Israel sprechen.

    Dabei wird sie auch auf die politischen Entwicklungen in den palästinensischen Autonomiegebieten eingehen. Noch ist nicht geklärt, ob es je zu einer "Regierung der nationalen Einheit" zwischen Fatah und Hamas kommen wird. Gescheitert ist dies bisher vor allem an der fehlenden Bereitschaft der Hamas, das Existenzrecht Israels und die bestehenden Verträge mit Israel anzuerkennen. Zur Zeit ist völlig unklar, wer in Gaza das Gewaltmonopol ausübt, der bewaffnete Arm der Fatah hat in den letzten Wochen sogar zum Mord an Hamas-Mitgliedern aufgerufen.

    Wie sich die innenpolitische Lage im Libanon entwickeln wird, ist ebenfalls nicht absehbar, zumal die libanesische Armee jetzt mit 15.000 Soldaten, unterstützt durch ca. 6 000 UNIFIL-Soldaten, auch für Israels Sicherheit sorgen soll. Wie das angesichts der Aussage von Hisbollah-Chef Nasrallah auf der Siegesfeier in Beirut, man verfüge bereits wieder über 20 000 neue Raketen, und der Versuche neuer Waffenlieferungen aus Richtung Syrien geschehen soll, ist unklar. Immerhin gibt es in der libanesischen Regierung zwei Minister der Hisbollah.

    Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge bis zum 20. November entwickelt haben und freuen uns auf einen interessanten Abend mit Frau Dr. Tempel. Sie ist Historikerin, Journalistin und Autorin und arbeitet zur Zeit an der Stanford-University Berlin.

    Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

    Oranienburger Straße 28/30, D-10117 Berlin

     
     
      02.11.2006 , 19:30 Uhr
    40 Jahre DIG Berlin/ 10. Rabin-Gedenkkonzert


    Foto: authorisiert durch die Künstlerin

    Mehr zu Liel ....
    Artikel in der Berliner Morgenpost vom 25.10.2006.
    10. Rabin-Gedenkkonzert - Israels Songstar LIEL in Berlin, Newsletter der Israelischen Botschaft, 27.10.06


    Zum 10. Rabin Gedenkkonzert, zugleich unser 30. Benefizkonzert am 40. Jahrestag der Gründung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin, laden wir Sie herzlich ein.

    Für unser Konzert zum Gedenken an Israels unvergessenen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger Yitzhak Rabin, konnten wir die junge israelische Sängerin Liel gewinnen. Israels „Rising Star“ gilt als ein Symbol des Friedens. Sie ist offizielle Botschafterin von zwei Internationalen Friedensorganisationen: „Seeds of Peace“ und „Children of Peace“. Sie hat bereits höchste Auszeichnungen erhalten als Künstlerin, die sich für Frieden und Charity engagiert. Bis heute hat sie über 300 Konzerte in aller Welt gegeben, u.a. mit Bono, Elton John, Brian Adams, den Scorpions, Westlife, Pink, Andrea Bocelli, José Carreras, Richard Gere. Demnächst tritt sie gemeinsam mit Madonna auf. Beim 80. Geburtstag von Shimon Peres in Israel hat sie Bill Clinton zu „Imagine“ mit auf die Bühne geholt.

    Als der Norden Israels mit Raketen beschossen wurde, sang sie für Kinder in den Bunkern und hat mit ihrem Konzert in Tel Aviv 1 Million Dollar für vom Krieg betroffene Kinder erzielt.

    Der hoffentlich nennenswerte Überschuss aus unserem Jubiläumskonzert soll der israelischen Hilfsorganisation Kfar Tikva zukommen, einem Ort, in dem Behinderte so leben können wie andere Menschen auch. Seit dem Aufbau des Dorfes auf dem Gelände des ehemaligen Kibbuz Givat Zaid, der 1963 mit Hilfe deutscher Volontäre erfolgte, ist Kfar Tikva so etwas wie ein Aushängeschild der deutsch-israelischen Beziehungen geworden. "Sie sollen leben wie wir!" ist das Motto.

    In der Pause werden wir unser 555. Mitglied begrüßen. Anläßlich "40 Jahre DIG" werden unter den Neumitgliedern tolle Preise verlost, darunter eine Israelreise.

    Für ihre Kartenbestellung senden Sie bitte das Antwortfax möglichst bald an die Konzertdirektion Adler. Ihre bestellten Karten werden Ihnen nach Bezahlung zugesandt.

    Wir würden uns freuen, Sie bei unserem Konzert begrüßen zu dürfen.

    Das Konzert wird zum Abschluss der Jüdischen Kulturtage auf dem Gelände des Centrum Judaicum in Berlin-Mitte stattfinden.

    Ort: Festivalzelt der Jüdischen Kulturtage im Innenhof des Centrum Judaicum, Oranienburgerstraße 28-30, Berlin-Mitte

    Der Benefizzweck kommt in diesem Jahr dem israelischen Behindertendorf Kfar Tikwa in der Nähe Haifas zu. Mehr ....

     
     
      23.10.2006 , 20:00 Uhr
    Prof. Dr. Herfried Münkler, Politikwissenschaftler an der Humboldt-Universität und Publizist: Vom Wandel der Kriege. Von der Symmetrie zur Asymmetrie



    Foto: http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/aktuell/upload/Muenkler.jpg

          Prof. Dr. Herfried Münkler

    Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

    Im Rahmen einer öffentlichen Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion wird Prof. Dr. Herfried Münkler, Politikwissenschaftler an der HU Berlin und Publizist, über sein 2006 erschienenes Buch „Vom Wandel der Kriege. Von der Symmetrie zur Asymmetrie“ sprechen.

    Vor dem Hintergrund des jüngsten Libanon-Krieges, in dem das bisher als unschlagbar geltende israelische Militär mit der Hisbollah einer Miliz gegenüber stand, die im Südlibanon viele Jahre als Quasi-Armee gearbeitet hat und doch als solche kaum von Zivilisten zu unterscheiden war, hat das Buch von Herfried Münkler ungeahnte Aktualität gewonnen. Es tut sich die Frage auf, wer - wenn überhaupt - als Sieger aus dem Libanon-Krieg hervorgegangen ist bzw. davon profitieren konnte.

    Herr Prof. Münkler wird nicht nur ausführlich auf die Thesen seines Buches eingehen, sondern auch auf diese Frage eine Antwort versuchen.

    Es wird einen Büchertisch geben, wo Sie sein Buch, frühere Publikationen sowie Bücher zum Thema Israel/Nahost erwerben können.

    Wir freuen uns auf einen hochspannenden Abend mit vielen Gästen.

    Ort: Humboldt-Universität, Hauptgebäude, Hörsaal 3075, Unter den Linden 6, 10099 Berlin-Mitte


    Mehr:

     
     
      21.10.2006 , 14:00 Uhr
    Kundgebung des Berliner Bündnisses gegen den Al-Quds-Tag

     



    Cem Özdemir, Mitglied des Europäischen Parlaments (Die Grünen) 2005:
    "Israel wird noch bestehen, wenn der Iran eine Demokratie sein wird."


    Auch in diesem Jahr sind DIG Berlin und deren Jugendforum wieder Teil des "Berliner Bündnisses gegen den Al-Quds-Tag". Inzwischen ist die Demonstration der Khomeini-treuen Islamisten angemeldet, die Route der Demonstration für die "Befreiung Jerusalems" und die "Vernichtung des Staates Israel" liegt aber noch nicht fest.

    Wir bitten Sie herzlich, auch in diesem Jahr zur Kundgebung zu kommen. Ort und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben.

    Aufruf und stets aktualisierte Infos finden Sie hier .

    Bericht und Bilder von der Kundgebung gegen den Al-Quds-Tag 2005 sowie mehr zur Entwicklung im Iran finden Sie hier.

     
     
      16.10.2006 , 19:30 Uhr
    Yom Fix mit dem Gesandten des Staates Israel, Ilan Mor


    Foto: Margrit Schmidt

    Jochen Feilcke beim Yom Fix am 6. Dezember 2004 mit dem Gesandten
    an der Israelischen Botschaft, Ilan Mor.

    Es ist Zeit für unseren traditionellen Yom Fix mit unseren Mitgliedern.

    Wir treffen uns zu einem Informationsaustausch mit dem Gesandten an der Israelischen Botschaft, Ilan Mor, der nicht das erste Mal bei uns zu Gast ist.

    Wir bitten aus organisatorischen Gründen um Anmeldung unter Tel. 28395215 oder Fax 28395116. Die Mail-Adresse lautet schalom@digberlin.de. Ort nur auf Nachfrage.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

     
     
      09.10.2006 , 19:30 Uhr
    Bruno Schirra, Journalist und Publizist: Iran - Sprengstoff für Europa

    Eine Kooperationsveranstaltung von DIG Berlin, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Konrad-Adenauer Stiftung



    Bruno Schirra bei seinem Vortrag bei GCJZ und DIG Berlin
    im Centrum Judaicum 2005.


    Weltweiter Terror, der Streit um das Atomprogramm, die geplante radikalislamische Revolution des Präsidenten Ahmadinedschad, dessen Leugnung des Holocaust und Drohung, der Staat Israel müsse von der Landkarte verschwinden: Iran wird uns in den nächsten Monaten und vermutlich auch Jahren in Atem halten.

    In einer Mischung aus politischer Analyse, investigativem Journalismus und Reisereportage erklärt uns Bruno Schirra in sseinem neuen Buch den Iran. Er zeichnet das Porträt eines Landes, das sich durch kulturellen Reichtum und große Gastfreundschaft auszeichnet, aber zugleich für die barbarischen Praktikaen der Scharia und weltweiten Terror steht.

    Der Rheinische Merkur schrieb über das Buch von Bruno Schirra: "Thema wie Inhalt könnten nicht aktueller sein. Schließlich dominiert der Atomstreit zwischen Teheran und dem Westen seit Monaten das internationale Nachrichtengeschehen. Daher ist es äußerst hilfreich, wenn ein Kenner des Nahen und Mittleren Ostens die gegenwärtige Lage zusammenfaßt."

    Bruno Schirra hat sich als Journalist auf den Nahen und Mittleren Osten spezialisiert. Nach Stationen beim Hörfunk und der ZEIT ist er heute Reporter beim Magazin CICERO und schereibt auch für DIE WELT und die WELT AM SONNTAG.

    Um Anmeldung wird gebeten per e-mail unter anmeldung-berlinkas.de oder per Fax unter 030-26996 3217

     
     
      25.09.2006 , 19:30 Uhr
    Etgarim - Vom Sieg des Geistes über den Körper