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Impressionen von der Kundgebung gegen den Al-Quds-Tag am 29. Oktober sowie von der anschließenden Demonstration gegen die Drohungen gegen Israel durch den neuen iranischen Staatspräsidenten, Mahmud Ahmadinedschad, vor der iranischen Botschaft.
Am Ende dieser Seite finden Sie eine Linksammlung zu Berichten, was seitdem geschah und uns mit Sorge erfüllt.

Fotos von Friedrich W. Zimmermann, zusammengestellt und kommentiert von Meggie Jahn

Mehr zu der Kundgebung, den Initiatoren und zum Aufruf finden Sie unter www.gegen-al-quds-tag.de. Dort kann man auch Presseberichte zu der Veranstaltung nachlesen. Die DIG Berlin und deren Jugendforum gehörten in diesem Jahr nicht nur zu den Unterzeichnern, sondern erstmals auch mit zum Initiatorenkreis.


Das Motto der Kundgebung: "Gegen politischen Islam und Antisemitismus!". Darüber das Logo der Streetdancerinnen aus Kreuzberg, die die Veranstaltung mit ihrem Auftritt bereicherten.



Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung und die iranische Schauspielerin Pavaneh Hamidi führten mit Esprit und Charme durch das Programm.






Ca. 250-300 Unterstützer des Aufrufs hatten sich in der
Schlüterstraße eingefunden, um sich mit Israel zu solidarisieren und ihren Protest gegen die Äußerungen des iranischen Präsidenten zum Ausdruck zu bringen.



Meggie Jahn sprach für die DIG als Stellv. Vorsitzende in Berlin und Präsidiumsmitglied gegen die Äußerungen von Ahmadinejad und bezog sich dabei auch auf seine Rede bei der Konferenz "In einer Welt ohne Zionismus". Hier finden Sie ihre Rede.




"Frau des Jahres": Die deutsch-türkische Rechtsanwältin
Seran Ates (SPD)
: "Die Islamisten sind nicht anders als die Neonazis, ihre Forderungen sind menschenverachtend."



Evrim Baba, Mitglied des Abgeordnetenhauses (Linkspartei.PDS): "Die Vernichtungsdrohung gegen Israel entspringt demselben Geist wie die Ehrenmorde an Frauen, die sich der Sharia nicht beugen."



Cem Özdemir, Mitglied des Europäischen Parlaments (Die Grünen): "Israel wird noch bestehen, wenn der Iran eine Demokratie sein wird."



Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer war mit Familie gekommen und ergriff spontan das Wort: "Was Ahmadinedschat gefordert hat, ist nichts anderes als Völkermord".





Weitere Redner - Politiker des Berliner Abgeordnetenhauses und Vertreter der Initiatorengruppe - kamen ebenfalls zu Wort.

Gegen 13.30 Uhr passierten die Al-Quds-Demonstranten - nicht mehr als 400-500 Leute, darunter viele Frauen und Kinder - auf dem Weg zum Savignyplatz die Schlüterstraße. Da der Berliner Senat strenge Auflagen gemacht hatte, sah man in diesem Jahr nur Konterfeis von Ayatollah Khomeini und Slogans, die Friedfertigkeit suggerieren sollten. Es war streng untersagt, Bilder des neuen Staatspräsidenten zu zeigen.
Hier sehen Sie, wie der Al-Quds-Tag in Teheran "gefeiert" wurde. Mehr Bilder...








Um 15.30 Uhr hatte das "Institut für Neue Impulse", das sich seit Jahren für den deutsch-israelischen Jugendaustausch einsetzt, zu einer Demonstration vor der iranischen Botschaft in Dahlem gegen die Äußerungen Mahmud Ahmadinedschad aufgerufen. Hier fanden sich ca. 300 Israel-Freunde ein, darunter auch Teilnehmer der Kundgebung in Charlottenburg. Meggie Jahn sprach auch hier für die DIG Berlin ein Grußwort.







Rudi Pahnke dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen und forderte von der Politik, mehr Druck auf den Iran auszuüben.



Ahmed Dag von der Kurdistan-AG an der FU Berlin grüßte die Teilnehmer und sagte die Solidarität seiner kurdischen Freunde zu.





Meggie Jahn sprach auch hier im Namen der DIG Berlin und verwies auf das Trauma des Holocaust, das durch die Drohung Ahmadinedschads gegen Israel wiederbelebt worden sei.



Alle Teilnehmer der Demonstration hatten ihre Israel-Fahnen - in unterschiedlichen Größen - mit gebracht, um ihre Solidarität deutlich zu machen.



Auch der damalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Albert Meyer, erschien zur Demo und verurteilte die Aussagen des iranischen Präsidenten und forderte Druck auf den Iran durch den UN-Sicherheitsrat.



Arash Sarhaddi, Schauspieler, Regisseur und iranischer Oppositioneller, der schon in der Schlüterstraße gesprochen hatte, grüßte die Israel-Freunde und versicherte, er kämpfe mit ihnen für Demokratie im Iran.



Wenn das keine Symbolik ist .....









Das Fahnenmeer gegenüber der iranischen Botschaft am Ende der Demonstration.


Mehr Infos zum Thema und was nach dem 29. Oktober 2005 geschah:

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