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Solidaritätsreise nach Israel 27 Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vom 11.-18.11.2004 in Israel
Unter der Leitung von Bernhard Krane, stellv. Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin, ist eine 27-köpfige Delegation aus Berlin nach Israel aufgebrochen. Im Vorfeld der 40-Jahr-Feiern der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern wird die Gruppe zahlreiche Gespräche mit aktiven Politikern, Vertretern der Israelisch-Deutschen Gesellschaft (IDG) und mit Repräsentanten von Friedensgruppen und Hilfsorganisationen führen. Außerdem trifft die Delegation mit den Leitern der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen.
Der Tod von Yassir Arafat und seine Bedeutung für den Nahen Osten wird angesichts der Ereignisse zentrales Thema der Diskussionen bilden. Zu den "Highlights" des Besuchsprogramms zählen: Gesprächrunde mit Botschafter a.D. Asher Ben Natan, Präsident der IDG, mit IDG-Vorstand und Mitgliedern: "Rückblick auf 40 Jahre deutsch-israelische Beziehungen - eine Bestandsaufnahme" Briefing durch S.E., Herrn Botschafter Rudolf Dressler: "Einschätzung der aktuellen Lage in Israel und in den palästinensischen Gebieten" Besuch der neuen Jugendbegegnungsstätte Beit Ben-Yehuda - Haus Pax in Jerualem, Gespräch mit Mitarbeitern und Freiwilligen von "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" und mit Esther Golan Treffen mit Natan Kellermann von AMCHA, Hilfsorganisation für psychosoziale Betreuung von Holocaust-Überlebenden und ihren Nachkommen (unterstützt durch das Benefizkonzert der DIG Berlin 2004) Gespräch mit David Witzthum (Erstes Israelisches Fernsehen) und Gisela Dachs (DIE ZEIT): "Journalistische Arbeit im Spiegel von 40 Jahren diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland" Besuch der Knesset, Plenarsaal, Gespräche mit Abgeordneten der Israelisch-Deutschen Parlamentariergruppe (u.a. Naomi Blumenthal, Colette Avital) Besuch der jüdisch-arabischen "Hand in Hand-Schule" in Jerusalem (vorgeschlagen für den DIG-Friedenspreis 2005) Gespräch mit einer Vertreterin der Organisation "Hagader" zum Trennungszaun, anschließend Rundfahrt mit dem Anwalt Daniel Seidemann von der Organisation "Ir Amim" (Stadt der Völker) entlang der Sperranlagen Treffen in der Zentrale der Hilfsorganisation für Terroropfer ZAKA.(unterstützt durch das Benefizkonzert der DIG 2003)
Jochen Feilcke, Vorsitzender
Berlin, 11.11.2004
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