|
Rede des Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Jochen Feilcke, beim DIG-Gedenkkonzert mit Chava Alberstein am 14. Dezember 2005
Königliche Hoheit, Exzellenzen, sehr geehrter Herr Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, Herr General, meine Damen und Herren, liebe Freunde Israels, ich begrüße jeden Einzelnen von Ihnen sehr herzlich zum 29. Benefizkonzert, zugleich 9. Rabin Gedenkkonzert der DIG Berlin!
Nach dem Jüdischen Kalender ist heute jud bet Cheschwan, der 12. Tag im Monat Cheschwan, an dem vor 10 Jahren das Unglaubliche geschah: Der großartige Staatsmann, die personifizierte Friedenssehnsucht im Nahen Osten, Yitzhak Rabin, wurde von einem fanatischen Friedensfeind heimtückisch ermordet. In Erinnerung und Verehrung entzünde ich für ihn eine Kerze.
Ich freue mich, dass Sie, Königliche Hoheit Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, und Ihre Gattin, Prinzessin Angela, heute bei uns sind. Sehr herzlich begrüße ich Botschafter aus aller Welt: aus Kroatien I.E. Frau Dr. Vesna Cvetkovic Kurelec, aus Uganda S.E. Herr Christopher Aparr onyanga, aus Jamaica I. E. Frau Marcia Yvette Gilbert-Roberts, aus der Slowakei S.E. Herr Ivan Korcok, aus Großbritannien S.E. Sir Peter Torry und aus Israel natürlich unseren besonderen Freund S.E. Shimon Stein. Ich grüße Dich, lieber Shimon, gemeinsam mit dem Gesandten Ilan Mor und einer großen Zahl weiterer Diplomaten und Botschaftsmitarbeiter! Wir danken Dir, dass Du auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über unser Rabin-Gedenkkonzert übernommen hast. Wir freuen uns auf Dein Grußwort!
Herzlich grüße ich Sie, Herr Dr. Gideon Joffe. Sie sind vor wenigen Tagen zum Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewählt worden. Damit haben Sie eine Aufgabe übernommen, um die Sie sicher kein Kundiger beneidet – umso mehr wünschen wir Ihnen mazel tov!
Ich freue mich, dass der Landesbranddirektor, Herr Albrecht Broemme, und der Berliner Standortkommandant, Brigadegeneral Victor von Wilcken, bei uns sind. Sie geben uns ein besonderes Gefühl von Sicherheit!
Ich freue mich sehr, den Begründer unserer Konzerttradition, unseren langjährigen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden, Heinz Striek, bei guter Gesundheit zusammen mit seiner verehrten Frau Gemahlin kurz nach ihrem 67(!) Hochzeitstag willkommen heißen zu können!
Besonders begrüßen möchte ich unter uns eine Schulklasse der Wilma-Rudolph-Oberschule in Berlin-Zehlendorf mit ihrer Lehrerin, Ramona Scharff, und Frau Thessi Aschmeier, die als Zeitzeugin in der Schule auftritt. Frau Scharff hat mit ihrem Kurs "Darstellendes Spiel des 10. Jahrganges" ein Stück über Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern und Ghettos erarbeitet un die Aufführung am 4. November Simon Wiesenthal gewidmet. Seid, seien Sie herzlich willkommen!
Ohne Sponsoren könnten wir ein solches Konzert nicht durchführen. Deshalb danke ich zunächst sehr herzlich dem Haus der Kulturen der Welt und seiner Intendantin, Frau Prof. Dr. Lydia Haustein, nicht nur für die gute Zusammenarbeit, sondern auch für das erhebliche finanzielle Entgegenkommen. Mein Dank gilt auch Frau Rehberg für die gute Kooperation bei der Vorbereitung des Konzerts in den vergangenen Wochen. Vielen Dank auch an Herrn Thomas Thomsen, Direktor des neuen großen Hotels „MARITIM Berlin“, das uns als Gastgeber für unsere Künstler auf großzügigste Weise hilft. Die Deutsche Lufthansa AG hat uns ebenfalls unterstützt. Ihr verdanken wir bei der Planung der Anreise unserer Künstler aus Israel ein großzügiges Hilfsangebot. Danke stellvertretend an Herrn Wolfgang Weber!
Vor einem Jahr konnte ich mit Stolz und Freude über die Einweihung der Yitzhak-Rabin-Straße im Regierungsviertel berichten. Heute darf ich mit Freude mitteilen, dass wir am Potsdamer Platz eine Ben-Gurion-Straße haben. Die Zusammenarbeit der DIG mit dem BA Mitte hat wieder wunderbar funktioniert.
Liebe israelische Freunde, liebe Freunde Israels, die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist die Gemeinschaft der Freunde Israels – ohne wenn und aber! Bitte unterstützen Sie uns in unserer Arbeit – wir haben beschlossen, weitere Mitglieder aufzunehmen! Beitrittserklärungen haben Sie mit dem Konzertheft erhalten. Sie dürfen Ihren ausgefüllten Antrag gerne am Ausgang abgeben. Zweimal konnten wir die internationale Jugendbegegnungsstätte Beit Ben Yehuda mit dem Erlös aus unseren Benefizkonzerten unterstützen. Das Haus ermöglicht inzwischen viele persönliche Kontakte – eine Begegnung der besonderen Art wollen wir im Jahre 2006 ermöglichen. Mit unserem heutigen Konzert hoffen wir einen finanziellen Überschuss zu erzielen, weil wir wissen, dass Begegnung und Kenntnis voneinander die besten Voraussetzungen für Verständnis sind. Wir wollen das Deutsch-Israelische Sommerlager für Jugendliche aus Israel und Deutschland in Israel und in Deutschland finanzieren helfen, wobei Sie wissen sollten, dass es sich bei den Israelis um jüdische und arabische Jugendliche handelt. In diesem Zusammenhang begrüße ich herzlich die Vorsitzende von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Frau Pfarrerin Ruth Misselwitz. Sie wird im Anschluss an das Grußwort von Botschafter Stein kurz zu uns sprechen.
Und nun bitte ich den Botschafter Israels, S.E. Shimon Stein um sein Grußwort.
Friede ist möglich! Schalom!
|