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Israel-Reise von DIG Berlin/Potsdam und GCJZ vom 25.05. bis 03.06.2010

Ausgrabungen in BetShean
Route: Tel-Aviv – Sderot - Rehovot – Massua - Haifa – Akko - Safed - See Genezareth – Golan - BeitShean – Totes Meer - Jerusalem - Tel Aviv
Vorgesehene Programmpunkte (Änderungen vorbehalten):
25.05.: Ankunft, Rundgang in Jaffo, auf Wunsch und eigene Kosten abends: „Tel Aviv by night“ 26.05.: Tel Aviv/Jaffo: Stadtrundgang (Bauhaus, Sarona, Neve Zedek anschl. Fahrt nach Sderot mit Besuch der Filmhochschule Sapir (vor dem Gaza-Krieg massiv von Raketeneinschlag aus dem Gazastreifen bedroht) abends: Begegnung mit Botschafter a.D. Avi Primor, Präsident der Israelisch-Deutschen Gesellschaft (IDG) oder Treffen mit Gisela Dachs, Die Zeit 27.05.: Fahrt in den Norden über Netanya zum Massua-Institut (Kibbutz Tel Yitzhak) (Studien zu Eichmann/Shoah/Jugendbewegungen vor und nach dem 2. Weltkrieg), anschließend über Caesarea (Besichtigung der Ausgrabungen) in die Küstenmetropole Haifa: Panorama-Blick über Bahai-Garten und Hafen, Karmeliter-Kloster Stella Maris, Templerviertel Treffen mit dem deutschen Honorarkonsul Mickey Pappe 28.05.: Besuch im Kibbutz Lohamej Hagetaot (Pädagogische Arbeit mit Kindern/ jüdischen und arabischen Jugendlichen zum Thema Holocaust), Abstecher nach Akko (alte Kreuzfahrerstadt mit orientalischem Flair), anschließend über den vom KKL angelegten Wald der DIG bei Safed (Aufforstung der im Libanon-Krieg verbrannten Bäume) in Richtung See Genezareth 29.05.: Fahrt auf den Golan entlang Olivenhainen und Weinbergen (Schlüssel zum Verständnis der Sicherheitsbedürfnisse Israels, Wasserproblematik), Begleitung durch den ehemaligen Divisionskommandeur der IDF, General i.R.,Arik Beckenstein 30.05.: Besuch der Heiligen Stätten am See Genezareth, anschließend Weiterfahrt entlang des Jordans nach Jerusalem mit Pause in BeitShean (Besichtigung der Ausgrabungen), Blick auf die Allenby-Bridge (Übergang nach Jordanien) 31.06.: Jerusalem - Ölberg, Auguste Viktoria Stiftung, Garten Gethsemane (mit Kirche der Nationen), Altstadt (u.a. Österr. Hospiz mit Blick über die Dächer von Jerusalem) Treffen mit Dr. Petra Heldt, Leiterin der „Ecumenical Theological Research Fraternity in Israel, vor Jahren Opfer eines palästinensischen Selbstmordanschlags, über „Die Lage der Christen in Israel/den Autonomiegebieten“ abends: Begegnung mit Matt Beynon Rees, britisch-walisischer Journalist und Autor der Krimis “Der Verräter von Bethlehem“ und „Ein Grab in Gaza“, die fiktiv und realiter spannende Einblicke in die palästinensische Gesellschaft liefern 01.06.: Jerusalem - Sicherheitszaun/Mauer; Regierungsviertel, Knesset, Menora, Treffen mit VertreterIn der Israelisch-Deutschen Parlamentariergruppe (Stand der deutsch-israelischen Beziehungen) und mit dem aus Berlin stammenden Staatskontrolleur Micha Lindenstrauss; Besuch des Hadassah-Krankenhauses (u.a. Chagall-Fenster, Pädiatrische Abteilung, Zuwendungsempfänger beim diesjährigen Rabin-Gedenkkonzert); ev. Bethlehem abends: Treffen mit israelischen/deutschen Journalisten 02.06.: Ausflug ans Tote Meer: Besichtigung von Qumran, Badepause in Ein Bokek, Massada, Besuch in Mizpe Shalem (Ahava-Kosmetik) abends: Treffen mit dem Schriftsteller Gad Granach, dem früheren Pressefotographen David Rubinger oder Gabriel Bach, ehemaliger Oberster Richter und zweiter Ankläger im Eichmann-Prozess sowie mit Marianne Karmon, Vorsitzende der Israelisch-Deutschen Gesellschaft 03.06.: Rückflug Reisepreis und Leistungen: 1 350,- € im DZ, EZ-Zuschlag 349- €, 9 ÜN/HP 25.05. Flug mit El Al 10.55 Uhr ab Berlin-Schönefeld (LY 352), 16.00 Uhr an Tel Aviv/Ben-Gurion-Airport, 03.06. Flug mit El Al 06.20 Uhr ab Tel Aviv (LY 351), 09.50 Uhr an Berlin-Schönefeld 2 Nächte Ü/HP Tel Aviv Hotel Tal, 1 Ü/HP Haifa Hotel Colony, 2 Ü/HP Tiberias Prima Galiee Hotel, 4 Ü/HP Jerusalem Prima Royal. Vor Ort stehen Bus und mit Yaron Abramov ein deutschsprachiger Reiseleiter zur Verfügung. Anmeldungen werden in der DIG-Geschäftsstelle unter Tel.030-28395215/ Fax: 030-28395116, Email: schalom@digberlin.de entgegen genommen.
Verantwortliches Reisebüro: Ehrlich-Reisen, Saarbrücken, Tel. 0179 54 66 159, Kirchgasse 6, 66117 Saarbrücken, Tel: 0681 585 360, Fax: 0681 589 5110, info@mein-israel.de, www.mein-israel.de
Reisevorbereitung und -begleitung: Meggie Jahn, Stellv. Vorsitzende DIG Berlin und Potsdam
Bitte beachten Sie: Englischkenntnisse sind erwünscht, da nicht immer eine Übersetzung gewährleistet ist. Die meisten Gespräche finden in Deutsch statt.
DIG Berlin und Potsdam luden gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im 60. Jahr der Staatsgründung Israels vom 15. bis 25. Mai 2008 erneut zu einer Reise nach Israel ein Bericht von Meggie Jahn Fotos von M. Jahn, Alf Böhmert und Yaron Abramov und Lorenz Engel
 Die Gruppe am Grab von Staatsgründer David Ben Gurion in Sde Boker. Von dort kann man fast die ganze Wüste Negev überblicken.
Vom 15. bis 25. Mai 2008 reiste eine 33-köpfige Reisegruppe von Mitgliedern der DIG und Potsdam und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), darunter 5 Abgeordnete aus Brandenburg und einige Neuinteressierte, nach Israel. Die Reise bot wie immer eine Mischung aus spannenden Begegnungen und touristischen Highlights. Bei der Planung kamen der DIG auch diesmal ihre langjährigen persönlichen Kontakte und Freundschaften, aber auch ihre guten Drähte zu Forschungseinrichtungen, politischen und kulturellen deutschen Mittlern sowie Nichtregierungsorganisationen zugute. In bewährter Tradition war auch diesmal Yaron Abramov vor Ort unser Guide.
Die diesjährigen Höhepunkte waren das Treffen mit dem erfolgreichen Unternehmer und pragmatischen Friedensaktivisten Stef Wertheimer in Tefen, Gründer mehrerer Industrieparks und diesjähriger Empfänger der Buber-Rosenzweig-Medaille, sowie mit dem arabischen Gründer und Direktor des "Arab Institute for Holocaust Reasearch and Education, Khaled Kasab Mahameed in Nazareth. Er versucht gegen alle Widerstände seine arabischen Nachbarn von der Bedeutung des Holocaust für Israel und die Juden zu überzeugen, da er dies für eine unabdingbare Voraussetzung einer Verständigung zwischen Juden und Arabern hält. Nur dann seien auch die jüdischen Israelis bereit, Empathie für das Leid der Palästinenser zu entwickeln.
 Stef Wertheimer, deutscher Herkunft und in Israel zum Wirtschafts-Tykoon aufgestiegen, empfing uns in seinem 1983 gegründeten Industriepark Tefen in Obergaliläa. Wir sahen zunächst die neueste Version eines beeindruckenden Filmes über sein unternehmerisches Engagement. Wertheimer sieht in Arbeit und Wohlstand für alle den Schlüssel für den Frieden in Nahost: „Die Menschen brauchen Bildung und Arbeit, damit das Kämpfen aufhört“, so seine These. Rechts: Meggie Jahn mit Stef Wertheimer.
 Im "Jeckes"-Museum auf dem Gelände von Tefen, wo der Beitrag der deutschsprachigen Einwanderer für die Entwicklung Israels dargestellt ist, empfing uns Ruthi Offek. Rechts: Ein Bild von Israel Shiloni, der seine Sammlung über die Jeckes noch vor seinem Tode in die Hände von Stef Wertheimer gegeben hatte, der sie seitdem weiter ausgebaut hat.
 |  | Im "Arab Institute für Holocaust Research and Education" wurden wir von dessen Gründer Khaled Kasab Mahameed mit israelischem Fernsehen empfangen. Der amerikanische Filmproduzent Harvey Stein, verheiratet in Israel, dreht zur Zeit einen Film über den arabischen Anwalt. In Haifa traf die Gruppe den 87-jährigen Gad Ehrlich , auch er ein überzeugter Zionist deutscher Herkunft, der in der "Jüdischen Brigade" mit den Britten gegen die Deutchen gekämpft hatte, und Imad Younis in Nazareth , einen erfolgreichen arabischen Unternehmer, der wie selbstverständlich mit Juden, Muslimen und Christen zusammen arbeitet. An der Ben Gurion-Universität in Beersheva, immerhin die drittgrößte im Land, empfing uns mit Prof. Dr. Mark Gelber der neue Leiter des "Zentrums für deutsche Studien". Er vermittelte auch Gespräche mit dem Leiter des dortigen "Centers für Bedouin Studies and Development", einer Dozentin für Deutschunterricht russischer Herkunft sowie mit Roman Englert, Mitarbeiter der Telekom, der im Forschungsbereich eng mit der BGU zusammen arbeitet. Mark Lewis und seine Kollegin Dina erwarteten uns im Wüstenforschungszentrum in Sde Boker (Teil der BGU) und informierten die Gruppe über die Nutzung von Solarenergie sowie über ihre Forschungen im Bereich Wassergewinnung, -einsparung und wiederaufbereitung. Ein Besuch im Haus von Ben-Gurion und seiner Frau Paula stand ebenfalls auf dem Programm.
| | Gad Ehrlich empfing uns mit kalten Getränken und kleinen Knabbereien in seiner kleinen Wohnung in Haifa. Unterstützt wurde er dabei von zwei jungen Volontären.
Imad Younis von "Alpha Omega Biomedical Engineering" berichtete der Gruppe vom Kampf gegen die Parkinson-Krankheit mit moderner High Tech. Rechts in seinem Büro posierte er fürs Foto mit den Brandenburger SPD-Abgeordneten Kerstin Kircheis, Elisabeth Alter, Ravindra Guyyula, Jutta Stark und Jutta Lieske.
Mark Lewis, Doktorand am Jacob Blaustein-Institut für Wüstenforschung erläuterte uns die Verarbeitung von Wasser, seine Kollegin Dina stellte uns eine der größten Solaranlagen der Welt vor. Das Institut wird auch mit Mitteln der KfW gefördert.
Im bescheidenen Haus von Staatsgründer David Ben Gurion, zugleich erster Ministerpräsident Israels, im Kibbutz Sde Boker; rechts Wolfgang Unger und Prof. Hartmut Jäckel in Ben-Gurions bis heute fast unberührten Arbeitszimmer. Er las alle Bücher in der Originalsprache. links: Prof. Mark Gelber, der uns nach einem Gespräch über das Gelände der BGU in Beersheva führte. Rechts: Dr. Roman Englert (Liaison Officer der Deutschen Telekom an der BGU, sitzend) und sein Kollege Dr. Yuval Elovici, Direktor der DT-Labors in Israel, die gemeinsam mit Wissenschaftlern der BGU an einer Verbesserung der Datensicherheit im Telekommunikationsbereich, aber auch an dem sog. E-Paper, arbeiten.
Nach einem Gespräch über die Sommerakademie und das "Zentrum für deutsche Studien" mit Prof. Mark Gelber informierte uns seine Kollegin über das erstaunliche Interesse an der deutschen Sprache. Dr. Salem El-Sana vom "Center for Bedouin Studies and Development" an der BGU informierte die Gruppe über dessen Aktivitäten, die insbesondere darauf ausgerichtet sind, Beduinen im Negev und hier insbesondere Frauen eine universitäre Ausbildung möglich zu machen.
Im Goethe-Institut Jerusalem fand auf Vermittlung von Simone Lenz unter dem Motto "Drei Generationen israelischer Journalisten kommentieren 60 Jahre Israel" eine Gesprächsrunde mit Ari Rath (langjähriger Chefredakteur und Herausgeber der "Jerusalem Post"), Gad Lior (Leiter des Jerusalemer Büros von Yedioth Acharonot) und Gil Yaron (Auslandskorrespondent verschiedener deutscher Zeitungen wie "Rheinische Post" und "Frankfurter Rundschau") statt. Auch wenn der Blick auf "60 Jahre Israel" generationsbedingt unterschiedlich war, sahen doch alle Podiumsteilnehmer die Stärke Israels vor allem in der erstaunlichen Fähigkeit seiner Bürgerinnen und Bürger zur Selbstkritik trotz anhaltender äußerer Bedrohung und der Kunst zur Improvisation, die oft und in vielfältiger Weise ungewöhnliche Leistungen hervorbrachte und noch immer bringt.
Meggie Jahn moderierte die Journalistenrunde im Goethe-Institut Jerusalem. Rechts: Der ehemalige Oberste Richter Gabriel Bach diskutierte mit. Im israelischen Aussenministerium wurden wir vom Stellv. Leiter des Referats Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Aviv Shir On, früherer Pressereferent an der Bonner Botschaft, und Aviva Raz-Schechter empfangen, die seit rund 3 Jahren für die Bekämpfung des Antisemitismus verantwortlich ist. Hier arbeitet sie auch eng mit dem OSZE-Beauftragten gegen Antisemitismus, Prof. Gert Weisskirchen, MdB, und anderen Mitgliedern des Deutschen Bundestages, darunter Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin und Mitglied der Linkspartei, zusammen. Am Nachmittag besuchten wir das "Absorption Center" in Mevasseret Zion bei Jerusalem, wo äthiopische Juden auf das moderne Leben in Israel vorbereitet werden und die hebräische Sprache erlernen. |  | links: Im Kindergarten von Mevasseret, in dem eine Festangestellte und ansonsten nur Volontäre arbeiten, rechts: Meggie Jahn bedankt sich bei der Projektleiterin für die interessante Führung. Diese ist vor einigen Jahren aus den USA nach Israel eingewandert.

Beim gemütlichen Abend in Hans Sternbachs Weingarten war Gabriel Bach der Mittelpunkt. Viele lauschten seinen Erzählungen, die nichts anderes als erlebte Geschichte lieferten.
Beeindruckend war wie immer der Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem mit dem auf Initiative des damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau initiierten "Tal der Gemeinden", wo unsere Gruppe am Gedenkstein für Berlin ein Blumengebinde niederlegte. Im Rahmen eines "bunten Abends" im Hans-Sternbach-Vineyard - mitten in den judäischen Bergen gelegen -, traf die Gruppe alte Bekannte wieder. Höhepunkt war dabei sicher die Begegnung mit Gabriel Bach, ehemaliger Richter am Obersten Gerichtshof und 1961 zweiter Ankläger im Eichmann-Prozess. 2007 hatte er unsere Reisegruppe am OGH in Jerusalem empfangen.

Yaron Abramov erklärt anhand eines Modells das Gelände von Yad Vashem. Durch die Vermittlung des Goethe-Instituts Ramallah besuchten wir am Ende mit der Al-Quds-Universität die einzige arabische Universität im Großraum Jerusalem, wo wir dessen prominenten Präsidenten Sari Nusseibeh, trafen, einigen von uns bekannt als früherer "Statthalter Arafats" in Jerusalem, aber auch als Partner von Ami Ayalon, früherer Shin-Beit-Chef, Abgeordneter der Knesset (Labour) und Minister ohne Geschäftsbereich. Nusseibeh ist als eigenständiger und kritischer Denker sowie klarer Gegner von Gewalt bekannt. Sein Buch "Es war einmal ein Land- Ein Leben für Palästina" ist vor wenigen Wochen in Deutschland erschienen und versteht sich als Reaktion und Ergänzung zu dem wunderbaren Buch von Amos Oz "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis". Darin wirft er einen außergewöhnlichen und weitgehend unbekannten Blick auf das Leben vor Ort aus ganz anderer Perspektive.
Seine Universität plante gerade eine gemeinsame Konferenz mit der Hebrew University in Jerusalem über die Bekämpfung der Alzheimer Krankheit und ist damit die einzige Universität auf palästinensischer Seite, die mit israelischen Universiäten kooperiert. Interessant sein Bericht, dass es mit Hilfe eines Urteils des Obersten Gerichtshofs durch gewaltlosen Widerstand an der Universität gelungen war, den Mauerverlauf jenseits eines Sportplatzes zu halten. Heute verläuft die israelische Sicherheitssperranlage nur wenige Meter vom Universitätsgelände entfernt. Die überraschende Einladung zum Besuch des "Abu Jihad-Museum for the Prisoners Movement Affairs" durch den Stellvertretenden Direktor der Universität, Dr. Hassan Dweik, im Anschluss lieferte dann noch reichlich Diskussionsstoff innerhalb der Gruppe. Überraschend bleibt, warum Prof. Nusseibeh uns nichts über den auf seine Initiative an der Universität eingeführten "Israel-Studien-Gang" berichtete, über den kurz nach unserer Rückkehr in einem Artikel von Clemens Wergin berichtet wurde.
 Meggie Jahn mit dem Präsidenten der Jerusalemer Al-Quds-Universität, Prof. Sari Nusseibeh, auf dem Campus.
Touristische Höhepunkte der Reise waren sicher die sich schnell wandelnden Landschaften von Meer, Olivenhainen, Salzwüste des Toten Meeres sowie steilen Felsen am Meer und in der Wüste Negev, die zum Klettern einladen. Je weiter wir nach Süden kamen, desto schneller wechselten die Farben von Gelb über Gold bis zu einem warmen Terrakotta mit faszinierenden Wüstenformationen.
Caesarea, Akko, die heiligen Stätten am See Genezareth sowie die in den letzten 5 Jahren vorgenommenen imposanten Ausgrabungen in BeitShean, das ich bisher nur als römisches Amphittheater kannte, sowie Mizpe Ramon mit dem Großen Krater Ha Machtesch Gadol sind Orte, die unvergesslich bleiben. Und natürlich faszinierte auch diesmal wieder der fantastische Blick vom Ölberg auf den Tempelberg, der Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen heilig ist.
rechts ein Felsen im Mittelmeer vor der Küste von Akko, rechts auf dem Weg durch Obergaliläa passierten wir Olivenhaine.
links der Hafen von Akko, rechts blühende Bougainvillas in NazarethAuf dem Weg zum Golan. Rechts der Blick vom Berg der Seligpreisungen auf den See.
Vorbei am Toten Meer: Salzformationen und das zur Salzsäule erstarrte Weib Lots ...
In der Wüste Negev schimmert der Sand in verschiedenen Terra Cotta-Farbtönen ....
Caesarea
Ausgrabungsstätte in Betschean  Blick vom Ölberg auf den Tempelplatz
Abschied: Yaron brachte uns wohlbehalten und ohne Probleme durch das Check-In am Flughafen Tel Aviv
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