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Grischa Alroy-Arloser sprach am 27.11.2006 zum Thema "Notgedrungen gut -
Israels Weg zum Hightech-Land" i
m Centrum Judaicum
Eine gemeinsame Veranstaltung von DIG Berlin und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit




Maya Zehden, Stellv. Vorsitzende der DIG Berlin und zugleich Geschäftsführerin der GCJZ,
begrüßte die Gäste und führte durch den Abend.


Militärische Notlage, Masseneinwanderung und Nahrungsmittelknappheit zwangen Israel schon früh, seine Wirtschaftskraft auf eigene Forschung und Entwicklung zu stützen. So wurde aus dem Orangenexporteur das „Silicon-Wadi“, aus dem Entwicklungsland eine wissensbasierte Hightech-Nation. Grisha Alroi-Arloser, Bundesgeschäftsführer der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung, zeichnete in seinem multimedialen Vortrag die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte eines außergewöhnlichen Landes nach.


Die ca. 50 Gäste des Abends staunten nicht schlecht, was Israel heute alles zu bieten hat. So ist das Land im internationalen Vergleich an fünfter Stelle bei der Vergabe von Patenten und nimmt mit 109 wissenschaftlichen Publikationen je 10 000 Einwohner weltweit den ersten Platz ein. Israel weist den höchsten Anteil an Universitätsabschlüssen auf und hat die größte Anzahl an Heimcomputern per capita. Im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße hat Israel die höchste Anzahl an Startup-Firmen weltweit und nimmt in absoluten Zahlen mit über 3000 solcher Unternehmen nach den USA Rang zwei ein. Die erste PC-Antivirus-Software wurde 1979 in Israel entwickelt. Israel wird nach den USA als zweitbester VC-Standort eingestuft. Nach US-amerikanischen und kanadischen Notierungen stellen israelische Unternehmen das größte Kontingent an der NASDAQ. Sowohl Microsoft als auch Cisco unterhalten ihre einzigen F&E-Zentren außerhalb der USA in Israel.

 



Maya Zehden und Grischa Alroy-Arloser


Dies nur einige Beispiele übe die atemberaubenden Entwicklungen in den letzten Jahren. Mehr zu Israels Wirtschaft finden Sie auf der Website www.d-i-w.de.

Alroy-Arloser ist in Deutschland aufgewachsen und als junger Mann nach Israel emigriert. Er war Mitte der 80er Jahre Leiter der Internationalen Abteilung der Histadrut und Gründer des Israelisch-Deutschen Jugendforums in Tel Aviv.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion, bei der auch Lary Gelerman, Vorsitzender des Verbindungsbüros der DIW in Berlin, ein Grußwort sprach, lud das Restaurant "Kadima" zu israelischem Wein und kleinen Leckereien wie Latkes ein. Dafür möchten wir uns auch an dieser Stelle herzlich bedanken.  

 

Bei der Diskussion. Im Vordergrund Lary Gelerman

Auch der DIG-Vorsitzende stellte eine Frage ...


Lary Gelerman bei seinem Grußwort.




Der Vorsitzende Jochen Feilcke und Maya Zehden danken Grischa Alroy-Arloser und Lary Gelerman für den hochinteressanten Abend.


Einige Schnappschüsse von dem anschließenden Empfang:


Jochen Feilcke, rechts, im Gespräch mit Lary Gelerman und Rosa Berger-Fiedler, Babylon-TV.

Grischa Alroy-Arloser mit einem Gast ins Gespräch vertieft. Joachim Engelhard, Renate Bernard und eine Israel-Fahrerin 2004



Marcus Mohr mit dem Geschäftsführer des Keren Hayessod in Berlin, Udi Lehavi.

Meggie Jahn freute sich, Besucher wieder zu treffen, die sie bei dem Abend mit Dr. Sylke Tempel auf die Verantaltung aufmerksam gemacht hatte. Die Vorstandsmitglieder Sarah Diner und Daniel Kilpert, beide Jugendforum.

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