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DIG Berlin und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) luden am 10. Dezember 2006 zum "Kurt-Tucholsky-Kabarett" ins Bimah-Theater ein Bericht und Fotogalerie von Meggie Jahn

Kurz vor den Feiertagen und zum bevorstehenden Jahreswechsel 2006/07 luden beide Gesellschaften zu einem heiter-besinnlichen Abend mit Kurt Tucholsky ein. Das Ensemble des Bimah-Theaters präsentierte eine Auswahl von Tucholsky-Gedichten zusammen mit bissiger Satire und Kommentaren zum damaligen Zeitgeschehen. Die von Manfred Kloss heiter und doch mit dem nötigen Ernst vorgetragenen Gedichte zeigten, dass Tucholsky bei der Betrachtung des aktuellen Zeitgeschehens und Familienalltags nichts an Aktualität verloren hat. Am Klavier begleitet wurde er von Natalja Malischewa.
Der israelische Intendant Dan Lahav begrüßte die ca. 60 Gäste am neuen Ort: Das Bimah - früher Bamah-Theater - ist im Sommer vom Steinplatz in die Jonasstraße in Neukölln umgezogen. Er berichtete von der wechselvollen Geschichte des Hauses. In der Nazi-Zeit diente es auch der SS als Tanzsaal, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde darin eine Tanzschule untergebracht. Jochen Feilcke, Vorsitzender der DIG, sprach auch im Namen der GCJZ, die durch einen ihrer Vorsitzenden, Herrn Bernd Streich, vertreten war, ein Grußwort. Dabei gestand er, dass wir bereits darüber nachdenken, die Räumlichkeiten des jüdischen Theaters bzw. den angeschlossenen wunderbaren Garten für unser Sommerfest 2007 zu nutzen. Im Anschluss an das "Tucholsky-Kabarett" lud die Hausherrin, Dorith Lahav, zu einem kleinen Imbiß mit israelischen Köstlichkeiten ein, die auf große Begeisterung stießen und den regen Austausch zwischen den Mitgliedern beider Gesellschaften beförderte. Im folgenden finden Sie eine Bildergalerie von dem Abend.

In der Pause ....
Gedichte von Kurt Tucholsky ....
Beim gemütlichen Beisammensein im Anschluss ans Theater ....
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