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und weiter ging's entlang der libanesischen Grenze und vorbei am Hula-Tal in Richtung Kfar Giladi ...




Am Abend - bei Dämmerung - erreichten wir den Kibbutz Kfar Giladi. Das Kibbutz-Gästehaus umfasst viele kleine Wohneinheiten, in denen wir untergebracht waren. Rechts ein alter Bunker am Eingang, bessere und sicherere Anlagen wurden im jüngsten Libanon-Krieg regelmäßig genutzt. Die Vorwarnzeit betrug ganze 15 Sekunden.




Rechts verbrannter Boden nach einem Einschlag von Katjuschas der Hisbollah aus dem Libanon.



Kurz vor Kfar Giladi direkt an der libanesischen Grenze wurden im Libanon-Krieg 2006 zwölf israelische Reservisten, die auf ihre Einheit warteten, von einer Rakete (einer alte "Stalin-Orgel") aus dem Libanon getroffen. Mit dem Auto angereist, befanden sie sich an äußerst exponierter Stelle und wurden offenbar von einem feindlichen Posten der Hisbollah erspäht. Hinter dem heutigen Gedenkort befindet sich ein Friedhof, auf dessen rückwärtiger Seite mit dem Löwen von Juda an den zionistischen Nationalhelden Joseph Trumpeldor erinnert wird.




Auf dem Golan machten wir Station an dem Kratersee "Birket Ram", wo es auch frisch geerntete Kirschen gab. Rechts die mittelalterliche Felsenburg Nimrod (13. Jht.) im Norden des Golan (heute zu Israel gehörig). Der Burgname Nimrod entstand aus lokaler Tradition, die besagt, dass der Urenkel Noahs, der "erste Held auf Erden und tüchtige Jäger" Nimrod (Gen., 10, 8-9) auf diesem Felsen residierte.




Nicht weit entfernt von der verlassenen syrischen Grenzstadt Kuneitra zeigte uns Yaron ein UN-Lager, das für die Sicherheit an der israelisch-syrischen Grenze verantwortlich ist. Ganz in der Nähe spielt der auch in deutschen Kinos erfolgreich gelaufene Film "Die syrische Braut".



Am See Genezareth besuchten wir Kapernaum, Wohnsitz von Jesus, das später dem Erdboden gleich gemacht wurde (s. Matthäus 11, 23). Dort bezeugte man auch seine Wohltaten. Über dem Haus von Petrus wurde in den 80er Jahren eine Ufo-ähnliche moderne Kirche gebaut, über die man geteilter Meinung sein kann.




Im 4. Jahrhundert wurde auf den Ruinen der alten Jesus-Synagoge die sog. "Weiße Synagoge" erbaut.




Weiter nach Tabgha und zur Brotvermehrungskirche, wo im Jahr 2000 bei seinem Israel-Besuch auch der Papst Station gemacht hatte ...




"Jesus sprach: Bringt mir die fünf Brote und zwei Fische. Und sie aßen alle und wurden satt!" (Matthäus, 14.,18 und 20)



Das galt auch für uns: Bei einem israelischen Araber schlemmten wir den vielgepriesenen Petrus-Fisch. Wem etwas Kleines genügte, der konnte sich auch an ständig nachgebrachten frischen Salaten erfreuen ...




Vom Kinneret aus ging es vorbei am Toten Meer weiter nach Jerusalem ....

Weiter geht's nach Jerusalem ...

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