11.03.2010
Fast vier Jahre nach dem Libanon-Krieg hat die Deutsch-israelische Gesellschaft aus Berlin und Potsdam am Donnerstag die ersten von insgesamt 5.000 Bäumen eines Wiederaufforstungsprojektes gepflanzt. Die Pinien, die Teil eines Mischwaldes nahe des Sees Genezareth werden, wurden am Donnerstag von dem Vorsitzenden der deutsch-israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam, Jochen Feilcke gesetzt. Im Sommer 2006 hatten Raketen der islamistischen Hizbollah-Miliz Waldbrände verursacht, bei denen insgesamt 750.000 Bäume im Norden Israels verbrannten. Im Beisein des deutschen Botschafters in Israel, Dr. Harald Kindermann (auf dem 1. Bild rechts mit Feilcke), enthüllte Feilcke in Kiryat Shemona eine Tafel, die an die Spende erinnert.
“Als Geschenk zum 60. Geburtstag Israels haben wir 50.000 Euro gesammelt, um Israel 5.000 Bäume zu schenken, weil uns bewusst ist, wie wichtig die schnelle Aufforstung für das Klima in Israel ist”, sagte Feilcke, der an der Spitze einer kleinen Delegation nach Israel gereist war, zu der seine Stellvertreterin Maya Zehden und Vorstandsmitglied Mirko Freitag gehörten. “Die Raketen aus dem Libanon haben eine für Israel bedrohliche Umweltkatastrophe heraufbeschworen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass auch diese Wunden des Krieges langsam verheilen.” Der für das Aufforstungsprojekt zuständige Jüdische Nationalfonds hat heimische Baumarten ausgewählt, um einen Mischwald anzulegen, der den harschen Klimabedingungen und dem Wassermangel gewachsen ist.

