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Gegen Radikalismus, Rassismus, Antisemitismus: Deutsch-Israelische Gesellschaft fordert wirksame Bildungspolitik Berlin, 7. Dezember - „Politische Bildungsarbeit gegen Intoleranz und Gewalt" forderte Dr. Johannes Gerster, neuer Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), anlässlich der konstituierenden Sitzung des soeben gewählten Geschäftsführenden Präsidiums der DIG im Berliner Reichstag. Es vergehe kaum ein Tag, so Gerster, an dem nicht irgendwo in Deutschland radikale Ausschreitungen, rassistische Pöbeleien, Gewalt sowie antisemitische Äußerungen beklagt werden müssten. Die Bildungspolitik, so der Präsident der größten bilateralen Vereinigung Deutschlands, erreiche viele Jugendliche nicht mehr. „Es ist höchste Zeit umzusteuern“. Auch Medien, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und Sozialeinrichtungen seien aufgefordert, sich am Dialog über eine zeitgemäße politische Bildung zu beteiligen, damit auch sogenannte „Randgruppen“ erreicht würden. An die Stelle wohlfeiler Forderungen wie z.B. die nach einem Parteienverbot müsse die Unterstützung für Eltern und Bildungseinrichtungen treten, um auch „mit jungen Menschen wieder ins Gespräch zu kommen.“ Die DIG fordert, dass Bund und Länder in einer zentralen Konferenz Modelle für politische Bildungsarbeit erarbeiten, mehr Mittel für die Freizeitgestaltung sozialer Randgruppen ausweisen und entsprechende Programme zentral umsetzen. „Wir müssen endlich Sonntagsreden durch wirkungsvolles Handeln ersetzen“, so Gerster. In der Deutsch-Israelischen Gesellschaft engagieren sich nahezu 5000 Mitglieder in 48 Arbeitsgemeinschaften. Vertreter dieser Gemeinschaften und die Parteien des Bundestages gehören dem Präsidium der DIG an. ________________________________ Deutsch-Israelische Gesellschaft Martin-Buber-Straße 12 D-14163 Berlin Tel: +49 (0)30 80907028 Fax: +49 (0)30 80907031 eMail: digberlin@onlinehome.de www.deutsch-israelische-gesellschaft.de
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