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Pressemitteilung vom 4. Februar 2004 mit der Bitte um Veröffentlichung:
Eine Straße in Berlin für den Wegbereiter Deutschlands in die internationale Gemeinschaft
Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und langjährige Bundestagsabgeordnete Jochen Feilcke hat beim Bezirksamt Mitte einen Antrag auf Benennung einer Straße im Zentrum der Hauptstadt auf den Namen des ersten israelischen Ministerpräsidenten David Ben Gurion gestellt.
Er verwies in seiner Begründung darauf, eine Straße mit dem Namen Ben Gurions würde das politische Bekenntnis zu dem 1995 ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin bekräftigen, dem Berlin im Bezirk Mitte in diesem Jahr eine Straße widmen werde. Sie brächte zudem die historische Kontinuität der Verbundenheit Deutschlands mit dem jüdischen Staat zum Ausdruck.
Im Jahr 2005 wird sich zum 40. Mal die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel jähren. David Ben Gurion, der 1886 als David Grün im polnischen Plonsk geboren wurde, ist die legendäre Gründungsfigur des Staates Israel. Als dessen erster Ministerpräsident schuf er gemeinsam mit Konrad Adenauer die Voraussetzungen für eine Wiederannäherung zwischen Juden und Deutschen und bereitete damit den Botschafteraustausch im Jahr 1965 vor.
"Ben Gurion“, so Jochen Feilcke, „könne daher auch als ein Wegbereiter Deutschlands zurück in die internationale Völkergemeinschaft angesehen werden. In seiner historischen Bedeutung sei er Konrad Adenauer vergleichbar, mit dem ihn eine politische und auch persönliche Freundschaft verbunden hatte.“
Weitere Informationen bei:
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