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Kunst

Immer häufiger berichten die Medien über Künstlerinnen und Künstler aus Israel, die in Deutschland und in Berlin präsentiert werden.

Einiges davon finden Sie auch unter “Termin-Tipps“.  Über ausgewählte Projekte möchten wir auf dieser Extra-Seite berichten.

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9. Juni “Israel-Tag” beim Poesiefestival Berlin vom 04. bis 12. Juni 2010.
Veranstalter: Literaturwerkstatt Berlin.

Mehr hier: poesiefestival berlin 2010 Projekt Israel

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Die Stadt – Von der Geschichte gezeichnet

Klingt kompliziert, sieht gut aus: Israelische und deutsche Comic-Künstler haben ihre eigene und die Heimatstadt der anderen besucht und gezeichnet. Mitte Juni erscheint das Buch zum Austausch.

Als Yirmi Pinkus Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal nach Berlin fliegen wollte, konnten das in Tel Aviv viele seiner Freunde und Bekannten nicht verstehen. „Was willst du denn bei den Nazis?“, fragten sie den Künstler. Heute fragt das keiner mehr. Wenn Pinkus sich jetzt in Israel mal wieder auf die Reise nach Berlin begibt, inzwischen seine zweite Heimat, dann schwärmen auch seine Bekannten in Tel Aviv von den angesagten Clubs, der Musik und davon, dass Berlin doch die coolste Stadt Europas sei, erzählt er.

Tagesspiegel vom 06.06.2010, von Lars von Törne

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udk2

14. und 6. Mai 2010:

Unter dem Titel “100 Jahre jung” zeigte die Partnerhochschule der UdK Berlin Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem, vom 14. April bis 6. Mai 2010 Arbeiten aus den Studiengängen Architektur, Bildende Kunst, Fotografie, Keramik und Glas, Produktdesign, Schmuck und Visuelle Kommunikation. Zur Eröffnung sprachen Prof. Martin Rennert, Präsident der UdK Berlin, und Prof. Arnon Zuckerman, Präsident der Bezalel Academy.

Im Rahmen von Designtransfer gab es zwei Tage darauf eine Veranstaltung mit Protagonisten der Bezalel Academy of Arts and Design: “Design in Social Context: Israel’s Undesigned Backyards” mit Prof. Yaara Bar-On, Vizepräsident Bezalel, “Lost and found – the case of Hebrew typeface design during the 1950s” von Adi Stern, Head of Visual Communication Bezalel, “Eine Familienreise nach Berlin” – Merav Salomon’s 2009 erschienenes Buch Merav Salomon wurde vom Head of Illustration Bezalel und Verleger CS Johannes Frank präsentiert. Außerdem wurden die Ergebnisse des Workshops “Memory and Documentation” mit Merav Salomon und Studierenden der UdK Berlin gezeigt.

Veranstaltungsort:
designtransfer, Universität der Künste Berlin
Einsteinufer 43-53
10587 Berlin-Charlottenburg

Im Rahmen dieser Ausstellung präsentierte Bezalel zusammen mit designtransfer am 16. April einen Vortragsabend.

Prof. Yaara Bar-On, Vicepresident Bezalel
„Design in Social Context: Israel’s Undesigned Backyards“

Yaara Bar-On erforscht die Wechselwirkung von sozialen Bedingungen und materiellen Gestaltungsprozessen sozialer, besonders unterprivilegierter Gruppen, denen in der israelischen Gesellschaft Mittel und Status fehlen: Beduinen, Gastarbeiter, äthiopische Emigranten etc.

Adi Stern, Head of Visual Communication Bezalel
„Lost and found – the case of Hebrew typeface design during the 1950s“

Adi Stern analysiert in seinem Vortrag die verschiedenen Gründe und beschreibt den historischen Ursprung für die radikale Veränderung der hebräischen Buchstaben im ersten Jahrzehnt des israelischen Staates.

Merav Salomon, Head of Illustration Bezalel und Verleger CS Johannes Frank
Eine Familienreise nach Berlin“ – Merav Salomons Buch erschien 2009.

Merav Salomon’s Großvater wurde in Berlin geboren und verließ 1933 die Stadt ohne jemals wieder zurückzukehren. 75 Jahre später besucht die Enkelin zum ersten Mal Berlin. Diese Reise mit ihren dokumentarischen und emotionalen Erinnerungen illustriert Merav Salomon in ihrem Buch “Eine Familienreise nach Berlin”, das im Verlagshaus J. Frank Berlin 2009 erschienen ist.

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Omer Fast mit Preis der Berliner Nationalgalerie ausgezeichnet …

Omer Fast

Omer Fast

Der israelische Videokünstler Omer Fast ist mit dem Preis für junge Kunst der Berliner Nationalgalerie ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte Fasts «virtuose Auseinandersetzung» mit dem Medium Film und dessen unterschiedlichen Ausdrucksformen und nannte ihn einen «großen Geschichtenerzähler unserer Zeit», wie das Museum mitteilte. Als symbolische Auszeichnung erhielt der Gewinner das signierte Joseph-Beuys-Kunstwerk «Multiple Intuition». Der zum fünften Mal verliehene Preis ist zudem mit 50 000 Euro dotiert.

Der 1972 in Israel geborene Fast gehört zu den bedeutendsten Film-und Videokünstlern der jüngeren Generation. Er war mit seinen Werken bereits auf allen großen internationalen Ausstellungen vertreten, darunter die Whitney Biennale, die Liverpool Biennale und das Museum moderner Kunst MUMOK in Wien. Für seinen Film «The Casting» erhielt er den Bucksbaum Award des New Yorker Whitney Museum of American Art. (na/ddp 23. September 2009)

Weitere Berichte über die Preisverleihung finden Sie hier:

http://www.monopol-magazin.com/nachrichten/preis-der-nationalgalerie-2009-omer-fast
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4717612,00.html
http://www.art-in-berlin.de/incbmeld.php?id=1745

Die Neue Nationalgalerie in Berlin vergibt in jedem Jahr den “Preis der Nationalgalerie für Junge Kunst”. Dabei handelt es sich um den höchstdodierten Preis in Europa in Höhe von 50 000 €.

Von den in diesem Jahr vier nominierten KünstlerInnen sind zwei aus Israel: Omer Fast und Keren Cytter.

Den Gewinnern winkt neben dem Preisgeld eine Ausstellung. Es wird eine Eröffnungsveranstaltung mit Preisübergabe
geben.

Keren Cytter (geboren 1977 in Tel Aviv) lebt in Berlin und Amsterdam. Mehr …

Die israelische Künstlerin Keren Cytter hat in einer Reihe von Filmen und Filminstallationen über ihre Umgebung, über

Freunde und Familie eine radikale Subjektivität entwickelt, die sie gegen die Konventionen und Regeln der Literatur oder des Kinos einsetzt. Anstelle von Dialogen oder Handlungen stehen tagebuchartige Notierungen, Impressionen, Kommentare bis hin zu grotesken, traumartigen Fantasien. Mit raffinierten Wechseln und Sprüngen hinterfragt Keren Cytter vielschichtig unser Verhältnis zur Wirklichkeit.

Omer Fast (geboren 1972 in Jerusalem) lebt in Berlin. Mehr …

Der amerikanisch-israelische Künstler Omer Fast untersucht in seinen stark zeitgeschichtlich und politisch geprägten Arbeiten den Wert von Erfahrung in der Gesellschaft. Ausgangspunkt sind oft präzise Ereignisse oder Begebenheiten, die Omer Fast anhand von Recherchen, Interviews oder vorgefundenem Material rekonstruiert. In seinen intensiven, zumeist als Mehr-Kanal-Arbeiten angelegten Filminstallationen erweist sich schließlich Geschichte als unfassbare Verbindung aus Erinnerung und Fiktion, aus Tatsachen und Imagination.

Mehr zum Preis 2009 …

Bei Rückfragen zu dem Projekt wenden Sie sich bitte an uns.

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Shirly Tapiro Sabag nimmt am „createurope: The Fashion Design Award“ teil

Eine europäische Jury, mit Fachleuten der Kultur- und Modeszene, hat 30 Finalisten aus ganz Europa ausgewählt, im Oktober 2009 an der Endausscheidung von „createurope: The Fashion Design Award“ teilzunehmen. Unter ihnen ist auch die Israelin Shirly Tapiro Sabag.

Die Finalisten sind nach Berlin eingeladen, um ihre Kollektionen im Oktober auf einer großen Modenschau mit Abschlussgala zu präsentieren.

Shirly Tapiro Sabag wurde 1981 in Israel geboren und studiert derzeit an der Bezalel Akademie für Kunst und Design in Jerusalem Modedesign. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist der Tallit, der jüdischen Gebetsmantel. Seine Form und Bedeutung lieferten die Inspiration für ihre Kollektion, mit der sie eingeladen wurde, an der Endausscheidung in Berlin teilzunehmen.

Im Jahr 2008 wurde der europaweite Wettbewerb zum ersten Mal unter der Schirmherrschaft von Dirk Schönberger, Kreativdirektor bei Joop, ausgetragen. Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr ist der Modewettbewerb 2009 in die zweite Runde gegangen. In diesem Jahr wurden erstmals auch Teilnehmer aus dem Nahen Osten und Nordafrika eingeladen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. In den teilnehmenden Ländern gab es Kick Off-Veranstaltungen, die den Wettbewerb auf beiden Kontinenten bekannt machten und der gegenseitigen Vernetzung dienten. Insgesamt haben neben Deutschland 12 weitere Länder ihre Teilnahme mit individuellen Programmkonzepten bestätigt: Marokko, Norwegen, Israel, Estland, Frankreich, Litauen, Palästina, Russland, Slowenien, Bulgarien, Irland und Zypern.

(Foto©ShirlyTapiroSabag)

(Foto©ShirlyTapiroSabag)

Die jungen Gewinner werden in zwei Phasen ermittelt. In der ersten Phase werden Kandidaten der teilnehmenden Länder ausgewählt, sich in der zweiten Phase einem bekannten internationalen Auswahlkomitee vorzustellen. Die Abschluss-Schau fand Ende Oktober in Berlin statt.

Das Projekt umfasst außerdem nationale Auftakt-Veranstaltungen, ein Besuchsprogramm für die Leiter der beteiligten Schulen, Symposien und ähnliche Foren, die helfen sollen, ein Mode-Netzwerk anzuregen, das sich über nationale Grenzen hinweg erstreckt.

„createurope: THE FASHION DESIGN AWARD“
c/o Goethe-Institut
Neue Schönhauser Str. 20
10178 Berlin
Tel.: 030 / 259 06 546 / 510
Fax.: 030 / 259 06 565
E-Mail: info@createurope.com
http://www.createurope.com/

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Na Laga’at – Fantastische Show mit einer weltweit einmaligen Theatertruppe von Blinden und Tauben in Israel
.
Mit dem “Black Out” gibt es auch ein Restaurant, in dem Sie – bedient von blinden und tauben Servierern – die “ultimative Eßerfahrung” machen können.


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