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09.12.03

PRESSEERKLÄRUNG

Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüßt Beschluß, eine Straße im Zentrum Berlins nach Yitzhak Rabin zu benennen.

Jochen Feilcke, Vorsitzender der DIG Berlin, erklärt zum heutigen Beschluß des Bezirksamtes Mitte, eine Straße im Parlaments- und Regierungsviertel nach Rabin zu benennen:

Der frühere Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger Yitzhak Rabin wurde vor acht Jahren von einem fanatischen Friedensfeind ermordet. Dieser großartige Staatsmann war die personifizierte Friedenssehnsucht im Nahen Osten. Schrecklicher Weise ist die perfide Rechnung des Mörders aufgegangen: der Frieden für Israel scheint wieder in weiter Ferne.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist die Gemeinschaft der Freunde Israels - ohne wenn und aber! Da wir uns stets dem Ziel verpflichtet wissen, dass der seit der Ermordung Rabins festgefahrene Friedensprozess wieder Fahrt gewinnt, haben wir uns schon vor Jahren darum bemüht, in diesem Sinne von Berlin aus ein Signal zu setzen. Die Benennung einer Straße nach ihm im Herzen der Hauptstadt würdigt die Bedeutung des Staatsmannes Yitzhak Rabin auf angemessene Weise. Er war nicht nur in seiner Amtszeit als Ministerpräsident, sondern bleibt dauerhaft ein Vorbild für mutiges politisches Handeln. Durch die Namensgebung einer Straße nach dem Friedensnobelpreisträger bleibt sein Einsatz für den Frieden bei den Menschen von heute und auch künftigen Generationen im Bewusstsein.

„Rabin in Berlin zu ehren, wird sicher über unsere Stadt hinaus als Ausdruck unseres Friedenswunsches, als Appell und zugleich Beitrag zur Verständigung verstanden“, so Jochen Feilcke zum Abschluss.

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