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Holzwerkstatt in Kfar Tikva eingeweiht DIG Berlin gab als erste Spendengelder und besuchte das Behindertendorf Ende Mai 2007 von Günter Zenner
Rechts der fertige Neubau. Im Mai 2007 konnte die Gruppe nur den Rohbau bewundern. 4. v. l.: Günter Zenner Am Donnerstag, den 27. September 2007, zu Beginn von Sukkot - dem jüdischen Laubhüttenfest - wurde die neue Holzwerkstatt in Kfar Tikva eröffnet. Sie wurde komplett durch Spendengelder aus Deutschland finanziert.
Die DIG Berlin hatte den Anfang gemacht und den Bau der Werkstatt mit 5000,- Dollar unterstützt. Dabei handelte es sich um den Erlös des Rabin-Gedenkkonzerts 2007, bei dem die junge israelische Sängerin LIEL das Publikum begeistert hatte. Bei der Einweihung waren der deutsche Botschafter, S.E. Dr. Harald Kindermann mit Frau, der Sozialattaché Matthias Gutzeit, Arvid Weinlich, Deutscher Verein vom Heiligen Lande, die Elternsprecher Prof Miller und Moshe Daiak und Generalmanager Moshik Gross sowie der Leiter und Sozialmanager von Kfar Tikva, Günter Zenner, anwesend.

Der deutsche Botschafter enthüllte die Spendertafeln
Die Spender sind auf einer Tafel am Eingang der neuen Werkstatt aufgeführt, darunter auch die DIG Berlin. An der Feier teilgenommen haben auch die 20 deutschen Volontäre von Kfar Tikva und Tabgha sowie Mitarbeiter und Chaverim aus Kfar Tikva.
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Dr. Harald Kindermann mit den deutschen Volontären
Für das leibliche Wohl sorgte die deutsche Gemeinde Bet El in Sichron Yakov, die mit Brezeln, Kuchen und Brot ein Stück Deutschland mit brachten.
Die neue Holzwerkstatt bietet 16 neue Arbeits- und Beschäftigunsplätze für die Chaverim und ist erneut ein positives Beispiel deutsch-israelischer Zusammenarbeit für die Bewohner von Kfar Tikva. Die Bewohner, Mitarbeiter und Volontäre von Kfar Tikva danken der DIG Berlin für die Unterstützung unserer Arbeit für 200 behinderte Erwachsene in Galiläa. Kfar Tikva liegt zwischen Haifa und Nazareth, ist ein Ortsteil von Kiryat Tivon, erbaut auf dem Gelände des ehemaligen Kibbuzzs "GivatSaid". Seit 1963 sind hier deutsche VolontärInnen tätig, ja das Dorf wurde sogar von deuschen Volontären gegründet und erbaut. Seit dieser Zeit ist das "Dorf der Hoffnung" ein sehr positives Beispiel deutsch-israelischer Zusammenarbeit im Bereich der Sozialarbeit. Sowohl Fachkräfte-Austausch mit deutschen Sozialarbeitern als auch deutsch-israelische Behindertenbegegnungen werden regelmässig durchgeführt. Die DIG Berlin und Potsdam (seit Januar 2007) und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit haben durch den Besuch einer 25-köpfigen Gruppe im Frühsommer 2007 unter Leitung von Meggie Jahn dem Dorf Kfar Tikva Anerkennung für die vorbildliche Arbeit mit Behinderten gegeben.

In der Werkstatt hergestelltes Holzspielzeug
Am 2. November 2006 fand das 10. Rabin-Gedenkkonzert mit der jungen israelischen Sängerin Liel (Kolet) statt, das eine Spende von 5 000 Dollar für Kfar Tikva möglich machte. Mehr ...
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