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Grußwort von Jochen Feilcke anlässlich des 11. Rabin-Gedenkkonzerts mit dem
Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble" am 3. November 2007


Foto: Margrit Schmidt



Exzellenz, Herr Gesandter, Chargé d’Affaire des Staates Israel, sehr geehrter Herr Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, meine Damen und Herren, liebe Freunde Israels,

nach unserem Kalender jährt sich morgen zum 12. Mal der Tag, an dem das Unglaubliche geschah: Der großartige Staatsmann, die personifizierte Friedenssehnsucht im Nahen Osten Yitzhak Rabin wurde von einem fanatischen Friedensfeind heimtückisch ermordet. Wir gedenken seiner in Dankbarkeit und Verehrung.


Zum 11. Mal nennen wir unser jährliches Benefizkonzert „Rabin-Gedenkkonzert“. Wir freuen uns, dass wir unser Konzert nach der Renovierung wieder im Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks veranstalten können. Dazu begrüße ich Sie, liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, sehr herzlich!


Es ist für mich wie immer eine große Freude, zahlreiche Ehrengäste begrüßen zu dürfen: Sehr herzlich begrüße ich den Botschafter Perus, S.E. Herrn Federico Kauffmann Doig und den amtierenden Botschafter des Staates Israel, unseren besonderen Freund Ilan Mor und seine Frau Ora. Ich grüße Dich, lieber Ilan und zugleich eine große Zahl weiterer Diplomaten und Botschaftsmitarbeiter! Wir danken Dir, dass Du in diesem Jahr die Schirmherrschaft über unser Rabin-Gedenkkonzert übernommen hast und freuen uns auf Dein Grußwort!


Sehr gerne hätte ich an dieser Stelle unser Mitglied, Frau Ruth Galinski, willkommen geheißen, heute in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der „Deutsch-Israelischen Hilfe für krebskranke Kinder“. Sie liegt leider im Krankenhaus und wird vertreten durch Frau Barbara Groth. Liebe Frau Groth, bitte übermitteln Sie Ruth Galinski unsere besten Wünsche! Wir begrüßen aber sehr herzlich Herrn Dr. Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.


Ich freue mich besonders, den Begründer unserer Konzerttradition, unseren langjährigen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden, Heinz Striek bei uns zu haben. Heute sind wir zum 31. Benefizkonzert zusammengekommen, fürwahr eine stolze Tradition! Ich grüße Dich, lieber Heinz und Deine Tochter besonders herzlich, kurz nachdem Du mit Deiner lieben Frau Euren 69. Hochzeitstag feiern konntest!


Ohne Sponsoren könnten wir ein solches Konzert nicht durchführen. Deshalb danke ich zunächst sehr herzlich der Intendantin des Rundfunks Berlin Brandenburg (RBB), Frau Dagmar Reim dafür, dass wir diesen schönen Saal wieder mietfrei nutzen dürfen. Der RBB wird heute repräsentiert durch Herrn Verwaltungsdirektor Brandstätter. Einen besonders herzlichen Dank richte ich an die Lufthansa AG, heute vertreten durch unser Mitglied, den Pressesprecher Wolfgang Weber. Mit Hilfe der Lufthansa konnten wir die Künstler und ihr schweres Gepäck befördern. Vielen Dank auch an die Direktion der MARITIM Hotels, die wiederum Gastgeber für unsere Künstler sind.


Sehr herzlich danke ich auch allen Inserenten, die unser Magazin ermöglicht haben und den Sponsoren der Konzertkarten für Schüler: BMW und Deutsche Telekom. Stellvertretend grüße ich unser Mitglied Herrn Dieter Regental, langjähriger Niederlassungsleiter der Telekom.


Liebe israelische Freunde, liebe Freunde Israels, die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist die Gemeinschaft der Freunde Israels – ohne wenn und aber! Im Sommer dieses Jahres sind Steffen Reiche, MdB, und - nach der Fusionierung im Januar 2007 mein Stellvertreter bei der „DIG Berlin und Potsdam“ - und ich gemeinsam mit Abgeordneten aus 17 EU Mitgliedsstaaten im Rahmen einer Solidaritätsdelegation der „European Friends of Israel nach Israel“ gefahren. Dabei haben wir auch Sderot besucht, einen Ort, der seit Jahren pausenlos aus dem Gaza- Streifen beschossen wird. Gestern hieß es in einer Pressemeldung „Allein heute Vormittag haben palästinensische Terroristen 13 Kassam-Raketen in Richtung der südisraelischen Kleinstadt Sderot abgeschossen. Eine Rakete schlug nahe dem Sapir College ein und verfehlte einen Campus Mitarbeiter nur um 5 Meter. Es entstand erheblicher Sachschaden. Am Montagmorgen hat eine palästinensische Terrorzelle von einem Schulhof in Beit Chanoun im nördlichen Gaza-Streifen drei Mörsergranaten auf israelisches Territorium abgeschossen. Der Mißbrauch einer Schule als Schutzschild für die Terroraktion stellt einen klaren Verstoß gegen internationales Recht dar.“


Meine Damen und Herren, liebe Freunde, Israel braucht mehr denn je verlässliche Freunde. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft will dafür sorgen, dass Israel in der deutschen Öffentlichkeit und in den Medien objektiv und fair wahrgenommen wird.
Unsere nächste Reise ist voraussichtlich vom 15. bis 25. Mai 2008 zum 60. Geburtstag Israels. Unsere stellv. Vorsitzende Meggie Jahn nimmt schon heute gerne Anmeldungen entgegen! Apropos: Das nächste Jahr ist das Jahr des 60. Geburtstages des Staates Israel. Die Botschaft hat unsere Anregung aufgegriffen und ist am 12. Januar Partner des Berliner Presseballs und am 11./12. Mai 2008 feiern wir alle gemeinsam eine große Party am Brandenburger Tor.


Heute kann ich die gute Nachricht überbringen, dass die Holzwerkstatt in Kfar Tikva, deren Bau die DIG Berlin aus dem Erlös des letzten Rabin-Gedenkkonzerts mit 5000 Dollar unterstützt hat, Ende September in Anwesenheit von Herrn Botschafter Kindermann eingeweiht wurde. Einen Bericht darüber finden Sie auf unserer Website.

Auch mit unserem heutigen Konzert wollen wir helfen. Die „Deutsch-Israelische Hilfe für krebskranke Kinder“ soll durch den Konzerterlös gefördert werden. Frau Barbara Groth wird im Anschluss an das Grußwort des Gesandten Ilan Mor darüber zu uns sprechen.

Ich wünsche uns allen einen wunderbaren Abend.

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