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Fortsetzung des Artikels von Claudia Dantschke:

Antisemitische Globalisierungskritik

„Wir sind eine Gruppe deutscher Muslime und freuen uns, dass wir hier von Euch türkischen Brüdern so freundlich aufgenommen wurden“, beginnt Andreas Abu Bakr Rieger sein Grußwort an die Anhänger des „Khomeini von Köln“, Cemaleddin Kaplan. Es ist das islamische Jahr 1414 (1993) und der Kaplanverein „Islamischer Bundesstaat Anatolien (A.F.I.D.)“ hat zur Jahresversammlung in eine große Halle geladen. Rieger, damals etwa 27 Jahre alt, freut sich; denn „wir haben heute hier sehr sehr viele Kämpfer gesehen, künftige Kämpfer für den Din vom Islam und das hat uns sehr viel Mut gemacht“. Cemaleddin Kaplan, den Kopf dieser radikal islamistischen Bewegung, die gegen Ungläubige, Juden und die türkische (laizistische) Regierung agitiert und zum Kampf aufruft, bezeichnet Rieger zur Freude der Versammelten als „ehrbaren Hoca“, der „in Deutschland verleumdet wird jeden Tag in der Zeitung“. Und dann entschuldigt sich Rieger, denn „wie die Türken, so haben auch wir Deutsche oft schon in der Geschichte für eine gute Sache gekämpft, obwohl ich zugeben muss, dass meine Großväter bei unserem gemeinsamen Hauptfeind nicht ganz gründlich waren“. Er, Rieger, und seine deutschen Kameraden sehen nun ihre Hauptaufgabe darin, „den Islam in Deutschland stark zu machen“, indem „wir Deutsche die Deutschen einladen zum Islam“.

Auch wenn sich Rieger längst von den Kaplanjüngern und dieser radikalen, eindeutigen Sprache verabschiedet hat, so ist er sich im Inhalt doch treu geblieben. Seit 1995 gibt es die deutschsprachige Islamische Zeitung. Zunächst in geringer Auflage und sehr unregelmäßig herausgegeben, konnte sich das Blatt seit fast zwei Jahren als Abonnentenzeitung etablieren. Alle drei Wochen veröffentlichen die zwei festangestellten Redakteure gemeinsam mit zahlreichen freien Mitarbeitern unter der Leitung des Chefredakteurs Sulaiman Wilms und des Herausgebers Andreas Abu Bakr Rieger ihren Versuch, „die Vielfalt des Islam und der Muslime möglichst positiv zu reflektieren“. Die Zeitung versteht sich selbst als „Brücke zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen und als Ort des Austausches mit dem Phänomen Islam“. „Aus der Sicht europäischer Muslime“ möchte das Blatt „intellektuell zur geistigen und aktuellen Auseinandersetzung mit dem Islam“ beitragen. Zwar will die Zeitung „den Muslimen in Europa ein eigenständiges Forum bieten“, aber sie wendet sich ebenfalls gezielt an Nicht-Muslime. Fast jeder dritte Abonnent gehöre inzwischen zur letzteren Kategorie. Offizieller Sitz der Zeitung ist inzwischen – nach Weimar – auch nicht mehr Potsdam, sondern Berlin-Mitte. So ist die Zeitung zumindest räumlich getrennt von den Potsdamer Adressen des Herausgebers Andreas Abu Bakr Rieger – seine Rechtsanwaltskanzlei, der von ihm 1995 gegründete Verein „Weimar Institut e.V.“, dessen Vorsitzender Rieger jahrelang war, und der 1996 gegründete Verein „Muslim Lawyers e.V. – Organisation für muslimische Rechtsanwälte, Juristen und juristische Studenten“, dem Rieger als Geschäftsführer vorsteht.

Neben dem „Islam in Europa“ widmet sich die Islamische Zeitung besonders den Fragen der Globalisierung. Was sich wie ein unverdächtiger Beitrag zur demokratischen Debatte darstellt, bekommt einen faden Beigeschmack, wenn man sich mit dem Kreis um den Herausgeber Rieger und der dahinter stehenden Weltanschauung auseinander setzt. Einen Hinweis auf diese Ideologie erhielt man, wenn man auf der Internet-Homepage der „Murabitun Worldwide Movement“ (Weltweite Bewegung der Murabitun) den Weg über die „Murabitun Centers“ zu den einzelnen Ländern verfolgte. Bis August 2002 gelangte man so unter „Germany“ direkt zur damals noch in Potsdam von Andreas Abu Bakr Rieger herausgegebenen deutschsprachigen Islamischen Zeitung.
Gegründet wurde diese Murabitun-Bewegung von dem Schotten Ian Dallas, der sich einem mystischen islamischen Orden in Marokko anschloss und seitdem den Namen Scheich Abdulqadir al-Murabit as-Sufi führt. Die spanische Stadt Granada und Schottland sind die Zentren dieser modernen, hauptsächlich aus Konvertiten bestehenden Kalifatsbewegung, die gegen die „Weltverschwörung des Kapitals“ predigt. Nur die Wiedererrichtung des islamischen Kalifats osmanischer Prägung in Istanbul könne der Verschwörung der USA, Europas und Israels Paroli bieten, verbreiten sie in ihren stark antisemitisch gefärbten Schriften. Propagiert wird ein Finanz- und Wirtschaftssystem auf islamischer Grundlage, das „Wucher (Riba)“ und Papiergeld verbietet. „Das Nehmen von Zinsen ist nur ein Teil dieses Verbrechens. Das Kaufen und Verkaufen, welches mit Papiergeld unternommen wird (und natürlich durch Erweiterung auch Plastikgeld, elektronisches ‚Geld’, Aktien, Sicherheiten, Futuresbonds, Versicherungen und Börsen- bzw. Währungsspekulation) ist auch Riba, da Papier im Islam an sich kein legales Zahlungsmittel ist“, fasst das Redaktionsmitglied der Islamischen Zeitung, Asadullah Yate, die religiöse Interpretation der Bewegung zusammen. Dem entsprechend sei „der politische Gegner des Islam weniger Amerika als vielmehr die globale Herrschaft des Dollar“. Verfassungen lehnt der Murabitun-Scheich Abdalqadir ab und „sieht selbst Intellektuelle innerhalb der Muslimbruderschaft auf Abwegen, die über eine islamische Verfassung nachdenken. Denn der Konstitutionalismus, so die Erklärung, ist nicht islamisch, er ist freimaurerisch und demzufolge jüdisch. Juden aber seien wegen ihrer schwerwiegenden Irrtümer verflucht, und eine Befreiung für einen authentischen Islam gebe es erst dann, wenn man sich des westlichen Kreditsystems samt der damit verbundenen destruktiven jüdischen Kontrollsysteme und der technisch-versklavenden Politik befreie.“

In Deutschland gerieten die Murabitun Anfang der 90er Jahre ins Blickfeld der Öffentlichkeit, als sie im süddeutschen Freiburg unter den Studenten der Universität missionierten. So planten die Murabitun im Freiburger Historischen Kaufhaus für den 13. Juli 1991 eine „philosophische Vortragsveranstaltung“ mit Scheich Abdalqadir. „Allah und sein Gesandter haben dem Bankensystem den Krieg erklärt! Der Islam beseitigt: Staat; Steuern; Gefängnisse; Polizei; Banken; Demokratie (manipulierte Mehrheit); Vermietung von Geld. [] Der Islam errichtet: Führerschaft mit Gerechtigkeit“, hieß es auf den Veranstaltungsplakaten, die kurz darauf auch in Dresden auftauchten. In einer „Murabitun-Grundinformation“ wurde die „demokratische Herrschaft“ als „die Dienstleistungsindustrie für die Welt-Finanz“ bezeichnet; die UNO wäre hingegen das „Polizeiinstrument der Welt-Finanz, um die Entfaltungen regionaler Freiheit zu unterbinden und den Status Israels als über dem sogenannten Internationale Recht stehend zu garantieren“. Nach Protesten zog die Stadt Freiburg die Zusage zurück. Daraufhin erklärte „die Gemeinschaft der Freiburger Muslime“ in einem Flugblatt: „Diese städtischen Machenschaften geschehen im Namen derjenigen, die ihre Verbrechen am palästinensischen Volk mit dem Verbrechen, das ihnen in der Geschichte widerfahren ist, rechtfertigen – den Israelis.“
Andreas Abu Bakr Rieger, der während seiner Studienzeit in Freiburg 1990 im Alter von 24 Jahren zum Islam konvertierte, gründete 1995 in Weimar mit weiteren Freiburgern und Ostdeutschen die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGID) – Weimar Institut“. „Wie seine Freunde, so hat auch er durch Scheich Abdulqadir zum Islam gefunden“, beschreibt die Verbandszeitschrift der IGMG, „Milli Görüs & Perspektive“, in ihrer Ausgabe vom Februar 1996 den Übertritt Riegers zum Islam. Am 20. August 2001 schreibt Abu Bakr Rieger in der Islamischen Zeitung über das „Lebenswerk“ von Scheich Abdulqadir al-Murabit: „Der soziale Zerfall des morbiden Europas ist unübersehbar. Was fällt, soll man noch stoßen, lehrt Nietzsche. Das Ende der politischen Souveränität, die Entmachtung der Parlamente hat angesichts von ein paar hundert Familien, die sich den Weltreichtum teilen, auch die Idee der Gerechtigkeit desillusioniert. Der Muslim, so die Quintessenz des Scheichs, verspürt in dieser Lage keine Ohnmacht, keinen bürgerlichen Pessimismus. Nein, sogar die Banken, die sich lautlos an die Macht geputscht haben, muss man mit den Worten Allahs in Gelassenheit betrachten: Ihr globales Netz gleicht einem zerbrechlichen Spinnennetz. Die Magie der westlichen Macht reduziert auf eine einfache Sinnestäuschung. Somit ist auch die einzig richtige und mögliche Betrachtungsweise gelehrt: Alle Macht ist bei Allah.“

Rieger und seine Gefährten und Gefährtinnen sehen die „politische Rolle des Islam“ in erster Linie in der Propagierung des islamischen Finanz- und Wirtschaftsmodells als Ausweg für das „soziale und ökonomische Überleben der Menschen im nächsten Jahrhundert“. Das ist ihr Ansatz zur Erlangung der „globalen Weltherrschaft“, denn der Schlüssel dazu ist „das politische, exklusive Recht, eine bestimmte Papiergeldwährung endlos zu drucken. Über dieses militärisch abgesicherte Recht verfügt heute die USA.“

________________

1. www.hizb-ut-tahrir.org/deutsch/leaflets/HTlflts/ht310302_die_juden.htm. Abgelesen am 10. Juni 2003.
2. Scheich Abdul Qadim Zallum ist am 29. April 2003 verstorben. Zu seinem Nachfolger „ Amir der Hizb ut-Tahrir“ wurde Scheich Ata Aburrashta „gewählt“. Siehe:
www.khilafah.com.pk/pr/03029pn.html.
3. Am späten Abend des 20. März 2003 ließ Generalbundesanwalt Kay Nehm die Räume der Al-Nur Moschee in der Neuköllner Haberstraße und fünf weitere Objekte in Berlin durchsuchen. Im Zuge dieser Razzia wurden der Vorbeter der Moschee, der 42jährige Libanes Dr. Salem El-Rafei (Scheich Salem), sowie weitere vier Islamisten kurzzeitig festgenommen. Eine sechste Person, ein 32 Jahre alter Tunesier, in dessen Berliner Wohnung eine geladene Pistole und scharfe Munition gefunden wurde, kam in Untersuchungshaft. Ihm wird die Vorbereitung eines Terroranschlages vorgeworfen. Der Tunesier war Anfang des Jahres mit einem falschen portugiesischen Pass eingereist und hatte Kontakt zu der als Sammelbecken arabischer Islamisten bekannten Al-Nur Moschee aufgenommen. Aktiver Förderer der Al-Nur Moschee war auch ein saudischer Diplomat, der bereits seit September 2002 im Fadenkreuz des Verfassungsschutzes stand. Nach Erkenntnissen der Ermittler war der Diplomat aus Saudi-Arabien von der Einreise des Tunesiers unterrichtet. Um einer drohenden Ausweisung zuvorzukommen, verließ der Diplomat jedoch Deutschland.
4. Nach dem Niedergang des real existierenden Sozialismus ist nun der globale Kapitalismus unter Führung der USA die einzig verbliebene Herausforderung der Islamisten im Kampf der Systeme.
5. Zu finden u.a. im Forum
http://forum.topwebmaster.net/extern/de/Ensar/thread/5543-134840 und im Forum von www.muslim-markt.de: http://f25.parsimony.net/forum63498/messages/6206.htm. Abgelesen am 5.10.2003.
6.
http://www.idgr.de/lexikon/stich/f/freimaurer/freimaurer.html. Abgelesen am 10. Juni 2003.
7. Lewis, Bernard (1986): Semites and Antisemites, New York und London.
8. Ehemals zu finden unter:
http://www.explizit-islam.de/seiten/Archiv/825/freimauer.html.
9. Siehe:
www.milligazete.com.tr/24052002/yz14.htm und Verfassungsschutzbericht 2002 unter www.bmi.bund.de/Annex/de_24336/Verfassungsschutzbericht_2002.pdf, Seite 191
10. Milli Gazete vom 29.11.2000, unter:
http://www.milligazete.com.tr/29112000/yz14.htm
11. „Tricksen, Täuschen, Agitieren“, ARD, Report München vom 21.05.2001.
12. Harun Yahya: „Der Islam Verurteilt Den Terrorismus“, unter:
http://www.harunyahya.com/de/teror3.php, abgelesen am 28. Juni 2003
13. Vgl. „Yahudilik ve Masonluk“ („Judentum und Freimaurertum“) unter:
http://www.harunyahya.org/kitap/YahudilikveMasonluk/YVM.HTML, sowie „Kabala ve Masonluk“ („Die jüdische Zahlenmystik und das Freimaurertum“) unter: http://www.harunyahya.org/kitap/kabalavemasonluk/kvm01.html.
14. Matthias Drobinski: „Fundis auf Samtpfoten“, Süddeutsche Zeitung, 22.4.2003
15. Ebenda.
16. Diyet ödüyorlar, 8/24/2003 unter:
www.habervakti.com/hbdetay.asp?id=7932, abgelesen am 4.10.2003.
17. „Dış mihraklara hizmet etmeyin“ in: Milli Gazete, 5.10.2003 unter:
www.milligazete.com.tr/05102003/haberindeks.htm.
18. Innenministerium NRW: „Islamismus - Instrumentalisierung der Religion für politische Zwecke“ – Broschüre des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen, 3. überarbeitete Auflage, 2002, Seite 28, unter:
www.im.nrw.de/inn/doks/vs/islam.pdf.
19. Gerhard Quast, Islam in Deutschland: Interview mit Mehmet Erbakan, Generalsekretär von Milli Görüs: „Der türkische Laizismus kennt keine Religionsfreiheit“, in Junge Freiheit Heft 49/97
20. Ebenda
21. Siehe:
http://www.palestinecenter.org/cpap/documents/charter.html, abgelesen am 6.10.2003
22. Vgl. Matthias Küntzel: „Djihad und Judenhass“, in:
www.taz.de/pt/2003/04/12/a0228.nf/text
23. Vgl. Esther Webman (1994): Anti-Semitic Motifs in the Ideology of Hizballah and Hamas, Tel Aviv
24. Der Verfassungsschutz beziffert die Anhängerschaft von Hamas und Hizbollah in Deutschland auf insgesamt etwa 1.100 Personen.
25. Dezember 1999: „Die Vernichtung Israels ist die einzige Lösung des Mittelost-Problems“, Teheran, 31. Dezember 1999, IRNA, unter:
http://www.islam-pure.de/imam_d/imam0003.htm, abgelesen am 27.6.2003
26. Vgl. die Kommentare des Muslim-Markt zum Buch von Udo Ulfkotte: „Der Krieg in unseren Städten – Wie Radikale Islamisten Deutschland unterwandern“, unter:
www.muslim-markt.de/wtc/ulfkotte/ulfkotte17.htm, abgelesen am 27.6.2003
27. Vgl.
www.muslim-markt.de/Palaestina-Spezial/demos/demo-parolen.htm, Copyright ©1999-2001 Muslim-Markt, abgelesen am 5.12.2001
28. Der Verband der Islamischen Vereine und Gemeinden (ICCB) wurde von Cemalettin Kaplan 1983 in Köln gegründet. 1992 benannte Kaplan den ICCB um in Islamischer Bundesstaat Anatolien (AFID) und 1994 in Kalifatsstaat (Hilafet Devleti). Ende 1991 forderte Kaplan seine Anhänger zum Glaubenskrieg gegen die Türkei auf und rief 1992 die Exilregierung aus. 1994 ließ er sich zum Kalifen ernennen. Er starb 1995 und sein Sohn Metin Kaplan übernahm die Leitung. Im Dezember 2001 wurde der Kalifatsstaat von Bundesinnenminister Schily (unter Anwendung des Vereinsverbotes nach Art.9 II GG) verboten.
29. Videomitschnitt der Rede von Andreas Abu Bakr Rieger bei der Autorin
30. „Aktion: Viele neue Abonnenten?“, Islamische Zeitung am 12.06.2003, unter:
http://www.islamische-zeitung.de/berlin/index.html, und: http://www.bremerislamwoche.de/veranstaltungen3.htm.
31.
www.geocities.com/Athens/Delphi/6588/mundial.html. Abgelesen am 30.8.2002
32. Asadullah Yate, in: Islamische Zeitung, 38. Ausgabe, Mai 2000
33. Herbert L. Müller: „Islamistische Organisationen in Deutschland – Eine Herausforderung der Demokratie?“, in: EKD Materialdienst 10+11/2001, Im Blickpunkt
34. Dr. Stefan Meining: „Rechte Esoterik in Deutschland. Ideenkonstrukte, Schnittstellen und Gefahrenpotentiale“. Referat auf dem Symposium 2002, Verfassungsschutz Thüringen
35. Vgl. Gerald Kluge, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen im Bistum Dresden-Meißen: Notizen über Aktivitäten der Murabitun in Sachsen, per e-mail an die Autorin am 8. Dezember 2001
36. Dr. Stefan Meining, a.a.O.
37. Zitiert nach Dr. Stefan Meining a.a.O.: „Flugblatt der „Gemeinschaft der Freiburger Muslime“.
38. „Faszination Islam“, Interview mit Abu Bakr Rieger, in: Islamische Zeitung, Sonderausgabe Juni 1999

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