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Grußwort von Jochen Feilcke, Vorsitzender der DIG Berlin und Potsdam, beim 12. Rabin-Gedenkkonzert im Großen Sendesaal des RBB am 2. November 2008


Exzellenzen, sehr verehrte Damen und Herren,

liebe Israel-Freunde,

herzlich willkommen beim 32. Benefizkonzert der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Berlin und Potsdam! Seit der Ermordung des unvergessenen Staatsmannes Yitzhak Rabin im November 1995 ist es zugleich unser jährliches Rabin-Gedenkkonzert. Dazu begrüße ich Sie, liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, sehr herzlich. Für mich ist es heute übrigens meine 10. Begrüßung seit meiner ersten Wahl im Jahre 1999.


Es ist eine große Freude, unseren besonderen Freund, den Botschafter Israels, S.E. Yoram Ben Zeev, willkommen heißen zu dürfen. Ich grüße Dich, lieber Yoram, sowie den Gesandten Ilan Mor und eine große Zahl weiterer Diplomaten und Botschaftsmitarbeiter! Wir danken Dir, dass Du die Schirmherrschaft über unser Rabin-Gedenkkonzert übernommen hast und freuen uns auf Dein Grußwort!

Neben dem Botschafter sitzt Wolf Biermann, Dichter und Liedermacher, Ehrenbürger von Berlin und ein besonderer Freund Israels. Wir sind froh und stolz, Sie heute als unseren Stargast bei uns zu haben!

Sehr herzlich grüße ich die Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert und Steffen Reiche – auch wenn es für letzteren eigentlich Dienst ist, hier zu sein. Steffen Reiche war Vorsitzender der DIG in Potsdam und ist seit unserem Zusammenschluß stellv. Vorsitzender unserer Berlin/Potsdamer AG.

Auch in diesem Jahr sind wir mit unserem Konzert wieder Gäste des Rundfunks Berlin Brandenburg. Vielen Dank an die Intendantin Frau Dagmar Reim und herzlich willkommen!

Ich freue mich besonders, unseren langjährigen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden, Heinz Striek, bei uns zu haben. Im Sommer konnten wir ihm zum 90. Geburtstag gratulieren! Ich grüße Dich, lieber Heinz, und Deine liebe Frau besonders herzlich kurz nach Eurem 70. Hochzeitstag!




Heinz Striek nimmt die Ehrung des Vorsitzenden entgegen.



Sehr herzlich danke ich auch allen Inserenten, die unser Konzertmagazin ermöglicht haben.

Liebe israelische Freunde, liebe Freunde Israels, die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist die Gemeinschaft der Freunde Israels ohne wenn und aber! Heute vor 42 Jahren wurde unsere Berliner Arbeitsgemeinschaft gegründet. Vieles von dem, was wir in der Vergangenheit getan haben, können Sie unserem Magazin entnehmen. Heute will ich Ihr Augenmerk auf aktuelle Themen dieses Jahres lenken.

Israel feiert 2008 seinen 60. Geburtstag. Wir haben bei vielen Gelegenheiten gratuliert und tun es auch heute. Sie sind herzlich eingeladen, Ihren persönlichen Glückwunsch in unser Buch zu schreiben, das wir seit dem Staatsgründungstag dafür bereit halten.

Freud und Leid, Jubel und Trauer, Euphorie und Entsetzen liegen in unserer Arbeit oft dicht beieinander. In einer Woche jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem Deutsche die Geschäfte und Synagogen der jüdischen Nachbarn angriffen, Menschen töteten und viele verletzten, physisch und psychisch. In der heute während unserer Hauptversammlung beschlossenen „Potsdamer Erklärung“ der Deutsch-Israelischen Gesellschaft heißt es dazu:

„In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 organisierte und lenkte das nationalsozialistische Regime das Pogrom gegen die jüdischen Mitbürger in Deutschland. Fast alle Synagogen und mehr als 7000 Geschäfte sowie Wohnungen vieler Juden wurden zerstört. Über 30.000 Juden wurden verhaftet, fast 100 Personen ermordet. Damit erreichte der Antisemitismus des nationalsozialistischen Staates eine neue Dimension. Diese Nacht markierte den Übergang von der seit 1933 praktizierten Diskriminierung und Ausgrenzung jüdischer Mitbürger zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden in Deutschland und in Europa.

Die deutsche Bevölkerung nahm – von Ausnahmen abgesehen – diese flächendeckende Zerstörung billigend in Kauf oder sah weg.

Am 9. November 2008, in genau einer Woche, jährt sich zum 70. Mal die Reichspogromnacht. Die Erinnerung mahnt und verpflichtet uns heute, gesellschaftliche Fehlentwicklungen und zunehmende antiisraelische Tendenzen beim Namen zu nennen und ihnen energisch entgegen zu wirken.“

Mit unserem heutigen Konzert hoffen wir einen finanziellen Überschuß zu erzielen. Wir wollen Israel einen Wald schenken, dort, wo die Raketen der Hisbollah vor zwei Jahren nicht nur Menschenleben auslöschten, sondern auch flächendeckend die Natur verwüsteten. Ich freue mich, daß die stellv. Vorsitzende des Jüdischen Nationalfonds KKL, Frau Sarah Singer, heute unter uns ist. Willkommen liebe Sarah!

Und nun bitte ich den Botschafter Israels, S.E. Herrn Yoram Ben Zeev, um sein Grußwort.


Vielen Dank.

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