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Das "Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble" begeisterte 500 Besucher beim
diesjährigen Rabin-Gedenkkonzert am 3.11.2007

Ein Bericht von Meggie Jahn
Fotos von Margrit Schmidt, Fritz Zimmermann und Meggie Jahn


Foto: Fritz Zimmermann

Das "Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble" im Großen Sendesaal des RBB


"Schon einmal - am 12.November 2002 - hatte uns das "Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble" begeistert. Grund genug, sie 2007 ein weiteres Mal nach Berlin einzuladen", so Jochen Feilcke in seiner Begrüßung beim diesjährigen Konzertabend. Gemeinsam mit dem Gitarristen Antonis Vounelakos aus Griechenland und dem Schlagzeuger Courtney Maxwell Jones aus Trinidad/Tobago traten Timna Brauer und Elias Meiri mit ihrem Programm "Songs from Jerusalem" erneut im Großen Sendesaal des RBB auf.


Foto: Margrit Schmidt Foto: Margrit Schmidt
Links: Wolfgang Weber mit seiner Gattin, rechts: Ilan Mor mit seiner Frau Ora



Foto: Margrit Schmidt

Unser Ehrenpräsident Heinz Striek, diesmal in Begleitung seiner Tochter


Der DIG-Vorsitzende freute sich, am Abend des 3. November, an dem zeitgleich in Tel Aviv des 1995 ermordeten israelischen Ministerpräsidenten gedacht wurde, rund 500 Gäste begrüßen zu können - darunter zahlreiche Prominente wie der israelische Gesandte Ilan Mor, zur Zeit Vertreter des Botschafters, mit seiner Frau Ora, Gideon Joffe, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Deidre Berger, Vorsitzende des American Jewish Comittee, Wolfgang Weber, Pressesprecher der Lufthansa, mit seiner Gattin sowie unser Ehrenpräsident Heinz Striek, diesmal mit Tochter.


Foto: Margrit Schmidt

"Nach dem Mord an Ministerpräsident Yitzhak Rabin befand sich Israel in einem tiefen Schockzustand.
Eine Welle der Trauer und der Tränen überrollte das Land." Mehr ....


Nach der Rede des Vorsitzenden folgte ein Grußwort von Ilan Mor, der mit eindrücklichen Worten die Stimmung und Lage in Israel zwölf Jahre nach der Ermordung Rabins schilderte. Dessen Vermächtnis sehe er auch darin, dass Israel alles tun werde, damit die bevorstehende Nachost-Konferenz in Annapolis ein Erfolg werde . Er dankte der DIG Berlin und Potsdam für ihr beständiges Engagement im Rahmen der Rabin-Gedenkkonzerte, deren Erlös jedes Jahr einem sozialen Anliegen in Israel zugute komme, so 2007 der "Deutsch-Israelischen Hilfe für krebskranke Kinder" (DIHKK), was ihn sehr freue.


Foto: Fritz ZimmermannFoto: Fritz Zimmermann


Foto: Margrit Schmidt

"Wenn wir im nächsten Jahr zehn Kinder nach Heidelberg einladen können, dann wird uns das auch ermöglicht durch Ihre Spende und Ihren Konzertbesuch, denn auch die DIG will Brücken schlagen. DANKE!"


Zum guten Schluss sprach die Geschäftsführerin der DIHKK, Barbara Groth, frühere Programmdirektorin des SFB und ehemals bei ZDF und Phönix in verantwortlichen Funktionen. Ihre Organisation wolle betroffenen Kindern in Israel und Deutschland das Leben leichter machen und ihnen zugleich eine Zukunftsperspektive bieten. Über den wohltätigen Zweck hinaus wollten ihre Gründer im Jahr 1987 "einen neuen ungewöhnlichen Weg zur Verständigung zwischen Deutschland und Israel schaffen", so Groth. Besonders herzlich dankte sie allen Konzertbesuchern für ihr Kommen, denn mit ihrem Eintritt trügen sie mit dazu bei, dass im nächsten Jahr 10 Kinder aus Israel nach Heidelberg eingeladen werden könnten.

Wie
ihre Vorredner wünschte auch Frau Groth allen Gästen des Abends "ein wunderbares Konzert".

Foto: Margrit SchmidtFoto: Meggie Jahn


In der stimmlich und instrumental perfekten Performance von Timna Brauer und ihrem Ensemble fanden sich wie immer Elemente von Jazz, Rock, Flamenco, Klassik und Bebop. Die Vielfalt der Musik spiegelt die jahrhunderelange Zerstreuung der Juden in der Diaspora wider, so Timna. Mit Songs from Jerusalem will das Ensemble den Reichtum der jüdischen Musiktradition präsentieren, andererseits Querverbindungen zu christlichen und muslimischen Hymnen finden. "So erinnern zum Beispiel jemenitische Hymnen an gregorianische Chöre und orientalische Phrasierung wirkt als Bindeglied zwischen chassidischen Melodien und arabischer Kadenz. Das Überwinden von Gegensätzen in Kulturen und Religionen realisiert sich, indem man Rollen tauscht und sich doch nicht fremd fühlt. Das musikalische Medium scheint Sublimierung und Transzendenz zu ermöglichen, die uns von Vorurteilen und Abwehr entfernen", so Timna Brauer. Gewidmet hat sie das Programm ihren beiden Großvätern: "Simon Brauer stammte aus Litauen, Yechiel Dhabani ist im vorigen Jahrhundert zum Fuß vom Jemen ins 'heilige Land" eingewandert. Er war der Kutscher von Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus. Beide waren hervorragende Sänger, und ihre Lieder, beim einen europäisch, beim anderen orientalisch, haben meine Entwicklung stark geprägt", so Brauer.


Foto: Fritz Zimmermann


Geboren in Wien, ist Timna Brauer zwischen Österreich, Frankreich und Israel aufgewachsen. Die Tochter des singenden Malers Arik Brauer und einer jemenitischen Jüdin nahm schon als Kind unterschiedlichste Melodien in sich auf, "denen sie nun mit ungeheuer wandlungsfähiger Stimme ihre eigene Deutung gibt. Sehr temperamentvoll zuweilen, wie im osteuropäisch geprägten Lied Ha Ben Yakir Li ("Mein Sohn, mein Teurer"), das einer einzigen Steigerung gleicht und schließlich in ein von Meiri federleicht gespieltes Furioso am Piano mündet. Dann wieder sehr getragen und tief, mit weit ausschwingenden Gesangslinien, wie in Avinu Malkeinu, einem Gebet für Yom Kippur. Die Texte wechseln spielerisch vom Hebräischen ins Englische und einmal - beim Trinklied Romania - auch ins Jiddische. Unterstützt von den drei Begleitern gibt ihm Timna Brauer ihre Farbe, ihre Intensität und musikalische Phantasie." So zu lesen in einem Konzertbericht vom 19. Mai 1998 in der "Stuttgarter Zeitung", dem auch beim Konzert am 3. November 2007 in Berlin nichts hinzuzufügen war.


Foto: Margrit SchmidtFoto: Margrit Schmidt


Foto: Margrit Schmidt

Foto: Fritz Zimmermann Foto: Fritz Zimmermann


Foto: Margrit Schmidt

Am Ende des Konzerts gab's Riesenapplaus und natürlich eine Zugabe.



Foto: Meggie Jahn Foto: Fritz Zimmermann
Der DIG-Vorsitzende dankt der Sängerin und ihrem Ensemble für einen "außergewöhnlichen und unvergesslichen Abend"



Foto: Meggie Jahn


Beim anschließenden kleinen Empfang mit Künstlern, Sponsoren und Ehrengästen ...



Foto: Meggie Jahn Foto: Meggie Jahn
Links: Barbara Groth, RBB-Betriebsdirektor Hagen Brandstätter mit Frau, rechts: Timna Brauer mit Knut Teske, DIG-Vorsitzender in Hamburg und ehemaliger Leiter der Axel-Cäsar-Springer-Journalistenschule




Die Künstler mit Ehrenpräsident Heinz Striek, Ilan Mor, Jochen Feilcke und Steffen Reiche.
Copyright für dieses Foto: Baganz Redaktionsbüro.

Foto: Meggie Jahn Foto: Fritz Zimmermann
Jochen Feilcke mit Tochter und Frau, daneben Wolfgang Weber mit Frau. Rechts: Steffen Reiche, MdB und Vizevorsitzender der DIG Berlin und Potsdam, im Gespräch mit Gesine Palmer.


Foto: Margrit Schmidt
Rechts: Ilan Mor mit Frau Anja Tschirch, Produktmanagerin Fürst Schaumburg aus Bückeburg



Foto: Margrit Schmidt Foto: Fritz Zimmermann

Links: Judith Schwieder, ständig in Aktion, hier am CD-Tisch, der nach dem Konzert von den Künstlern selbst betreut wurde.

Foto: Margrit Schmidt

Timna Brauer und Elias Meiri im Kreise ihrer "Fans"



Foto: Margrit Schmidt

Meggie Jahn mit Elias Meiri und Timna Brauer. Sie hatte die beiden schon 2002 für das Rabin-Gedenkkonzert vorgeschlagen. 

Frühere Rabin-Gedenkkonzerte der DIG Berlin ...

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