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Iran - Sprengstoff für Europa
Der Journalist und Publizist Bruno Schirra stellte am 9. Oktober 2006 in der Konrad-Adenauer-Akademie
sein neues Buch zum aktuellen Iran-Konflikt vor
Bericht und Fotos von Meggie Jahn



von links: Bruno Schirra, Maya Zehden und Andreas Kleine-Kraneburg

Bruno Schirra, Autor des Buches "Iran - Sprengstoff für Europa", mit Maya Zehden und Andreas Kleine-Kraneburg


Dank der Initiative von Maya Zehden, Stellv. Vorsitzende der DIG Berlin und Geschäftsführerin der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, konnte der Journalist und Publizist Bruno Schirra, spezialisiert auf den Nahen und Mittleren Osten, erneut als Referent gewonnen werden. Nach Stationen beim Hörfunk und der ZEIT ist er heute Reporter beim Magazin CICERO und schreibt auch für DIE WELT und WELT AM SONNTAG. Nach seinem Vortrag im Centrum Judaicum vor ca. einem Jahr freuten sich beide Gesellschaften, Schirra diesmal vpr fast vollem Haus zu einem hochaktuellen Thema hören zu können. Dankenswerter Weise konnte die Konrad-Adenauer-Stiftung erneut als Kooperationspartner gewonnen werden.




von links: Andreas Kleine-Kraneburg, Stellv. Leiter der KAS, Bruno Schirra und Maya Zehden, die den Abend moderierte.


Weltweiter Terror, der Streit um das Atomprogramm, die geplante radikalislamische Revolution des Präsidenten Ahmadinedschad, dessen Leugnung des Holocaust und Drohung, der Staat Israel müsse von der Landkarte verschwinden: All dies zeigt, dass der Iran weiter "Sprengstoff für Europa" bleibt, so der Titel des neuen Buches von Bruno Schirra.

In einer Mischung aus politischer Analyse, investigativem Journalismus und Reisereportage erklärt uns Bruno Schirra den Iran. Er zeichnet das Porträt eines Landes, das sich durch kulturellen Reichtum und große Gastfreundschaft auszeichnet, aber zugleich für die barbarischen Praktiken der Scharia und weltweiten Terror steht.

Mit der Lesung und anschließenden Diskussion, die sich insbesondere auf die Bedeutung des 1979 von Ayatollah Khomeini ausgerufenen Al-Quds-Tages konzentrierte, fügte sich die Veranstaltung bestens ein in die bevorstehende Kundgebung des "Berliner Bündnisses gegen den Al-Quds-Tag" am 21. Oktober, bei dem sich DIG Berlin und Berliner Jugendforum gemeinsam mit den großen politischen Parteien und migrantischen Gruppen bzw. Exiliranern klar gegen den Islamismus à la Khomeini artikulieren sollten.

Der Rheinische Merkur schrieb über das Buch von Bruno Schirra: "Thema wie Inhalt könnten nicht aktueller sein. Schließlich dominiert der Atomstreit zwischen Teheran und dem Westen seit Monaten das internationale Nachrichtengeschehen. Daher ist es äußerst hilfreich, wenn ein Kenner des Nahen und Mittleren Ostens die gegenwärtige Lage zusammenfaßt." Niemand konnte ahnen, dass sich die Weltlage durch den Atomversuch Nordkoreas am Vorabend der Veranstaltung weiter drastisch verändert haben würde und damit auch ein neuer Partner für die Nuklearbestrebungen des Iran herangewachsen scheint.


Schirras Appell: Kein Appeasement mit dem Iran, sondern eine klare und einheitliche Haltung der Europäer gegenüber Mahmud Ahmadinejad und seinen Helfershelfern. Dessen Politik richte sich zwar rhetorisch in erster Linie gegen den Staat Israel, doch sei sie eindeutig von antisemitischen Stereotypen geprägt und lehne sich deshalb an den europäischen Judenhass an.




Herr Kleine-Kraneburg bedankte sich bei dem Autor für die Lesung und die anschließende Bereitschaft zur Diskussion. Er lud die Gäste im Anschluss zu einem Empfang im Foyer ein, bei dem die Gespräche im kleinen Kreis fortgesetzt werden könnten.




Bruno Schirra war im Anschluss an Lesung und Diskussion gern bereit, sein Buch zu signieren ...


Die Schnappschüsse vom Empfang zeigen: das Angebot von Herrn Kleine-Kraneburg, die Diskussion bei Wein und Brezeln fortzusetzen, wurde gerne angenommen ...








Unbedingt kaufen und lesen: Bruno Schirra, Sprengstoff für Europa, Econ-Verlag, Mai 2006

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