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Grußwort von Jochen Feilcke beim 10. Rabin-Gedenkkonzert am 2. November 2006 Exzellenzen, sehr geehrter Herr Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, sehr geehrter Herr Abgeordneter, Herr General, meine Damen und Herren, liebe Freunde Israels,
nach dem Jüdischen Kalender ist heute jud bet Cheschwan, der 12. Tag im Monat Cheschwan, an dem vor 11 Jahren das Unglaubliche geschah: Der großartige Staatsmann, die personifizierte Friedenssehnsucht im Nahen Osten Yitzhak Rabin wurde von einem fanatischen Friedensfeind heimtückisch ermordet. Wir gedenken seiner in Dankbarkeit und Verehrung.
Zum 10. Mal nennen wir unser jährliches Benefizkonzert Rabin-Gedenkkonzert. Wir freuen uns, dass wir an diesem einmaligen Ort, auf dem Platz der ehemals größten Synagoge in Europa unser diesjähriges Konzert veranstalten können. Dazu begrüße ich Sie liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sehr herzlich.
Es ist eine große Freude, Ehrengäste begrüßen zu dürfen: Sehr herzlich begrüße ich die Botschafterin Kroatiens I.E. Frau Dr. Vesna Cvetkovic Kurelec und aus Israel (natürlich) unseren besonderen Freund S.E. Shimon Stein Ich grüße Dich, lieber Shimon, sowie den Gesandten Ilan Mor und eine große Zahl weiterer Diplomaten und Botschaftsmitarbeiter! Wir danken Dir, dass Du auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über unser Rabin-Gedenkkonzert übernommen hast. Wir freuen uns auf Dein Grußwort!
Herzlich grüße ich Frau Ruth Galiski und Sie, Herr Dr. Gideon Joffe. Sie sind vor einem Jahr zum Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewählt worden. Vielen Dank für die gute und immer besser werdende Zusammenarbeit!
Ich freue mich, dass der Berliner Standortkommandant Brigadegeneral Victor von Wilcken wieder bei uns ist. In diesem Zusammenhang danke ich den Soldaten der Bundeswehr, die sich um den Erhalt und die Pflege des Jüdischen Friedhofs in Weißensee kümmern. sechs von ihnen sind heute hier – herzlichen Dank und herzlich willkommen!
Ich freue mich besonders, den Gründungsvorsitzenden Herrn Walter Sylten und seine Ehefrau bei uns zu haben und ebenso seinen Nachfolger, den Begründer unserer Konzerttradition, unseren langjährigen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden, Heinz Striek. Heute sind wir zum 30. Benefizkonzert zusammengekommen, fürwahr eine stolze Tradition! Ich grüße Dich, lieber Heinz und Deine liebe Frau besonders herzlich kurz nach Eurem 68. Hochzeitstag!
Ohne Sponsoren könnten wir ein solches Konzert nicht durchführen. Deshalb danke ich zunächst sehr herzlich dem Centrum Judaicum und dem Organisator der Jüdischen Kulturtage, Herrn Martin Kranz, für die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank auch an Herrn Bernhard Dohne, Direktor des neuen großen Hotels „MARITIM Berlin“ dass uns als Gastgeber für unsere Künstler auf großzügigste Weise hilft.
Sehr herzlich danke ich auch allen Inserenten, die unser Konzertmagazin ermöglicht haben. Die Dussmann-Gruppe wird von Frau Brunhild Honisch repräsentiert. Danke! Ich nenne die Unternehmen Siemens AG, das Staatliche Israelische Verkehrsbüro, das Museum Haus am Checkpoint Charlie, WINDROSE AIR Jetcharter GmbH, die Investitionsbank Berlin und die Deutsche Telekom. Allen ein besonderes Dankeschön!
Ein herzlicher Dank gilt Frau Lala Süßkind. Sie hat es übernommen die unendliche Detailarbeit für dieses Konzert zu koordinieren. Danke, liebe Lala!
Liebe israelische Freunde, liebe Freunde Israels, die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist die Gemeinschaft der Freunde Israels – ohne wenn und aber! Heute vor 40 Jahren wurde unsere Berliner Arbeitsgemeinschaft gegründet. Aus diesem Anlaß haben wir zu einer Mitgliederwerbeaktion aufgerufen und mutig mitgeteilt, dass wir heute unser 555. Mitglied begrüßen werden. Wir sind bereits 565 (!) Mitglieder und laden Sie ein, noch jetzt beizutreten. Unter den neuen Mitgliedern werden wir in der Konzertpause eine Reise nach Israel verlosen! Wer jetzt noch nicht Mitglied ist, möge sich bitte an unsere stellv. Vorsitzende Maya Zehden wenden.
Und noch eins: Wir haben im Juli, als Israel mit Raketen beschossen wurde, spontan eine Solidaritätsreise organisiert. Im Dezember wollen wir, sofern sich genügend Teilnehmer melden, eine Studienfahrt dorthin unternehmen. Unsere stellv. Vorsitzende Meggie Jahn nimmt Meldungen gern entgegen!
Mit unserem heutigen Konzert hoffen wir einen finanziellen Überschuß zu erzielen. Wir wollen das Dorf Kva Tikva unterstützen, das 1963 von Deutschen gegründet wurde und Behinderten im Norden Israels eine Heimstatt bietet. Herr Günter Zenner wird uns im Anschluß an das Grußwort von Botschafter Stein kurz über diese wichtige Einrichtung informieren.
Und nun bitte ich den Botschafter Israels, S.E. Shimon Stein, sowie unsere neuen Mitglieder Dorothea Zollmann (554), Bernd Albrecht (555) und Ruth Galinski (556) nach vorne. Die Verlosung der Begrüßungspräsente erfolgt nachher in der Pause.
Herrn Botschafter Stein bitte ich nun um sein Grußwort.
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