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	<title>Deutsch-Israelische Gesellschaft DIG</title>
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	<description>Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam</description>
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		<title>&#8220;Die muslimische Kultur ist wenig bildungsfreundlich.&#8221; Der Biochemiker Gottfried Schatz kritisiert den umstrittenen Autor Sarrazin.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 21:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lesenwertes Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist von Thilo Sarrazins umstrittenen Aussagen zur Einwanderung von Muslimen zu halten?
Der Biochemiker Gottfried Schatz meint: Sarrazin hat über weite Strecken recht. Was er über die Vererbung von Intelligenz sagt, ist aber unwissenschaftlich. Und er vergreift sich zu oft im Ton.
Lesen Sie in der NZZ vom 5. September ein Interview von Francesco Benini mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist von Thilo Sarrazins umstrittenen Aussagen zur Einwanderung von Muslimen zu halten?</p>
<p>Der Biochemiker Gottfried Schatz meint: Sarrazin hat über weite Strecken recht. Was er über die Vererbung von Intelligenz sagt, ist aber unwissenschaftlich. Und er vergreift sich zu oft im Ton.</p>
<p>Lesen Sie in der NZZ vom 5. September ein <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/die_muslimische_kultur_ist_wenig_bildungsfreundlich_1.7449209.html" target="_blank">Interview von Francesco Benini mit dem angesehenen Biochemiker Gottfried Schatz. </a></p>
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		<title>Iran boykottiert Israel auch bei Ringer-WM</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 21:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott gegen Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Moskau (SID) &#8211; Irans seit 31 Jahren währende Boykott-Politik gegen israelische Gegner hat bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Moskau für einen weiteren sportpolitischen Eklat gesorgt. Mit der Begründung, er habe Magenprobleme, trat der mitfavorisierte Asienmeister Taleb Nariman Nematpour am Dienstag in der 84-Kilo-Kategorie gegen den Israeli Denis Nickolaev nicht an.
Erst am 16. August war es bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moskau (SID) &#8211; Irans seit 31 Jahren währende Boykott-Politik gegen israelische Gegner hat bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Moskau für einen weiteren sportpolitischen Eklat gesorgt. Mit der Begründung, er habe Magenprobleme, trat der mitfavorisierte Asienmeister Taleb Nariman Nematpour am Dienstag in der 84-Kilo-Kategorie gegen den Israeli Denis Nickolaev nicht an.</p>
<p>Erst am 16. August war es bei Jugend-Olympia in Singapur zu einem ähnlichen Eklat gekommen, als der iranische Taekwondoka Mohammed Soleimani nicht zum Kampf um Gold gegen den Israeli Gili Haimovitz antrat.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/sport-newsticker/2010/9/7/256493xml" target="_blank">Artikel bei ZEIT online vom 7.9.2010</a></p>
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		<title>Wir Israelkritiker &#8211; Der Nahe Osten wird zur Projektionsfläche</title>
		<link>http://www.digberlin.de/wir-israelkritiker-der-nahe-osten-wird-zur-projektionsflache/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Noch immer aktuell!]]></category>

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		<description><![CDATA[Googelt man &#8220;Israel&#8221;, wird man schnell fündig: Im Internet wimmelt es von Karikaturen, die Juden als hakennasige Drahtzieher oder Spinnen darstellen, darauf aus, von Israel aus die Welt zu beherrschen oder das Blut palästinensischer Kinder in Matzenbrot zu verbacken. Beliebt ist es auch, jüdische Israelis als Nazis darzustellen: Solch antisemitische Motive finden sich in vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Googelt man &#8220;Israel&#8221;, wird man schnell fündig: Im Internet wimmelt es von Karikaturen, die Juden als hakennasige Drahtzieher oder Spinnen darstellen, darauf aus, von Israel aus die Welt zu beherrschen oder das Blut palästinensischer Kinder in Matzenbrot zu verbacken. Beliebt ist es auch, jüdische Israelis als Nazis darzustellen: Solch antisemitische Motive finden sich in vielen Variationen &#8211; von Collagen einer deutschen Website, die Ehud Olmert in SS-Uniform zeigt, bis zur Behauptung der spanischen Zeitung El Mundo, Israel beginge einen &#8220;zweiten Holocaust&#8221;. Die Rede vom &#8220;Konzentrationslager Gaza&#8221; hat es mancherorts in Europa sogar in den Mainstreamdiskurs geschafft. Umso erstaunlicher, dass manche meinen, Kritik an Israel werde unterdrückt &#8230;</p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wir-israelkritiker/" target="_blank">KOMMENTAR VON LARS RENSMANN vom 08.08.2010</a></p>
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		<title>Arye Sharuz Shalicar: „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ &#8211; Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde</title>
		<link>http://www.digberlin.de/arye-sharuz-shalicar-%e2%80%9eein-nasser-hund-ist-besser-als-ein-trockener-jude%e2%80%9c-die-geschichte-eines-deutsch-iraners-der-israeli-wurde/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 22:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIG-Termine]]></category>
		<category><![CDATA[28.10.2010 - 19.00 Uhr]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin 
 
Ort:  Jüdisches Gemeindehaus
Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80 &#124; 10623 Berlin
Eintritt: 5,– &#124; erm. 3,–
LESUNG UND AUTORENGESPRÄCH
Aryes Familie kam aus dem Iran. Er wuchs in Berlin auf und interessierte sich überhaupt nicht für seine Herkunft. Auch regelmäßige Besuche bei Verwandten in Israel änderten daran nichts. Erst nach Umzug in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_1996" class="wp-caption alignright" style="width: 132px"><em><em><a href="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/Shalicar_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1996 " title="Foto: privat" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/Shalicar_klein.jpg" alt="Arye Shaluz Shalikar" width="132" height="152" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Arye Sharuz Shalikar</p></div>
<p><em>Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ort:  Jüdisches Gemeindehaus<br />
Kleiner Saal<br />
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin</strong></p>
<p>Eintritt: 5,– | erm. 3,–</p>
<p>LESUNG UND AUTORENGESPRÄCH</p>
<p>Aryes Familie kam aus dem Iran. Er wuchs in Berlin auf und interessierte sich überhaupt nicht für seine Herkunft. Auch regelmäßige Besuche bei Verwandten in Israel änderten daran nichts. Erst nach Umzug in den von muslimischen Zuwanderern geprägten Berliner Stadtteil Wedding änderte sich alles. Hass auf Israel und die Juden ist an der Tagesordnung. Als sich herausstellt, dass Arye Jude ist, wird er zur Zielscheibe dieses Hasses. Da ist er 15 Jahre alt. Er beginnt, sich mit seiner jüdischen Herkunft auseinanderzusetzen und erfährt von seinen Eltern, welchen Verfolgungen die Juden im Iran ausgesetzt waren, wo »ein nasser Hund« besser war »als ein trockener Jude«. Das Gefühl der Nichtzugehörigkeit wächst. Schließlich wandert Arye nach Israel aus, wo er ein anderes Leben führen will: ein Leben der Zugehörigkeit, ein Leben ohne schiefe Blicke, ein Leben als Jude.</p>
<p><strong>Arye Sharuz Shalicar</strong> wurde 1977 in Göttingen geboren und wuchs in Berlin auf. Nach Beginn eines Studiums der Politikwissenschaften, Jüdische Studien und Islam wanderte er 2001 nach Israel aus und studierte Internationale Beziehungen, Nahostgeschichte, Politik und European Studies. Shalicar arbeitet für The Jewish Agency for Israel, für das ARD Nahost Studio in Tel Aviv und ist seit 2008 Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Organisation NOAM (Organisation junger deutschsprachiger Einwanderer in Israel). <strong><em> </em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Moderation: Sigrid Brinkmann</strong>, geb. 1958 in Hannover, Studium der Romanistik in Montpellier, Paris und Berlin. Sie arbeitet seit 1987 als Rundfunkjournalistin und Moderatorin von Kultursendungen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eldad Beck: Frieden im Nahen Osten &#8211; eine Vision?</title>
		<link>http://www.digberlin.de/eldad-beck-frieden-im-nahen-osten-eine-vision/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 22:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIG-Termine]]></category>
		<category><![CDATA[11.11.2010 - 19.00 Uhr]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin 
 
VORTRAG
Ort: Jüdisches Gemeindehaus
Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80 &#124; 10623 Berlin
Eintritt: 5,– &#124; erm. 3,–
Trotz endloser Kriege, verschiedener Friedensabkommen und unilateralen Sicherheitsinitiativen, scheint die Idee von Frieden im Nahen Osten noch immer eine pure Fantasie zu sein.
Obwohl die internationale Gemeinschaft einstimmig eine &#8220;Zweistaaten-Lösung&#8221; fordert, mehren sich die Stimmen beider beteiligten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_1994" class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><em><em><a href="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/eldad_beck_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1994 " title="Foto:privat" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/eldad_beck_klein.jpg" alt="Eldad Beck" width="140" height="172" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Eldad Beck</p></div>
<p><em>Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>VORTRAG</p>
<p><strong>Ort: Jüdisches Gemeindehaus<br />
Kleiner Saal<br />
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin</strong></p>
<p>Eintritt: 5,– | erm. 3,–</p>
<p>Trotz endloser Kriege, verschiedener Friedensabkommen und unilateralen Sicherheitsinitiativen, scheint die Idee von Frieden im Nahen Osten noch immer eine pure Fantasie zu sein.</p>
<p>Obwohl die internationale Gemeinschaft einstimmig eine &#8220;Zweistaaten-Lösung&#8221; fordert, mehren sich die Stimmen beider beteiligten Seiten (sogar der israelischen Rechten), zu einer  &#8220;Einstaaten-Lösung&#8221;.</p>
<p>Warum scheiterte der israelisch-arabische Friedensprozess, der vor über 30 Jahren begonnen hatte? Ist die &#8221; Einstaaten-Lösung &#8221; realistisch? Könnte die EU eine Inspiration für eine friedliche Koexistenz zwischen Israelis und Palästinensern sein?</p>
<p><strong><br />
<em>Eldad Beck</em></strong><em>, jahrelanger Nahost- und Europa-Korrespondent verschiedener Medien in Israel und Europa, ist seit 2002 Deutschland- und Europakorrespondent der israelischen Tageszeitung &#8220;Yedioth Ahronot&#8221; und Autor des Buches &#8220;Jenseits der Grenze &#8211; Reisen und Treffen in verbotenen Ländern&#8221;. Er versucht eine neue Vision für den Frieden im Nahen Osten zu entwickeln.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir wünschen unseren jüdischen Lesern ein herzliches &#8220;Shana tova&#8221;!</title>
		<link>http://www.digberlin.de/protest-gegen-den-al-quds-tag-am-4-september-auf-dem-kurfurstendamm/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 21:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Protest gegen den Al-Quds-Tag in Berlin 
Anlässlich des diesjäh-rigen Aufmarschs der Islamisten zum Al Quds-Tag am 4. September  formierte sich erneut ein zivilgesellschaftliches Gegenbündnis, dem auch die DIG angehörte. Vermeintliche Solidari-tätsbezeugungen mit den Palästinensern werden jährlich zur Agitation  gegen Israel genutzt. Das menschen-verachtende Regime der Islamischen Republik Iran  wird glorifiziert, Demokratie, Freiheit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Protest gegen den Al-Quds-Tag in Berlin </strong></p>
<p>Anlässlich des diesjäh-rigen Aufmarschs der Islamisten zum Al Quds-Tag am 4. September  formierte sich erneut ein zivilgesellschaftliches Gegenbündnis, dem auch die DIG angehörte. Vermeintliche Solidari-tätsbezeugungen mit den Palästinensern werden jährlich zur Agitation  gegen Israel genutzt. Das menschen-verachtende Regime der Islamischen Republik Iran  wird glorifiziert, Demokratie, Freiheit und Menschenrechte,  wie sie in der UN-Menschenrechtscharta definiert sind, werden verhöhnt. Neben dem DIG-Vorsitzenden <strong>Jochen Feilcke</strong> sprachen <strong>Maya Zehden</strong> für das Jüdische Forum gegen Antisemitismus (JFDA), <strong>Dr. Kazem Moussavi </strong>von der Grünen Partei des Iran, Michael Spaney (“Stop the bomb”/MFFB), <strong>Dr. Rafael Korenzecher (</strong>Koordinierungsrat der deutschen Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus) sowie <strong>Daniel Fallenstein</strong> (ADC Bildungswerk e.V.). <strong>Jörg Aharon-Fischer</strong> vom Deutsch-Israelischen Online-Magazin <a href="http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&amp;id=2857" target="_blank">www.haOlam.de</a> moderierte.</p>
<p><span id="more-1979"></span></p>
<p>In seiner Rede während der Kundgebung „<strong>Protest gegen den Al-Quds-Tag: Gegen islamistische und antisemitische Propaganda auf Berlins Straßen – für die iranische Freiheitsbewegung</strong>“ begrüßte der Vorsitzende der DIG Berlin und Potsdam die Aufnahme von Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern. Gleichzeitig verurteilte er die vom iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad angeheizten militanten Störaktionen gegen den Friedensprozess. Heftig kritisierte er, dass Hamas- und Hisbollah-Anhänger mit ihren friedensfeindlichen Parolen auch durch Berlin ziehen.</p>
<p><a href="http://www.digberlin.de/gegenbundnis-protestiert-am-4-september-gegen-den-alquds-aufmarsch-am-kurfurstendamm/" target="_blank">Mehr </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bilder vom Al-Quds-Tag in Berlin</title>
		<link>http://www.digberlin.de/bilder-vom-al-quds-tag-in-berlin/</link>
		<comments>http://www.digberlin.de/bilder-vom-al-quds-tag-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 21:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite Slideshow]]></category>

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		<description><![CDATA[
Impressionen von der Kundgebung am Kurfürstendamm gegen die Al-Quds-Demonstration am 4.9. Mehr 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1956" title="Jochen Feilcke " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P1060373302.jpg" alt="Jochen Feilcke " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1957" title="Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Lala Süsskind, im Publikum" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P10602773.jpg" alt="Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Lala Süsskind, im Publikum" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1958" title="Maya Zehden" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P10602957.jpg" alt="Maya Zehden" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1959" title="Rund 200 Teilnehmer fanden sich am Kurfürstendamm/Ecke Joachimsstraße ein. " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P10602794.jpg" alt="Rund 200 Teilnehmer fanden sich am Kurfürstendamm/Ecke Joachimsstraße ein. " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1960" title="Versammlungsleiter Jörg Aharon Fischer" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106028461.jpg" alt="Versammlungsleiter Jörg Aharon Fischer" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1961" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P10602998.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1962" title="Dr. Kazem Mussavi sprach für die Grüne Partei Irans" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106031913.jpg" alt="Dr. Kazem Mussavi sprach für die Grüne Partei Irans" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1963" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106039033.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1964" title="Dr. Rafael Korenzecher" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106036829.jpg" alt="Dr. Rafael Korenzecher" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1965" title="Die Fotografin Margrit Schmidt war auch mit dabei" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106030510.jpg" alt="Die Fotografin Margrit Schmidt war auch mit dabei" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1966" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106031312.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1967" title="Daniel Fallenstein" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106041841.jpg" alt="Daniel Fallenstein" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1968" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106033418.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1969" title="Michael Spaney" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106039636.jpg" alt="Michael Spaney" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1970" title="Jochen Feilcke und Yoav Sapir" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106031011.jpg" alt="Jochen Feilcke und Yoav Sapir" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1971" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106032715.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1972" title="Protest beim Vorbeimarsch der Islamisten " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106042142.jpg" alt="Protest beim Vorbeimarsch der Islamisten " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1973" title="&quot;Lang lebe Israel&quot; - &quot;Lang lebe Israel&quot; - Empfang für die Islamisten" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106044046.jpg" alt="&quot;Lang lebe Israel&quot; - &quot;Lang lebe Israel&quot; - Empfang für die Islamisten" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1974" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106033519.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1975" title="Ein Anti-Gewaltteam der Polizei hielt die beiden Demonstranten auseinander" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106043044.jpg" alt="Ein Anti-Gewaltteam der Polizei hielt die beiden Demonstranten auseinander" width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1976" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106034022.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="350" height="196" /><img class="alignnone size-full wp-image-1977" title="Am Ende der Kundgebung wurde die israelische Nationalhymne Hatikva und Jerusalem of Gold gespielt. " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106045952.jpg" alt="Am Ende der Kundgebung wurde die israelische Nationalhymne Hatikva und Jerusalem of Gold gespielt. " width="350" height="196" /></p>
<p>Impressionen von der Kundgebung am Kurfürstendamm gegen die Al-Quds-Demonstration am 4.9. <a href="http://www.digberlin.de/gegenbundnis-protestiert-am-4-september-gegen-den-alquds-aufmarsch-am-kurfurstendamm/">Mehr </a></p>
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		<title>Netanjahu und Abbas einig über Fortsetzung der Friedensgespräche</title>
		<link>http://www.digberlin.de/netanjahu-und-abbas-einig-uber-fortsetzung-der-friedensgesprache/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 20:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Magazin haOlam]]></category>

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		<description><![CDATA[In Washington sind am Donnerstag die direkten Friedensgespräche zwischen  Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder aufgenommen worden.  Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmoud  Abbas vereinbarten bei ihrem trilateralen Treffen mit US-Außenministerin Hillary  Clinton und Senator George Mitchell, sich bereits in zwei Wochen wieder zu  treffen und danach im Zwei-Wochen-Takt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Washington sind am Donnerstag die direkten Friedensgespräche zwischen  Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder aufgenommen worden.  Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmoud  Abbas vereinbarten bei ihrem trilateralen Treffen mit US-Außenministerin Hillary  Clinton und Senator George Mitchell, sich bereits in zwei Wochen wieder zu  treffen und danach im Zwei-Wochen-Takt direkte Friedensverhandlungen zu  führen.</p>
<p>Wie Senator Mitchell in einer anschließenden Pressekonferenz ausführte,  verurteilten sowohl Netanyahu als auch Abbas während des eineinhalbstündigen  Gesprächs alle Formen der Gewalt gegen unschuldige Zivilisten und schworen sich  auf die Gewährleistung der Sicherheit ein. Sie bekräftigten ihr gemeinsames Ziel  von zwei Staaten für zwei Völker und einer Lösung des Konflikts, die alle Fragen  regeln, alle Ansprüche beenden und einen lebensfähigen palästinensischen Staat  an der Seite eines sicheren Staates Israel beinhalten soll. Die Verhandlungen  sollen innerhalb eines Jahres zu Ende geführt werden.</p>
<p>US-Außenministerium, 02.09.10</p>
<p>Mehr Infos dazu auf der Seite von <a href="http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&amp;id=2857" target="_blank">www.haolam.de</a></p>
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		<title>Gegenbündnis protestiert am 4. September gegen den Al-Quds-Aufmarsch am Kurfürstendamm</title>
		<link>http://www.digberlin.de/gegenbundnis-protestiert-am-4-september-gegen-den-alquds-aufmarsch-am-kurfurstendamm/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 19:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIG-Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
 
Seit 1996 wird anlässlich des letzten Freitag im Ramadan in islamistischen Kreisen zum Al-Quds-Aufmarsch in Berlin mobilisiert. Dieses Jahr fand er am Samstag, den 4. September, statt. Auch 2010 waren wieder Rechtsextremisten und andere Israelfeinde mit dabei. Das Ziel der Islamisten und ihrer Anhänger ist klar: Die Solidaritätsbezeugungen mit den Palästinensern werden zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_1950" class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><em><em><a href="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106037330.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1950 " title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106037330-218x122.jpg" alt="Jochen Feilcke sprach bei der Gegenkundgebung am Kurfürstendamm/Ecke Joachimthalerstraße " width="218" height="122" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Jochen Feilcke sprach bei der Gegenkundgebung am Kurfürstendamm/Ecke Joachimsthalerstraße </p></div>
<p><em>Seit 1996 wird anlässlich des letzten Freitag im Ramadan in islamistischen Kreisen zum Al-Quds-Aufmarsch in Berlin mobilisiert. Dieses Jahr fand er am Samstag, den 4. September, statt. Auch 2010 waren wieder Rechtsextremisten und andere Israelfeinde mit dabei. Das Ziel der Islamisten und ihrer Anhänger ist klar: Die Solidaritätsbezeugungen mit den Palästinensern werden zur Agitation gegen Israel, die einzige freiheitliche Demokratie im Nahen Osten, genutzt. Das menschenverachtende Regime der &#8220;Islamischen Republik Iran&#8221; wird öffentlich glorifiziert. Demokratie, Freiheit und Menschenrechte – wie sie in der &#8220;Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte&#8221; definiert sind &#8211; werde<em>n verhö</em>hnt. </em></p>
<p>Während der Kundgebung „<strong>Protest gegen den Al-Quds-Tag: Gegen islamistische und antisemitische Propaganda auf Berlins Straßen – für die iranische Freiheitsbewegung</strong>“, zu der <a href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/309190/index.html" target="_blank">laut Polizeibericht rund 400 Teilnehmer</a> gekommen waren, begrüßte der Vorsitzende der DIG Berlin und Potsdam Jochen Feilcke die Aufnahme von Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern. Gleichzeitig verurteilte er die vom iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad angeheizten militanten Störaktionen gegen den Friedensprozess. Heftig kritisierte er, dass Hamas- und Hisbollah-Anhänger mit ihren friedensfeindlichen Parolen auch durch Berlin ziehen.</p>
<p>Feilcke, selbst langjähriger früherer Bundestagsabgeordneter, beklagte die nicht immer eindeutige Unterstützung Israels durch den Deutschen Bundestag und kritisierte eine einstimmig (!) verabschiedete belehrende Resolution gegen Israels leider lebensnotwendigen Sicherheitsvorkehrungen. Er forderte weitere Wirtschaftssanktionen gegen den Iran und die Aufnahme von Hisbollah und Pasdaran (iranische Revolutionsgarden) in die EU-Terrorliste.</p>
<p>Neben dem DIG-Vositzenden sprachen <strong>Maya Zehden</strong> für das Jüdische Forum gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde (JFDA), <strong>Dr. Kazem Moussavi </strong>von der Grünen Partei im Iran, Michael Spaney von &#8220;Stop the bomb&#8221; und dem Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB), <strong>Dr. Rafael Korenzecher </strong>vom Koordinierungsrat der deutschen Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus, sowie <strong>Daniel Fallenstein</strong> vom ADC Bildungswerk e.V.  Veranstaltungsleiter war <strong>Jörg Aharon-Fischer</strong> vom Deutsch-Israelischen Online-Magazin <a href="http://www.halolam.de">www.haOlam.de</a>, der auch moderierte. Die meisten Redner betonten, dass sich die Ideologie der Islamisten nicht nur gegen Israel, sondern gegen den gesamten Westen und dessen freiheitliche Werte richte. Insofern sei es unser aller Aufgabe, Werte wie Freiheit, Demokratie und Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu verteidigen. Toleranz ende dann, wenn andere wegen ihrer Herkunft, Religion oder sexuellen Ausrichtung unterdrückt, bedroht und gar ermordet werden, wie im Iran gegenwärtig der Fall.</p>
<p>Die Islamisten holten sich auch diesmal wieder Zuspruch für die &#8220;Abschaffung&#8221; des jüdischen Staates von zwei Rabbinern der orthodoxen &#8220;Thora-Wächter&#8221; von Neturei Karta &#8211; ein abstruses Schauspiel bei ihrer Abschlusskundgebung am Savigny-Platz. Für sie ist die israelische Staatsgründung ein Akt der Blasphemie, da nur der Messias dazu berechtigt sei. Auch bei vergangenen Al Quds-Demonstrationen waren deren Rabbiner schon Kronzeugen bei der Verbreitung der islamistischen Ideologie, was ihnen den Titel eintrug &#8220;der Antisemiten liebste Juden&#8221;. Wegen des Shabbat durften sie nicht selbst ins Mikrofon sprechen, sondern mussten ihre Botschaft &#8220;übersetzen&#8221; lassen, ein US-Rabbiner meldete sich per Videobotschaft.</p>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1981" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106047757-218x122.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="218" height="122" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1983" title="P106048662" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106048662-218x122.jpg" alt="P106048662" width="218" height="122" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1982" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106049968-218x122.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="218" height="122" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1984" title="Foto: Meggie Jahn " src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/P106047456-218x122.jpg" alt="Foto: Meggie Jahn " width="218" height="122" /></p>
<address>Bilder von der Abschlusskundgebung der Islamisten am Savigny-Platz.<br />
</address>
<p><em><span style="text-decoration: underline;"> Hier der Wortlaut der Rede von Jochen Feilcke auf der Gegenkundgebung (es gilt das gesprochene Wort):</span></em><em> </em></p>
<p>&#8220;Die Deutsch-Israelische Gesellschaft steht für die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel. Wir stehen für die Solidarität mit Israel. Wir wollen, daß auch in Israel die Menschen in Frieden und in sicheren Grenzen leben können. Wir begrüßen deshalb, daß nach 20 Monaten wieder auf höchster Ebene Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern geführt werden. Wir verurteilen die Störaktionen der radikal islamistischen Gruppen, deren Freunde auch heute wieder durch Berlin ziehen.</p>
<p>Die Anstrengungen im Nahost-Friedensprozess passen dem Iran nicht ins Konzept. Präsident Ahmadinedschad fordert von den Palästinensern, den bewaffneten Kampf gegen Israel fortzusetzen. Der Konflikt könne „nicht durch Gespräche mit den Feinden der palästinensischen Nation gelöst werden“, sagte Mahmud Ahmadinedschad am Freitag. Wörtlich: „Widerstand ist der einzige Weg zur Rettung der Palästinenser.“ Die beim Gipfel in Washington vereinbarten Folgegespräche seien eine „Totgeburt“ und „zum Scheitern verurteilt“. Die Bevölkerungen der Staaten in der Region seien dazu fähig, Israel von der internationalen „Bühne zu entfernen“. Ahmadinedschad kritisierte zugleich einige arabische Staaten dafür, sich nicht uneingeschränkt hinter den Kampf der Palästinenser zu stellen.</p>
<p>Radikale Palästinensergruppen kündigten bereits an, dass sie die Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern mit Gewalttaten sabotieren werden. Israel solle „an jedem Ort und zu jeder Zeit“ angegriffen werden, sagte ein Sprecher der Essedin-el-Kassam-Brigaden, Abu Obeida, in Gaza. Insgesamt 13 bewaffnete Palästinensergruppen verständigten sich darauf, ihre Aktionen gegen Israel künftig miteinander abzustimmen. Zu ihnen gehören neben dem bewaffneten Flügel der Hamas unter anderem auch der Islamische Dschihad, die Volkswiderstandskomitees und eine bewaffnete Splittergruppe von Abbas´ Fatah-Bewegung.</p>
<p>„Wir haben beschlossen, ein Koordinationszentrum für unsere Einsätze gegen den (israelischen) Feind zu gründen“, sagte der Sprecher weiter. „Alle Optionen“ seien möglich, auch Raketenangriffe von der Stadt Gaza auf Tel Aviv.“</p>
<p>Im Gazastreifen zogen Tausende Hamas-Anhänger auf die Straße, um den auf den iranischen Revolutionsführer Ajatollah Chomenei zurückgehenden Al Quds-Tag zu feiern und gegen die Friedensgespräche zu protestieren. „Jerusalem kann nicht durch Verhandlungen und Dialog befreit werden. Widerstand und Dschihad ist der einzige Weg, um Jerusalem vom Schmutz der zionistischen Besatzung zu befreien“, sagte der hochrangige Hamas-Vertreter Ismail El-Aschkar.</p>
<p>Auch bei uns in Berlin ziehen eifernde Hamas Aktivisten und andere Feinde Israels durch die Stadt. Sie verharmlosen Gewalt, indem sie die mörderischen Raketen, die vom Gaza Streifen auf israelische  Städte abgefeuert werden, Menschen morden und  verletzen als „Ofenrohrraketen“ verniedlichen. <strong> </strong></p>
<p><strong>Wir beklagen in Deutschland:</strong></p>
<ul>
<li>Fehlende Geschichtskenntnis bei deutschen      Jugendlichen, insbesondere bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus      muslimisch geprägten Ländern</li>
<li>Wir beklagen die zunehmende Radikalisierung von      Islamisten und die damit verbundene Dämonisierung Israels</li>
<li>Wir beklagen die oft einseitige Berichterstattung      über Israel in deutschen und in europäischen Medien, in denen es nach wie      vor heißt, Israelische Streitkräfte hätten vor Gaza einen „Hilfskonvoi“      angegriffen und Menschenrechtsaktivisten ermordet. Jeder weiß inzwischen,      daß der Konvoi nicht für die Menschen in Gaza sondern gegen Israel      unterwegs war.</li>
<li>Wir beklagen die nicht immer eindeutige      Unterstützung Israels durch den Deutschen Bundestag, nein vielmehr eine      einstimmig (!) verabschiedete belehrende Resolution gegen Israels leider      lebensnotwendige Sicherheitsvorkehrungen</li>
<li>Wir beklagen  die Brandmarkung des jüdischen      Staates als Aggressor, Friedenshindernis und Ursache von Konflikten</li>
<li>Wir verurteilen die Bedrohung Israels und damit der      westlichen Wertegemeinschaft durch den Iran</li>
<li>und wir beklagen die daran gemessen unzureichende      Bereitschaft der deutschen und europäischen Politik, die engen      wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zum Iran als Druckmittel      einzusetzen</li>
</ul>
<p>Deshalb:</p>
<ul>
<li>fordern wir vom Deutschen Bundestag die volle      Unterstützung Israels ein, wenn der jüdische Staat bedroht oder      angegriffen wird,</li>
<li>fordern wir weitere Wirtschaftssanktionen gegen den      Iran und die Aufnahme von Hisbollah und Pasdaran in      die EU-Terrorliste.</li>
</ul>
<p><strong>Vereinigt Euch. Die Feinde Israels sind auch unsere Feinde, sie  bedrohen Israel und meinen die westliche Wertegemeinschaft, sie bedrohen  auch unsere Menschen- und Freiheitsrechte und auch unsere Demokratien!“</strong></p>
<p><strong>_________</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.digberlin.de/protest-gegen-den-al-quds-tag-gegen-islamistische-und-antisemitische-propaganda-auf-berlins-strasen-fur-die-iranische-freiheitsbewegung/" target="_blank">Hier</a> finden Sie den Aufruf zur Gegenkundgebung am 4. September, Berichte von früheren Aktionen und Hintergrundinformationen zum Al Quds-Tag.</li>
<li><a href="http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/252637/" target="_blank">Hier</a> finden Sie einen Artikel zu beiden Demos in der <em>Märkischen Oderzeitung </em>(MOZ) vom 5.9.2010</li>
<li>Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 5. 9. mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1283329917914.shtml" target="_blank">Protest gegen den Al-Quds-Tag</a>&#8220;</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_09/proteste_gegen_al.html">Proteste gegen Al-Quds-Tag in Berlin</a>&#8220;, Artikel beim rbb vom 05.09.2010</li>
<li>Wieder Hitlergruß und &#8220;Scheiß Jude&#8221;-Rufe auf dem Kurfürstendamm &#8211; &#8220;Nazi-Islamistischer &#8220;Quds-Tag&#8221; und massive Gegenproteste in Berlin&#8221; Siehe die Seite <a href="http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&amp;id=2866" target="_blank">www.haolam.de</a>.</li>
</ul>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alex Feuerherdt: Waffen oder Wohlstand? Zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung im Gazastreifen und im Westjordanland</title>
		<link>http://www.digberlin.de/alex-feuerherdt-waffen-oder-wohlstand-zur-politischen-und-wirtschaftlichen-entwicklung-im-gazastreifen-und-im-westjordanland/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 22:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dig-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIG-Termine]]></category>
		<category><![CDATA[25.11.2010 - 19.00 Uhr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digberlin.de/?p=1989</guid>
		<description><![CDATA[ 
 
Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule und den Scholars for Peace in the Middle East
VORTRAG
Ort: Jüdisches Gemeindehaus
Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80 &#124; 10623 Berlin
Eintritt: 5. – &#124; erm. 3.–
Seit den blutigen Zusammenstößen zwischen der Hamas und der Fatah im Sommer 2007 sind die palästinensischen Autonomiegebiete zweigeteilt: Während der Gazastreifen unter der uneingeschränkten Herrschaft der Terrororganisation Hamas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_1993" class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><em><em><a href="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/Feuerherdt_klein1.jpg"><img class="size-full wp-image-1993  " title="Foto: privat" src="http://www.digberlin.de/dig/wp-content/uploads/2010/09/Feuerherdt_klein1.jpg" alt="Alex Feuerherdt" width="140" height="193" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Alex Feuerherdt</p></div>
<p><em>Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Volkshochschule und den Scholars for Peace in the Middle East</em></p>
<p>VORTRAG</p>
<p><strong>Ort: Jüdisches Gemeindehaus<br />
Kleiner Saal<br />
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin</strong></p>
<p>Eintritt: 5. – | erm. 3.–</p>
<p>Seit den blutigen Zusammenstößen zwischen der Hamas und der Fatah im Sommer 2007 sind die palästinensischen Autonomiegebiete zweigeteilt: Während der Gazastreifen unter der uneingeschränkten Herrschaft der Terrororganisation Hamas steht, hat im Westjordanland die Fatah das Sagen. Diese politischen Ereignisse tragen Folge für die ökonomische Situation hier wie dort: Weil die Hamas weiterhin auf die Vernichtung des jüdischen Staates setzt, ist Israel genötigt, den Gazastreifen zu blockieren und Einfuhren sorgsam zu kontrollieren.</p>
<p>Anders stellt sich die Lage in der Westbank dar: Dort profitiert die Bevölkerung davon, dass die PA, zumindest begrenzt, mit Israel kooperiert. Nach Angaben des palästinensischen Premierministers Salam Fayyad liegt das Wirtschaftswachstum zwischen sieben und elf Prozent. Die Gehälter sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, die Arbeitslosigkeit gesunken, und der Handel zwischen der palästinensischen Autonomiegebieten und Israel hat sich erheblich intensiviert.</p>
<p>Ist Wohlstand also ein Schlüssel zum Frieden – oder zumindest zu einem halbwegs gedeihlichen Nebeneinander? In seinem Vortrag wird Alex Feuerherdt detailliert die politische und ökonomische Entwicklung in den palästinensischen Gebieten erörtern.</p>
<p>Moderation: <strong>Jörg Rensmann</strong>, geb.1961, Politikwissenschaftler und freier  Autor. Er ist Vorstandsmitglied des Mideast Freedom Forum Berlin sowie  der deutschen Sektion von SPME.</p>
<p><em><strong>Alex Feuerherdt, 1969 geboren,</strong> ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u. a. für <em>konkret</em>, die <em>Jungle World</em>, die <em>Jüdische Allgemeine</em> und den <em>Tagesspiegel.</em></em></p>
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