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Ari Rath, langjähriger Chefredakteur der "Jerusalem Post", sprach am 10. September 2007 bei DIG Berlin und Potsdam über das Thema "40 Jahre nach dem Sechstage-Krieg und kein Ende"
Bericht von Meggie Jahn, Fotos von Fritz Zimmermann und Meggie Jahn




Ari Rath wurde moderiert von Meggie Jahn, rechts Jochen Feilcke, Vorsitzender der DIG Berlin und Potsdam


Am 10. September 2007 konnte die DIG Berlin und Potsdam mit dem langjährigen Chefredakteur und Herausgeber der Jerusalem Post, Ari Rath, im Centrum Judaicum einen besonderen Gast präsentieren. Zwei Jahre zuvor hatte er im Rahmen eines Symposiums des Moses-Mendelssohn-Zentrums in Potsdam anläßlich seines 80. Geburtstages das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Bundespräsidenten entgegen genommen, überreicht durch den damaligen deutschen Botschafter in Israel, S.E. Rudolf Dressler, der ihn für seine Verdienste um das deutsch-israelische Verhältnis und als "Mann mit historischem Überblick" gewürdigt hatte.


Geboren 1925 in Wien, ist er nach dem „Anschluss“ 1938, gemeinsam mit seinem Bruder, der zionistischen Jugendbewegung "Makkabi Hazair" beigetreten und konnte im November mit einem Kindertransport vom Wiener Südbahnhof ins damalige Palästina kommen. Er wurde Mitgründer einer Kibbuzsiedlung und engagierte sich in der sozialistischen Jugendbewegung. Später gehörte er zum engeren Kreis um Israels ersten Ministerpräsidenten David Ben-Gurion und erlebte die historische Annäherung zwischen Adenauer und Ben-Gurion hautnah mit. Rath gehört zu den Persönlichkeiten, die Israels Geschichte mit geprägt haben. Eigentlich Volkswirt und Zeitgeschichtler widmete er sich schließlich ganz dem Journalismus und wurde damit zum Vorbild für eine Reihe israelischer Journalisten.




Ca. 60 Gäste waren ins Centrum Judaicum gekommen, um dem Referenten zu lauschen.


Nach der Begrüßung durch den DIG-Vorsitzenden Jochen Feilcke und einer kurzen Einführung durch Meggie Jahn begann Ari Rath seinen Vortrag mit einem Exkurs zu Berlin. Mit 13 Jahren – kurz nach seiner Bar Mizwa –, war er erstmals zu Gast in der Stadt gewesen, da sein Vater und sein o­nkel Häuser in Berlin besaßen. Nur wenige Meter von hier, so Rath, befand sich das jüdische Waisenhaus AHAWA, von dem aus die Oberschwester Beate Berger und die Hausmutter Hanni Ullmann mit vielen dieser Kinder 1934 nach Palästina übersiedelten. Auch erinnere er sich hier am Ort seines Vortrages an das Jahr 1986, als Honnecker sich endlich dazu durchgerungen hatte, die einst größte Synagoge in Westeuropa (3 200 Plätze) teilweise restaurieren zu lassen. Grund dafür war, so Ari Rath, seine Hoffnung, die Juden würden bei so viel Großmut gegenüber der jüdischen Gemeinschaft in der DDR sich bemühen, dass er als Regierungschef eine Einladung in die USA erhielte. Schließlich habe auch er an die sogenannten "Protokolle der Weisen von Zion" geglaubt, die vermeintlich den Einfluss der Juden in der Welt, so auch auf die amerikanische Regierung, belegten. Diese Hoffnung fand mit dem Zusammenbruch der DDR im Jahr 1989 ein jähes Ende. Die Restaurierung des Hauses aber ging unter der bewährten Leitung von Dr. Hermann Simon weiter. Heute sei das Centrum Judaicum, so Rath, einer der wichtigsten Anziehungspunkte in Berlin. Für ihn gehöre die Stadt inzwischen wieder zu den faszinierendsten und interessantesten Städten der Welt.





Die Stiftung "Neue Synagoge - Centrum Judaicum"


Sein Vortrag über den „Sechstage-Krieg und kein Ende“ war durch persönliche Erfahrungen geprägt und fiel auf durch historische Sachkenntnis eines "Zeitzeugen". Auch er, so der Referent, sei nach dem nur wenige Tage dauernden und bereits früh entschiedenen Krieg, „den beide Seiten nicht wollten“, zunächst der Euphorie erlegen, die die meisten Israelis im Juni 1967 erfasste. Moshe Dayan – damals Verteidigungsminister und selbst nicht religiös - habe bei der Einnahme der Klagemauer davon gesprochen, dass die Israelis zurückgekehrt seien in das „Kernland der Bibel“. Erst nach der "Befreiung Jerusalems" erhielten sie wieder Zugang zum zerstörten jüdischen Viertel in der Altstadt und zur Klagemauer.

Dennoch, mit zwei Ausnahmen: Ostjerusalem und die Golanhöhen (aus strategischen Gründen), sei Israel nach dem Waffenstillstand bereit gewesen, die Gebiete gegen einen Frieden mit der arabischen Welt einzutauschen, doch sei dieses Angebot mit den „Drei Neins“ der Gipfelkonferenz der Arabischen Liga in Khartoum im August 1967 ausgeschlagen worden: „Kein Frieden, keine Anerkennung, keine Verhandlungen mit Israel“, so das Credo. Danach habe man mit dem Siedlungsbau begonnen, der aber vornehmlich strategisch begründet wurde. Vor dem Trauma des Yom Kippur-Krieges 1973, habe sich ein politischer Wandel vollzogen, demzufolge die besetzten Gebiete von den Golanhöhen im Norden bis zur Sinai-Halbinsel im Süden als Israels beste, unangreifbare Grenzen galten. Demgemäß, hieß es bei Moshe Dayan, es sei besser, Sharm el Scheich ohne Frieden zu behalten, als den Sinai zurückzugeben und im Gegenzug einen Frieden ohne Sharm el Scheich zu erhalten.


Derselbe Moshe Dayan aber wurde fünf Jahre später bei den Verhandlungen in Camp David 1978 gemeinsam mit dem rechtskonservativen Likudpolitiker Menachem Begin, seit 1977 an der Macht, zur treibenden Kraft eines Friedensabkommens mit Ägypten. Er habe daraus die Lehre gezogen, so Ari Rath, dass sich Menschen und Meinungen ändern können und auch ein Frieden mit den Palästinensern nicht unmöglich sei.




"Der fanatische Islam bedroht die ganze Welt. Mit einer friedlichen Einigung in Nahost würden wir das Lager
gegen die Fanatiker stärken."



Abba Eban, so Rath, habe stets den Palästinensern vorgehalten, sie hätten keine Chance ausgelassen, eine Chance auf Frieden zu versäumen, doch in den letzten 10 bis 15 Jahren habe auch Israel Fehler gemacht, indem es versäumte, pragmatisch und strategisch zu denken und zu handeln. In dem Zusammenhang nannte Rath das Massaker von Baruch Goldstein in der Machpela-Höhle in Hebron fünf Monate nach Abschluss der Osloer Verträge im Jahr 1993, als ein orthodoxer jüdischer Arzt aus der benachbarten Siedlung Kyriat Arba 29 Moslems beim Beten erschossen hatte. Trotz offizieller Entschuldigung bei der Palästinenserbehörde seien die Siedler aber nicht in ihre Schranken gewiesen worden. Im November 1995 sei es durch einen fanatischen, national-religiösen Rechtsstudenten namens Yigal Amir mit der Ermordung von Yitzhak Rabin erneut zu einer Katastrophe gekommen, gerade zu einem Zeitpunkt, in dem sich Shimon Peres und Yitzhak Rabin über den Wunsch nach einem Ausgleich mit den Palästinensern nach jahrelangen persönlichen Fehden endlich versöhnt hatten. Peres habe danach den strategischen Fehler begangen, auf Neuwahlen zu verzichten, obwohl er diese auf Grund der Stimmung im Lande vermutlich gewonnen hätte, so Ari Rath. Stattdessen führten die schlimmsten Selbstmordattentate in den folgenden Wochen und Monaten schließlich bei der nächsten, regulären Wahl dazu, dass Netanjahu als neuer „starker Mann“ gewählt wurde, da er den Israelis wieder Sicherheit versprochen hatte.


Doch auch heute sei die Mehrheit der Israelis für eine Zweistaatenlösung und einen friedlichen Ausgleich mit den Palästinensern, dies zeigten alle Umfragen, so der Gast aus Israel. Niemand habe je für möglich gehalten, dass der „Godfather of settlements“, Ariel Sharon, 2005 Gaza räumen würde. Schon 2005, in seiner Rede anlässlich des 60jährigen Jubiläums der UN, habe er davon gesprochen, dass Israel nicht auf Dauer über mehr als 3 Mio. Palästinenser gegen ihren Willen herrschen könne, sondern lernen müsse, mit ihnen in guter Nachbarschaft zu leben. Er war es, der im Gazastreifen 20 Siedlungen geräumt und 8000 Siedler ins Kernland Israel zurückgeholt hatte. Als Netanjahu beim Kampf um die Führerschaft innerhalb des Likud forderte, es dürfe nie zur Gründung eines Palästinenserstaates kommen, hatte Sharon den Likud verlassen und mit „Kadima“ (deutsch: „Vorwärts“) eine neue Partei gegründet, die sich den Abzug auf die Fahnen schrieb. Von seinen Mitstreitern verlangte Sharon damals, sich für oder gegen eine „2-Staaten-Lösung“ zu entscheiden. Einige seiner bisherigen Gefolgsleute und sogar Mitglieder der Arbeitspartei wechselten mit ihm in die neue Partei.


Auch im Libanon-Krieg des Sommers 2006 vertrat sein Rivale Netanjahu eine harte Position. Der Zwischenbericht der sog. Winograd-Kommission attestierte dem Nachfolger Sharons, Ministerpräsident Ehud Olmert, und seiner Regierung große Fehler. Seine Prognose aber laute, so Ari Rath, dass wenn auch Olmert sein Amt frühzeitig niederlegen müsste, die jetzige Regierungskoalition ihre volle Amtsperiode vollenden würde, um zu verhindern dass Netanjahu als neuer Ministerpräsident gewählt werde.


Optimistisch äußerte sich Rath zur jüngsten Friedensinitiative, ausgegangen ursprünglich von Saudiarabien, inzwischen aber unterstützt durch einen großen Teil der Arabischen Liga. Mit der für November avisierten großen Friedenskonferenz in den USA sehe er „Licht am Ende des Tunnels“. Selbst ehemalige Likudmitglieder hätten sich inzwischen zu Verhandlungen bereit erklärt. Das Ziel der Konferenz bestehe darin, so Ari Rath, im Tausch gegen den Rückzug Israels aus dem größten Teil der besetzten Gebiete, die volle Anerkennung Israels durch die arabischen Staaten, inklusive Syrien, zu erreichen. Der Rest müsse über einen Gebietsaustausch geregelt werden.



Diskussion
:

Die Fragen aus dem Publikum, ob den Palästinensern das Land überhaupt zustehe, nachdem Jerusalem im Koran gar nicht vorkomme, ob man ihnen bei einem Friedensschluss wirklich trauen könne, ob man mit der Hamas und Hisbollah verhandeln könne und nicht auch die saudische Friedensinitiative weiter auf dem Rückkehrrecht bestehe, beantwortete der Referent zunächst mit einem historischen Diskurs.


Tatsächlich sei das Wort „Palästina“ bis zur israelischen Staatsgründung als Synonym für Zionismus genutzt worden, so habe man die jüdischen Einwanderer damals „Palästinenser“ genannt. Der Mufti von Jerusalem, Al Husseini - später ein Bundesgenosse Hitlers - hätte sich deshalb auch geweigert, den Namen „Palestine“ für seine Vertretung zu akzeptieren und es vorgezogen, vom „Arab Higher Comitee“ zu sprechen. Palästina war bis 1917 ein Teil der südlichen Provinz Syriens. Sitz des Bezirksstaates sei nicht Jerusalem, sondern Nablus gewesen. Die Entwicklung eines palästinensischen Nationalgefühls und nationalen Strebens, das in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts letztlich zur Gründung der PLO geführt hatte, sei in Wahrheit ein Produkt des Zionismus gewesen, dessen Ziel die Schaffung einer nationalen Heimstätte gewesen war.





Ein Gast kritisierte, dass die Bedrohungslage Israels durch die Ägypter vor dem Sechstage-Krieg
in dem Vortrag zu kurz gekommen sei.


Inzwischen gebe es im Land Israel ca. 5,8 Mio Juden, 1,4 Mio israelische Palästinenser und noch mal 3,5 Mio Palästinenser in der Westbank und in Gaza, so Rath. Wenn Israel sich einem Kompromiß verweigere, so auch die Befürchtung Sharons damals, dann würden sich spätestens in zwei Jahrzehnten die Mehrheitsverhältnisse im Land umkehren, oder anders ausgedrückt: würde „die Gebärmutter den Konflikt entscheiden“.


Die Mehrheit der Menschen in Israel begreife, dass ein Transfer der arabischen Bevölkerung, wie er von einigen kleinen Parteien wie „Moledet“ (zu deutsch: „Vaterland“), nach wie vor gefordert wird, unmöglich und mit den jüdischen Werten unvereinbar sei.


40 Jahre Besatzung seit dem Sechstage-Krieg, so Ari Rath, hätten „in erster Linie die moralische Stärke Israels ruiniert“. Was sich in der Öffentlichkeit einpräge, sei das Bild der Siedlungen und ihres Schutzes durch die Regierung, was zugleich eine Diskriminierung der Palästinenser bedeute. Eine Änderung dieser Politik sei deshalb ein dringendes Gebot und ergebe sich aus der jüdischen Ethik, so Ari Rath. Deshalb begrüße er auch Initiativen wie die von „Machsom Watch“, bei der eine Gruppe von engagierten Frauen darüber wache, dass an den israelischen Checkpoints die Menschenrechte geachtet würden. Interessanterweise sei der Vater der Initiatorin, so Rath, in den 20er Jahren Gründer der israelischen Haganah gewesen.




Meggie Jahn wollte wissen, ob es nicht ein Fehler war, die Hamas bei den palästinensischen Wahlen zuzulassen.



Auf die Frage, ob Israel oder auch wir nicht hätten verhindern müssen, dass die Hamas in Gaza an die Macht komme, antwortete Rath, dass es sich hier um eine freie Wahl der Palästinenser gehandelt habe und es "nicht an uns" sei, dieses zu verhindern. Er könne sich durchaus vorstellen, dass die Hamas eines Tages zum Partner werde. Israel habe schließlich lange Jahre auch nicht mit der PLO geredet und in früheren Jahren die Hamas als Gegengewicht zur PLO unterstützt. Die Hamas handele zunehmend pragmatischer, Selbstmordanschläge seien in den letzten Jahren von anderen Gruppen wie Islamischer Dschihad oder Al Aqsa-Brigaden verübt worden. Im Libanon-Krieg habe der pragmatische Flügel der Hamas wiederholt erklärt, dass der Krieg der Hisbollah „nicht unsere Sache“ sei.


Außerdem habe er nie verstanden, so Rath, warum Barak als verantwortlicher Ministerpräsident und Verteidigungsminister, und nach ihm die Regierung Sharons, nach dem vollkommenen Rückzug aus dem Libanon im Jahr 2000, nicht dafür gesorgt hatten, den Aufbau der unterirdischen Anlagen der Hisbollah, die als Waffen- und Raketenlager dienten, zu verhindern, oder im gegebenen Fall zu zerstören.


Es sei immer schlimm, wenn "im Namen Gottes" Politik gemacht würde, so Ari Rath. Im Konkurrenzkampf zwischen Hamas und Fatah halte er es aber für möglich, dass sich die Hamas eines Tages der Fatah-Politik anschließe. Der Traum von einem Groß-Israel ist seiner Meinung nach ebenso ausgeträumt wie der Traum von einem Groß-Palästina auf Seiten der palästinensischen Realisten. Die Bewährungsprobe liege darin, „dass die gemäßigten Kräfte auf beiden Seiten gegen die Fanatiker zusammen arbeiten“, so Rath. Der fanatische Islam bedrohe die ganze Welt. Wenn es zu einem Frieden in Nahost komme, würden die Fanatiker weniger Zulauf bekommen.


Was die Frage anging, das Rückkehrrecht werde auch durch die saudische Initiative gefordert, wies Rath darauf hin, dass sich das Rückkehrrecht nur auf den künftigen Palästinenserstaat beziehe, nicht auf Israel. Barak habe bereits ein Kontingent von 10 000 Familien, im Lauf von ca. 10 Jahren, ins Gespräch gebracht. Auch sei nicht zu erwarten, dass – dem Beispiel Israels folgend – alle Palästinenser tatsächlich in ihre alte Heimat zurückkehrten. Die Schaffung eines Palästinenserstaates habe vielmehr symbolische Bedeutung. Die Gründung des Judenstaates habe zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Diaspora beigetragen, aber die Mehrheit der Juden lebe nach wie vor im Ausland.


Frieden sei nicht unmöglich, so Ari Rath, zum Schluss seiner Ausführungen erinnerte er deshalb an das berühmte Wort von David Ben-Gurion: „Wer in Israel nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“. So hätten Israelis im Laufe der Geschichte immer wieder „frühere Überzeugungen über den Haufen geworfen“: Ben Gurion schloss als erster israelischer Ministerpräsident das Wiedergutmachungsabkommen mit Deutschland; Menachim Begin und Yitzchak Shamir empfingen den deutschen Bundestagspräsidenten Karl Carstens in allen Ehren, obwohl er ein Mitglied der NsdAP war; Rabin habe sich am Ende zu einem Frieden mit den Palästinensern durchgerungen und Sharon den Gazastreifen geräumt. Er wünsche sich nichts mehr, als zu seinen Lebzeiten noch eine Friedenslösung zwischen Isaelis und Palästinensern zu erleben, so der Gast aus Israel.


Möge sein Wunsch in Erfüllung gehen!


Wir haben zu danken für einen hochinteressanten Abend und viele neue Denkanstöße!



Nach seinem Vortrag war Ari Rath umringt von interessierten Nachfragern. Links mit dem Journalisten Dr. Joachim Braun und seiner Lebensgefährtin, rechts mit Knut Teske, früherer Leiter der A.C.-Springer-Journalistenschule und Vorsitzender der DIG Hamburg.





Und auch hier waren noch Fragen offen geblieben ...


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