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Der Friedenspreis 2005 wurde am 11. Mai, 17.00 Uhr, im Reichstag an die "Hand-in-Hand-Schule" in Jerusalem verliehen.

DIG verleiht ihren 2. Friedenspreis im Berliner Reichstag
von Meggie Jahn

Am 2. April 2003 wurde der diesjährige Friedenspreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Deutschland an die Friedensschule von Neve Shalom/Wahat al Salam bei Jerusalem verliehen. Es sprachen Prof. Manfred Lahnstein, Präsident der DIG, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und die frühere Vizepräsidentin der DIG, Magdalene Krumpholz. Der Gesandte der Israelischen Botschaft, Mordechay Lewy, unterstrich in seinem Grußwort, das "Zauberwort für die kommenden Generationen" heiße Empathie. Die Fähigkeit, sich in den anderen hineinzuversetzen, werde in der Friedensschule alltäglich erlernt. Die Leiterin der Friedensschule, Nava Sonnenshein, und die Leiterin der dortigen Jugendabteilung, Wafa’a Zriek Srour, nahmen die Auszeichnung entgegen und reagierten mit einer Dankesrede.


Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, zugleich Kuratoriumsmitglied des deutschen Fördervereins,
hielt die
Festrede: "Mit der Friedensschule macht Frieden Schule."


Die Friedensschule von Neve Shalom/Wahat al Salam erhielt den DIG-Friedenspreis für ihren Einsatz für jüdisch-arabische Verständigung und die gleichberechtigte Teilhabe von Juden und Arabern. In zweisprachigen Programmen wurden von jüdisch-arabischen Teams an der Friedensschule beispielhafte Modelle zur Konfliktlösung erarbeitet und erprobt, die mittlerweile auch in anderen Konfliktregionen eingesetzt werden. 2001 war der Preis erstmals an das Arab Jewish Cultural Center Beit Hagefen in Haifa für das Projekt Young Leadership verliehen worden.



Es kamen mehr als 500 Gäste aus der ganzen Bundesrepublik. Von links: Wolfgang Thierse,
Prof. Manfred Lahnstein, Nava Sonnenshein, Helmut Krumpholz, Wafa's Zriek Srour,
im Hintergrund: die DIG-Vizepräsidenten Waltraud Rubien (Hamburg), Jochen Feilcke (Berlin),
Joachim Krüger (Magdeburg) sowie - dazwischen - Christian Bala (Jugendforum)






Orientalische Klänge als musikalisches Rahmenprogramm:
Sängerin
Zoé Tuvia überzeugte durch Professionalität.





Magdalene Krumpholz, DIG-Vizepräsidentin a.D. und langjährige Vorsitzende der DIG Bonn, überreicht den Preis.
Ihre Arbeitsgemeinschaft hatte vor vier Jahren einen solchen Friedenspreis angeregt.







Magdalene Krumpholz, Nava Sonnenschein, Prof. Manfred Lahnstein
und Wafa's Zriek Srour nach der Preisverleihung

Bilder: Meggie Jahn

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