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Kurzansprache von Rudi-Karl Pahnke bei der Demonstration gegen die Al-Quds-Demonstration am 27.9. 2008

1.“Al Quds“, das ist Jerusalem, die Schöne, die Heilige, die Perle, die Stadt der Geschichte, die Stadt Melchisedeks, Abrahams, die Stadt Davids, Jesu, die Stadt von Juden, Christen und Muslimen, die drei Religionen und Kulturen heilig ist.

Ich sehe Jerusalem vor mir: die Altstadt mit den Mauern und Toren, das Jaffator und das Damaskustor, die Klagemauer, die Grabeskirche, den Felsendom und die Al Aksa-Moschee; den Shuk und all die unterschiedlichen Menschen. Eine ehrwürdige, schöne, alte Stadt, auch mit allen Konflikten.

Man wird einen Kompromiss finden – ja man wird ihn finden, irgendwann wird man ihn finden; denn es geht ja um das Leben der Menschen.

Al Quds-Tag, das könnte ein wunderbarer Jerusalem-Tag werden- für und zwischen den Religionen und Kulturen, den unterschiedlichen Menschen.

2. Wer nur Schwarz-weiß malen will, alles oder nichts haben muss, wer keine Zweistaatenlösung zu akzeptieren bereit ist, wer eher die Vernichtung auch dieser wunderschönen Perle von Stadt akzeptiert als einen Kompromiss, wird scheitern wie alle Diktatoren. Das war und ist das Denken von Diktatoren wie Hitler, Stalin, Saddam Hussein, Ahmedinedshad. Sie können zerstören, aber werden letztlich keinen Erfolg haben.

Ahmedinedshad kündigt immer wieder die Zerstörung Israels an. Er will also auch Jerusalem vernichten.

 

3.Wir sollten dafür sorgen, dass Ahmedinedshad eingeladen wird und nach Deutschland kommt – damit er verhaftet und angeklagt werden kann wegen Volksverhetzung, Holocaustleugnung, Terrorismus.

4. Jerusalem. Wer Jerusalem liebt und sie als Stadt des Friedens will, wird einen Kompromiss unterstützen und anstreben - eine Zweistaatenlösung, das Recht auch für die anderen.

5. Wir stehen für die Existenz Israels ein, wir werden immer eine Zweistaatenlösung unterstützen – weil wir Jerusalem, die Stadt Davids lieben, als Stadt des Friedens, der Herkunft und Vielfalt der Kulturen und Religionen.

Al Kuds-Tag, das könnte ein Fest der Lebensfreude über Jerusalem, ein Jerusalemfest werden.

Überlassen wir das nicht ihnen, die Zerstörung im Sinn haben.


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