|
Grußwort von Günter Zenner bei dem DIG-Festabend in Berlin am 2. November 2006
Shalom ve Bracha den Freunden der DIG Berlin !
Danke für die Einladung. Nach Berlin und danke für die Anerkennung unserer Arbeit in Kfar Tikva. Jeder Mensch braucht Liebe Ahava“ und Anerkennung „Hakara“, er braucht Hoffnung - „Tikva“ - ,um ein gelungenes Leben zu führen. Genau damit beschäftigen wir uns und in Kfar Tikva in Israel, dem Dorf für behinderte Erwachsene in der Nähe von Haifa.
Wir - das sind Israelis und Deutsche zusammen. Mit Ihrer Erlaubnis, Herr Botschafter Stein, begrüße ich deshalb sehr herzlich die 50 anwesenden VolontärInnen im Saal, die gerade ihren Dienst in Israel beendet haben. Die Volontäre sind auch Botschafter der deutsch-israelischen Freundschaft. Sogar während des Krieges standen sie uns zur Seite und dafür bitte ich um Ihre Anerkennung im Saal durch einen großen Applaus.
Bereits seit 1963 ist Kfar Tikva, dem „Dorf der Hoffnung“, ein sehr positives Beispiel deutsch-israelischer Zusammenarbeit in der Sozialarbeit. Wir haben vor Freude getanzt, als wir den Anruf von Frau Maja Zehden erhielten mit der Botschaft, der Erlös des Konzertes der DIG Berlin 2006 wird für euch sein. So bekommen wir von Ihnen Anerkennung für unsere Arbeit geschenkt. Sie belohnen heute die israelischen Familien mit den behinderten Angehörigen und die deutschen Freunde, die seit mehr als 40 Jahren im Dorf arbeiten, es ständig verbessern und vergrößern. Heute leben mit uns 200 seelisch und geistig behinderte Erwachsene. Wir stehen vor zwei großen Aufgaben: 1. die ´Sorge um die alten im Dorf und 2. die Schaffung neuer Beschäftigungs und Arbeitsplätze.
Der Erlös und die Spenden des heutigen Abends werden uns dabei helfen, deshalb spenden Sie bitte viel. Ahava und Hakara, Liebe und Anerkennung geben Hoffnung und Lebensfreude, Tikva und Simcha. Dieser Abend in Berlin mit der wunderbaren Sängerin Liel wird uns all das geben.
Danke, toda raba und shalom von allen Bewohnern von Kfar Tikva. 'Mehr zu Kfar Tikva finden Sie hier.
|